In eigener Sache

Ü100 in HOF



Eine tolle Veranstaltung war das am 24.11.2017  in Hof: Wunderbar, liebevoll und engagiert vorbereitet kamen viele Zuschauer(innen), das Central Kino in der Altstadt war fast voll, Landrat Dr. Bär und OB Dr. Fichtner sprachen neben Dr. Katharina Bunzmann, Frau Hopperdietzel und mir einführende Worte! Alles in allem: einfach gelungen. Und das Publikum ging unglaublich bewegt mit während der Filmvorführung, zeigte sich danach begeistert! Man sieht´s auch auf dem Foto: Einfach eine tolle At
mosphäre war´s in Hof im Altstadtkino! Vielen Dank dafür! Auch die anschließende Diskussion mit Herrn Dr. Eckard Krüger (Geriater der Klinik Naila) und mir war prima und lebendig moderiert mit klugen Fragen von Frau Dr. Bunzmann und Ute Hopperdietzel! 


(v.l. stehend: OB HOF Dr. Harald Fichtner, Landrat Dr. Oliver Bär, Regisseurin Dagmar Wagner, Ute Hopperdietzel Stadt HOF, Dame leider unbekannt, Dr. Katharina Bunzmann Stadt HOF. Auch zwei über Hundertjährige kamen zu Besuch: Herr Maier aus Hof mit 103 Jahren 1.v.l. sitzend, neben ihm eine Dame mit 100 Jahren. Ganz rechts sitzend: Dr. Eckard Krüger, Geriater von NAILA KLINIK Hof und anschließender Diskussionsgast)

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Oktober 2017: Termine von Dagmar Wagners Vorträgen sowie Filmgesprächen Ü100

Hier eine Übersicht für Oktober für alle, die meine Vorträge hören oder Ü100 mit einem folgenden Filmgespräch mit mir sehen wollen:


10. Oktober 2017 in München

Ü100 Filmvorführung 

mit Vortrag der Regisseurin Dagmar Wagner 

„Wer’s glaubt, wird selig – Glaube und Spiritualität beim Älterwerden“ (25 Minuten) 

Gelingt ein hohes Alter mit Gottes Beistand besser?“

gefolgt von einem Filmgespräch


Datum: 10. Oktober 2017

Ort: Münchner Volkshochschule, Bildungszentrum, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1

Uhrzeit: 18-20:30 Uhr

Eintritt: 10 Euro (8- Euro Schüler/Studenten)

Anmeldung unter: Restkarten vor Ort

Mehr Info unter diesen Links (bitte scrollen)

LINK 1

LINK 2

 

18.Oktober 2017 in München

Ü100 Filmvorführung 

Danach Filmgespräch mit der Regisseurin Dagmar Wagner
Datum: 18. Oktober 2017

Ort: Filmeck Gräfelfing, Bürgerhaus 1, 82166 Gräfelfing, Reservierung: 089-851822

Uhrzeit: 19:45 Uhr

Eintritt: 

Mehr Info unter diesem Link Filmeck

 

23. Oktober 2017 in 95028 HOF

Ü100 Filmvorführung 

Am 23. Oktober 2017 zeigt die STADT HOF den Kinodokumentarfilm Ü100 und hat die Regisseurin Dagmar Wagner zum anschließenden Filmgespräch eingeladen.

Veranstaltung: Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch

Datum: 23.10. 2017

Uhrzeit: 14 Uhr bis 18 Uhr

Ort: Central-Kino Hof, Altstadt 8, 95028 Hof



24. Oktober 2017 in München

Vortrag von Dagmar Wagner:

„Über die „wachsende Glückseligkeit beim Älterwerden. Die Entwicklung positiver psychologischer Stärken ab dem 50. Lebensjahr“ (Dauer: 60 min.)  

Nach dem Vortrag folgt eine Diskussion von 30 Minuten.

Datum: 24. Oktober 2017

Ort: Münchner Volkshochschule, Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, München

Uhrzeit: 18-19:30 Uhr

Eintritt: 10 Euro (Schüler/Studenten 8 Euro)

Anmeldung unter: Restkarten vor Ort

LINK für weitere Informationen: 

LINK 1

LINK 2

Auf den Seiten bitte jeweils scrollen!

 


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Der Medienrummel um Ü100 geht weiter...

Darüber freue ich mich ganz besonders: Das Interesse an Ü100 wächst stetig. Nach dem fulminanten Medienecho zum Kinostart am 5.4.2017 in München publizieren viele Fachzeitschriften weiter zum Film wie hier zum Beispiel in der neuesten Ausgabe von BIO, die mit zwei einführenden Seiten über Ü100 ihren wirklich lesenswerten Artikel "FIT BIS 120?" beginnen, der immerhin über 12 Seiten geht. Oder nun auch in Luxemburg mit dem RBS BULLETIN, dem Luxemburger Fachblatt für Altersfragen, das vier Seiten lang über Ü100 berichtet und den Film mit Filmgespräch am 9.11.2017 zu sich eingeladen hat! Ich sage DANKE und freue mich sehr darüber! Weitere Pressetermine stehen übrigens schon wieder an...





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kivi e.v. und seine Initiative Mitten im Leben - tolle Ideen und Ü100

Ü100 im Kurtheater Hennef: Ü100 als Veranstaltung des Vereins kivi e.V. Liebevoll und engagiert vorbereitet und durchgeführt von Frau Anette Weber (siehe Foto), Frau Fabienne Deck und Frau Hinneberg (siehe Foto) in einem traumhaften zauberhaften alten Kino, dem Kurtheater Hennef. Die Vorführung fand im Rahmen der Initiative MiL - Mitten im Leben statt, die die Lebensbedingungen älterer Menschen in ländlichen Regionen verbessern will! Gut besucht und mit ebenso interessanten, sehr freundlichen einführenden Worten vom Vorstand des Vereins Herrn Müller sowie dem 2. Bürgermeister Herrn Herchenbach hat Ü100 das Publikum auch dort begeistert!

Eine tolle Idee des Vereins als Empfehlung zur Nachahmung: die MITFAHRBANK! Diese befindet sich an einem festen Ort einer ländlichen Gemeinde und ist gedacht für Senioren, die sich drauf setzen und damit signalisieren wollen: Lieber Autofahrer - bitte nimm mich mit! Super Idee!!! Finde ich!








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Hella - noch 104 Jahre - wird bald 105 Jahre alt



Auf diesem Foto ist Hella noch 104 Jahre alt - das Foto habe ich vor wenigen Tagen gemacht!

Hella - noch 104 Jahre - ist eine Protagonistin aus Ü100, die viele viele Zuschauer mit ihren sehr klugen und durchaus kritischen, modernen Aussagen beeindruckt hat! Nächste Woche am 16.9. wird sie 105 Jahre alt! Inzwischen ist Hella vom betreuten Wohnen in ein Seniorenheim gewechselt. Sie findet es schon langweilig, dass sie sich nun um nichts mehr kümmern muss, erkennt aber auch an, dass ihr Vieles eben auch schwerer fällt, und dass sie Hilfe braucht. Geistig ist sie genaus
o topfit wie sonst, leidet aber unter ihrem nun eher eingeschränkten Leben: Sie muss jetzt im Rollstuhl sitzen, die Sturzgefahr ist zu groß. Hella meint: "Ich bin toll versorgt, hier im Seniorenheim und auch durch meine Familie!" Den "Marienanhänger" hat mir ein Ehepaar nach einer Ü100 Vorstellung extra für Hella mitgegeben. Der Anhänger ist geweiht und soll ihr Glück bringen! Ich bin sicher: Das wird er auch! Hella freute sich sehr über diese nette Geste, auch wenn sie nicht katholisch sei - aber eine Mutterfigur sei doch gut! Nächste Woche dann hat sie Geburtstag...Schaut Hella nicht wunderbar aus? Was meinen Sie!
Liebe Grüße in den Herbst von Ihrer Dagmar Wagner




Ein Marienanhänger - ein Geschenk für Hella von Ü100 Zuschauern nach einer
Vorstellung!

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Broschüre Ü100 zum Kinodokumentarfilm Ü100 für das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration



Nachdem die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Frau Emilia Müller meinen Kinodokumentarfilm - natürlich schon vor längerer Zeit - gesehen hat, war sie so begeistert, dass sie nicht nur eine vierminütige Kurzversion für die Webseite ihres Ministeriums bestellt hat, sondern auch eine 24seitige Broschüre zu meinem Film bei mir in Auftrag gegeben hat. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Konzept, Text und Fotos kamen von mir, Grafik von Fritz Wagner, Ambacher Verlag. Die Broschüre hat sich inzwischen zum echten Renner entwickelt, wie ich inzwischen erfahren habe.
Mit diesem LINK können Sie die Broschüre als pdf lesen.

Unter unter diesem LINK können Sie die Broschüre kostenlos bestellen!

Wenn Sie auf den LINK www.bestellen.bayern.de klicken, dann müssen Sie auf der linken Seite auf Senioren klicken und schon finden Sie die Übersicht mit allen Broschüren. Die dritte Broschüre ist dann Ü100. Diese können Sie dann in den Warenkorb einklicken!

Die Broschüre enthält viel Wissenswertes über Hochaltrigkeit sowie Biografisches zu den Protagonisten!
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Die DVD Ü100 kann bestellt werden...

Zur Erinnerung: Für alle, die meinen Kinodokumentarfilm Ü100 nicht im Kino sehen konnten: Ü100 gibt s jetzt auch als DVD und kann im SHOP von www.älterwerden.net 
unter diesem LINK bestellt werden oder:
www.älterwerden.net
Bitte dann in der Menüzeile auf SHOP klicken!

Viel Freude beim Film wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner




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Alle Termin mit Filmvorführung Ü100 im Überblick



Hier für Sie alle Termine, zu denen Ü100 aufgeführt wird meistens mit Vortrag und Filmgespräch mit mir!

Alternativ besuchen Sie bitte diesen LINK, dort finden Sie alle Termine mit allen wichtigen Informationen und genauer Beschreibung.

12.9. 2017 

von 17:30-22 Uhr im Kur-Teater Hennef, Königstrasse 19A, 53773 Hennef

Ü100 Filmvorführung

Nach einem einführenden Vortrag vor Filmbeginn folgt die Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch.

Eine Veranstaltung vom Verein kivi.e.V. (Verein zur Förderung der Gesundheit im Rhein-Sieg-Kreis) Im Rahmen der Initiative: „Mitten im Leben“

 

13.-15.9.2017 

Arbeitnehmerzentrum Königswinter, Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter

Seminar: Hochbetagt - Das vierte Lebensalter bewusst gestalten
13. 
9. 2017 von 14:45-18 Uhr: Vortrag von Dagmar Wagner mit Filmvorführung Ü100 und anschließendem Filmgespräch.

