Initiativen

MAINLIFE - Wissenschaftliche Langzeitstudie zur Entwicklung autobiographischen Erzählens und der Lebensgeschichte



Die Frankfurter Goethe Universität führt die weltweit erste wissenschaftlichen Langzeitstudie  zur Entwicklung autobiographischen Erzählens und der Lebensgeschichte seit 2002 durch:

Zitat aus der Webseite:
"Diese Studie ist etwas Besonders, weil sie sehr langfristig angelegt ist und am vorläufigen Ende 2019 die Alterspanne von 8 bis 80 Jahre abdecken wird. Das ist aus mehreren Gründen etwas Besonderes, denn:

1. es gibt keine vergleichbare longitudinale Studie in der Psychologie mit dieser großen Altersspanne.

2. diese Altersspanne umfasst beinahe das ganze bewusste Leben.

3. diese Lebensspanne kann bestens in Lebenserzählungen untersucht werden, weil - wie wir finden - Lebensspanne, Lebensverlauf und Biographie wunderbar zusammen passen."

Zum Inhalt schreiben sie:

"MAINLIFE startete im Herbst 2002. Damals nahmen insgesamt 110 junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder im Alter von 8, 12, 16 und 20 Jahren teil. Ab dem Jahr 2006 kamen außerdem 60 Erwachsene im Alter von 40 und 65 Jahren dazu. Zum letzten Zeitpunkt der Befragung, im Jahr 2011, wurden alle diese Teilnehmer erneut eingeladen, wo diese wie bisher ihre Lebensgeschichte erzählten und einige Fragebögen ausfüllten. Weitere Befragungen sind für die Jahre 2015 und 2019 geplant.

Die übergeordnete Fragestellung des Projektes betrifft die Entwicklung des autobiographischen Gedächtnisses und der Fähigkeit, die eigene Lebensgeschichte zu erzählen. Eine Lebensgeschichte ist die umfassendste Form des Selbstkonzepts und der psychosozialen Identität. Im Unterschied zu atemporalen Fassungen von Persönlichkeit erlaubt sie es, Entwicklung und Veränderung so zu überbrücken, dass dennoch eine persönliche Kontinuität deutlich wird. Deshalb interessieren uns insbesondere die Entwicklung der Kohärenz und die relative Stabilität von Lebenserzählungen.

Bisher konnte das Projekt die Entwicklung der Fähigkeit, Erinnerungen zu einer zusammenhängenden Lebensgeschichte zu organisieren, im Laufe des Jugendalters im Quer- und vierjährigen Längsschnitt belegen. Es konnte erstmals gezeigt werden, wie sich während der Adoleszenz die für Erwachsene typische Form von Lebenserzählungen herausbildet. Die Entwicklung der Fähigkeit, ganze Lebensgeschichten kohärent zu erzählen, spielt sich also zwischen später Kindheit und jungem Erwachsenenalter ab und bringt die Fähigkeit mit sich, biographische Zusammenhänge zwischen Lebensereignissen und der individuellen Persönlichkeitsentwicklung herzustellen."

Hier der LINK zur Webseite

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Webseiten für Senioren - wer kennt sich da noch aus?

Bereits vor sieben Jahren bemühte ich mich um einen Überblick über Webseiten, die Senioren zur Zielgruppe haben. Und schon damals war es einfach nur unübersichtlich - schlichtweg nicht zu machen. Heute muss ich darüber nicht einmal mehr nachdenken, absolut unmöglich ist es, da einen Überblick zu bewahren. Dennoch erhalte ich immer wieder Hinweise auf interessante Webseiten oder BLOGS. Inzwischen werden sogar Preise nach strengen Kriterien vergeben für gute Senioren Webseiten, wie folgt vom Käuferportal beschrieben:

"Die Auswahl der insgesamt 20 besten Seniorenblogs war nicht einfach und unterlag unseren strengen Testkriterien.
Neben dem hochwertigen Inhalt der Beiträge, Artikel und den allgemeinen Gegenständen der Webseiten wurde bei der Beurteilung insbesondere auf die Aktualität geachtet. Mindestens einmal pro Woche sollte auf den teilnehmenden Blogs ein Artikel zu lesen sein.

Ein grundlegendes Bewertungskriterium war zudem, dass die Betreiber mit den wichtigsten Angaben zu ihrer Person auftraten und somit für die Leser der Plattform klar erkennbar waren.
Eine hohe Nutzerfreundlichkeit sowie eine intuitive Bedienung waren ein weiterer Faktor, der für die Aufnahme zu den besten Blogs erfüllt sein musste. Auch seriöse und belegbare Informationen waren für die Aufnahme in die Top 20 ein Muss!" 

Hier der LINK zur Auswahl - vielleicht ist etwas für Sie dabei?! (Bitte klicken Sie auf WEITERLESEN unter IHR KOMMENTAR)

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Weiterlesen...

Das Deutsche Tagebucharchiv - Wichtige Information für alle Tagebuchschreiber oder Tagebuchbesitzer!



Tagebuchschreiben ist gut für die Seele und somit für unsere Gesundheit. Wir ordnen unsere Gedanken, entwirren komplexe Lebenszusammenhänge und auch Beziehungen halten länger, wenn zumindest einer eine Art Tagebuch über die Beziehung schreibt. Ich habe in diesem Blog bereits darüber geschrieben.

Tagebücher haben Sammelwert - es gibt in Deutschland ein Tagebucharchiv, das "Deutsche Tagebucharchiv"!
Dort sind Tagebücher gut aufgehoben und werden professionell archiviert. Sollten Sie also über ein Tagebuch verfügen, in dem jemand evtl. auch zu besonderen historischen Ereignissen geschrieben hat, dann wird das Tagebuch im Deutschen Tagebucharchiv professionell ausgewertet.

17668 Dokumente von 3815 Autoren sind dort gut aufgehoben. Bis auf 1,5 Festangestellte helfen 80 Ehrenamtliche, dieses Archiv erfolgreich zu führen. BRAVO kann man dazu nur sagen!

Also bevor wertvolle persönliche Geschichten vergessen werden, stellen Sie diese doch der Allgemeinheit zur Verfügung!

Hier der LINK zur Webseite!



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Pro-Aging statt Anti-Aging - endlich tut sich was!

Anti-Aging ist ein Begriff, der aus unseren Köpfen wohl kaum noch „rauszudenken“ ist - oder doch? Falls Sie in letzter Zeit immer wieder den Begriff Pro-Aging gelesen haben, dann erleben Sie damit den Versuch, genau das zu erreichen: Anti-Aging muss raus aus unseren Köpfen. Vielleicht denken Sie nun: Naja, halt wieder so ein Begriff...bald fällt denen etwas Neues ein.

Aber was steckt hinter Pro-Aging und: Ist es vielleicht doch nicht so verkehrt, dass wir unsere Haltung zum Älterwerden ändern? Ein Gedanke ist es zumindest wert - finde ich! Ist Anti-Aging nicht nur ein fauler Trick, um uns teure Produkte zu verkaufen? Manche meinen, dass sich durch "die reif werdende Baby-Boomer-Generation das Leitbild Anti-Aging als Thema und Markt nur noch zehn Jahre halten wird. Dann muss es zum Bruch dieser Vorstellung kommen und das Mindset Pro-Aging wird wichtige identitätsstiftende Funktionen für Alt und Jung erfüllen. Älter- und Altwerden bedeutet dann nicht mehr "jugendlich bleiben müssen", sondern wird als konstruktiver Prozess betrachtet, der mit neuen Erfahrungs- und Weisheitswerten besetzt ist!" (Zitat: Simon Groß aus MID LIFE Nr. 5 Herbst 2016 Seite 27/28). Und die ehemaligen Silver Ager werden jetzt Free Ager genannt - naja - das hätte es wegen mir jetzt nicht gebraucht! 
Aber Pro-Aging finde ich gut! Oder in deutsch:

ALTERSZUVERSICHT!

In diesem Sinne grüßt herzlichst Ihre Dagmar Wagner

 

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Lydia Gastroph - setzt sich für eine neue Sterbekultur in Deutschland ein mit ihrem Label "WEISS über den Tod hinaus"

Das Thema ist immer noch Tabu bei uns - das Sterben und der Tod, damit wollen wir einfach nichts zu tun haben, weil es zu schmerzlich ist, und weil es Angst macht. Warum eigentlich? Was steckt hinter dieser Abwehr? Vielleicht tut es uns gut, sich das einmal selbst in aller Ruhe zu fragen. Egal ob wir Hinterbliebene sind oder uns selbst unausweichlich der baldige Tod bevorstehen wird. Ich würde mir niemals anmaßen, gute Ratschläge zu geben, auch wenn ich von meinen Hundertjährigen aus meinem Film Ü100 viel gelernt habe. Sie gehen allesamt sehr entspannt mit diesem Thema um. Dennoch sollte man sich mit gewollt klug gemeinten Äußerungen zurückhalten.


Lydia Gastroph in ihrem Atelier (Foto: Miriam Künzli)

Lydia Gastroph hat sich als Künstlerin entschieden, die Sterbens- und Trauerkultur offener zu machen. In einem langen Interview spricht sie darüber, wie sie das aussieht, was sie dabei bewegt. Als Anregung ist es ein interessantes Gespräch, das ich Ihnen empfehlen kann. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung zum Thema.
Hier der LINK zum Interview.

Lydia Gastroph gestaltet Urnen, Särge und Trauerschmuck auf eine ganz besondere Art und Weise, ihre Gegenstände kann man bereits vor dem Ableben in seine Umgebung integrieren. Wie gesagt - das ist sicherlich nicht etwas für jede Frau oder jeden Mann. Aber eine Anregung - immerhin!

Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ich weiss auch noch nicht, wie ich das finde? Meine Urne vorher als Blumenvase? Auf alle Fälle denke ich drüber nach!
Sie auch?
Alles Liebe und gute Gedanken wünscht Ihnen Dagmar Wagner

 
Die eigene Urne vorher als Blumenvase benutzen! 

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Kinder von Gestern - eine Initiave von Abi Ofarim für Senioren


Beim Charity Konzert 2015 sammelt Abi Ofarim mit Kolleg(inn)en Spenden für seine Initiative ein!

