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Hallo und Willkommen zu meinem Blog!

Ich freue mich, daß Sie meinen BLOG besuchen, mit dem ich rund um´s Thema "Älterwerden" unterschiedliche spannende Aspekte aufgreifen möchte.

Mit lebendigen Texten hoffe ich, Ihnen manchmal auch neue Sichtweisen erschließen zu können. Außerdem empfehle ich Ihnen Bücher, Filme, Projekte und Links, die ich interessant und diskussionswürdig finde. Über den ein oder anderen Tipp von Ihnen würde ich mich natürlich ganz besonders freuen.

Begonnen habe ich mit diesem BLOG am 3. August 2011, mehr als sechs Jahre ist das nun schon her. Zuerst sollten sich die Inhalte mehr um das Thema "Biografisches Arbeiten" drehen, doch bald weitete ich das Themenfeld aus. Für meine übergeordnete Webseite www.älterwerden.net werde ich diesen BLOG nun weiterführen. Noch in diesem Jahr hoffe ich, diesen auch in einem neuem Webdesign präsentieren zu können. 

Sehr freuen würde ich mich über einen regen, abwechslungsreichen und auch kontroversen Austausch mit Ihnen! Schreiben Sie mir doch einfach, und wenn Sie möchten, veröffentliche ich gerne Ihren Beitrag oder Ihre Meinung auf meinem BLOG.

Machen Sie mit!

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

20. Januar 2018 in München: Biografische Soiree mit Dagmar Wagner und anderen

Zum Jahresauftakt bei älterwerden.net möchte ich hiermit sehr herzlich alle Biografie-Interessierten in und um München, sowie all jene, die den Gedanken an eine eigene Biografie in sich tragen, einladen: 

Biografische Soiree mit Dagmar Wagner und anderen

DATUM:      Samstag, 20. Januar 2018
UHRZEIT:   19:30 Uhr 
ORT:          Mohr-Villa Freimann, München, Kulturzentrum, Situlistr. 75, 80393 München
Eintritt:      frei

Präsentiert vom Biographiezentrum liest Dagmar Wagner unter dem Motto: „Überall gefürchtet, aber immer gut drauf!“ aus der von ihr verfassten Privatbiografie:

„Gehd ned gibts´s ned - Aufzeichnungen aus dem Leben von Sebastian Graf, Münsing am Starnberger See

Eine Privatbiografie zum Schmunzeln, Lachen und Staunen für alle, die Oberbayern lieben!

Sebastian Graf´s Kindheit als Bauernsohn in Münsing am Starnberger See: lustig, wild, hemmungslos, urig, heimatverbunden - Oberbayern vor nur fünfzig bis sechzig Jahren und trotzdem fühlt es sich wie eine Zeitreise an im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.

Als einer von fünf Bauernsöhnen möchte Sebastian genau wie seine vier anderen Brüder gerne Landwirt werden. Doch der kleine Münsinger Hof fällt dem Bauernsterben zum Opfer. Aus Sebastian Graf ist ein erfolgreicher Geschäftsmann geworden, dessen Herz aber noch heute für die Landwirtschaft schlägt: mit einem sich "in Gründung befindenden Münsinger Oldtimer-Museum für alte landwirtschaftliche Geräte".




Ebenfalls lesen an diesem Abend zwei weitere Biograf(inn)en aus der Region: Andrea Richter und Andreas Mäckler sowie fünf weitere aus der BRD. Sie hören acht 5-10minütige Ausschnitte aus bewegenden, heiteren, unterhaltsamen und nachdenklich stimmenden Lebensgeschichten.

Das Besondere an diesem Abend 

Die Besucher haben die Möglichkeit, sich nach der Lesung im anschließenden Gespräch mit den anwesenden Biograf(inn)en sowie deren Klient(inn)en persönlich auszutauschen, können Fragen stellen und in den ausgestellten Privatbiografien blättern. 

Unentschlossene finden hier wichtige Entscheidungshilfen zum WIE und eventuell auch MIT WEM zur eigenen Biografie - ganz gleich, ob Sie Ihre Lebensgeschichte selber aufschreiben oder von einer Biografin aufschreiben lassen wollen.

Biografien sind wegen ihrer Authentizität begehrter als je zuvor - auch jene nicht prominenter Menschen - und Erinnerungen spielen beim Älterwerden eine immer größere Rolle. Doch WAS interessiert uns eigentlich dabei? Letztlich das, wie Menschen Krisen bewältigen, was Ihnen Kraft dazu gibt, und wie sie es immer wieder schaffen „Aufzustehen“! Biografien können uns trösten, denn sie vermitteln uns: Wir sind nicht allein mit den Herausforderungen unseres Lebens! Außerdem sind Biografin ein wertvolles, nicht zu unterschätzendes Erbe für Ihre Nachkommen!