14. 9. 2017 von 9- 12 Uhr Vortrag von Dagmar Wagner über "Einblicke aus der Hirnforschung. Verschiedene Aspekte des Älterwerdens."


WOLFRATSHAUSER SENIORENMESSE 

15.9. 2017 um 17:30 Uhr im Kino Wolfratshausen, Bahnhofstr. 10  (aus Anlass der Wolfratshauser Seniorenmesse)

Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch mit Dagmar Wagner

Eintritt frei

16.9. 2017 von 15-16:30 Uhr im Roten Raum der Gaststätte Flößerei Wolfratshausen, Sebastiani-Steg 1

Vortrag Dagmar Wagner: Die besonderen Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr (aus Anlass der Wolfratshauser Seniorenmesse)

Eintritt frei

 

10.10. 2017 von 18-20:30 Uhr. Ort: Münchner Volkshochschule, Bildungszentrum, Einsteinstr. 28, München, Vortragssaal 1

Vortrag Dagmar Wagner: „Wer´s glaubt, wird selig?!“  Gelingt ein hohes Alter mit Gottes Beistand besser? 

Danach folgt die Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch.

 

23.10. 2017 von 14-18 Uhr im Central-Kino Hof, Altstadt 8, 95028 Hof

Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch mit Dagmar Wagner

 

24.10. 2017 von 18-19:30 Uhr in der Münchner Volkshochschule, Bildungszentrum, Einsteinstr. 28, München, Vortragssaal 1 

Vortrag von Dagmar Wagner: „Über die wachsende Glückseligkeit beim Älterwerden. Die Entwicklung positiver psychologischer Stärken ab dem 50. Lebensjahr!“

 

8.11. 2017 um 19:30 Uhr im CINEPLEX Bayreuth, Hindenburgstr. 2, 95444 Bayreuth

Filmvorführung Ü100

 

9.11. 2017 von 14-17 Uhr im Ciné Utopia, 16 Avenue de la Faiencerie, 1510 Luxembourg, Luxemburg

Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch und Vortrag Dagmar Wagner. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

 

30.11. 2017 von 16-18 Uhr im AUDIMAX der Hochschule Hannover, Blumhardtstr. 2, 30625 Hannover

Ringvorlesung "Mut zum Alter: Potenziale und Verletzlichkeiten": Filmvorführung Ü100 mit Dagmar Wagner im Gespräch

 

7.12. 2017 um 19 Uhr im Evangelisches Bildungswerk Bayreuth, Seminarraum im Hof, Richard-Wagner-Str. 24, 95444 Bayreuth

Vortrag Dagmar Wagner: „Wenn ich alt bin, werd´ ich...?!“ Grenzenloser Aktivismus versus Ruhe im Alter.

 

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Über hundert Kinos spielten bereits Ü100, der weiter auf Erfolgskurs ist...



Seit dem 5 April 2017 läuft Ü100 nun in den deutschen Kinos und über hundert Kinos haben den Film inzwischen gezeigt! Im Juni/Juli zeigen 13 hessische Kinos den Film: Das Hessen Filmbüro hat Ü100 für den Filmkunstabspielring ausgewählt. Über diese große Ehre habe ich mich sehr gefreut. Hier sind die Kinos, die dazugehören:

Biblis, Filminsel 01.06. - 07.06.2017
Dillenburg, Gloria 08.06. - 14.06.2017
Bad Nauheim, Fantasia 15.06. - 21.06.2017
Karben, Cinepark 15.06. - 21.06.2017
Neu-Anspach, Saalburg-Lichtspiele 22.06. - 28.06.2017
Kelkheim, Kino Kelkheim 29.06. - 05.07.2017
Weilburg, Delphi 06.07. - 12.07.2017
Mörfelden, Lichtblick 01.06. - 07.06.2017
Lauterbach, Lichtspielhaus 08.06. - 14.06.2017
Büdingen, Kino Büdingen 15.06. - 21.06.2017
Witzenhausen, Capitol 22.06. - 28.06.2017
Wolfhagen, Cinema 29.06. - 05.07.2017
Seligenstadt,Turmpalast 06.07. - 12.07.2017

Viel Spaß mit Ü100 wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Dagmar Wagner und Ü100 auf facebook

Liebe Blogleser/innen!
Meine Kinotour mit Filmgesprächen zu Ü100 in verschiedenen wunderbaren Filmtheatern können Sie auf facebook verfolgen. Hier für Sie beide Links:

Die offizielle facebook-Seite meines Kinodokumentarfilms Ü100. Wenn´s Ihnen gefällt, würde ich mich freuen, wenn Sie besonders die Ü100 Seite teilen und auch mit "Gefällt mir" markieren könnten. Das freut nicht nur mich, sondern auch meine hundertjährigen Protagonisten und deren Familien! Vielen Dank dafür!
Ü100

Dagmar Wagner
Die persönliche facebook-Seite von Dagmar Wagner.

Viel Spaß dabei!
Alles Liebe und beste Wünsche von Ihrer Dagmar Wagner



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Das erste Selfie mit 107 Jahren!

Meine geliebte Erna, inzwischen 107 Jahre alt, und Protagonistin meines Films Ü100 hat mir mir ihr erstes Selfie gemacht - für mich war es das zweite Selfie...hmhm...
Blödsinn und Spaß kann man doch immer machen oder??? Dazu ist man nie zu alt!


Erna, 107, mit ihrer Regisseurin Dagmar Wagner auf ihrem ersten Selfie!

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Die Dokumentarfilm - Legende Georg Stefan Troller und Dagmar Wagner beim Dokfilm in München

Georg Stefan Troller - eine Legende, fast 96 Jahre und immer noch alleine auf Tour! Einer der größten Dokumentarfilmer und Reportagemacher der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte! Das war eine wunderbare Begegnung: Als ich las, dass Georg Stefan Troller zu seiner Retrospektive auf dem Münchner Dokfestival 2017 persönlich anwesend sein wird, zögerte ich nicht lange. Sein Film "Mord aus Liebe" wurde am im Münchner Stadtmuseum am 4.5.2017 aufgeführt - über Mörder, die einen geliebten Menschen töteten. Vor 25 Jahren habe ich die Rechercheinterviews für Georg Stefan Troller gemacht, habe ich 30 Mörder(innen) (mehr Männer) in bundesdeutschen Gefängnissen für ihn interviewt und - damals noch - ein Polaroid gemacht! Er wählte sich dann daraus acht Protagonisten für seinen Film aus. Beide hatten wir damals den gleichen Produzenten, Jörg Bundschuh von KickFilm. Ich bereitete meinen Film "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" vor, Georg Stefan Troller seinen Film "Mord aus Liebe". So kamen wir zusammen. Vorher durfte ich ihn als Dozenten auf der Münchner Filmhochschule als Studentin erleben. Ich wollte ihn unbedingt wiedersehen, ging heute einfach zur Vorstellung hin und fand es wunderbar. Nach seinem Filmgespräch setzten wir uns zusammen: Auch sein langjähriger Freund Anatol Regnier tauchte überraschend auf, und so wurde es noch ein sehr nettes Beisammensein! Und was sagt so ein feiner, kluger fast 96jähriger Mann zum Abschied an seine ehemalige Elevin und "Assistentin"? 
"Machen Sie´s gut - Kind!"


v.l. Ich, Georg Stefan Troller, Jörg Bundschuh (KickFilm)
 

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So geht Kino in Hessen: Das Lichtspielhaus Lauterbach zeigt meinen Film Ü100

Lichtspielhaus Lauterbach: So geht Kino in Hessen!!! Wenn man an so einer wunderbaren Kinokasse so freundlich empfangen wird - da geht einem doch das Herz auf (man achte auf die Bonboniere links!!!): In dritter Generation wird das Lichtspielhaus Lauterbach (Hessen) nun von dem Erben Herrn Jürgen Ahlbrandt und seiner Frau Stefanie Dörr toll engagiert und der Filmkunst verpflichtet geführt! Sein Opa hat vor 80 Jahren das Kino gegründet! Und Jürgen Ahlbrandt hat es mit einer Sony 4K Anlage, Dolby Surround 7.1. technisch auf den neuesten Stadt gebracht. Bild- und Tonqualität vom Feinsten! Von Fulda kommen Zuschauer deswegen und dem "besten" Popcorn sogar angereist!!! Na wer sagt´s denn! Am Sonntag in der Matinee war Ü100 zu sehen und ich reiste gerne zum Filmgespräch an. Solch wunderbare Kinomacher müssen unterstützt werden. Meine Eltern haben mich von meinem Heimatort Wächtersbach eine Stunde durch den Vogelsberg dorthin gefahren. Ja so geht Familie - das ist doch wirklich lieb - vielen Dank dafür!



Jürgen Ahlbrandt, der "Dritte", an der Kasse seines Familienkinos! Herrlich!






Und hier meine Eltern Renate und Horst Schneider vor dem wunderbaren Kino!

 

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Ü100 Vorführung als special event bei der Messe "Altenpflege" in Nürnberg

Die meisten wissen es - ich bin auf Kinotour! Heute war ich mit Ü100 zur Messe "Altenpflege" nach Nürnberg eingeladen - als special event. Ein liebevoll gemachter Flyer sorgte für Werbung und die Bude war voll! Besonders freute es mich da, dass der Film beim Fachpublikum so fantastisch ankam! Schön vorbereitet und wunderbar moderiert kann ich nur sagen: Eine sehr schöne Begegnung! Danke dafür!


Dieser nette Flyer lockte die Messebesucher ins Kino!



Foto v.l.n.r.: Dr. Holger Jenrich - Redakteur Vincentz Verlag (Danke für die schöne Moderation des events), Andreas Weber - Event Manager Vincentz Verlag (Danke für die schöne Organisation), Dagmar Wagner -Regisseurin, Stefanie Vogelsang (Vincentz Verlag), Dr. Ursula Kriesten (Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren Oberbergischer Kreis

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Dagmar Wagner´s Kinodokumentarfilm "DAS EI IST EINE GESCHISSENE GOTTESGABE" in den Stand des "Bayerischen Klassikers" erhoben

Darüber freue ich mich natürlich auch: Parallel zu dem überwältigenden positiven Medienecho zu meinem aktuellen Kinodokumentarfilm "Ü100" wurde mein Kinodokumentarfilm "DAS EI IST EINE GESCHISSENE GOTTESGABE" aus dem Jahr 1993 von dem Magazin MUH zum "Bayerischen Klassiker" ernannt. Dass mein "EI" bereits als "Bayerischer Kultfilm" gehandelt wird, habe ich schon oft gelesen, aber nun auch als Klassiker...super, das ist doch toll!

Und hier geht´s zur Webseite des Magazins, das Sie unbedingt kennenlernen sollten!

Alles Liebe und viele Grüße von
Ihrer
Dagmar Wagner

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Frohe Ostern Ihnen allen!