Abi Ofarim setzt sich für Senioren ein: Mit der Gründung  der Initiative "Kinder von Gestern" möchte er älteren Menschen mehr Lebensfreude schenken! Mit dem "Jugendzentrum" - wie der Treffpunkt genannt wird, schaffen Sie einen Raum für Begegnungen, Interaktion und Freude. Kinder von Gestern ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2013 in München, Schleißheimer Str. 53 angesiedelt ist!
Telefon: 089 36 00 82 82

Hier geht es zur Webseite: LINK
Abi Ofarim, 75 Jahre, möchte älteren Menschen Sonnenschein und neuen Lebensmut schenken!
Der Verein ist dabei, seine Initiative aus ganz Deutschland auszudehnen!

Das Angebot ist vielfältig, der Treffpunkt in der Schleißheimer Straße 53 von Montags bis Freitags von 14-19 Uhr geöffnet! Und wie ich mich selber überzeugen konnte, wirklich gut besucht...

Trauen Sie sich - schauen Sie dort einfach mal vorbei!

Das war ein neuer und hoffentlich nützlicher Tipp für Sie von
Ihrer Dagmar Wagner

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Eine ganz besondere Initiative biografischer Art: Fuckup Nights!

Wenn einem in Deutschland etwas nicht gelingt, dann wird man immer noch schnell als Versager abgestempelt. Eine Kultur des Scheiterns ist hier noch nicht erprobt. Das ist in den USA - und nicht nur dort - ganz anders. Die Initiative "FUCKUP NIGHTS - Stories about failure" finde ich bemerkenswert: Weltweit finden Veranstaltungen statt, bei der eine oder mehrere Personen berichten, warum sie mit ihrer Geschäftsidee gescheitert sind, was sie daraus gelernt haben und welches Projekt sie nun - mit hoffentlich besserem Erfolg - verfolgen! Auch in Deutschland gibt es diese FUCKUP NIGHTS einmal im Monat. Wer sich auf die Mailingliste setzen lässt, wird regelmäßig darüber informiert.

Germany, Leipzig: April 13, 8:00 PM - Elsterartig, Dittrichring 17

Germany, Mannheim: April 29, 7:00 PM - Hafenstraße 68

Germany, Nürnberg: April 13, 6:30 PM - Campus Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 2

Mit diesem LINK geht´s zur Webseite. In 68 Städten aus 32 Ländern finden in diesem Monat Veranstaltungen statt. Letztlich alles sehr persönliche Unternehmensbiografien, ich finde es eine tolle Idee!
Formulieren wir es doch mit altbekannten Sätzen wie: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Ich finde es höchste Zeit, dass hier global ein anderes Bewusstsein geschaffen wird, damit sich auch junge Menschen mehr trauen und ihr Mut respektiert und anerkannt wird. Und auch die Tatsache, dass man aus Fehlern lernen kann. Sonst ziehen wir nur lauter angepasste junge Menschen groß. Es wird höchste Zeit dafür, besonders in Deutschland! 
Was meinen Sie?
Ich freue mich auf Ihre Meinung!
Nur das Beste wünscht herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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Die Wahl zum "Schönster älterer Herr" in Sao Paulo - eine ganz besondere Initiave!

Schönheitswettbewerbe für reifere Damen kennen wir bereits, aber nun kämpft auch die Männerwelt um einen Schönheitstitel, nämlich: "Schönster älterer Herr"!


Aureo do Nascimento gewinnt mit 63 Jahren den Titel "Schönster älterer Herr" in Sao Paulo! Wir gratulieren und freuen uns mit!
(Foto: www.spiegel.de)

Den Fotos weiterer Kandidaten können Sie unter diesem LINK anschauen!
Die Veranstaltung wird laut www.spiegel.de "von den Gesundheitsbehörden der Stadt Sao Paulo ausgerichtet und soll das Selbstwertgefühl älterer Menschen verbessern und die Schönheit des Alters zeigen!"
Darüber kann man natürlich auch schmunzeln, aber wenn es so viel Freude macht - ist doch prima!
Mal sehen, wann wir das in Deutschland erleben?!
Wie finden Sie einen derartigen Wettbewerb?
Alles Gute wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Biografisches Erzählen weiter auf dem Vormarsch: "Die Runde Ecke" Meine Geschichte Live erzählt!




"Hier sprechen Menschen von bewegenden Momenten in ihrem Leben. Persönlich und hautnah.
Wahre Geschichten - echt und authentisch. Kleine und große Dramen. Liebe und Abenteuer. Beruf und Freunde. Heiteres und Bewegendes - unsere Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst!"

So wird weiter auf der Webseite Die Runde Ecke eingeführt: "Holt das wahre Leben auf die Bühne."

Auf verschiedenen Bühnen in der BRD treten ganz normale Menschen auf und erzählen vor Publikum ihre Geschichte. Bewerben kann sich jeder, muss dazu aber einen Kurzfilm einsenden. Auf der Webseite können Sie verschiedene Auftritte ansehen und erhalten so einen Eindruck von den Geschichten und den Personen dazu. Ich habe mir noch nicht alle angesehen, aber "Exhibitionismus" kann man den Erzählenden nicht unterstellen. Darauf wird wohl in der Vorauswahl geachtet.

Wieder einmal bestätigt sich meine "Prophezeiung", dass biografisches Arbeiten - in welcher Form auch immer - auf dem Vormarsch ist! Nun braucht es keinen Filter mehr - Menschen stellen sich mutig auf die Bühne und sprechen drauf los. Wie spannend - aber vor allem auch deshalb, wie sich dieses Format wohl weiter entwickeln und ausweiten wird…??? Werden sich Nachahmer finden?

Aber was bedeutet das eigentlich? Ich habe noch keine richtige Meinung dazu: Einerseits finde ich es gut, andererseits frage ich mich, warum wir statt unserer Familie und unseren Freunden einer anonymen Zuhörerschaft unsere Geschichte erzählen? Im Fernsehen, in Büchern und aktuellen Printausgaben werden "wahre Geschichten" erzählt. In der Regel natürlich journalistisch so aufbereitet, dass diese die Zuschauer und Leser bei Laune halten. Authentisch ist da ganz vieles sicher nicht. Da ich live noch nicht dabei war, weiß ich auch nicht, ob hinterher ein Dialog mit dem Publikum entstehen kann, darf oder soll. Auf der Webseite finde ich keinen Hinweis darauf.

Diese Initiative findet in Kooperation mit dem Fernseh- und Radiosender WDR statt. Ob hier ein neues Format getestet werden soll, das kostengünstig Sendezeit füllt? Keine Ahnung!
Vielleicht ein Grund für mich, die Macher einmal zu befragen.

Interessanterweise haben auch Bekannte und Freunde aus meinem Umfeld irgendwie gemischte Gefühle was diese Initiative betrifft.
Mal abwarten, was dahinter steckt...

Hätten Sie denn Lust, sich dort zu bewerben? Schreiben Sie mir! Ich freu´ mich drauf!

Weiterhin alles Gute aus dem absolut verregneten Bayern wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner!

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Literaturcafé Waschhäusl in Pöcking - eine feine und tolle Initiative am Starnberger See

Schmuck und fein mit bestem Kuchen und Kaffee: Für alle rund um den Starnberger See lohnt sich ein Stop im Pöckinger Literaturcafé Waschhäusl mitten im Ort. Der gleichnamige Verein ergriff die Initiave, sammelte Spenden und machte so mit Unterstützung durch die Gemeinde die Renovierung des alten Pöckinger Waschhäusls neben der Gemeindebibliothek möglich. Hier nun will der gemeinnützige Verein Kunst und Kultur, insbesondere die Literatur, sowie Bildung und Heimatpflege mit schönen Veranstaltungen unterstützen und fördern.

Und auch ich darf mich darüber freuen, mit der ein oder anderen Veranstaltung für Sie dabei zu sein! Eine Einladung, über die ich mich besonders freue! Die Termine erfahren Sie wie immer rechtzeitg hier im BLOG oder unter dem Menüpunkt HOME sowie Vortrag/Seminar.

 
Sehr liebe- und geschmackvoll eingerichtet - das Literaturcafé Waschhäusl!

Die Öffnungszeiten:
Mittwochs, Donnerstags und Freitags, von 9 - 17 Uhr sowie Sonntags von 13-17 Uhr (an Feiertagen, die auf einen Mittwoch, Donnerstag oder Freitag fallen,ist wie Sonntags von 13-17 Uhrgeöffnet): Geboten werden vielfältige Kaffeevariationen aus qualitativ hochwertigen Bohnen der Andechser Kaffeerösterei, hausgemachte Kuchen und Gebackenes aus Pöckinger Bäckereien, Getränke und Milch in Bio-Qualität aus dem Pöckinger Naturkostladen!


Ansprechpartnerin ist Frau 
Angela Stimmer - Parkstraße 13 -  82343 Pöcking  -  08157/6336 Email: a. This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Und hier geht es zur Webseite LINK.


 

Ich habe großen Respekt und Bewunderung für so viel Engagement und wünsche den Machern alles alles Gute und viel Erfolg!

Also - nichts wie hin!

Alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner 

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Das Münchner Erzählcafé - eine feste Institution seit Jahren!

Seit Monaten wollte ich endlich einmal dabei sein beim Münchner Erzählcafé! Heute hat es nun geklappt: Einmal im Monat am Samstag präsentiert die Nachbarschaft Schwabing und das Münchner Bildungswerk in der Seidlvilla einen Menschen, der oder die aus seinem/ihren Leben erzählt. Eine schöne Idee! Zuerst besticht das herrliche Ambiente der Seidlvilla mitten im Herzen Schwabings - einfach ein traumhafter Ort, innen wie außen! Heute berichtete Ludwig Gruber, Jahrgang 1935, aus seinem wirklich turbulenten und abwechslungsreichen Leben! Das kleine Café bietet als Self-Service leckere Kuchen und Kaffee dazu. Überwiegend Frauen kamen heute zum Zuhören. Ludwig Gruber arbeitete zuerst beim Straßenbauaumt, dann in der Landesleitung der CSU auch für den berühmten "FJS", um danach als Entwicklungshelfer nach Bolivien zu gehen- mit Ehefrau und fünf Kindern, wo er eng mit den Indianern arbeitete. Dann leitete er hauptamtlich das Kreisbildungswerk usw usw.

 
Ludwig Gruber, Jg. 1935, rechts hinten, erzählt in der Schwabinger Seidlvilla aus seinem Leben!

Die Zeit verging schnell, Kaffee und Kuchen waren lecker, eine kundige Moderation und ein interessanter Erzähler! Was will man mehr! 
Gehen Sie nach der Sommerpause unbedingt einmal hin! Es lohnt sich!