Am Sonntag, 21.1.2018 findet um 11 Uhr am selben Ort - aber ohne mich - eine weitere Lesung mit acht weiteren Biograf(inn)en statt! 

 

Sehr herzlich lade ich Sie zu diesem schönen Abend ein und freue mich auf Ihren Besuch!

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne telefonisch oder schriftlich jederzeit an mich 

Auf ein spannendes, Sinn stiftendes Jahr 2018!

Mit den besten Wünschen für Sie grüßt herzlichst

Ihre Dagmar Wagner


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Jahresende-Jahresanfang...

Sehr geehrte Leser(innen)!

Wie ist es Ihnen zu Weihnachten und an Neujahr ergangen? Ich hoffe sehr, dass Sie ein wenig Ruhe und schöne Momente hatten!

Frau Hanka Schmitt-Luginger, eine wunderbare und sehr engagierte Dame von der LandesSeniorenVertretungBayern meinte kürzlich:
Wir sollten statt mehr TO DO mehr To BE leben! Wie recht sie doch hat! 

Darum hat´s jetzt etwas Pause in meinem BLOG gegeben. Und ich sag´s ganz ehrlich: Es war auch einfach zu viel, ich hab´s nicht mehr geschafft - das viele To Do. Das tut mir auch deshalb so leid, weil mir das BLOG schreiben so viel Spaß macht.

Besonders erfolgreich waren meine Vorträge zum Thema Älterwerden und Filmvorführungen Ü100 noch im November und Dezember letzten Jahres. Trotz aufwendiger DB-Reisen (allein dafür lohnt sich schon ein eigener Blog, wie Sie sich sicher vorstellen können...) habe ich sehr bereichernde Begegnungen erleben dürfen, für die ich allen von Herzen danken möchte.

Echte Highlights waren noch die Veranstaltungen an der Hochschule Hannover (Fakultät V: Diakonie, Gesundheit und Soziales) Vortrag im Rahmen der öffentlichen, abteilungsübergreifenden Ringvorlesung "Mut zum Alter: Potenziale und Verletzlichkeiten" am 30.11.2017 
sowie
die Filmvorführung Ü100 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Schleswig am 29.11.2017 . Eine Veranstaltung mit mir, Birte Pauls (Landtagsabgeordnete Schleswig-Holstein SPD) sowie Moderator Michael Radtke.
Immerhin habe ich hierzu noch noch Posts auf Facebook Ü100 geschafft!

Abgeschlossen habe ich das Jahr dann in Bayreuth, wo das 
Evangelische Bildungswerk Bayreuth im Rahmen der Aktionswochen "Gesund alt sein in Bayreuth" mich zum Vortrag "Wenn ich alt bin, werd´ich...?" am 7.12.2017 eingeladen hat.

Ein schöner Auftakt für Ü100 und meine Arbeit im neuen Jahr 2018 macht der wunderbare Artikel in dem Magazin der LandesSeniorenVertretung Bayern e.V. (LSVB), der wichtigen Dachorganisation der kommunalen Seniorenbeiräte und Seniorenvertretungen in Bayern. Ich empfinde das zweiseitige lange Interview als besondere Ehre und danke diesem so aktiven, engagierten Verein und seinen Mitarbeitern sehr. Immerhin arbeiten alle ehrenamtlich. Und dies nicht nur ein paar Stunden pro Woche, sondern fast so wie im Ganztagesjob!

Lesen Sie online in den LSVB-Nachrichten Nr.3/2017 zum Film und zu meiner Arbeit.


Unter diesem LINK können Sie das ganze Interview lesen. 
Bitte auf das pdf 
LSVB-Nachrichten-3-2017.pdf klicken!