Allen meinen Bloglesern und Ü100 Fans wünsche ich ein schönes Osterfest mit hoffentlich erträglichem Wetter! Ich danke für all die großartige Unterstützung und wunderbaren Kommentare zu meinem Film Ü100! Mit meinem geliebten riesigen italienischen Osterei im Arm schicke ich die herzlichsten Ostergrüße!
Alles Liebe und eine gute Zeit!
Ihre 
Dagmar Wagner

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Erna, 107, eine Protagonistin aus Ü100 macht sich auf ins Kino!

Liebe Leser!
Sie merken schon, im Moment steht die Kinotour mit meinem Kinodokumentarfilm Ü100 im Vordergrund. Erna war 104, als ich sie für Ü100 gefilmt habe. Inzwischen ist sie 107 Jahre alt und fühlte sich dem Premierenbesuch am 5.4.2017 in München nicht gewachsen. Aber irgendwie ließ es ihr doch keine Ruhe, den Film einmal im Kino sehen zu können: Also machte Sie sich gestern auf ins Kino "Kurtheater Tutzing"! Als ich von Ernas Entscheidung hörte, war eines sofort klar: Ich werde natürlich dabei sein und besuchte das Publikum vor der Vorstellung. Danach musste ich gleich wieder nach Garmisch zum Filmgespräch....Bravo Erna, auch ihm hohen Alter kann man immer wieder Herausforderungen annehmen! Mit solchen Protagonisten konnte ein Film auch nur gelingen! Hut ab!


Auf dem Foto v.l. Michael Teubig, ein sehr engagierter Kinobesitzer
aus Tutzing, Erna, 107,
und die Regisseurin des Films Dagmar Wagner
 

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Ein wunderschönes Treffen nach einer Kinovorstellung von Ü100: Ich lerne eine Urenkelin meines Protagonisten Ernst kennen!

Zur Vorführung in Waldkraiburg am 6.4. kam völlig überraschend die Urenkelin von Ernst, einem Protagonisten aus dem Film. Als ich beim Filmgespräch die junge Frau fragte, wie der Film denn von jungen Menschen aufgenommen wird, da erst hat sie sich "geoutet" und war dann noch zu einem schönen Foto bereit. Der Film hat ihr sehr gut gefallen und vor allem freute sie sich, ihren verstorbenen Uropa noch einmal so munter im Film sehen zu können! Das war eine sehr schöne Begegnung!


Ernstls Urenkelin Manuela nach der Vorführung in Waldkraiburg zusammen mit Regisseurin Dagmar Wagner

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Eine sehr persönliche wunderbare Geschichte hinter den Kulissen der Premiere von Ü100


Hier bin ich es nochmals! Eine persönliche Geschichte möchte ich zur Premiere mit Ihnen teilen: Mein Film "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" feierte seine Premiere im Juli 1993 im RIO Filmpalast während des Münchner Filmfests. Damals hat Frau Reich das Kino betrieben (inzwischen macht das Ihre Tochter) - so lernten Frau Reich und ich uns damals 1993 kennen. Es war eine sehr schöne Begegnung, seitdem haben wir uns nicht wiedergesehen. Mein Sohn Moritz war damals 6 Monate 
alt und irgendwie war er plötzlich samt Kinderfrau verschwunden - kurz vor der Premiere. Die Aufregung war groß. (Er tauchte dann schon wieder auf!) Frau Reich senior kam extra zur Ü100 Premiere, das war ihr ein Herzensanliegen. Und als wir uns wieder sahen, war´s wie vor...na ich rechne...24 Jahren. Als ob keine Zeit vergangen war. Und das Allerschönste war, dass sie zuerst nach meinem "Baby" fragte, und dass Moritz damals verschwunden war...Natürlich war das Baby Moritz auch bei der Premiere von Ü100 dabei und so hat Frau Reich ihn nach 24 Jahren kennengelernt! Und freute sich über alle Maßen. Auch mein Sohn war total berührt. Frau Reichs Tochter Frau Kuonen-Reich war damals 1993 schwanger und erzählte Moritz auch diese Geschichte. Diese private Begebenheit spielte hinter den Kulissen zu der Premiere von Ü100, und ich fand es herrlich, wenn Menschen sich so nach 24 Jahren begegnen.
Hier nun das Foto von uns:


v.l. Dagmar Wagner, Frau Reich senior, Herr Dietsche (Hella Mütings Schwiegersohn), Herr Reich sen., Frau Kuonen-Reich (heute die Betreiberin RIO Filmpalast) und natürlich meine Protagonistin Hella Müting, 104, vor uns im Rollstuhl. (Foto: Hans-Peter Höck)

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Ein wunderbarer Erfolg: Premiere meines Kinodokumentarfilms Ü100 am 5.4.2017

Liebe verehrte Blog-Leser!
Nun habe ich es geschafft: Die Premiere meines Kinodokumentarfilms Ü100 am 5.4.2017 im Kino RIO FILMPALAST München war ein voller Erfolg! Mein großer Dank gilt meinem Verleiher Walter Steffen aus Seeshaupt, der sich immer für Ü100 stark gemacht hat!
Hier sehen Sie Hella Müting, eine Protagonistin des Films, die mit 104 Jahren zur Premiere kam! Unglaublich! Ist das nicht wunderbar, wie sie strahlt...:-)

 

Hella Müting (104) eine Protagonistin aus meinem Film und ich vor der Premiere im Foyer des Kinos. (Foto: Hans-Peter Höck)


Auch die Begegnung mit der Bayerischen Staatsministerin Emilia Müller und unserem Landrat Karl Roth (LK Starnberg) war ungezwungen und fröhlich, wie man unten auf dem Foto deutlich erkennen kann.


v.l. Landrat Karl Roth (LK Starnberg), Bayerische Sozialministerin Emilia Müller, Dagmar Wagner, Dr. Christine Schwendner (Bayerisches Sozialministerium), Walter Steffen (Foto: Hans-Peter Höck)


Das gewaltige Presseecho verdanke ich unserem Pressemann Konstantin Fritz, wir haben allen Grund zur Freude!
Unter diesem Link können Sie die Medienberichte Nachsehen, Lesen und Hören.



Da strahlen zwei um die Wette...der Pressemann von Ü100 Konstantin Fritz und ich. (Foto: Hans-Peter Höck)


Unter diesem LINK finden Sie alle Kinos, die Ü100 spielen.

Das wär´s für´s Erste!
Bald gibt´s mehr Neuigkeiten!
Sie haben Ü100 gesehen?
Schreiben Sie mir doch, ob Ihnen der Film gefallen hat!!! Das würde mich freuen!
Alles Gute von Ihrer Dagmar Wagner



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Ü100 im MDR-Kulturmagazin Artour

Dieser Beitrag von Lutz Pehnert im MDR Magazin Artour über meinen Kinodokumentarfilm Ü100 hat mich besonders gefreut. Ü100 feiert am 5.4.2017 um 20 Uhr seine Premiere im RIO Filmpalast München. Unter diesem LINK können Sie den Film nachsehen:
MDR Artour Ü100

Zur Premiere können Sie direkt beim Kino noch Karten kaufen oder reservieren lassen!
Die Bayerische Sozialministerin Emilia Müller kommt und hält die Eröffnungsansprache.
Meine Protagonistin Hella Müting, 104, scheut die Mühen nicht und kommt mit ihrer Familie - großartig.

Wenn Sie fragen haben, rufen Sie mich einfach an 08151 979 270.

Datum     5. April 2017
Uhrzeit    20:00 Uhr
Ort          RIO Filmpalast, Rosenheimer Str. 46, 82669 München, Tel. 089 48 69 79

Preis: 9, 50 Euro

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Ihre Dagmar Wagner 



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In Würde altern...

...das kann man von meiner fünfzehn Jahre alten Jeans nun wirklich sagen. Circa zwölf Mal geflickt, meine Änderungsschneiderin muss immer lachen, wenn ich ihr mal wieder die Hose vorbei bringe: "Ach Ihre Lieblingshose..." und schüttelt ihren Kopf amüsiert aber auch ein wenig verständnislos. Inzwischen hat sie aufgegeben, mich davon zu überzeugen, die Hose einfach wegzuwerfen.
Meine alte Lieblingsjeans ist in Würde gealtert, man sieht ihr das gelebte Leben an.  
Es soll Menschen geben, die 200 Euro für eine geflickte, zerrissene Jeans ausgeben, nur um irgendwie flippig - also jung zu wirken.

Ich wurde vor wenigen Tagen von einem jungen Journalisten gefragt, was ich unter "in Würde altern" verstehe. Zwei Tage später fiel mir meine alte Jeans als Beispiel ein.
Okay - eine Metapher halt.


Meine Lieblingsjeans in Würde gealtert...


Es geht nicht nur darum, zu jedem Zeitpunkt seines Lebens zu seinem Alter zu stehen, sondern sich auch trauen, es einzubringen.

Deshalb sind meine alte Hose und ich so unzertrennlich!
Schicken Sie mir doch ein Foto von "ihrem guten alten Stück"!

Jeder hat doch irgendwie so ein Teil im Kleiderschrank... 

Ich freu´mich drauf!

Ihre Dagmar Wagner

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Der Countdown geht los: Nur noch sechseinhalb Wochen bis zum bundesweiten Kinostart von Ü100 am 6.4. 2017



Sechseinhalb Wochen vor dem bundesweiten Kinostart meines Dokumentarfilms Ü100 am 6. April 2017 steht auf der Webseite programmkino.de: 

"Ein Film, der im Gegensatz zum lauten Kino zum Innehalten veranlasst, der eine originelle Ausgangsidee hat, der menschlich prima unterhält und der nicht zuletzt auch nachdenklich macht."

Und wir alle arbeiten kräftig: Der Verleiher Walter Steffen telefoniert mit den Kinos, unser Pressebetreuer Konstantin Fritz spricht mit den Medienvertretern und ich mit diversen Seniorengruppierungen, -vereinen oder -verbänden quer durch Deutschland, um auf den Film aufmerksam zu machen.

Und Sie dürfen gerne alle Daumen drücken! Danke dafür!
Alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner

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Ein weiteres Werk aus meiner Biografiewerkstatt: Die Lebensgeschichte von Irma Traumüller

Es müssen nicht immer 200 Seiten: Die Lebensgeschichte von Irma Traumüller "Vergiss die Heimat nie" umfasst mit Bildern 36 wunderbare Seiten. Den Text hat ihre Tochter Inge verfasst und mir zur Überarbeitung geschickt. Was für ein schönes Geburtstagsgeschenk für die baldige Jubilarin.

 

Sie sehen an diesem Beispiel: Biografische Arbeit muss nicht immer kostenintensiv und aufwendig sein! Ich bemühe mich immer, für jeden Geldbeutel das Passende zu finden.
Wie schön sind auch zusammengetragende Kurzgeschichten von einzelnen Familienmitgliedern oder Freunden zu einem besonderen Anlass! Vieles ist möglich, man muss sich nur etwas einfallen lassen.
Beste Grüße von Ihrer Dagmar Wagner

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Bayern ist einfach schön...