Wie immer alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner

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Der Alterssimulationsanzug - eine tolle Sache!

Wer erfahren will, wie es sich anfühlt, alt zu sein, braucht nur in den ALTERSSIMULATIONSANZUG zu schlüpfen! 


Und so sieht der Anzug aus!

Das Dr. Meyer-Hentschel Institut aus Saarbrücken beschreibt die Funktion des Altersanzugs auf seiner Webseite folgendermaßen: 

„Der Age Explorer ermöglicht es Jüngeren, eine Vielzahl von Alterungsprozessen zu erleben. Man kann erfahren, wie sich die Beweglichkeit, das Seh- und Hörvermögen sowie die Feinmotorik verändern, wie schwer es z. B. werden kann, eine Flasche zu öffnen, wie anstrengend sich eine Zeitung liest und welche Hürde eine Treppe werden kann. Geschulte Berater beantworten dazu Fragen und geben Tipps, wie sich manches verhindern lässt.“

Besonders jüngere Menschen können mit Hilfe dieses Anzugs die Lebenssituation von alten Menschen nachempfinden und mehr Verständnis für diese entwickeln! Der Anzug kann gekauft oder auch ausgeliehen werden.

Dieser LINK führt zur Webseite!

Das Meyer-Hentschel Institut befasst sich mit „langfristigen Trends, die grundlegende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben“! Darum forschen sie natürlich intensiv zum demografischen Wandel und beraten u.a. bei Produktentwicklungen für Senioren. Den Altersanzug gibt es bereits seit 1994 und ist - wie ich finde - viel zu wenig bekannt. Schade! Aber prima, dass es diesen gibt!

Einen schönen Frühling wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner!

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"Dialog mit der Zeit" - eine tolle Ausstellung in Berlin zum Thema "Hochaltrigkeit und demographischer Wandel"



Kein geringerer als unser Bundespräsident Gauck eröffnete gestern die Ausstellung im Museum für Kommunikation in Berlin "Dialog mit der Zeit". Das Thema ist die zunehmende Hochaltrigkeit der Menschen und wie die Gesellschaft und der Einzelne damit umgehen kann oder auch sollte! Wer meinen BLOG fleissig liest, weiss, dass wir Deutschen immer älter und zahlenmäßig auch immer mehr Ältere und Hochaltrige werden! Der demographische Wandel als Herausforderung - dies wird nun endlich mehr und mehr erkannt. Immer mehr Aktionen und Ideen entstehen. Leider habe ich die Ausstellung noch nicht sehen können, aber anschauen werde ich mir diese auf jeden Fall! Die Botschaft unseres Bundespräsidenten lautete laut der Süddeutschen Zeitung von heute: "Fürchtet euch nicht, Alte. Ihr werdet noch gebraucht!" - Na also, sag ich doch die ganze Zeit!
Schauen Sie sich besonders auf der Webseite unter AUSSTELLUNG das SZENARIO an, dann wissen Sie, was Sie erwartet. Das Konzept - finde ich - ist sehr gelungen und ich freu´ mich drauf!
Hier der LINK zur Webseite der Ausstellung!
Viel Spass also in Berlin und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen gefallen hat!

Dann noch einen guten Osterendspurt und alles Liebe von
Ihrer Dagmar Wagner
 

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Die Menschen gehen, die Wölfe kommen! Dagmar Wagner als Gast auf dem Berliner Demografie Forum vom 18.-20. März 2015

Zum Berliner Demografie Forum vom 18. - 20. März 2015 (LINK) war ich eingeladen - und es hat sich wirklich gelohnt! Hier für Sie ein paar neue Erkenntnisse, Entwicklungen oder was auch immer wichtig ist zum Thema!

Unser Innenminister Thomas de Maizière bei seiner Eröffnungsrede zum
Berliner Demofrafie Forum!


Zur Eröffnung am 18.3. hielt kein geringerer eine Rede als unser Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Am nächsten Tag folgte unser Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie Franz Müntefering, Rita Süssmuth u.v.a. Politprominenz vom Feinsten, was zeigt, wie wichtig dieses Thema ist. Aber das Berliner Demografie Forum ist eine internationale Veranstaltung und so kamen als Speaker und Gäste ebenso viele Minister aus Finnland, Südafrika, Schweden, USA, Brasilien, Argentinien, Japan, Dänemark, England, Israel, Frankreich, Niederlande, Tschechoslowakei und und und. 

 

Das Atrium der Berliner Allianz Repräsentanz am Pariser Platz von Innen! Nicht schlecht - nicht wahr? Hier fand die Eröffnung statt!

Was habe ich nun Neues gelernt: Grundsätzlich sind die ganz neuen Inhalte für Experten wie mich natürlich beschränkt, aber ein paar Informationen waren natürlich dabei. Es ist ja auch normal, dass so ein Forum nicht ausschließlich neue Fakten präsentieren kann. Als Essenz nahm ich Folgendes mit: Die Bemühungen international wie national, den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen, nehmen zu! Insgesamt ist die Entwicklung positiv, wobei Frau Rita Süssmuth meinte, dass wir zwar alle Kenntnisse aus der Forschung zum Alterungs- und Demografieprozess hätten, aber immer noch viel zu tun wenig täten! Da hat sie einfach recht. Auch der Schweizer Dr. Alain Berset (Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern Schweiz) sagte wörtlich: „Der demografische Wandel ist ein Prozess bei dem Apokalyptiker ins Schwärmen geraten!“ Von ihm stammt auch der Satz: „Die Menschen gehen, die Wölfe kommen!“ Er hat viel Humor gezeigt! Unser Bundesgesundheitsminister Gröhe warnte davor, die Diskussionen zum Thema ausschließlich als „Debatte in Moll“ zu führen.

 

Unser Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei seiner Rede am 19.3.2015

Rechtzeitig zum Forum erschien der erste Teil der Spiegelreihe: „2030 - Deutschland deine Zukunft“ (sehr empfehlenswert!). Insgesamt wurde der erste Teil gelobt, weil er eben nicht ausschließlich schwarz malte. Dieser Meinung schließe ich mich an! Der Artikel war gut recherchiert und hat weder unter- noch übertrieben. Nur die Zahl der Hundertjährigen mit 236 000 im Jahr 2060 ist falsch: Es werden 170 000 sein! (Auch der zweite Teil der Reihe  vom 21.3. hat mir sehr gut gefallen!)
 

Drei Tage Forumsaktivitäten in Kürze zu präsentieren - das ist schwer möglich. Hier für Sie ein paar Infos, die Sie interessieren könnte:

Der demografische Wandel findet weltweit statt! Im Jahr 2070 werden wir statt der aktuellen 7 Milliarden 10 Milliarden Menschen weltweit sein, danach werden wir weniger Menschen auf der Erde! Eine gute Nachricht für unser ökologisches Gleichgewicht.

Deutschland und Japan sind die ältesten Gesellschaften der Welt und arbeiten hinsichtlich der Bewältigung der Auswirkungen des demografischen Wandels eng zusammen.

Firmen werden mehr auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter achten, damit diese länger arbeiten können! Firmen werden mehr Wert auf Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, also auf lebenslanges Lernen legen!

Unsere Kinder werden sich nicht auf die gesetzliche Rente verlassen können, aber das können die geburtenstarken Jahrgänge wahrscheinlich auch schon nicht mehr. Sie werden sich privat absichern müssen! Darum wird eine zwingende Bildung in „Anlagegeschäften also Investments“ gefordert, sodass Arbeitnehmer dazu überhaupt in der Lage sein werden. Wie diese Form der Ausbildung gehen soll, das weiß ich nicht...und kann ich mir auch nicht vorstellen. In den Schulen wäre das zwar möglich, aber wer garantiert dabei eine neutrale Bildung, damit irgendwelche Fonds sich nicht wie die Geier darauf stürzen? Aber ein interessanter Aspekt ist das allemal! 

Unsere Kinder werden viel länger arbeiten müssen als wir, und so mancher wird auch zwei verschiedene Berufskarrieren einschlagen! 

Migranten in Deutschland mit Alzheimer verlernen als Folge davon die deutsche Sprache, so dass in Deutschland dringend mehr Pfleger(innen) mit Migrationshintergrund ausgebildet werden müssen, um diese Migranten in deren Heimatsprache würdevoll und gut pflegen zu können! Ja auch an so etwas denkt unsere Regierung, das finde ich beachtlich.

Die Schweiz hat bereits Alterszeitmodelle für Arbeit nach dem Rentenalter eingeführt! Bravo! Deutschland hinkt hinterher - schlecht! 

Noch nie hatten wir so viele junge Menschen aktuell in der Ausbildung zu einem Pflegeberuf - nur: Wie können wir diese in diesen Berufen halten? Image und Lohn müssen besser werden! Daran arbeitet unsere Regierung mit hoffentlich gutem Erfolg!

Wir brauchen ein flexibles Renteneintrittsalter!

Die Forschung zeigt, dass ältere Mitbürger nicht ausschließlich egoistisch wählen. Sie denken bei ihren Entscheidungen auch daran, was wichtig für die junge Generation ist und wählen gegen ihre eigenen Interessen! Das freut mich! Der erwartete Generationenkrieg wird nicht mehr angenommen! 

Der Begriff „Knowledge Marketing“ wird immer wichtiger. Damit ist gemeint, dass uns das Wissen der älteren Generation erhalten bleibt - nur wie? In den USA werden deswegen ältere Arbeitnehmer bei ihrer Arbeit gefilmt. In Brasilien dürfen ältere Menschen frei gewählt das unterrichten, was ihnen Spaß macht! Die positiven Auswirkungen sind enorm - die Noten der Schüler werden besser!

 

Spaß muss sein: Ein kleiner Scherz zum Thema
längere Lebensarbeitszeiten!

Zum Schluss:

Das durchschnittliche weltweite Renteneinstiegsalter liegt eher bei 60-62 Jahren. Wir Deutschen sind also gar nicht mal so schlecht mit unseren 67 Jahren. Aber reichen wird es nicht! 

Das Rauchen muss gestoppt werden, vor allem bei der jungen Generation, damit sie aufgrund ihrer Hochaltrigkeit nicht zu viele Kosten im Gesundheitswesen verursachen! Find ich gut!

PUH - es gäbe noch viel mehr, aber das soll nun erst einmal reichen!

 

Zur Entspannung nach diesem langen Text für Sie ein Blick auf das Brandenburger Tor vom Atrium der Allianz Repräsentanz!