Und hier die linke Seite des Interviews....:



Und nun wünsche ich uns allen ein Sinn stiftendes Jahr 2018: Alles alles Gute und Gesundheit und Zufriedenheit!Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Ü100 goes Luxemburg

Ü100 goes Luxemburg: der erste Auslandsauftritt am 9.11. 2017 von "Ü100" - ja wer hätte das gedacht! Und ich bin auch mit dabei! Ich freue mich riesig drauf! Alle Infos finden Sie auf dem Flyer!
Ein schönes Wochenende wünscht
Ihre Dagmar Wagner

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Große Ehre für Ü100

Große Ehre für Ü100: Zum Auftakt der Aktionswochen "Gesund Alt Sein In Bayreuth" zeigt die Gesundheitsregion Bayreuth am 8.11.2017 um 19:30 Uhr im Kino Cineplex Bayreuth Ü100 mit anschließender Diskussion mit Dr. med. Holger Lange, Chefarzt der Geriatrie Klinikum Bayreuth.
Viel Spaß bei der Veranstaltung wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Der Placeboeffekt - eine phantastische ARTE-Dokumentation

"Der Placebo-Effekt war in der Schulmedizin lange Zeit umstritten. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema zeigen, dass unser Gehirn über beinahe unglaubliche Kräfte verfügt, die pharmakologische Wirkung haben können. Der dadurch hervorgerufene Placebo-Effekt, und sei er noch so klein, wird inzwischen häufig auch als Behandlungsmethode in Betracht gezogen." (Zitat aus der ARTE- Webseite)

Medizinische Behandlung ist ein großes Glück für uns. Doch zunehmend zeigt die Placeboforschung die sensationellen heilenden Effekte von "Placebos"!
Sehen Sie sich unbedingt diese ARTE-Dokumentation an: Hier der LINK dazu!
Das sollten Sie nicht verpassen!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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TV Reportage über "Glücklich altern"

Hier eine interessante Reportage über glückliches Altern in Österreich, Deutschland und Skandinavien: Unter diesem Link können Sie den sehenswerten TV-Film "nachschauen"!
LINK zum FILM

"Die Senioren sind heute viel aktiver, bleiben wesentlich länger gesund und widmen die Zeit nach der Pensionierung nicht selten einem neuen, aktiven Lebensabschnitt. Es entsteht eine neue, aktive und oft auch sozial engagierte Schicht von Menschen, die ihre Erfahrung und auch die relative ökonomische Sicherheit für vielschichtige neue Projekte und Lebensformen nützen. Und die finanzkräftige Schicht der Aktiv-Senioren ist längst auch von der Wirtschaft als neue Zielgruppe identifiziert worden." - so die Beschreibung. Interessant dabei: Es werden ganz neue Wohnformen vorgestellt.
Viel Spaß beim Film wünscht Ihre Dagmar Wagner



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MAINLIFE - Wissenschaftliche Langzeitstudie zur Entwicklung autobiographischen Erzählens und der Lebensgeschichte



Die Frankfurter Goethe Universität führt die weltweit erste wissenschaftlichen Langzeitstudie  zur Entwicklung autobiographischen Erzählens und der Lebensgeschichte seit 2002 durch:

Zitat aus der Webseite:
"Diese Studie ist etwas Besonders, weil sie sehr langfristig angelegt ist und am vorläufigen Ende 2019 die Alterspanne von 8 bis 80 Jahre abdecken wird. Das ist aus mehreren Gründen etwas Besonderes, denn:

1. es gibt keine vergleichbare longitudinale Studie in der Psychologie mit dieser großen Altersspanne.

2. diese Altersspanne umfasst beinahe das ganze bewusste Leben.

3. diese Lebensspanne kann bestens in Lebenserzählungen untersucht werden, weil - wie wir finden - Lebensspanne, Lebensverlauf und Biographie wunderbar zusammen passen."

Zum Inhalt schreiben sie:

"MAINLIFE startete im Herbst 2002. Damals nahmen insgesamt 110 junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder im Alter von 8, 12, 16 und 20 Jahren teil. Ab dem Jahr 2006 kamen außerdem 60 Erwachsene im Alter von 40 und 65 Jahren dazu. Zum letzten Zeitpunkt der Befragung, im Jahr 2011, wurden alle diese Teilnehmer erneut eingeladen, wo diese wie bisher ihre Lebensgeschichte erzählten und einige Fragebögen ausfüllten. Weitere Befragungen sind für die Jahre 2015 und 2019 geplant.

Die übergeordnete Fragestellung des Projektes betrifft die Entwicklung des autobiographischen Gedächtnisses und der Fähigkeit, die eigene Lebensgeschichte zu erzählen. Eine Lebensgeschichte ist die umfassendste Form des Selbstkonzepts und der psychosozialen Identität. Im Unterschied zu atemporalen Fassungen von Persönlichkeit erlaubt sie es, Entwicklung und Veränderung so zu überbrücken, dass dennoch eine persönliche Kontinuität deutlich wird. Deshalb interessieren uns insbesondere die Entwicklung der Kohärenz und die relative Stabilität von Lebenserzählungen.