Hier etwas für die Seele in dieser kalten Jahreszeit. Die beliebte Schauspielerin Carin Tietze hat im Dezember dieses Foto vom Starnberger See geschossen und mir netterweise zur Verfügung gestellt: Sie lebt so wie ich auch in Berg. Das ist doch unglaublich, wie sich dieser Schwan vor dieser Kulisse erhebt...Was für eine Inszenierung - Donnerwetter. Und was für ein Glück, dass Carin diesen Moment einfangen konnte. Kitsch hin oder her - ich liebe dieses Foto!
Kommen Sie weiter gut durch die Kälte hier in Bayern!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner


Copyright: Carin Tietze

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Gehd ned gibt´s ned

Aus meiner Biografiewerkstatt hier ein wundervolles neues Werk: Die Biografie von Sebastian Graf aus Münsing! Allein schon der Buchumschlag macht doch richtig Laune, diese spannende Lebensgeschichte zu lesen. Dieser Titel mit diesem Foto - besser geht es nicht bei einer Biografie. Denn beides repräsentiert Herrn Graf und sein Leben im allerbesten Sinne: Humor haben und sich nicht zu wichtig nehmen, und trotzdem immer das Beste geben und erreichen! Es gibt viel zum Lachen und zum Schmunzeln in diesem Buch. 

 

Besonders die Kindheits- und Jugendjahre als einer von fünf Bauernsöhnen in der Gemeinde Münsing am Starnberger See sind eine Zeitreise in eine Welt, die unwiderbringlich vorbei gegangen ist! Herrlich zum Lesen und Lachen, ein echtes Zeitdokument über die Zeit vor dem ersten großen Bauernsterben!
Es war eine wunderbare Arbeit, die ich leisten durfte, und ich danke für das große Vertrauen von Herrn Sebastian Graf und seiner Frau Lisa!
Schee war´s!

Ihre Dagmar Wagner

 

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Einen guten Rutsch ins neue Jahr...

Ich wünsche Ihnen/euch allen nur das Allerbeste für´s neue Jahr!

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8. Starnberger Seniorenmesse mit Dagmar Wagner als Ausstellerin


Schön bunt sah´s bei mir aus: Mein Stand bei der 8. Starnberger Seniorenmesse.

Am 22. Oktober ging´s um 10 Uhr in der Starnberger Schlossberghalle los: Eigentlich hatte ich mir etwas zum Lesen mitgenommen, für die stillen Minuten zwischendurch. Aber Pustekuchen: Ich konnte kaum Luft holen, so viel war los. Abends hatte ich kaum noch Stimme. Schön war´s! Laut den Veranstaltern waren noch nie so viele Besucher da, was im Zuge des demografischen Wandels natürlich keine Überraschung ist! Das Thema war WOHNEN IM ALTER. Aber leider hatte ich tatsächlich keine Minute, einen anderen Stand zu besuchen und kann darum wenig über die anderen Aussteller erzählen. Bei mir gab´s Privatbiografien zum Schmökern, Ausschnitte aus Ü100, Infos zu meinen Vorträgen und außerdem einen Obstkorb, der gerne "genommen" wurde. Das Bundesfamilienministerium schickt mir immer die wunderbaren Postkarten aus dem Karikaturenwettbewerb, bei dem sich Senioren selber auf die Schippe nehmen. Und vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration bekam ich meine Broschüre zu Ü100 zum Verteilen - auch darüber haben sich meine Besucher sehr gefreut!
Es war ein schöner Tag mit vielen wunderbaren interessanten Begegnungen!
Über das Interesse und die Wertschätzung meiner Besucher habe ich mich sehr gefreut!!!!
Vielen lieben Dank!
Alles Gute von Ihrer Dagmar Wagner



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Broschüre zu "Ü100 - Wie sieht ein Leben mit hundert Jahren aus!"

Es war eine ganz besondere Ehre und Freude für mich, für das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration eine Broschüre zu dem vom Ministerium bestellten Kurzvideo von Ü100 herstellen zu dürfen. Konzept, Text und Fotos kamen von mir, für das tolle Layout sorgte der Ambacher Verlag!

Hier der LINk zum pdf der Broschüre.

Dort werden alle acht Protagonisten aus dem Dokumentarfilm und außerdem interessante wissenschaftliche Erkenntnisse zu verschiedenen Aspekten rund um´s Thema "Älterwerden" vorgestellt. Die Broschüre kann als Kopie direkt beim Ministerium bestellt werden:
Besuchen Sie diesen LINK der Bayerischen Staatsregierung
Bitte gehen Sie dann links im Menü auf "Arbeit und Soziales, Familie und Integration" Dann landen Sie hier: LINK
Und nun gehen Sie bitte links im Menü auf SENIOREN, Sie landen hier: LINK
Und nun ist es die dritte Broschüre!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner




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24seitige Broschüre "Ü100 - Wie sieht ein Leben mit hundert Jahren aus?"

Ab 6. April 2017 im Kino: 





Für das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration durfte ich die 24seitige Broschüre zu meinem Dokumentarfilm "Ü100 - Wie fühlt sich ein Leben mit hundert Jahren an?" konzipieren, texten und produzieren.
Unter diesem LINK finden Sie die pdf-Datei zur Broschüre, in der die acht Protagonisten mit ihren besonderen Fähigkeiten porträtiert werden.

Und unter diesem LINK können Sie die Broschüre als Hardcover bestellen. Gehen Sie dann auf Arbeit und Soziales, Familie und Integration, und dann auf Senioren. Die dritte Broschüre ist dann "Ü100"!

Und hier geht´s zum vierminütigen Videoclip "Ü100 - Wie sieht ein Leben mit hundert Jahren aus?" , den ich für Bayerische Staatsministerium aus der der Langversion produziert habe.

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Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Frau Emilia Müller, würdigt die Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" und "Ü100"


Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Frau Emilia Müller, bei der Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Koordinationsstelle "Wohnen im Alter"
Bildnachweis: StMAS/Jonas Hahn

Am 4. Juli 2016 in der wunderschönen Würzburger Residenz wurde das zehnjährige Bestehen der Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" gefeiert und von der Ministerin persönlich gewürdigt.
Mit diesem LINK finden Sie mehr Informationen zur Veranstaltung und zum Zukunftsthema "Wohnen im Alter" sowie zur bayerischen Kampagne "Zuhause daheim - Neue Wohnkonzepte im Alter"! Es gibt sehr gute Broschüren dazu, die Sie entweder bestellen oder downloaden können.
Auch ein landesweiter Innovationspreis wurde ausgeschrieben, der die besten Projekte zum Thema prämiert.

Denn die Bayerische Staatsregierung möchte ältere Menschen bei ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Wohnen im Alter unterstützen, eine tolle Initiative, wie ich finde. Und es ist wirklich erstaunlich, wie facettenreich inzwischen die bereits bestehenden Angebote dafür sind. Ich kann nur empfehlen, sich rechtzeitig mit dem Thema zu befassen. Die Koordinationsstelle betreut die unterschiedlichsten Projekte dazu, allesamt spannend, wie ich am 4. Juli erfahren durfte. 

Mit von der Partie war auch mein Dokumentarfilm "Ü100", dessen knapp vierminütiger Trailer für das Ministerium bei dieser wunderbaren Gelegenheit seine Premiere feiern durfte. Auch eine 24seitige Broschüre, die ich für das Ministerium erstellte, wurde hier zum ersten Mal verteilt.
Mit diesem LINK geht es zum Trailer von "Ü100".


v.l.: Staatsministerin Emilia Müller, Präsident der Regierung von Unterfranken Dr. Paul Beinhofer, MdL Steffen Vogel, MdL Kerstin Celina, Regisseurin Dagmar Wagner
Bildnachweis: StMAS/Jonas Hahn

Auch würdigte Ministerin Emilia Müller die acht hundertjährigen Protagonisten aus Ü100, von denen noch einige allein Zuhause oder sehr autonom im Betreuten Wohnen leben, sich im Alltag allein versorgen können.

Es war eine sehr schöne, gelungene Veranstaltung, bei der mir besonders gefallen hat, wie sehr die Arbeit der Koordinationsstelle sowie die ganz unterschiedlichen Projekte geehrt wurden. Soziales Engagement wird in Bayern anerkannt und in einem prachtvollen Rahmen gefeiert! 
So soll´s sein!


Bildnachweis StMAS/Jonas Hahn

Kennen Sie Wohnprojekte für ältere Menschen, die Sie ungewöhnlich, hilfreich und preiswürdig finden? Dann machen Sie diese doch aufmerksam, sich für den Innovationspreis zu bewerben!!!
Welche Wohnform würden Sie sich wünschen, wenn Sie älter werden?
Schreiben Sie mir, ich freue mich darüber!

Sehr herzliche Grüße von Ihrer Dagmar Wagner

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Biografiearbeit ist keine Therapie, aber…: Lesen Sie die Erfahrung einer Psychoanalytikerin!



Eine Klientin von mir ist Psychoanalytikerin und hat nach Beendigung ihrer Biografie, die ich schreiben durfte, folgende Erfahrung geteilt. Es geht dabei um den positiven  Effekt von Biografiearbeit. Lesen Sie bitte:

"Diese Reise durch mein Leben hatte einen heilenden Effekt auf mich und zwar stärker als meine Psychoanalyse in den 70er Jahren. Das hängt sehr mit dem Zuhören können zusammen. In der Psychoanalyse erlernt man theoretisch, wie man mit Menschen umgeht, wie man die Fragen stellt. Aber man lernt nicht, einem Menschen, der von sich erzählt, richtig zuzuhören, also nicht so, wie ich es mir von einem Zuhörer wünschen würde.

Heutzutage habe ich den Eindruck, Therapeuten oder auch Menschen, die es gut mit dir meinen, kommen ganz schnell mit irgendwelchen Rezepten, ohne vorher ausreichend zugehört zu haben. Sie haben für alles Schubladen parat. Das ist wenig hilfreich, denn jeder muss seinen eigenen Weg finden und diesen dann gehen, so wie es mir jetzt gelungen ist. Das kann schon auch bei einer Therapie passieren, aber für mich hat sich erst durch meine Biografie einiges von selber gelöst. Ich habe jetzt alles erzählen können.

Heute glaube ich selbst als Analytikerin, dass es wichtiger ist, dass man sich aufgehoben und getragen fühlt, wenn man einer anderen Person etwas Schmerzliches von sich anvertraut. Das ist wichtiger als ein analytischer Kopf, der einem das ganz distanziert erklärt, woher der Schmerz kommt. Ich habe das selber als Therapeutin auch mit meinen Patienten so erlebt. 

Mir hat diese biografische Arbeit gut getan, diese heilende Reise durch mein Leben. Das haben sogar meine Kinder gespürt."