In diesem Sinne - sprechen Sie mit Ihren Kindern und informieren Sie diese über das, was sich in deren Generation alles verändern wird! Und wenn Sie sich mit Anlagegeschäften gut auskennen - bringen Sie es ihnen (und vielleicht auch mir?) bitte bei!

Herzlichst

Ihre Dagmar Wagner

 

 

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Neu: Verkaufen Sie Ihre alten Fotos - auf timeline images von der Süddeutschen Zeitung

Biografische Arbeit ohne Fotos? Undenkbar!!!!

Darum hier die gute Nachricht für alle, die in ihren Fotoalben oder Fototruhen historische Fotos hüten! Und mit historisch sind bereits die achtziger Jahre gemeint! Wenn Sie die Nutzungsrechte Ihrer Fotos verkaufen wollen, können Sie Ihre Fotos auf ein Portal hochladen und werden mit 30% an den Verkaufserlösen beteiligt! Ich finde das eine tolle Idee und Sie haben einen doppelten Nutzen davon: Sie erinnern sich über Ihre Fotos an vergangene Zeiten und eventuell verdienen Sie noch ein bisschen damit! Und außerdem tragen Sie etwas zum Erhalt der Zeitgeschichte bei! Über das Portal können Sie auch mit anderen kommunizieren! Wer weiß, vielleicht treffen Sie auch Menschen, mit denen Sie viel verbindet! Werfen Sie also auch einen Blick auf die Fotos der anderen Mitglieder, Sie könnten einiges entdecken! Und wieder zeigt sich, wie mehr und mehr private Erinnerungen wertgeschätzt werden! Sag ich doch!

Hier der Link zur Webseite www.timelineimages.sueddeutsche.de.
V
iel Spaß damit und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen damit ergangen ist!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Generationenfreundliches Einkaufen: Der demographische Wandel bewirkt mehr und mehr Veränderungen

Schummriges Licht in der Umkleidekabine, man kann das Preisschild nicht lesen. Der Rollator bleibt zwischen den Gängen stecken, viele Treppenstufen, klein gedruckte kaum lesbare Hinweise auf den Verpackungen - nicht unbedingt die besten Einkaufsvoraussetzungen für ältere Menschen. Doch genau die werden zahlenmäßig immer mehr, im Jahr 2035 sind 50% unserer Bevölkerung über 50 Jahre alt, und genau diese Gruppe gibt am meisten Geld für den privaten Konsum aus. Dieses Geld können sich die Geschäfte nicht entgehen lassen, das allein hat sie mit guten Tipps von der Bundesregierung wachgerüttelt. 2010 wurde die Initiative vom Handelsverband Deutschland und dem Familienministerium unter dem Überbegriff "Initiative Wirtschaftsfaktor Alter" gegründet. 7500 Unternehmen dürfen das Qualitätszeichen "Generationenfreundliches Einkaufen" an ihre Tür kleben und es werden immer mehr!
Diese Initiative zeigt deutlich, dass sich einiges ändern wird in den Zeiten des demographischen Wandels: Es wird ganz eindeutig mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse älterer Mitbürger genommen. Immerhin!
Hier geht es zur Webseite.
Haben Sie sich schon oft beim Einkauf geärgert?
Beste Grüße und kommen Sie noch gut durch den Januar!
Ihre Dagmar Wagner

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9. Münchner Freiwilligen Messe am Sonntag, den 25. Januar 2015

9. Münchner FreiwilligenMesse

Datum: 25. Januar 2015
ORT: Gasteig, Rosenheimer Straße
Zeit: 10-17 Uhr
Eintritt: Frei 

Engagiert leben in München!

In schönem Orange präsentiert sich die Messe für all diejenigen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen! 

Wer meinen Blog fleissig liest, weiss, wie fit unsere heutigen Senior(inn)en sind und wie gerne sie sich für andere einsetzen. Sollten auch Sie sich schon länger mit diesem Gedanken tragen, dann bietet Ihnen die Münchner Freiwilligenmesse eine wunderbare Möglichkeit, sich über die verschiedenen Möglichkeiten hierfür zu informieren!
Hier der LINK zur Webseite. 

Und hier ein Auszug aus dem Pressetext für Sie, was Sie von der Messe erwarten dürfen:

Auf der Münchner FreiwilligenMesse präsentieren 80 gemeinnützige Organisationen die breite Palette der Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Wie auf einem Markt voller interessanter Köstlichkeiten können sich die Besucherinnen und Besucher anregen lassen, wo, wie und wann sie sich für eine gute Sache engagieren können. Sieben Themenfelder führen durch die Vielfalt der Engagementbereiche: Soziales, Migration, Umwelt, Kinder- und Jugendliche, Selbsthilfe und Gesundheit, Kultur und Zivilcourage.

Die persönliche, umfassende und fachkundige Beratung durch die Aussteller gehört zum selbstverständlichen Standard der FreiwilligenMesse. Ebenso das Angebot von gut gestaltetem Informationsmaterial, das in speziell für die Messe hergestellten Taschen mit nach Hause genommen werden kann. 

Es bleibt aber nicht bei der reinen Information. Die Münchner FreiwilligenMesse lebt seit Jahren von ihrem lebendigen Rahmenprogramm mit belebender Life-Musik, Grußworten aus Politik und Verwaltung, interessanten Kurzvorträge sowie Erfahrungsberichten von freiwillig Engagierten. Die von dieser Fülle erschöpften Besucherinnen und Besucher können sich eine Entspannungsmassage gönnen oder im Bistro-Bereich stärken.

Ein besonderer Akzent liegt bei der Messe 2015 auf dem Thema

„Inklusion – Engagement von Menschen und für Menschen mit Besonderheiten“. Ob jung oder alt, reich oder arm, Frau oder Mann, eingesessen oder eingewandert, behindert oder nicht - Inklusion sorgt für überraschende Entdeckungen: Menschen, die meist vielfältige Unterstützung im Alltag brauchen, werden selbst zu aktiven Helferinnen und Helfern! Sie leisten freiwillig Großartiges und sind eine wichtige Ressource unserer Stadtgesellschaft. Sie erleben es, gebraucht zu werden, etwas geben zu können und etwas Neues zu lernen. Mit anderen aktiv für andere zu werden erweitert Handlungsspielräume und ist ein Königsweg zur gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft. Wer sich engagiert, tut etwas für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit.
Ende Pressetext. 


Den letzten Satz kann ich nur bestätigen: Aus der sozialwissenschaftlichen Forschung weiß ich, wie wohltuend soziales Engagement gerade für Senioren ist!
Ich wünsche allen Messebesuchern eine schöne und anregende Zeit sowie gute neue Eindrücke und Ideen!
Ihre Dagmar Wagner 

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Tanzkurse mit Rollator: Kein Witz sondern eine tolle Sache für Senioren!


Hauptsache es macht Spaß: Tanzen mit dem Rollator!

Die meisten meiner Zuhörer denken immer, ich mache einen Scherz, wenn ich während meiner Vorträge berichte, dass es inzwischen auch Tanzkurse mit Rollator gibt. Aber es gibt sie tatsächlich und das ist auch gut so. Die Gehirnforschung bestätigt eindeutig, wie hilfreich das Tanzen für das ältere Gehirn ist, da Tanzen soziale Interaktion, Konzentration und kompliziert koordinierte Bewegungsabläufe verbindet. Das heisst nichts anderes, dass Tanzen unser Gehirn wunderbar schulen kann! Nun gebe ich schon zu, dass der Rollatortanz nicht mit einem fetzigen Tango verglichen werden kann, aber immerhin bewegen sich die Senioren, haben Spaß miteinander und schulen genauso ihre Koordination. Ich finde das prima!
Unter diesem LINK können Sie einen SWR-Beitrag zu diesem Thema sehen!
Also, nur keine Scheu…melden Sie sich zum Tanzkurs an!
Viel Spaß dabei wünscht wie immer mit besten Grüßen
Ihre Dagmar Wagner

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...da sind sie wieder - die Geschichtenspinner am 7. November 2014 in München!

Bereits letztes Jahr habe ich sie gerne angekündigt - die Geschichtenspinner! Auch das ist biografische Arbeit, wenn man persönliche Geschichten aus seinem Leben vor einem Publikum erzählt! In München können Sie sich an der Erzählakademie Goldmund zum "Erzähler" ausbilden lassen und treten hinterher auf - wenn Sie das wollen!
Wo, wie, was - das lesen Sie alles auf dem Plakat! Ich kann dieses Jahr leider nicht dabei sein, da ich selber eine Veranstaltung habe!
Viel Glück, Freude und Erfolg wünsche ich allen Geschichtenspinnern und Ihnen, liebes Publikum, natürlich viel viel Spaß dabei!
Ganz herzlich grüßt Sie
Ihre Dagmar Wagner

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Vorbehalte gegenüber einem Ehrenamt


Diese beiden Damen und der Herr sind alle ehrenamtlich im Wächtersbacher Gartenbauverein engagiert! BRAVO!

Laut einer sozialwissenschaftlichen Studie scheuen viele Bürger über 65 ein Ehrenamt. Natürlich gibt es viele Bürger, die sich hier engagieren, aber das Interesse daran könnte ein wenig größer sein. Die Studie schreibt:
"Die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Arbeit müssten verbessert werden. Da geht es um Versicherungsfragen, Fahrtkosten, Telefonkosten und manch andere Unkosten, die oft offen oder an den Ehrenamtlichen hängenbleiben. Viele zahlen bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit noch drauf aus ihrer eigenen Tasche. Das wiegt bei manchen nicht so schwer, aber andere können sich das einfach nicht leisten. Da gibt es noch viel zu tun, um die Ehrenamtlichen besser abzusichern und ihr Engagement besser zu würdigen!"
(Aus: Altersbilder von Journalisten - Eine Studie der Robert-Bosch-Stiftung in der Reihe "Alter und Demografie" S. 58)

Ich denke, dass nun eine gewisse Zurückhaltung nachvollziehbarer wird. Welche Erfahrungen haben Sie beim Ausüben eines Ehrenamtes gemacht? Schreiben Sie mir! Ich freue mich auf Ihre Anregungen!

Ganz ganz herzlich - Ihre Dagmar Wagner

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Die Altersbilder von Journalisten

Seit einigen Jahren setzt sich die Robert-Bosch-Stiftung auf verschiedenen Ebenen für ein realistisches und differenziertes Altersbild ein, das die Potentiale, aber auch die Herausforderungen aufzeigt, die das Alter und der Prozess des Alterns mit sich bringen. Mittels der Forschungsergebnisse bestätigt auch die Robert-Bosch-Stiftung, dass sich der erste Blick auf das Altern immer nur auf die Mühen und Herausforderungen konzentriert. Die Chancen und Potentiale werden - wenn überhaupt - erst auf den zweiten Blick gesehen!