Bisher konnte das Projekt die Entwicklung der Fähigkeit, Erinnerungen zu einer zusammenhängenden Lebensgeschichte zu organisieren, im Laufe des Jugendalters im Quer- und vierjährigen Längsschnitt belegen. Es konnte erstmals gezeigt werden, wie sich während der Adoleszenz die für Erwachsene typische Form von Lebenserzählungen herausbildet. Die Entwicklung der Fähigkeit, ganze Lebensgeschichten kohärent zu erzählen, spielt sich also zwischen später Kindheit und jungem Erwachsenenalter ab und bringt die Fähigkeit mit sich, biographische Zusammenhänge zwischen Lebensereignissen und der individuellen Persönlichkeitsentwicklung herzustellen."

Hier der LINK zur Webseite

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Ü100 in HOF



Eine tolle Veranstaltung war das am 24.11.2017  in Hof: Wunderbar, liebevoll und engagiert vorbereitet kamen viele Zuschauer(innen), das Central Kino in der Altstadt war fast voll, Landrat Dr. Bär und OB Dr. Fichtner sprachen neben Dr. Katharina Bunzmann, Frau Hopperdietzel und mir einführende Worte! Alles in allem: einfach gelungen. Und das Publikum ging unglaublich bewegt mit während der Filmvorführung, zeigte sich danach begeistert! Man sieht´s auch auf dem Foto: Einfach eine tolle At
mosphäre war´s in Hof im Altstadtkino! Vielen Dank dafür! Auch die anschließende Diskussion mit Herrn Dr. Eckard Krüger (Geriater der Klinik Naila) und mir war prima und lebendig moderiert mit klugen Fragen von Frau Dr. Bunzmann und Ute Hopperdietzel! 


(v.l. stehend: OB HOF Dr. Harald Fichtner, Landrat Dr. Oliver Bär, Regisseurin Dagmar Wagner, Ute Hopperdietzel Stadt HOF, Dame leider unbekannt, Dr. Katharina Bunzmann Stadt HOF. Auch zwei über Hundertjährige kamen zu Besuch: Herr Maier aus Hof mit 103 Jahren 1.v.l. sitzend, neben ihm eine Dame mit 100 Jahren. Ganz rechts sitzend: Dr. Eckard Krüger, Geriater von NAILA KLINIK Hof und anschließender Diskussionsgast)

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Bahnbrechende Neuigkeiten: Meditation könnte lebensverlängernd wirken. Eine ARTE-Dokumentation



So sehen Telomere aus - blinkende Abschnitte am Ende


Wer meine Blogbeiträge regelmäßig liest, weiß, dass ich ein großer Anhänger der Meditation bin. Meditation ist kein esoterischer HokusPokus sondern ein tolles Gehirntraining, dessen positive Auswirkungen auf unser Gehirn und Gesundheit seit Jahren bereits streng wissenschaftlich untersucht und auch nachgewiesen sind: Fernöstliche Praktiken sind in der westlichen Medizin angekommen!


Aber was diese ARTE Dokumentation, die Sie unter diesem LINK in der Mediathek bis zum 13. Oktober 2017 noch nachsehen können (evtl. auch länger), berichtet, hat selbst mich überrascht:
Einiges deutet darauf hin, dass Meditation unsere Telomere wieder verlängern kann. Telomere sind die Endstücke unserer Chromosomen. Ihre Länge verrät etwas über die zukünftige Lebensdauer einer Zeile. Je kürzer, umso kürzer lebt die Zelle. (Das ist jetzt etwas vereinfacht ausgedrückt!) 

Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Meditation die Länge der Telomere verlängern kann.
Haben wir nun ein Rezept gegen die Alterungsprozesse unserer Zellen gefunden?

Wir wollen nicht übertreiben, aber sehenswert ist diese Beitrag unbedingt!
Viel Spaß dabei!
In den Herbst grüßt wie immer herzlichst
Ihre Dagmar Wagner


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Oktober 2017: Termine von Dagmar Wagners Vorträgen sowie Filmgesprächen Ü100

Hier eine Übersicht für Oktober für alle, die meine Vorträge hören oder Ü100 mit einem folgenden Filmgespräch mit mir sehen wollen:


10. Oktober 2017 in München

Ü100 Filmvorführung 

mit Vortrag der Regisseurin Dagmar Wagner 

„Wer’s glaubt, wird selig – Glaube und Spiritualität beim Älterwerden“ (25 Minuten) 