Ich denke, ein Kommentar von mir erübrigt sich.
Herzliche Grüße von Ihrer Dagmar Wagner


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Dagmar Wagner zum Jahresende im Interview im SCHLOSSMAGAZIN!



Das Jahresende hielt noch eine schöne Überraschung für mich parat: Mein Interview in der aktuellen Ausgabe des SCHLOSSMAGAZINs (Ausgabe Fünfseenland) mit Konstantin Fritz und das gleich noch als Titelstory. Damit hatte ich nun nicht gerechnet, und mein Mann meinte noch schmunzelnd, dass ich auf meine alten Tage jetzt noch "Covergirl" geworden bin. Mein Thema natürlich: das Alter und Älterwerden, und zwar im Film, in meinen Vorträgen und bei meiner Biografiearbeit. Ich freue mich über das Interesse und vor allem die Wertschätzung, und wer das Interview gerne lesen möchte, hier ist der
LINK
dazu! Viel Spaß beim Lesen!
Ich wünsche Ihnen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, der hoffentlich nicht verregnet sein wird!
Ihre Dagmar Wagner 

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Zum Feste nur das Beste!


 
Foto: Moritz Wagner


wünscht allen Klient(inn)en, Zuhörer(inne)n meiner Vorträge und Veranstaltungen, Zuschauer(inne)n von Ü100, Unterstützer(inne)n, Interessierten sowie lieben Bekannten und allen Freund(inn)en ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein wirklich richtig gutes neues Jahr 2016!

Ich danke Ihnen/euch für Ihr/euer Vertrauen, das Interesse und die vielen positiven Worte zu meinen Aktivitäten. Ich danke auch für die vielen bereichernden - sehr oft auch neuen - Begegnungen. 

Die Kinoversion von Ü100 habe ich gerade eben mit einer Länge von 82 Minuten fertiggestellt, sozusagen noch zum Jahresende! Mehr dazu im nächsten Jahr!

Bis dahin wünsche ich von Herzen alles alles Liebe und Gute! 

Ihre / eure Dagmar Wagner


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Rückblick: Dagmar Wagner in Fahrt bei BergSpektiven am 5.11.2015



Christian Kalinke, Initiator und Moderator von BergSpektiven, mit mir während der Veranstaltung: Wie man sieht ging es sehr lebendig zu! Ich danke für einen gelungenen Abend mit einem sehr sehr angenehmen Publikum! Maike van den Boom und der Philosophieprofessor Prof. Dr. Michael Bordt waren auch als Interviewpartner eingeladen! Eine wirklich bunte Runde, die facettenreich zum Thema "Glück" referierte. Ich denke mal, alle haben etwas dazu gelernt!
Mein Dank geht an Christian Kalinke, der mit seiner Frau Ute diesen Abend vorbereitet und dann prima moderiert hat!

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Meine persönliche Seeüberquerung - endlich geschafft!

Seit über 25 Jahren lebe ich am Starnberger See. Eine begeisterte Schwimmerin war ich vorher schon! Mein Traum war immer, den See schwimmend zu überqueren. Einmal im Jahr, nämlich im August, gibt es dazu eine offizielle Veranstaltung mit medizinischer Betreuung und anschließender Beurkundung - falls man angekommen ist! Diesen Termin - dieses Jahr am 8. August - habe ich nie geschafft. (LINK zur Veranstaltung).
Also entscheid ich mich gestern spontan zu meiner ganz eigenen Seeüberquerung - von Berg aus ans Ostufer.
Mein Mann begleitete mich mit einem kleinen Elektroboot und um 17 Uhr ging es los:



 
Konzentriert in der Mitte des Sees...

 


Und hier sehr sehr glücklich bei der Ankunft:



Ein Neoprenanzug oder Einschmieren mit Fett war nicht nötig - das Wasser war sehr angenehm warm, lediglich in der Mitte des Sees erwartungsgemäß etwas kühler - klar da ist der See auch ziemlich tief...

Vorher habe ich in Olivenöl aufgebratene Spagettireste mit Ketchup gegessen - Kohlehydrate halt und das war auch richtig so!

Wie lange war das mein Traum, einfach einmal "rüberschwimmen" - nun freue ich mich, dass ich es versucht und geschafft habe.
Gibt es etwas, was Sie schon lange einmal tun wollten und immer wieder verschieben…???
Los geht´s - kann ich da nur aufmunternd sagen...

In diesem Sinne alles Liebe und Gute von Ihrer Dagmar Wagner

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Eine Biografie in Kurzform: Ein Gedicht auf der Buchrückseite

"Was schreiben wir auf die Buchrückseite?" Das werde ich oft von meinen Klienten gefragt! Manchmal fassen wir das Lebensmotto kurz zusammen, manchmal wird ein lebensbestimmendes Ereignis beschrieben, oder auch in Kurzform ein Lebensüberblick in Stichworten gegeben. Entscheidend ist für mich, dass der Text auf der Buchrückseite Lust und neugierig macht auf das Buch! So zum Beispiel das folgende Gedicht von mir, das auf eine eher kryptische Weise wichtige Lebensstationen beschreibt:


Fremdbestimmt
im Lauf der Zeit.
Eine ganz spezielle Luft
und das Gefühl von Heimat.

Sehr lange und sehr kurze Nächte,
Birkenhaine
und
die alten Tanten.
Alles irgendwie gehäkelt.

Apfelgeruch auf dem Dachboden 
und ein Bonbonbaum.

Uniform im Warthegau,
Diptherie im Sommer:
Schwester, die Frau ist tot!
Endloses Schweigen.
Schwere Abenddämmerung 
und TB.
„Nein“!
Es folgt das Hohelied der Liebe,
immer wieder Neustart mit nichts.

Erst russisch, dann englisch,
ein Ballkleid aus dem Carepaket.
Ein leerer Stuhl
und
Hochzeit.
Das Glück, die Freude, die Liebe,
endlich Familie.
Ein unerwartetes Ende,
wieder alleine
und wieder vieles aufgegeben.

Aber dieses Schweigen,
dieses 
totale 
Schweigen, 
das habe ich jetzt 
irgendwie 
durchbrochen 
und endlich erzählt 
davon.


Schreiben Sie Ihr Leben in Gedichtform? Ich veröffentliche gerne einmal eines davon!

Mit besten Wünschen für den August verbleibe ich Ihre Dagmar Wagner

 
Sonnenuntergang am Starnberger See                           Foto: Moritz Wagner  

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Druckfrisch aus meiner Biografiearbeit: "Breit aus die Flügel - Vom Baltikum nach Bayern"

Auch die Baltendeutschen wurden zum Spielball von Hitlers Expansions- und Siedlungspolitik: Liselotte Alt, Jg. 1929, erzählt die Geschichte ihrer Kindheit in Dorpat (heute Tartu) in Estland und die Umsiedlung der Baltendeutschen im Dezember 1939 nach Polen. Ihre Biografie "Breit aus die Flügel - vom Baltikum nach Bayern" kam gerade aus der Druckerei!

 

Ich freue mich über eine sehr sehr glückliche und zufriedene Klientin, die nun die interessierten Fragen zum Inhalt ihres Buches genießen darf. Mit unserer gemeinsamen biografischen Arbeit konnte sie mit fast 86 Jahren auch noch ein schweres Traumata überwinden, und das obwohl sie selber als Psychoanalytikerin gearbeitet hat. Wir haben am Schluß noch viel über das "Zuhören können" gesprochen und wie wichtig dies beim Überwinden von seelischen Belastungen ist. Genau dieses Thema spreche ich bei meinen Vorträgen immer wieder an und erkläre dabei auch, wie sich gutes Zuhören positiv auf unser Gehirn auswirken kann.

Vorgestern klingelte es an meiner Haustür und ein Bote überbrachte mir einen großen Rosenstrauß - von Frau Liselotte Alt - als Dankeschön für meine Arbeit. Ich darf mich wirklich glücklich schätzen, solch wunderbaren Klienten zu haben!

Von Herzen Dank dafür!

Alles Gute von Ihrer Dagmar Wagner

Wer sich für die historischen Hintergründe zur Umsiedlung der Baltendeutschen nach Polen interessiert, hier ein Auszug aus dem Buch für Sie zum Nachlesen:

Historische Hintergründe zu meiner Geschichte 

Die Deutschen spielten bereits seit dem 12. Jahrhundert als Einwanderer eine führende Rolle in Estland und waren zahlreich in der Oberschicht der Stadtbürger und Gutsbesitzer vertreten. Bis 1885 war Deutsch die Unterrichts- und Behördensprache, obwohl Estland bis 1918 zum russischen Reich gehörte, wo der deutschbaltische Adel eine bedeutende Rolle spielte.  Aus seinen Reihen kamen zahlreiche russische Minister, Politiker, Generäle und Admiräle. Im 19. Jahrhundert war auch die damals deutschsprachige baltische Universität Dorpat (heute Tartu) wichtig für das deutsche Kulturleben.

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FROHE OSTERN!

FROHE OSTERN Ihnen allen!

 

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Muss auch ´mal wieder sein: Ein bißchen ´was zum Schmunzeln...



Mit Larmoyanz kann ich einfach nichts anfangen, darum für Sie drei vielleicht etwas heftige Aussagen, die ich irgendwo aufgeschnappt habe:

Wenn alle Stricke reißen, häng´ich mich einfach auf!

Auch jede schwarze Stunde hat nur sechzig Minuten!

Wenn die Frauen verblühen, verduften die Männer! (Das ist kein Sexismus bitte!)

Bleiben wir heiter!

In diesem Sinne bleibe ich

Ihre Dagmar Wagner



 

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Das Glück wächst von ganz alleine...

Manchmal muss man sich gar nicht verrückt machen - da kommt alles von alleine. Wirklich daran glauben mag man ja sicherlich nicht immer, aber als ich vor kurzem meinen kleinen Stock mit vierblättrigen Kleeblättern vom 1.1.2015 sah, stellte ich mit großer Freude fest, dass die Blätter einfach immer weiter wachsen und sich neue Blätter dazu gesellen! Prima dachte ich mir, so kann´s das ganze Jahr weiter gehen! Ich nehme das jetzt einfach ´mal als ein gutes Zeichen!
Ich halte Sie auf dem laufenden…
Beste Grüße von Ihrer Dagmar Wagner



Das Glück wächst von ganz alleine... 

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Über eine Stunde Diskussion nach der Sondervorführung Ü100

Mit einem besonderen Überraschungsgast hatten mein Publikum und ich gestern Abend eine große Freude: Herr Strunz machte sich mit seinen stolzen 102 Jahren sowie seiner Tochter und Schwiegersohn auf den Weg nach Berg, um sich den Film Ü100 anzusehen! Das Foto ist ein wenig unscharf, aber seine positive und fröhliche Ausstrahlung kann man gut erkennen:


So frisch und vergnügt war Herr Strunz (102 Jahre alt) noch nach der Sondervorführung von Ü100! Bravo!