Mit ihrer Studie: Altersbilder von Journalisten möchten sie zu einer Etablierung eines „angemessenen Altersbildes“ beitragen. Und da liegt es natürlich nahe, die Journalisten als Meinungsmacher unserer Gesellschaft und deren Einstellung zum Thema etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Dieser Link führt Sie zu den Studienergebnissen.
Und hier für Sie in Kürze die für mich interessantesten Ergebnisse daraus:
82% der Journalisten sagen, dass die Politik nichts tut, um unsere Gesellschaft auf den demografischen Wandel vorzubereiten! Aha - Das überrascht mich ja nun so überhaupt nicht! 
Bitte drücken Sie auf Weiterlesen, um mehr zu erfahren….

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"Erfahrung ist Zukunft" - eine Initiative der Bundesregierung



Es ist schon erstaunlich, wie viele Initiativen es von unserer Bundesregierung zum Thema demografischer Wandel gibt. Leider läuft das alles sehr unkoordiniert, und manches ist auch schnell überholt, weil zum Beispiel plötzlich die Rente mit 63 Jahren möglich wird. Hier nun für Sie kurz vorgestellt die Initiative „ERFAHRUNG IST ZUKUNFT“. Diese will die „Herausforderungen des demografischen Wandels bewußt machen und für ein neues Bild des Alters und des Alterns werben. Sie will die Perspektiven einer älter werdenden Gesellschaft aufzeigen und gemeinsam die notwendigen Veränderungen voranbringen!“ (So steht aus auf der Webseite geschrieben!) Es geht also um die "Chancen und Perspektiven einer älter werdenden 
Gesellschaft"!

Das liegt ja genau auf meiner Wellenlinie und für alle, die sich dafür interessieren, hier der LINK. Neben sechs Bundesministerien zählen fünf Spitzenverbände aus Wirtschaft und Gesellschaft zu den Initiatoren und auch viele Firmen fungieren als „Unterstützer“!

Besonders interessant finde ich die gut erklärten Ausführungen für alle, die nach dem Eintritt ins Rentenalter weiterarbeiten wollen oder auch müssen. Hierzu sei Ihnen dringend folgende Links - sie finden diese unter ARBEITSWELT im Menü - ans Herz gelegt, damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen, was möglich ist und was an Steuern etc so fällig werden kann: Link 1 und Link 2.

Doch es geht nicht nur um die blanke Theorie. Viele Beispiele von älteren Menschen, die noch einmal etwas Neues gewagt haben, können als Erfahrungsbericht gelesen werden.

Ich hoffe, dies ist ein nützlicher Tipp für alle, die etwas anderes anpacken wollen!
Viel Glück dabei!
Herzlichst Ihre Dagmar Wagner 


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Silber ist das Gold zu neuem Wachstum!


Zugegebenermaßen ist das Foto zum Thema etwas kitschig, aber ein bisschen Spass muss sein: Mit älteren Mitarbeitern geht bei manchen Firmen jetzt wieder die Sonne auf!


Sie werden sich bestimmt noch erinnern: Nach der Jahrtausendwende entledigten sich viele Firmen ihrer Arbeitnehmer ab 50! Teils mit fetten Abfindungen ausgestattet zogen Scharen von erfahrenen und gut ausgebildeten Arbeitnehmern in die Frührente. Aber es dauerte nicht lange, bis die Wirtschaft merkte, dass deren Erfahrung nicht einfach durch Jüngere zu ersetzen war. Aufgrund des demografischen Wandels wird heute sorgenvoll das Fehlen qualifizierter Arbeitnehmer angemahnt - kein Wunder, ist man sie doch erst vor kurzem losgeworden. Nun also die Kehrtwende: Ältere Arbeitnehmer werden händeringend gesucht und wieder eingestellt, und zwar gerade deshalb, weil sie „älter und darum erfahrener“ sind! Wirtschaftspolitik scheint also wie ping pong zu funktionieren, aber das ist wieder ein anderes Thema!

Ältere Arbeitnehmer werden jetzt mit großem Aufwand wieder zurück in die Betrieben geholt
Hier also die guten Nachrichten für alle ab 50 Jahren, die arbeiten wollen. Übertriebener Optimismus ist natürlich nicht angesagt, aber immerhin: 
Bei dem Ingenieurdienstleister Fahrion Engeneering in der Nähe von Stuttgart liegt der Altersdurchschnitt bei 53 Jahren - auch diese Firma entließ ihre „erfahrenen“ Mitarbeiter im Jahr 2000, um dann mit einer ziemlich reißerischen Annonce dieses fehlende Potential wieder zurückzuholen! Inzwischen partizipiert Fahrion an dem Projekt "Erfahrung ist Zukunft" der Bundesregierung und hält Vorträge zum Thema "Einsatz älterer Mitarbeiter"! Hier der Link dazu!

Ältere Arbeitnehmer steigern die Produktivität in Betrieben
Insgesamt stieg in Deutschland der Anteil der 55-64jährigen Arbeitnehmer von 38% im Jahr 2000 auf 64% in 2013! Und die klassischen Vorurteile, dass ältere Arbeitnehmer häufiger krank und weniger produktiv seien, haben sich auch nicht bestätigt: Neuere Untersuchungen zeigen, dass ein höherer Anteil älterer Beschäftigter durchschnittlich mit einer höheren Produktivität verbunden ist. Erfahrung gleicht ein vielleicht etwas „langsameres Arbeiten“ aus. Außerdem sind viele ältere Arbeitnehmer flexibler, wenn es um Auslandsaufenthalte geht - was bei abgeschlossener Familienplanung nun auch wirklich kein Wunder ist.

Und noch ein Pluspunkt für die Firmen: Dass ein älterer Mitarbeiter nochmals die Firma wechselt ist eher unwahrscheinlich, und das verschafft Planungssicherheit!

Arbeitnehmer in den USA können im Winter in wärmere Gefilde wechseln
Zum Schluss noch ein extremes Beispiel aus den USA: Dort stellten Konzerne wie Home Depot oder Borders gezielt Rentner ein und gewährten ihnen Vergünstigungen wie Gleitzeit oder Teilzeitarbeit. Und damit nicht genug: Manche können sogar den Arbeitsplatz im Sommer und Winter wechseln. Im Sommer haben sie die Möglichkeit an kühleren Orten und im Winter an wärmeren Orten zu arbeiten. Tja, das geht in Deutschland leider nicht...
Und andere Firmen filmen inzwischen ihre älteren Mitarbeiter, damit deren Erfahrungsschatz nicht verloren geht. Ich gebe zu, das habe auch ich kaum glauben können: Ein gewisser Umfang an entscheidenden Kenntnissen älterer Mitarbeiter soll so auf die jungen Gehirne übertragen werden!
In diesem Sinne scheint „Silber eben tatsächlich das Gold zu neuem Wachstum“ zu sein!
Was meinen Sie?
Alles Gute und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

 

 

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Ab 50 Jahren als Aupair-Oma ins Ausland!



Das ist doch eine tolle Idee: Frauen ab 50 Jahren werden mit Granny aupair als "Oma" ins Ausland vermittelt. Und nicht das: Auch als Gesellschafterin oder Housesitterin können Sie sich vermitteln lassen. Ich habe leider keine persönlich berichteten Erfahrungen, die ich Ihnen weitergeben kann, aber informieren Sie sich doch selbst unter diesem LINK: www.granny-aupair.com./de.
Wenn Sie davon träumen, mehr ins Ausland zu reisen, und dort wie die ganz normale Bevölkerung zu leben, dann informieren Sie sich! Und berichten Sie mir und meinen Bloglesern davon!

Viel Glück wünscht Ihre Dagmar Wagner

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Die Ergebnisse der zweiten Heidelberger Hundertjährigen Studie (HD 100 II)

Zum zweiten Mal wurden in der BRD 95 100jährige mittels der 2. Heidelberger Hundertjährigen Studie (HD00 II) untersucht und die Ergebnisse im letzten Februar vorgestellt. Die erste Studien fand 2002 statt. Interessant die zahlenmäßige Entwicklung der 100jährigen in Deutschland, hier für Sie als Tabelle:

2000               5 937
2010             13 000   
2012             15 145
2020             21 000    
2030             41 000   
2040             81 000   
2050             98 000
2060           169 000

Das ist schon ein beeindruckender Anstieg und hat natürlich mit dem demografischen Wandel zu tun, der immer mehr Ältere mit zunehmender Hochaltrigkeit prognostiziert.
Und außerdem: 
50% der nach dem Jahr 2000 Geborenen in der BRD haben eine gute Chance, 100 Jahre alt zu werden.

Kein Wunder, dass das wissenschaftliche Interesse an den Hundertjährigen zunimmt. Die Studie fand heraus, dass in den letzten zehn Jahren die Hundertjährigen immer fitter wurden, sowohl körperlich als auch geistig. Das gilt als der bemerkenswerteste Fund der Studie. Unsere Hundertjährigen habe sich also verjüngt! Die Sorge vor einer überproportionalen Ausweitung von Gebrechlichkeit und Einschränkungen ist also unbegründet.
So wie die heutigen 75jährigen den Gesundheitszustand der 65jährigen vor 50 Jahren haben.

Was sind die Herausforderungen, Stärken und Potentiale, die ein Leben mit 100 kennzeichnen?

80% sind mit ihrem Leben zufrieden, davon 46% in starkem Ausmaß, 34 % im mittleren Ausmaß. Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Hundertjährigen als Mensch gesundheitlich belastet und auf Unterstützung angewiesen sind, viele andere überlebt und den nahenden Tod vor Augen haben. Dennoch empfinden so etwas wie Lebenszufriedenheit und ein überwiegend positives Wohlbefinden! 

Außerdem verfügen sie über eine hohe Akzeptanz des eigenen Lebenslaufs mit allen seinen guten und schlechten Seiten mit Güte und Gefasstheit. Die persönlichen Kräfte und Schwächen, also Unzulänglichkeiten, werden erkannt und akzeptiert.

Doch so zufrieden sie auch sein mögen, 40% von ihnen haben keine oder eine negative Zukunftsperspektive. Es ist einfach schwer, in diesem Alter einen Lebenssinn oder Lebensperspektive aufrecht zu erhalten. Dabei wird der Tod nicht als Bedrohung erlebt: Angst haben sie nur vor der Art des Sterbens und hoffen, dass es ein einfaches schmerzfreies Einschlafen sei. Nur 12% haben Todessehnsucht. Und das umso stärker, je mehr sie unter ihren Sinneseinschränkungen wie schlecht Sehen und Hören oder schwer eingeschränkter Mobilität leiden. 

Hundertjährige beeindrucken, wie sehr sie ihren eigenen Verfall aber auch ihr gelebtes Leben mit all seinen Facetten akzeptieren. Natürlich sind ihre Möglichkeiten stark beschränkt, was die Teilnahme am allgemeinen Leben betrifft, darum wenden sie sich verstärkt ihrem Innenleben zu. 

Würden Sie sich wünschen, hundert Jahre alt zu werden?

Alles Gute dazu kommt von Ihrer Dagmar Wagner 


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Auch so kommt man in die Welt hinaus: SES - der Senior Experten Service



Menschen werden auch noch nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben gebraucht: SES-Expertinnen und Experten unterstützen vor allem kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Institutionen und Verwaltungen sowie Einrichtungen der Schul- und Berufsbildung. SES-Einsätze finden in erster Linie in Entwicklungs-, Schwellen- und Reformländern statt.
Seit 1983 hat SES über 30 000 Einsätze in mehr als 160 Länder durchgeführt, seit 2013 sind es schon mehr als 3 000.

10 000 hochqualifizierte ehrenamtlich tätige Senior Expertinnen und Experten aus allen kaufmännischen, technischen, handwerklichen, medizinischen und sozialen Berufen sind bereits registriert. Kosten entstehen ihnen keine, aber ein Gehalt wird nicht gezahlt. Ein Auslandseinsatz dauert in der Regel 4-6 Wochen.
"Er bietet interessierten Menschen im Ruhestand die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und ihr Wissen an andere im Ausland und in Deutschland weiterzugeben. Als ehrenamtlich tätige Senior Experten fördern sie die Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Sie leisten Hilfe zur Selbsthilfe - und damit einen wichtigen Beitrag, ein Stück Zukunft zu sichern. Ein System, von dem alle Beteiligten profitieren."

Wer hinter dieser famosen Idee steckt, wie Sie Senior Expert(in) werden, und was Sie sonst noch alles wissen wollen und wollten, finden Sie hier unter diesem LINK!
Und hier die Adresse der Zentrale:

Senior Experten Service
Stiftung der Deutschen Wirtschaft für 
internationale Zusammenarbeit GmbH
Gemeinnützige Gesellschaft 
Buschstraße 2; 53113 Bonn 
Postfach 22 62; 53012 Bonn 
Tel.: +49 228 26090-0 
Fax: +49 228 26090-77
E-Mail: ses(at)ses-bonn.de

Ich hoffe, das dies eine kleine Anregung für die ein oder den anderen von Ihnen war!
Auf zu neuen Ufern!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Neues vom 3. Berliner Demografie Forum 9.-11. April 2014

Hochrangige deutsche und internationale Wissenschaftler(innen) und Politiker(innen) trafen sich zum Austausch auf dem  3. Berliner Demografie Forum, wo es natürlich um den demografischen Wandel ging. Ich wurde als Beobachterin zugelassen und möchte Ihnen heute aus der Fülle hochinteressanter Informationen und Daten einige Details nicht vorenthalten.



Sachlich, konzentriert, bestens organisiert mit wirklich qualifizierten Redner(innen): Das 3. Berliner Demografie Forum fand in einer angenehmen Atmosphäre statt. Hier die Ausstellungseröffnung "How to get 100 - and enjoy it!" von Population Europe am 9.4. 2014 im Allianz Stiftungsforum!

Am 10.4.2014 setzte sich das Demografie Forum dann in der European School of Management and Technology fort, ein wunderbarer Ort am Berliner Schlossplatz 1! Unsere Familienministerin Manuela Schwesig trug ihre Grundsatzrede gleich nach der Eröffnung vor. Sie ist der Meinung, dass Männer weniger und Frauen dafür mehr arbeiten sollen, damit sich beide zu je gleichen Zeitanteilen am Familienleben beteiligen können. Auch wenn sich das wohl viele Männer wünschen würden - aber ob die Wirtschaft dazu schon bereit ist, auch die hochqualifizierten Männer in mittleren und gehobenen Führungspositionen statt 60 Stunden „nur noch“ 35 Stunden arbeiten zu lassen? Ich weiss es nicht. Zumindest wird es von vielen Seiten bezweifelt. 

Eine besonders schöne Idee des Forums war es, dass auch „Young Experts“ - wohl nach strengen Leistungskriterien ausgesucht - mit ihrer Stimme zum demografischen Wandel zu Wort kamen. Eindeutige Botschaft der jungen - also zwischen 20 und 30 Jahren alten Experten: Schafft bessere Bedingungen für Frauen, damit sie endlich Kinder und Karriere unter einen Hut bringen. Außerdem fordern sie schon für unseren „Kleinsten“ ab der Kita gleiche Bildungschancen, damit auch bei Bürgern mit Migrationshintergrund wertvolles Arbeitspotential nicht verloren geht. All das sind nicht wirklich neue Ideen, doch dass diese immer und immer wiederholt gefordert werden, zeigt auch nur, dass sich immer noch viel zu wenig in dieser Richtung tut!

Hier noch einige weitere Informationen für Sie: (bitte klicken Sie auf Weiterlesen!)

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Senioren vermitteln Senioren!

Eine Münchner Initiative der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi)gGmbH:
Aus welchen Gründen auch immer Sie eine Tätigkeit suchen, bei den "Senioren vermitteln Senioren" sind Sie richtig. Hier bemüht man sich um Einsatzmöglichkeiten für das Potential älterer Menschen. Und das nicht nur auf ehrenamtlicher Basis: Auch moderate Honorare können gezahlt werden.

Hier der LINK für alle Interessierten! 

Nur Mut! Nehmen Sie einfach Kontakt auf und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit! Meine Leser und ich freuen sich auf Ihre Nachricht!

Viel Glück und viele tolle neue Erfahrungen wünscht Ihnen herzlichst Ihre Dagmar Wagner!

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KDA empfiehlt: Erinnerungen älterer Menschen mehr Wert beimessen!

Am 20. März 2014 ist der "Weltgeschichtentag" - hier der LINK dazu! 

Das KDA (Kuratorium Deutsche Altershilfe) ruft zu diesem Anlass auf, dem Geschichten- und Erfahrungsschatz älterer Menschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, weil dies das Verständnis zwischen den Generationen fördere! Außerdem empfehlen sie die Gründung von Erzähl- und Leseclubs!

Lesen Sie selbst unter folgendem LINK!

Ich muss leider vorwiegend immer noch die Erfahrung machen, dass besonders in Seniorenheimen dem biografischen Erzählbedürfnis der Senioren keine Zuwendung geschenkt wird. Obwohl gerade dann, wenn man mit zunehmendem Alter kaum noch Lesen und nur noch schwer Hören kann, das eigene Erzählen so wichtig wird, auch um sich nicht in seinen Erinnerungen zu verlieren oder in negative Gedanken zu verstricken!
Schade, aber vielleicht kommt das Bewusstsein dafür noch!

Was meinen Sie dazu? 

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Europeana 1914-1918

Das fand ich wirklich eine tolle Überraschung: Die europäische Ausstellung zum 1. Weltkrieg in Berlin hat sich hauptsächlich auf private Erinnerungen und Erinnerungsstücke konzentriert. Und so wird das auf der Webseite 

www.europeana1914-1918.eu/de
beschrieben:

"Persönliche Geschichten: Wir sammeln fortlaufend private Briefe, Fotos und Erinnerungsstücke aus dem Ersten Weltkrieg. Bislang haben in zwölf Ländern Aktionstage stattgefunden, um Materialien von Privatpersonen zusammenzutragen. Über 80.000 digitale Dateien und mehr als 7.000 persönliche Geschichten, die wir auf diese Weise zusammengetragen haben, können Sie mittlerweile auf Europeana 1914-1918 finden."

Als Biografin freue ich mich sehr, dass Erinnerungen in unterschiedlichsten Formen immer mehr und mehr gewürdigt, gesammelt und veröffentlicht werden! Und auch jetzt haben Sie immer noch die Möglichkeit, Ihr privates Material hinzuzufügen! Schauen Sie doch einmal nach, was Sie eventuell noch an Fotos, Briefen oder Dokumenten haben. 

Alle, die die Berliner Ausstellung nicht persönlich besichtigen können, haben inzwischen auf der Webseite sogar die Möglichkeit, eine virtuelle Ausstellung zu verfolgen. 

Viel Freude dabei - das wünscht Ihnen herzlichst
Ihre Dagmar Wagner



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Die Geschichtenspinner - Tolle Erzähltalente treten auf!

Die Münchner Goldmundakademie bildet schon lange Erzähler aus und verschafft diesen auch Auftrittsmöglichkeiten. Die "Geschichtenspinner" wurden selber aktiv und wagen sich schon lange mit ihren eigenen, oft biografischen Geschichten auf die Bühne. Wer bei sich selbst ebenfalls die Neigung zum Erzählen verspürt, sollte sich diese Auftritte nicht entgehen lassen. Nicht nur, weil es unterhaltsam ist, sondern weil es Mut macht, sein eigenes Erzähltalent auch zu pflegen und vielleicht sogar ausbilden zu lassen!

Der nächste Termin: 
1. November 2013 
20:00 Uhr
Café Wildwuchs, Werkhaus, Leonrodstrasse 19 in München!


Viel viel Spaß dabei!

Ihre Dagmar Wagner 

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Tolle Leistung: Christa Höhs, die Gründerin der Modellagentur „Sen!or Models“ ist Siegerin von „Der Deutsche Alterspreis - Ideen im Alter. Ideen für´s Alter.“

Was für eine phantastische Leistung und Würdigung: 
Gestern, also am 14. November 2013, erhielt Christa Höhs, 72 Jahre, aus München für Ihre Agentur „Sen!ormodels“ (Link) den mit 60 000 Euro dotierten, renommierten ersten Preis bei „Der Deutsche Alterspreis“  (Link) der Robert-Bosch-Stiftung!

 

Das ist Christa Höhs, einfach eine tolle Frau! 