Auch gestern kam der Film wieder sehr gut an. Mehr als eine Stunde dauerte die anschließende Diskussion und niemand verließ den Saal! Bravo - ein tolles Publikum! Vielen Dank für´s Kommen und das interessierte, engagierte und konzentrierte Gespräch.
Es war ein wunderschöner Abend mit ganz besonderen Zuschauern!
Ich habe mich sehr gefreut!
Alles Gute für Sie von Ihrer Dagmar Wagner

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Dagmar Wagner im Gespräch mit Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" auf Bayern 2

Am 16. Oktober um 16:05 Uhr wurde das Gespräch mit mir und dem bekannten Moderator Stefan Parrisius im Rahmen der Radiosendung "Eins zu Eins. Der Talk" ausgestrahlt! Ich danke allen Klienten, Interessierten und auch ganz fremden Menschen für die zahlreichen lobenden Emails: Ich war sehr überrascht, dass es danach zu einem derartigen Echo kam! Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut, und wer das Gespräch nachhören möchte - das geht ganz einfach mittels dem Podcast, den sie unter diesem LINK finden! Viel Spaß dabei! Und schreiben Sie mir bitte weiter, was Ihnen das Gespräch gegeben hat!
Mit besten Grüßen und Wünschen
Ihre Dagmar Wagner

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Eine Privatbiografie, die sich nur auf die Kindheit und Jugend konzentriert: Glühwürmchen, Glühwürmchen, glimmre, glimmre!

"Mit acht Jahren hatte ich bereits sechs verschiedene Lebensstationen hinter mir: eine Wohnung in Königsberg, zwei Durchgangslager, eine Übergangswohnung während der Flucht sowie zwei Übergangswohnungen in Wächtersbach, bis ich dort mit zwölf Jahren im Jahr 1950 mit meiner Familie endlich unser eigenes, selbst gebautes Heim auf der Herrenweide bezog. Das war nun meine siebte Station. Danach konnte ich mir nie vorstellen, aus Wächtersbach einmal wegzuziehen. Vielleicht war es dieser häufige Wohnungswechsel, dass ich mir sagte: Hier bin ich und hier bleibe ich jetzt, und dass dann mein Leben so geradlinig verlief. Während sich andere wie meine Schwester in jungen Jahren auf die Suche machten, war ich froh, endlich angekommen zu sein…"



Der Titel dieser Biografie verrät schon, dass es um Kindheits- und Jugenderinnerungen geht: In Königsberg geboren und von dort 1944 vertrieben war es meiner Klientin Renate Schneider ein Anliegen, diese Jahre zu einem Buch zusammen zu fassen. Anfängliche Erinnerungslücken konnten wir durch eingehende Recherchen wieder schließen. Belastend empfand sie besonders, so wenig über ihre Großeltern aus Ostpreußen zu wissen, und damit letztlich auch über die Kindheit und Jugend der eigenen Eltern. Alte Dokumente konnten hier Aufschluss geben: Manche Ortsnamen wurden aufgrund des 2. Weltkriegs immer wieder verändert, aber irgendwie haben wir es geschafft, "mehr Licht ins Dunkel" zu bringen. Die Arbeit an diesem Projekt hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig und beruhigend es ist, unsere Wurzeln zu kennen. Manches blieb auch ungeklärt oder der Aufwand wäre meiner Klientin zu groß gewesen. Immerhin: Glühwürmchen glimmre beschreibt, wie Kriegskinder - in diesem Fall handelt es sich um eineiige Zwillinge - die Flucht aus Königsberg und die folgende Integration als Flüchtling in Westdeutschland erlebten. 

Und auch ich habe wieder einmal sehr viel gelernt dabei! Vielen Dank!
Ihre Dagmar Wagner

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Heute Abend (26.8.2014) um 22:00 Uhr wird im Bayerischen Fernsehen mein Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" wiederholt!

Viele kennen meinen "Kultfilm" aus dem Jahre 1993 bereits. Für alle, die ihn noch nicht gesehen haben oder noch einmal sehen möchten, bietet sich heute Abend die Chance:
Um 22:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen wird mein Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" zum x-ten Male wiederholt! Ich bekommen noch immer Zuschriften danach und freue mich über den anhaltenden Erfolg des Films. Mehr als 20 Jahre sind seitdem vergangen: Den Bayerischen Filmpreis erhielt ich dafür, wunderbare Kritiken und das Prädikat "Besonders wertvoll!"

Die Bäuerin Sophie Geisberger ist die
Hauptperson in meinem Film! 

Viel Spaß wünsche ich Ihnen mit dem Film!
Ihe Dagmar Wagner

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Ü100 - ein voller Erfolg bei Publikum und Presse während des Starnberger fünf seen film festivals

Nun ist es geschafft - Ü100 hat seine Premiere gefeiert! Drei Vorführungen während des fünf seen film festivals in Starnberg und um den Starnberger See - und alle waren ein großer Erfolg. Mit einem derart großen Interesse beim Publikum und großartigen Kritiken in der Presse hat nun wirklich niemand gerechnet. Zweimal musste die Vorführung vom kleineren in den größeren Kinosaal verlegt werden!


Festivalleiter Matthias Helwig und ich haben gut Lachen: Ü100 sorgte für volle Kinosäle und ein großes Presseecho mit richtig tollen Kritiken! Das Foto wurde vor der Premiere von Elke Link, der QUH-Bloggerin und 3. Bürgermeisterin meiner Heimatgemeinde Berg, aufgenommen und mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt! (Ebenso das Foto unten! Vielen Dank dafür!)



Und das war nach der Premiere: Hier stehen mein Kameramann Thomas Beckmann (links neben mir) und Cutter Frank Schönfelder (Zweiter links neben mir) dem Publikum Rede und Antwort! Ein sehr interessiertes Publikum stellte viele Fragen und lobte den Film: Vielen vielen Dank dafür!

Wie es mit dem Film weitergeht und auch alle Kritiken - das erfahren Sie bald wie immer hier in meinem BLOG!
Ich bin überglücklich und dankbar! Vor allem auch, weil alle anwesenden Familien meiner über Hundertjährigen Protagonisten den Film genauso liebten wie das Publikum!

Und auch Erna, 104, - sie ist auf dem Plakat abgebildet - hat es tatsächlich zur Premiere geschafft! Darüber habe ich mich natürlich riesig gefreut! Sie genoss bescheiden ihren Erfolg und hat die ganze Aufregung wunderbar verkraftet! Bravo! Viele ehemalige Nachbarinnen und Bekannte aus Starnberg sind extra gekommen, um ihr guten Tag zu sagen! Einfach wunderbar!

Einen schönen August wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner


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Dagmar Wagner im Radio TOP FM Sonntagstalk am 27.7.2014 von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Bislang wurde über meine Arbeit meistens geschrieben. Dieses Mal "hören" Sie mich am kommenden Sonntag, 27.7.2014 ab 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr im Radiosender TOP FM auf 106,4! Aber keine Angst - ich rede nicht drei ganze Stunden lang. Das Gespräch wird großzügig mit Musik unterbrochen und auf drei Stunden verteilt!
Hier geht´s zum Link des Senders!
Viel Spaß beim Zuhören!
Es grüßt Sie herzlichst Ihre Dagmar Wagner

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Ü100 - hier die erste Filmkritik!

Ich freue mich sehr über diese Filmkritik zu Ü100 von Florian Christner und das Interview, das er mit mir geführt hat! Beides im heutigen Starnberger Merkur erschienen! Das möchte ich natürlich meinen BLOG-Lesern nicht vorenthalten! Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Ü100 steht schon in der Süddeutschen Zeitung

Das ist schon eine schöne Überraschung: In der Süddeutschen Zeitung vom 24. Juni 2014 wurde bereits auf meinen Dokumentarfilm "Ü100 - Wie fühlt sich ein Leben mit 100 Jahren an" aufmerksam gemacht! Hier der Artikel für Sie zum Nachlesen! Viel Spaß dabei!

Ganz herzliche Grüße von Ihrer Dagmar Wagner

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„Ü 100“ - ein aktuelles Filmprojekt von Dagmar Wagner

Fünf über Hundertjährige erzählen aus ihrer Lebenswelt und beschreiben ihr Lebensgefühl: Wie ist das so mit über 100 Jahren? Wie sieht das alltägliche Leben aus? Was ist ihnen noch wichtig, und worauf können oder müssen sie verzichten?

Zwei Damen mit 104 Jahren, eine Dame mit 101 Jahren, ein Herr und eine Dame mit 100 Jahren berichten:

Nicht alles ist einfach in diesem Alter, doch Jammern gilt nicht - Altern ist tatsächlich nichts für Feiglinge. Natürlich wiegen Einschränkungen wie kaum noch Hören und Sehen können schwer, und die Teilnahme am Leben ist auch durch fehlende Mobilität sehr eingeschränkt.  Trotzdem preisen meine Protagonisten den „Rollator“, erzählen mit viel Humor und Selbstironie von ihrem Dialog mit Gott über den bevorstehenden Tod und das Leben danach, über ihre Einschränkungen, ihren Umgang mit den Erinnerungen und ihrer Vergesslichkeit! 

Zwei Damen konnten sich nicht mehr an den über 30 Jahre zurückliegenden Tod des Ehemannes erinnern, zugegebenermaßen für mich schwer vorstellbar, aber ein älteres Gehirn hat natürliche auch seine Erinnerungslücken, und das hat nichts mit Demenz zu tun.

Vielleicht vorab eine interessante Erkenntnis aus den Gesprächen: Alle finden, dass ihr Leben primär vom Schicksal bestimmt wurde. Offensichtlich kann man sich sein Leben nicht so aussuchen, wie es uns manche „Berater“ oder neudeutsch „Coach in Lebensangelegenheiten“ immer einreden wollen. Man musste reagieren, „tun, was die Zeit gerade erforderte“, so Erna Rödling (104).

Es ist mir eine große Bereicherung und Freude, mit diesen wunderbaren Menschen sprechen zu dürfen.

Der Film befindet sich im Moment noch in der Produktionsphase. Über den weiteren Verlauf werde ich Sie natürlich weiter informieren!
 

"Ü 100!"
Regie/Drehbuch: Dagmar Wagner
Kamera: Thomas Beckmann
Schnitt: Frank Schönfelder

 

Erna Rödling (104) sieht mit großer Begeisterung jedes Fußballspiel vom FC Bayern, und sie kennt sich ziemlich gut damit aus. Fußballfan wurde sie erst vor sieben Jahren in ihrer Seniorenresidenz - aus Ermangelung eines guten Fernsehprogramms! In ihrer Seniorenresidenz erklärt sie den "jungen" 80jährigen das Ausfüllen der Wahlscheine zur Briefwahl, weil sie findet: "Jede Stimme ist wichtig!"