Christa Höhs hat nicht nur in diesem Jahr ein Buch über Ihre Tätigkeit geschrieben:

„Wenn ich alt bin, werde ich Model“,

sondern wurde am 4. November 2013 biografisch auch noch in der Fernsehreihe „Lebenslinien“ gewürdigt. Auch zu diesem ungeheuer mutigen wie bewegenden Film muss ich Frau Höhs beglückwünschen. Offen spricht Sie über die Schattenseiten Ihres Lebens, die schweren Krisen und wie Sie das alles bewältigt hat!

Wer den Film anschauen möchte, kann das im Internet unter diesem Link tun:

Lebenslinien Christa Höhs

Hier die Begründung der Jury als Zitat:

„Die Agentur "SEN!OR-MODELS" und ihre Gründerin Christa Höhs selbst machen eindrücklich die Potentiale und die Schönheit des Alters sichtbar: Mit knapp 50 wurde Christa Höhs in New York als Model entdeckt und startete drei Jahre später in Deutschland die Erfolgsgeschichte der weltweit ersten Modelagentur, die sich auf ältere Models spezialisierte. In der kurzlebigen, von jungen Gesichtern geprägten Mode- und Werbewelt haben Christa Höhs und ihre Agentur einen großen Beitrag für die positive Wahrnehmung des Alters geleistet. Sie selbst sagt, "Das Schönste an den Gesichtern von älteren Menschen ist die Großzügigkeit, die Erfahrung, der Humor und das Leben, das in diesen Gesichtern abzulesen ist."

Die heute 72-Jährige führt ihre Agentur seit knapp zwanzig Jahren voller Elan und mit einer beeindruckenden Portion Idealismus. Dieser wird auch deutlich in dem Buch, das sie 2013 zusammen mit Alexandra Cavelius über die ihre Geschichte und die der Modelagentur veröffentlichte. Es trägt den Titel "Wenn ich alt bin, werde ich Model. Warum wir uns nicht kleinmachen sollten". Darin fordert sie die neuen Alten mit ihrem Credo "Wir können uns immer wieder neu erfinden!" zu einem Umdenken auf. Die Alterspreis-Jury zeichnete insbesondere aus, dass Christa Höhs und ihre Senior-Models Altersgrenzen auflösen, mit Stereotypen brechen und die Attraktivität der Lebensphase Alter aufzeigen.“

Nachzulesen unter diesem Link!

Lesen Sie hier über die zehn Nominierten und die Träger des zweiten und dritten Preises!

Ich gratuliere von ganzem Herzen!

Ich bin sicher, dass der Film über Christa Höhs sowie ihr Buch eine große Bereicherung sind!

Hut ab!

Alles alles Gute von
Ihrer Dagmar Wagner


 

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www.seniorbook.de



Ja - Sie haben ganz richtig gelesen - statt facebook gibt es nun Seniorbook für die "best agers".

Diese Neuentwicklung möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Ich habe zwar bislang kaum Erfahrung mit diesem sozialen Netzwerk, aber sollte sich das ändern, werde ich Sie darüber informieren, ob es sich lohnt, "dabei zu sein"! 

Ich möchte an dieser Stelle keine grundsätzliche Debatte über diese moderne Kommunikationsform lostreten, denn ich finde, das sollte jeder ganz für sich alleine entscheiden.

Ich war bislang eine grottenschlechte "Facebookerin", denn ich bin nicht der Meinung, dass die privaten Dinge in meinem Leben so unglaublich spannend sind, dass es unbedingt "gepostet" gehört. Hin und wieder wundere ich mich schon über gewisse Einträge und denke mir, etwas mehr Zurückhaltung wäre angesagt!

Mit diesem Link geht zu Seniorbook! 

Alles Gute für Sie kommt von Ihrer Dagmar Wagner


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Ein rollendes Aufnahmestudio fährt durch die Bundesrepublik: Das Gedächtnis der Nation!

Mehr und mehr pflegt Deutschland seine Erinnerungskultur: Der gemeinnützige Verein "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation" (ins Leben gerufen durch ZDF und stern, die das Projekt auch als Medienpartner unterstützen) schickt seit einiger Zeit ein rollendes Aufnahmestudio durch unser Land. Der Bus ist innen technisch wie ein Fernsehstudio ausgestattet, um unsere Erinnerungen aufzunehmen und auf einer Webseite zu veröffentlichen, wo sie sich folgendermaßen präsentieren:

"Geschichte lebt durch Geschichten. Durch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse. Sie in Interviews einzufangen und für spätere Generationen zu bewahren, ist das Ziel des Vereins "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation". Das bundesweit einmalige Projekt sammelt Erzählungen von Zeitzeugen zu Alltagserfahrungen und zentralen Momenten der deutschen Geschichte. Vor der Kamera berichten Jung und Alt über ihre ganz individuellen Erinnerungen an historische Ereignisse und Entwicklungen. Sie bilden die Mosaiksteine im Geschichtsbild einer Nation und prägen das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Erzählen auch Sie uns Ihre Geschichte und werden Teil eines facettenreichen Archivs der Erinnerungen!"

Weitere Partner des Vereins sind keine geringeren als Bertelsmann, Daimler, Google, Gruner+Jahr und die Robert Bosch Stiftung.

Sehen Sie doch einmal nach, ob der Bus auch in Ihre Nähe kommt: Die Termine des Interviewbus finden Sie auf der Webseite! Dort gibt diese relativ neue Initiave auch Hinweise, wie man ein guter Zeitzeugeninterviewer wird! Es wird wirklich an alles gedacht.
Und so sieht der Bus aus:

 
Foto: Gedächtnis der Nation

Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen, falls Sie dabei waren! Und haben Sie keine Scheu, mitzumachen, Sie sind bei diesen Profis in den besten Händen!

Und ich werde mich in der Zwischenzeit darum bemühen, diesen wunderbaren Bus zu uns in die Region zu holen! Fällt Ihnen vielleicht ein besonderes Thema oder Ereignis ein, zu dem viele Bürger aus dem Fünfseenland etwas beitragen könnten? Dann schreiben Sie mir doch. Dann biete ich dem "Gedächtnis der Nation" diese Zeitzeugen an! Ein erstes Gespräch habe ich bereits mit dem Geschäftsführer Herrn Jörg von Bilavsky geführt!

Hier geht es zur Webseite "Das Gedächtnis der Nation".


Eine tolle Initiave, wie ich finde!

Einen nicht ganz so trüben November wünscht Ihnen 

Ihre Dagmar Wagner


 

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Daten und Fakten zum Leben älterer Menschen: der deutsche Alterssurvey

Logo des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Link zur Startseite
Der demographische Wandel bereitet unserer Bundesregierung natürlich Kopfschmerzen, darum hat sie im Jahr 2008 wieder einmal viele ältere Menschen zu deren Lebenssituation befragt.
"Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist eine umfassende Langzeitstudie zur Lebenssituation von Menschen in der zweiten Lebenshälfte."
Wollen wir hoffen, dass sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen. 
Wer Lust hat, ein wenig in den neuesten Erkenntnissen zu stöbern, sei folgende Webseite als Link empfohlen:

Deutscher Alterssurvey 

Und hier geht es direkt zum Bericht:

Direkter Link zum Deutschen Alterssurvey

Viel Spaß beim Studieren und sehr liebe Grüße von

Ihrer Dagmar Wagner 

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Zeitgeschichten auf SPIEGEL ONLINE



Für alle, die ihren persönlichen Zeitzeugenbericht einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen wollen, oder auf der Suche nach Zeitzeugen zu bestimmten Themen sind, sei diese Webseite ans Herz gelegt:

www.einestages.de

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zum Herumstöbern!

Bei diesem bislang verregneten Sommer eine vielleicht interessante Alternative!

Und auch hier sehen wir: Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Erinnerungen weiterzugeben!

In der Hoffnung auf besseres Wetter schicke ich Ihnen die allerbesten Grüße und verbleibe 
Ihre Dagmar Wagner



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Erzählpaten - eine ungewöhnliche Initiative aus Berlin!

Erzählpaten. Junge Autoren schreiben die Lebensgeschichten von Senioren auf!

Wieder einmal zeigt sich, dass sich jüngere Menschen für die Erinnerungen der `Alten´ interessieren: In Berlin wurden Patenschaften zwischen den Generationen geschlossen, um "dem Erinnern und Erzählen nachzugehen"!
Junge Menschen haben sich die Lebensgeschichten älterer Menschen angehört und daraus eigene Geschichten geformt.
Wir Biografen bekommen also Konkurrenz!

Am 21. Februar 2012 um 20:00 Uhr werden diese Texte im Berliner Literaturhaus vorgelesen. Initiiert wurde das alles von der Schriftstellerin Larissa Boehning. Eine tolle Idee, wie ich finde, die man überall nachmachen kann. Vielleicht gibt es ja hier in meiner Gegend Kooperationspartner - eine Schule zum Beispiel.
Hier der Link dazu! Sie müssen dann noch auf den Menüpunkt PROGRAMM klicken, und sich bis zum 21. Februar 2012 scrollen!
Leider komme ich heute gerade aus Berlin, und kann nicht dabei sein! Das ist wirklich schade!
Aber vielleicht besucht jemand von Ihnen diese Veranstaltung, und schreibt mir danach, wie es war!
Wie auch immer - eine tolle Sache, und vielleicht finde ich engagierte Nachahmer hier!
Allerbeste Grüße von 
Ihrer Dagmar Wagner

Hier die Adresse:
 
Literaturhaus Berlin




21. Februar 2012
20:00 Uhr
Großer Saal



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2012 - das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen!

Das neue Jahr fängt gut an - das europäische Parlament ruft zum "aktiven Altern" auf, und hat darum das ganze Jahr 2012 zum Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen gemacht. Was das nun bedeutet? Ich zitiere aus der Webseite:

"Das Leben hat auch nach dem sechzigsten Lebensjahr einiges zu bieten - und die Gesellschaft weiß den Beitrag älterer Menschen immer mehr zu schätzen." (siehe Homepage

Ich fühle mich also ein bisschen in meiner Einschätzung bestätigt, dass die Erfahrungen der älteren Generation immer mehr wertgeschätzt werden!

Unter weiter unter Informationen zum Europäischen Jahr finden Sie diesen Text:

"2012 ist das Europäische Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen. Es soll uns Gelegenheit geben, darüber nachzudenken, dass die Europäer länger leben und länger gesund bleiben als je zuvor – und uns der Chancen bewusst zu werden, die darin stecken.

Durch aktives Altern erhalten die Generation der geburtenstarken Jahrgänge und die älteren Erwachsenen von morgen die Chance,

  • länger im Erwerbsleben zu bleiben und ihre Erfahrungen weiterzugeben,
  • sich weiter aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen und
  • ein möglichst gesundes und erfülltes Leben zu leben. 

Aktives Altern ist auch der Schlüssel zur Wahrung der Solidarität zwischen den Generationen in Gesellschaften mit immer mehr älteren Menschen.

Die Herausforderung für Politiker und Interessenträger wird darin bestehen, die Möglichkeiten für aktives Altern im Allgemeinen und insbesondere für ein unabhängiges Leben im Alter zu verbessern. Dabei werden sie sich so unterschiedlichen Bereichen wie Beschäftigung, Gesundheitsversorgung, Sozialdiensten, Erwachsenenbildung, Freiwilligentätigkeit, Wohnungswesen, IT-Dienstleistungen und Verkehr zuwenden müssen.

Das Europäische Jahr soll für die Herausforderungen sensibilisieren und die besten Wege zu ihrer Bewältigung aufzeigen helfen. Insbesondere zielt es jedoch darauf ab, die Politiker und Interessenträger dazu zu ermutigen, sich Ziele zu setzen und auf deren Realisierung hinzuwirken. Das Europäische Jahr soll nicht nur Diskussionen anstoßen – es soll greifbare Ergebnisse erbringen."

Das mit den greifbaren Ergebnissen in der Politik ist ja immer so eine Sache, wie wir alle wissen. Natürlich - die gute Absicht zählt, aber gibt es überhaupt irgendwelche Initiativen dazu? Wenn Sie auf der Homepage auf Initiativen klicken, werden Sie leider feststellen müssen, dass da noch nicht so viel in Planung ist. Aber macht nichts - das Jahr fängt ja schließlich auch erst an! 

Mit gutem Beispiel voran gegen natürlich die Hessen (da bin ich schliesslich aufgewachsen) und die Bayern (da lebe ich seit mehr als 30 Jahren!) Sonst herrscht Ebbe in Deutschland zu diesem Thema.

Wenn Sie sich beteiligen wollen, dann können Sie das unter diesem Link tun!

Gute Einfälle und viele Initiativen wünscht Ihnen für 2012 ganz herzlich

Ihre Dagmar Wagner 

...und sollten Sie sich tatsächlich an der Initiative beteiligen, freue ich mich auf Ihre Nachricht unter Ihr Kommentar! 

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MEMORO - die Bank der Erinnerungen

Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Erinnerungen weiterzugeben. Sie gründen Vereine oder Institutionen, mit Hilfe derer sie Erinnerungen strukturieren, dokumentieren und publizieren. So machen sie ihren Erfahrungsschatz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Der Erfolg dieser unterschiedlichen Initiativen bestätigt ein bißchen meine Einschätzung, dass die Erinnerungen unserer älteren Mitbürger einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft erhalten: das, was sie zu erzählen haben, wird immer öfter wertgeschätzt.

In meinem Blog möchte ich Ihnen diese Initiativen vorstellen, die sich die Verbreitung von Erinnerungen zum Ziel gesetzt haben. Am 13. August habe ich Ihnen in meinem Blog die Zeitzeugenbörse  vorgestellt.

Heute möchte ich Sie mit der MEMORO - die Bank der Erinnerungen bekannt machen! Jeder, der vor 1950 geboren ist, kann zu einem individuellen Thema seine persönlichen Erinnerungen aufzeichnen, und dann auf dieser Webseite veröffentlichen. Sie können aber auch gleichzeitig Erinnerungssammler werden, und die Erinnerungen anderer Menschen aufnehmen und dort publizieren. 
Die aktuellen Kategorien sind Essen/Trinken - Berufe/Arbeit - Orte - Gesellschaft - Bildung - Geschichte. Natürlich sind diese wiederum in eine Vielzahl weiterer Subkategorien unterteilt.
In Deutschland sind bis jetzt 132 Zeitzeugen dabei. Die deutsche Webseite www.memoro.org/de-de/ ist mir in ihrer Struktur etwas unübersichtlich, und darum ein wenig verwirrend. Aber mit etwas Geduld hat man den Dreh schnell heraus. Die Mühe lohnt sich auf alle Fälle!
Jeder kann MEMORO nutzen!
Memoro ist ein Non-Profit Projekt, entstanden im August 2007 in Turin, Italien. Seit 2009 wird das Projekt durch die italienische, gemeinnützige Körperschaft Association ONLUS Bank of Memories verwaltet! Die Webadresse der internationalen Webseite ist www.memoro.org.

Wenn Sie im Menü den Punkt ORTE anklicken, finden Sie vielleicht einen Zeitzeugen in Ihrer Nachbarschaft! Ich habe einen Herrn mit sehr interessanten Geschichten aus Starnberg gefunden! Aber vielleicht sind Sie ja demnächst bald selber dabei!

Schauen Sie doch ´mal ´rein!
Ich wünsche Ihnen viele interessante Geschichten!

Und ich hoffe, Sie hatten ein schönes Weihnachtsfest!
Ganz liebe Grüße
Ihre Dagmar Wagner

Wenn mein Hinweis nützlich für Sie war, dann schreiben Sie mir doch einfach unter Ihr Kommentar

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Zeitzeugenbörse Berlin

Die ZEITZEUGENBÖRSE e.V.

Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Erinnerungen weiterzugeben. Sie gründen Vereine oder Institutionen, mit Hilfe derer sie Erinnerungen strukturieren, dokumentieren und publizieren. So machen sie ihren Erfahrungsschatz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Der Erfolg dieser unterschiedlichen Initiativen bestätigt ein bißchen meine Einschätzung, dass die Erinnerungen unserer älteren Mitbürger einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft erhalten: das, was sie zu erzählen haben, wird immer öfter wertgeschätzt.

In meinem Blog möchte ich Ihnen diese Initiativen vorstellen, die sich die Verbreitung von Erinnerungen zum Ziel gesetzt haben.
Ich beginne heute mit der ZEITZEUGENBÖRSE aus Berlin: 1993 in Berlin gegründet, arbeiten sie seit 1998 als unabhängiger gemeinnütziger Verein. Die Themen behandeln Berlin in der Weimarer Republik, Berlin in der NS Zeit, 2. Weltkrieg in Berlin, Berlin in der Nachrkiegszeit, Ostberlin und die DDR, Westberlin und Berlin nach der Wiedervereinigung.

Die Ziele des Vereins

Zu den Zielen des Vereins zitiere ich aus dessen Webseite:
 "Die Zeitzeugenbörse e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, den reichhaltigen Erinnerungs- und Erfahrungsschatz älterer Menschen an jüngere Menschen weiterzugeben und so den generationenübergreifenden Dialog zu fördern."
Dies tut die ZEITZEUGENBÖRSE, indem sie Erinnerungen in unterschiedlichster Form zu diesen Themen sammelt, und in Form von Vorträgen, CD, DVD, Video, Bücher, Broschüren, Zeitzeugenbriefen und Interviews weitergibt.

Der persönliche Kontakt ist ihnen dabei besonders wichtig: Zeitzeugen besuchen Schulen, Universitäten, andere Bildungseinrichtungen und helfen Journalisten bei deren Recherchen - und zwar bundesweit. 200-250 Anfragen werden jährlich gestellt, circa 400 Zeitzeugen erfüllen diese auf ehrenamtlicher Basis. Nur die Fahrtkosten müssen erstattet werden, aber Spenden an den Verein sind natürlich immer willkommen.

Es hat mich interessiert, ob die ZEITZEUGENBÖRSE auch über Berlin hinaus aktiv ist, und habe darum im Büro des Vereins angerufen: die Antwort war beeindruckend. Herr Dr. Klaus Riemer, ein Beisitzer des Vereins, hat die ZEITZEUGENBÖRSE schon in New York, USA, vertreten. Dort wurden 14 Zeitzeugen in einer Fotoausstellung an der New York University vorgestellt. Dr. Riemer hat die Einladung der New York University gerne angenommen, und so die Erinnerungen des Vereins in die Welt getragen. Dieses Ereignis war kein Einzelfall: die Mitglieder der ZEITZEUGENBÖRSE war auch schon in anderen Ländern vertreten.

Haben Sie vielleicht auch eine Idee oder ein Thema für eine Zeitzeugenbörse?

Und der Verein ist gerne bereit, eventuelle Nachahmer mit gutem Rat zu unterstützen, meint Eva Geffers, die erste Vorsitzende des Vereins, während unseres Telefonats.

Vielleicht nehmen Sie diese Initiative als Anregung. Überall gibt es Themen, ob lokal begrenzt oder von breiterem Interesse, die sich lohnen, mittels Ihrer persönlichen Erinnerungen festgehalten und öffentlich gemacht zu werden. Und es müssen nicht immer so historisch herausragende Ereignisse wie der zweite Weltkrieg sein. Das Heimatmuseum, oder andere lokale Vereine in Ihrer Nähe werden Ihre Initiative zu einem Thema aus der Region bestimmt mit großem Interesse aufnehmen. Denken Sie einmal darüber nach, diskutieren Sie mit Bekannten und Freunden. Denken Sie auch über die Möglichkeiten finanzieller Zuschüsse nach: sicherlich wird es entweder in Ihrer Gemeinde oder auf übergeordneter Kreisebene eine(n) Kulturbeauftragte(n) geben, an die sie sich mit Ihrem Anliegen wenden können. Dort wird man Ihnen auch Auskunft darüber geben, wo und wie Sie Gelder für Ihr Zeitzeugenprojekt acquirieren können. Nur Mut, es müssen nicht gleich Tausende von Euros sein, ein kleiner Zuschuss bringt Ihre Idee auch schon voran!

Probieren geht über Studieren! Versuchen Sie´s! Es bringt Gespräche mit Ihren Freunden und Bekannten in Schwung, neue Kontakte tun sich auf!
Haben Sie schon eine Idee? Dann schreiben Sie mir unter Ihr Kommentar!
Ich freue mich darauf!

Herzlichst

Ihre Dagmar Wagner

 
Die Adresse des Vereins:

Zeitzeugenbörse e.V.
Ackerstraße 13
10115 Berlin-Mitte

Tel (030) 44 04 63 78
Fax (030) 44 04 63 79
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Bürozeiten
Mo, Mi, Fr 10.00-13.00 Uhr

 

Hier geht es zur Webseite der Zeitzeugenbörse aus Berlin


(Copyright für diesen Beitrag: Dagmar Wagner)

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