 
 

Gerda Skowronek ist leider kurz nach den Dreharbeiten mit 100 Jahren friedlich im Beisein ihrer Tochter und ihres Schwiegersohnes verstorben! Für die Mitbewohner ihres Seniorenwohnheims war sie bis zum Schluss eine wichtige moralische Instanz, auf deren Meinung und Rat man hörte! Nach einer Erkältung verschied Gerda Skowronek ganz plötzlich. Zu ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn hatte sie ein sehr enges und gutes Verhältnis. Ihr Tod tut mir furchtbar leid. Meine Gespräche mit dieser blitzgescheiten und quicklebendigen Frau haben mich sehr bereichert! Es war mir eine große Freude! Ihr Tod ist ein großer Verlust!

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"Die Rückschauerin" - ein schöner Artikel von Nicola Seipp in der Süddeutschen Zeitung

Über diesen Artikel habe ich mich so richtig gefreut: Nicola Seipp berichtete am 4.November 2013 über meine biografische Arbeit und über den mir verliehenen 6. Deutschen Biographiepreis im September dieses Jahres. Ein bisschen Eigenwerbung muss und darf schon sein. Darum für meine Leser hier der Artikel zum Nachlesen! Die Schrift ist leider sehr klein geworden beim Einscannen...ich hoffe, es ist trotzdem lesbar!

Viel Spaß dabei und kommen Sie gut durch den November! 
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner




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Verleihung des 6. Deutschen Biographiepreises an Dagmar Wagner

Liebe Leserinnen und Leser!

Letzte Woche am Freitag, den 20. September 2013 war es dann endlich so weit: Während der feierlichen Eröffnungszeremonie der 6. Nordwalder Biografietage wurde mir der 6. Deutsche Biographiepreis für die von mir im Jahr 2012 geschriebene und produzierte Privatbiografie "Mehr geht nicht! Lebenserinnerungen von Heinz J. Raith" verliehen. Na da habe ich mich aber gefreut, wie man auf dem Foto deutlich sehen kann!



Hier stehe ich gemeinsam mit meinem Laudator Stefan Schwidder vom Biographiezentrum und halte ziemlich strahlend meine Urkunde in den Händen!

Mein Laudator Stefan Schwidder vom Vorstand des Biographiezentrums hielt eine wunderbare Laudatio, richtig Mühe hat er sich gegeben, wofür ich ihm von Herzen danke!
Wer Interesse daran hat, kann sich diese nun durchlesen:

Laudatio von Stefan Schwidder für Dagmar Wagner anläßlich der Verleihung des 6. deutschen Biographiepreises am 20.9.2013
 

Im Bereich der Privatbiographien verleihen wir den Deutschen Biographie- preis 2013 an die Starnberger Biographin Dagmar Wagner für ihr Buch „Mehr geht nicht“, das sie im Auftrag ihres Kunden Heinz J. Raith geschrieben und ediert hat. Die Biographie zeigt beispielhaft die vielschichtigen, wertvollen Aspekte biographischer Arbeit.

Zunächst einmal überzeugt das Buch durch die inhaltliche und formale Gestaltung: Die Stimme von Heinz J. Raith ist authentisch wiedergegeben – man merkt beim Lesen sofort, dass es nicht Dagmar Wagner ist, die dort spricht, sondern hört Raith selbst aus seinem ereignisreichen Leben als erfolgreicher Modevertreter und Familienvater erzählen. Die persönlichen Berichte und Kapitel sind dabei immer wieder verwoben mit der Zeitge- schichte, vor deren Hintergrund sich familiäre Entwicklungen umso ein- leuchtender erhellen. So macht der Exkurs über die wirtschaftliche und politische Situation Deutschlands zur Zeit der Weltwirtschaftskrise nicht nur deutlich, in was für eine Welt Heinz J. Raith hineingeboren wurde, sondern erklärt auch die damit verbundenen privaten finanziellen und emotionalen Einschränkungen und Entbehrungen.

Neben der sprachlichen und strukturellen Gestaltung des Buches besticht die professionelle Grafik des Künstlers und Zeichners Fritz Wagner – kurioser Weise nicht der namensgleichen Autorin verwandt. Das Layout überzeugt durch stimmige Proportionen und eine ausgewogene, dem Text hervorragend angepasste Verteilung der Bilddokumente.

Neben dem „Was“ erscheint uns aber auch wichtig, das „Wie“ der Arbeit von Dagmar Wagner näher anzuschauen. Seit einem Vierteljahrhundert arbeitet sie als Regisseurin, Autorin, Moderatorin und Dozentin im Me- dienbereich. Das vorurteilsfreie Zuhören, Schreiben und Recherchieren, das Sie in diesen Berufen früh anwenden musste, halfen ihr, den Schritt zur eigenständigen Biographin leicht zu gehen. Als Dokumentarfilmregis- seurin und Drehbuchautorin hat sie die Lebens- und Familiengeschichten von Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsbereichen porträtiert.

Das Vertrauen jener, mit denen sie gearbeitet hat, hat sie dabei nie als Selbstverständlichkeit empfunden, sondern als großes Privileg und Ge- schenk, wie sie selbst sagt.

Das Arbeiten mit Menschen an ihren Biographien, so Wagner, sei daher ein logischer Schritt in ihrer beruflichen Entwicklung gewesen. Anders als im Tagesgeschäft der Medien, das oft anonym, schnelllebig und oberfläch- lich bleiben muss, sei die Auseinandersetzung mit Menschen, die sich die Zeit nehmen, sich an ihr Leben zu erinnern, es zu verarbeiten und nieder- schreiben zu lassen, viel ernsthafter – auch, weil man als Biograph oder Biographin im gemeinsamen Entstehungsprozess der Biographien sehr viel von sich gibt und sehr viel zurück bekommt.

Die mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnete Autorin, deren Filme auf den wichtigsten internationalen deutschen Filmfestivals in Berlin, München und Hof gezeigt wurden, beschreibt ihre Leitsätze als Biographin so: „Ich habe mich immer bemüht, meinen Interviewpartnern vorurteils- frei, offen, einfühlsam und positiv zu begegnen. Die Begegnungen mit so unterschiedlichen Menschen haben mein persönliches Leben sehr be- reichert. Ich habe immer wieder dazu gelernt, und bin dankbar dafür.“

Dankbar sind auch ihre Kunden für die professionelle und gleichzeitig empathische Begleitung – so kann die „ausgezeichnete“ Biographin von zahlreichen positiven Rückmeldungen ihrer Kunden berichten, deren Le- ben durch die gemeinsame Arbeit sich positiv verändert habe. Heinz J. Raith konnte zum Beispiel seine durch damalige Umstände schwierige Be- ziehung zu seinem Vater noch einmal neu betrachten und dabei auch ei- gene Schuldgefühle klären. Auch hier gebührt Dagmar Wagner Lob – hat sie doch intuitiv erkannt, welche zentrale (emotionale) Rolle der abwesende Vater für den jungen Heinz J. Raith gespielt hat und das Kapitel „Mein Vater“ an den Anfang der Biographie gestellt hat.

Raith gelang es zudem mit Dagmar Wagners Hilfe, selbstkritisch auf mit einer gesunden Portion Selbstironie auf sein Leben zu schauen, eigene Irrwege offen zu zeigen und das Erreichte gleichzeitig angemessen zu wür- digen. „Menschen, die Fehler nicht zugeben könne, haben’s echt schwer“, so Wagner. Die Lebenserinnerungen von Menschen, die sich in all ihren Stärken und Schwächen ehrlich zeigen, sind zudem viel glaubwürdiger und authentischer.

Aber auch innerhalb der Familie können durch eine solche biographische Begleitung neue Erkenntnisprozesse entstehen, da den Kindern zum Bei- spiel plötzlich bewusst wird, was ihre Eltern alles geleistet haben. Beruflich bedingt war Heinz J. Raith oft unterwegs und, wie er selbst be- dauert, zu wenig für seine Kinder Thomas und Michaela da. Nach der Lektüre seiner Biographie, so berichtet Dagmar Wagner, sei sein Sohn zu ihm gekommen und hätte ihn einfach nur innig umarmt – biographische Arbeit als Heilungs-, Verständnis- und Wachstumsprozess.

Vielleicht kann sie auch deswegen so einfühlsam und erfolgreich mit anderen Menschen arbeiten, weil sie die Schattenseiten des Lebens aus eigener Erfahrung gut kennt. So haben die Schrecken des Zweiten Welt- kriegs auch ihre Familie getroffen: Ihre Mutter musste als Kind aus Ost- preußen fliehen, Großvater und Onkel als einfache Soldaten in langjähriger Kriegsgefangenschaft verbringen. Auch in ihrem eigenen Leben gab es Täler zu durchwandern, sie hat selbst die Sonnen- und natürlich auch die ein oder andere Schattenseite enger familiärer Bande erlebt.

So zeichnen wir heute nicht nur ein einzelnes sehr gelungenes Beispiel einer optisch und inhaltlich ansprechenden Biographie aus, sondern auch die professionelle, verantwortungsbewusste, empathische – und damit vorbildliche – Arbeit der Biographin Dagmar Wagner. 

 

Übrigens: Jeder kann eine Privatbiografie zur Vorauswahl für die Nominierung zum Deutschen Biographiepreis einreichen. Man muss nicht Mitglied des BIOGRAPHIEZENTRUMS  sein!
Also dann, nur zu! Wer Fragen dazu hat, kann sich jederzeit an mich wenden!
Viel Glück!

Alles Gute kommt von Ihrer Dagmar Wagner

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Dagmar Wagner ist Gewinnerin des "6. Deutschen Biographiepreises 2013 für Privatbiografien"

Das ist eine schöne Nachricht für mich: Am 20. September bekomme ich während der Nordwalder Biografietage den
6. Deutschen Biographiepreis 2013 für Privatbiografien verliehen!

Dieser wird vom „Biographiezentrum“ nun zum sechsten Mal verliehen, jedes Jahr einmal. Von den eingereichten Privatbiografien aus dem vergangenen Jahr, in diesem Fall also 2012, kommen nur wenige in die engere Auswahl, aus denen dann das Buch für den Preis ausgewählt wird. In meinem Fall ist es für die Privatbiografie aus dem Jahr 2012  „Mehr geht nicht!“ über die Lebenserinnerungen von Heinz J. Raith. Das Biographiezentrum in Bad Sooden-Allendorf ist die Vereinigung von circa 70 deutschen Biografinnen und Biografen, die man auch auf deren Webseite alle unter „Ihre Biographen/Unsere Mitglieder“ einsehen kann.

Ich bedanke mich sehr herzlich beim Biographiezentrum für diese Anerkennung, die ich mir natürlich mit meinem Kunden Herrn Heinz J. Raith und dem Grafiker Fritz Wagner teile! 

Die Biografie „Mehr geht nicht!“ über die Lebenserinnerungen von Heinz J. Raith habe ich bereits einmal kurz in meinem Blog unter Vortrag&Seminar vorgestellt. Die Preisverleihung findet während der 6. Nordwalder Biografietage vom 20.9.-22.9.2013 in Nordwalde bei Münster statt.

Wir Biografinnen und Biografen sind nur so gut wie es unsere Kunden und deren in uns gesetztes Vertrauen sind!

Für mich ist der Preis eine wirkliche tolle Überraschung!

 

Sommerliche Grüße sendet Ihnen
Ihre Dagmar Wagner 

 

 

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Es ist nie zu spät: Eine Begabung noch mit 75 Jahren ausgelebt!

Dies ist nun eine sehr persönliche Geschichte, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. 

Zu seinem 75. Geburtstag im November 2012 erzählte mir mein Vater, Horst Schneider, zum ersten Mal, wie gerne und gut er zeichnen könnte. Ich hatte noch nie etwas derartiges von ihm gehört. Er hätte auf einer Feier meines Bruders ganz spontan eine Reihe sitzender Gäste gezeichnet und dieselben waren sehr begeistert davon. Ich gebe zu, ich war sehr überrascht von dieser Geschichte. Und als nun Weihnachten vor der Türe stand, überlegte ich mir ein besonderes Geschenk. Internet macht es heute möglich. Die Eingabe „Zeichenkurs“ zusammen mit der nächst größeren Stadt in der Nähe meines Vaters, zeigte mir sofort ein passendes Suchergebnis an: Am 19./20. Januar 2013 fand genau dort ein Zeichenkurs für Anfänger statt. Man musste nichts mitbringen, die notwendigen Utensilien wurden gestellt, also ideale Bedingungen für meinen Vater. Kurz entschlossen meldete ich ihn an, und so erhielt er einen Gutschein zu Weihnachten für diesen Kurs. Nun war es an ihm, ziemlich überrascht zu sein. Ich gebe zu: Ich hatte damit gerechnet, dass er diesen Kurs eventuell sogar absagen würde, dass er sich dann doch nicht traut oder es ihm einfach nicht wichtig genug war. Egal wie seine Entscheidung ausgefallen wäre, übelgenommen hätte ich es ihm nicht. Es war ein Versuch von meiner Seite, alles Weitere lag bei ihm. Ich versicherte ihm, dass es maximal acht Kursteilnehmer geben würde, es also eine kleine Gruppe sei. 

 Da ich 400 Kilometer entfernt von meinen Eltern lebe, war es ein Zufall, dass ich am 19./20. Januar wieder zu Besuch bei Ihnen war. Und tatsächlich: Mein Vater, gestiefelt und gespornt, ging zu seinem Kurs. Ich fand es sehr mutig von ihm, tatsächlich hinzugehen.

 Gegen 17:00 Uhr kehrte er zurück und präsentierte uns sein erstes Werk. Ich kann unsere Reaktionen kaum in Worte verfassen, ja ich denke, es hatte uns die Stimme verschlagen. Aber dann konnten wir gar nicht genügend Bravorufe und Lob von uns geben.

 

Zeichnung mit Pastellfarben von Horst Schneider aus Wächtersbach.
Diese erste Zeichnung fertigte mein Vater am ersten Tag nach einer Vorlage mit Pastellfarben an.
 

Wie sich herausstellte waren sie sogar nur fünf Personen: ein ebenfalls 75jähriger sehr netter Herr, der von seiner Ehegattin zu diesem Kurs „verdonnert“ wurde, eine 75jährige Dame, eine 55jährige Dame und ein 10jähriges Mädchen. Mittags gingen sie gemeinsam ins Café. Der Lehrer war sehr nett und kompetent, mein Vater wirkte beseelt und glücklich, diese Erfahrung so erfolgreich gemacht zu haben.

So ging er beschwingt am nächsten Tag wieder zu seinem Kurs und brachte am Abend die folgende Zeichnung nach Hause:

Zeichnung in Pastellfarben von Horst Schneider aus Wächtersbach.

Diese Zeichnung fertigte mein Vater nach einer Vorlage am zweiten Tag seines Zeichenkurses an!

Viel gibt es da nicht mehr zu sagen! Ganz egal, wie mein Vater mit seinen Zeichenkünsten weiter umgehen mag: Diese Bestätigung seines Talents, das er ja immer irgendwie spürte, ohne es jemals ausgelebt zu haben, gab ihm sicherlich eine tiefe Befriedigung und Freude. Jetzt liegt es in seiner Hand, was er daraus macht. 

 

Und ich hoffe, diese kleine Geschichte ist auch für Sie eine kleine Ermutigung!

In diesem Sinne alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner!

 

 

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Biografische Arbeit der ganz besonderen Art: Interviews mit Hollywoodstars

Sie haben es sicherlich gemerkt: In letzter Zeit waren meine Blogaktivitäten sehr eingeschränkt. Dafür muss ich mich erst einmal entschuldigen. Ich war einige Zeit in Berlin bei den Dreharbeiten zu Brian de Palmas neuestem Kinofilm PASSION. Parallel dazu führte ich Interviews mit dem großen amerikanischen Regiemeister und seinen Hollywoodstars. Auch das gehört zur biografischen Arbeit, sich mit dem Lebenswerk der Interviewpartner auseinanderzusetzen. Bei Brian de Palma wurde es zur Zeitreise für mich, seit 1960 dreht er Filme als Regisseur. Superstars wie Al Pacino, Sean Penn, Robert De Niro, John Travolta haben ihre ersten Schritte als Schauspieler gemeinsam mit ihm gemacht. Die erste Folge von MISSION IMPOSSIBLE mit Tom Cruise hat Brian de Palma gedreht. Vielleicht kennen auch Sie einige seiner Klassiker: DRESSED TO KILL, SCARFACE, DIE UNBESTECHLICHEN. Kaum einer weiß, dass er auch eine wunderbare Komödie machte, WISE GUYS - Zwei Superpflaumen in der Unterwelt. Ein Regisseur, der für seine Filme über die Mafia und die Grausamkeiten des Krieges ausgezeichnet geworden ist, drehte eine perfekte, leichte Komödie. Auf die Frage, warum er diesem Talent nicht weiter nachgegangen ist, antwortete er: 
"Komödie ist das schwierigste Genre überhaupt. Wenn du auch nur einen einzigen Fehler machst, dann funktioniert sie nicht mehr. Aber hauptsächlich hat mich gestört, dass die Bildgestaltung zweitrangig ist. Bei einer Komödie wartet man während der Dreharbeiten nur darauf, dass die Schauspieler komisch sind. Das ist das Wichtigste. Bilder zu komponieren steht nicht im Vordergrund. Das aber interessiert mich bei meiner Arbeit als Regisseur, darum habe ich mich der Komödie nicht weiter zugewandt."

Es war ein beeindruckendes Gespräch. Leider darf ich im Moment nicht mehr verraten. 100%ige Konzentration, Ernsthaftigkeit und Leidenschaft von einer stillen, besonderen Art durfte ich erleben. Bei dem Gespräch gab es keinerlei Geplänkel, kein small talk. Ihm geht es immer um die Sache!

Hier das Foto mit Brian de Palma, meinem Team und mir nach dem Interview!  



Untere Reihe: Brian de Palma rechts, Dagmar Wagner links.
Obere Reihe: Kameramann Thomas Beckmann, Kamerassistentin Christiane Schmidt, Ton Bernhard Joest

Ein großes Dank an mein Team, sie haben eine tolle Arbeit gemacht.

Bis zum nächsten Mal! 

Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Ganz herzliche Grüße von 
Ihrer Dagmar Wagner

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Halten Sie das denn überhaupt aus, Frau Wagner?

Menschen, die auf der Suche nach einer Biografin sind, haben oft meine Webseite studiert, und sich schließlich ein Herz gefasst, mich einfach anzurufen. Ich bin immer dankbar für diesen großen Vertrauensbeweis. Manche meiner Anrufer(innen) haben schwere Schicksale gemeistert, die sie sich nun von der Seele schreiben (lassen) wollen. Beim ersten Telefonat erfahre ich natürlich nie den ganzen Umfang der Geschichte, aber ich spüre, dass es das ein oder andere Päckchen zu tragen gibt. Manchmal werde ich dann direkt gefragt:
„Halten Sie das denn überhaupt aus, Frau Wagner?“
Denn sie befürchten, mich mit ihrer Geschichte zu sehr belasten zu müssen.

Ich finde es schwierig, darauf eine angemessene Antwort zu finden. Für mich gehören die schweren Abschnitte einer Lebensgeschichte einfach dazu, und ich denke, dass jede Biografin, jeder Biograf ganz genau so denkt. 

Die persönliche Belastbarkeit aber am Telefon unter Beweis zu stellen - das ist allerdings eine wirklich komplizierte Aufgabe.

Mit den eigenen Schicksalsschlägen aufzuwarten, um damit persönliche Erfahrung zu demonstrieren, das gehört sich einfach nicht. Und das will ich auch nicht. Denn schließlich geht es ja nicht um mein Leben, sondern um das meiner Kunden. 

Oder aber ganz lapidar zu antworten: „Das halte ich gut aus, machen Sie sich keine Sorgen.“ - das scheint mir auch nicht der richtige Weg zu sein. Fänden Sie das wirklich glaubwürdig? Ziemlich schwierig, finden Sie nicht?

Seit 25 Jahren widme ich mich den Lebensgeschichten anderer Menschen zu, habe also viel gehört und viel Erfahrung damit. Und nach den 35 Interviews mit Mördern und Mörderinnen in deutschen Gefängnissen, die ihren Lebenspartner aus `Liebe´ getötet haben, kann ich sagen: „Mir ist nichts Menschliches mehr fremd“. Natürlich helfen mir meine Kenntnisse aus meinem Studium, denn ich habe Psychologie als Nebenfach für meinen Magisterabschluss studiert. Doch all diese Informationen ersetzen nicht das eigene Gespür des Kunden für die Person am anderen Ende der Leitung:

Ich glaube, man kann als Anrufer schon durch die Art des Zuhörens und der Fragen, die die Biografin/der Biograf stellt, spüren, ob sie oder er für die entsprechende Lebensgeschichte ausreichend Lebenserfahrung und Feingefühl besitzt. 

Aber Sie können noch so lange miteinander telefonieren, letztlich ist das persönliche Gespräch durch nichts zu ersetzen. Man muss sich gegenüber sitzen und reden, eine andere wirklich gute Lösung weiß ich nicht.

Was meinen Sie? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Ich wünsche Ihnen ein baldigen Frühling, und schicke Ihnen den ersten Ausblick darauf als Foto: das erste Gänseblümchen im Schnee vom letzten Jahr! Tapfer, nicht?

Alles alles Liebe von 

Ihrer Dagmar Wagner

 


Foto: Moritz Wagner  (www.gallery.me.com/mn.wagner)
 

 

 

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