Gelingt ein hohes Alter mit Gottes Beistand besser?“

gefolgt von einem Filmgespräch


Datum: 10. Oktober 2017

Ort: Münchner Volkshochschule, Bildungszentrum, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1

Uhrzeit: 18-20:30 Uhr

Eintritt: 10 Euro (8- Euro Schüler/Studenten)

Anmeldung unter: Restkarten vor Ort

Mehr Info unter diesen Links (bitte scrollen)

LINK 1

LINK 2

 

18.Oktober 2017 in München

Ü100 Filmvorführung 

Danach Filmgespräch mit der Regisseurin Dagmar Wagner
Datum: 18. Oktober 2017

Ort: Filmeck Gräfelfing, Bürgerhaus 1, 82166 Gräfelfing, Reservierung: 089-851822

Uhrzeit: 19:45 Uhr

Eintritt: 

Mehr Info unter diesem Link Filmeck

 

23. Oktober 2017 in 95028 HOF

Ü100 Filmvorführung 

Am 23. Oktober 2017 zeigt die STADT HOF den Kinodokumentarfilm Ü100 und hat die Regisseurin Dagmar Wagner zum anschließenden Filmgespräch eingeladen.

Veranstaltung: Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch

Datum: 23.10. 2017

Uhrzeit: 14 Uhr bis 18 Uhr

Ort: Central-Kino Hof, Altstadt 8, 95028 Hof



24. Oktober 2017 in München

Vortrag von Dagmar Wagner:

„Über die „wachsende Glückseligkeit beim Älterwerden. Die Entwicklung positiver psychologischer Stärken ab dem 50. Lebensjahr“ (Dauer: 60 min.)  

Nach dem Vortrag folgt eine Diskussion von 30 Minuten.

Datum: 24. Oktober 2017

Ort: Münchner Volkshochschule, Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, München

Uhrzeit: 18-19:30 Uhr

Eintritt: 10 Euro (Schüler/Studenten 8 Euro)

Anmeldung unter: Restkarten vor Ort

LINK für weitere Informationen: 

LINK 1

LINK 2

Auf den Seiten bitte jeweils scrollen!

 


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Der Medienrummel um Ü100 geht weiter...

Darüber freue ich mich ganz besonders: Das Interesse an Ü100 wächst stetig. Nach dem fulminanten Medienecho zum Kinostart am 5.4.2017 in München publizieren viele Fachzeitschriften weiter zum Film wie hier zum Beispiel in der neuesten Ausgabe von BIO, die mit zwei einführenden Seiten über Ü100 ihren wirklich lesenswerten Artikel "FIT BIS 120?" beginnen, der immerhin über 12 Seiten geht. Oder nun auch in Luxemburg mit dem RBS BULLETIN, dem Luxemburger Fachblatt für Altersfragen, das vier Seiten lang über Ü100 berichtet und den Film mit Filmgespräch am 9.11.2017 zu sich eingeladen hat! Ich sage DANKE und freue mich sehr darüber! Weitere Pressetermine stehen übrigens schon wieder an...





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Webseiten für Senioren - wer kennt sich da noch aus?

Bereits vor sieben Jahren bemühte ich mich um einen Überblick über Webseiten, die Senioren zur Zielgruppe haben. Und schon damals war es einfach nur unübersichtlich - schlichtweg nicht zu machen. Heute muss ich darüber nicht einmal mehr nachdenken, absolut unmöglich ist es, da einen Überblick zu bewahren. Dennoch erhalte ich immer wieder Hinweise auf interessante Webseiten oder BLOGS. Inzwischen werden sogar Preise nach strengen Kriterien vergeben für gute Senioren Webseiten, wie folgt vom Käuferportal beschrieben:

"Die Auswahl der insgesamt 20 besten Seniorenblogs war nicht einfach und unterlag unseren strengen Testkriterien.
Neben dem hochwertigen Inhalt der Beiträge, Artikel und den allgemeinen Gegenständen der Webseiten wurde bei der Beurteilung insbesondere auf die Aktualität geachtet. Mindestens einmal pro Woche sollte auf den teilnehmenden Blogs ein Artikel zu lesen sein.

Ein grundlegendes Bewertungskriterium war zudem, dass die Betreiber mit den wichtigsten Angaben zu ihrer Person auftraten und somit für die Leser der Plattform klar erkennbar waren.
Eine hohe Nutzerfreundlichkeit sowie eine intuitive Bedienung waren ein weiterer Faktor, der für die Aufnahme zu den besten Blogs erfüllt sein musste. Auch seriöse und belegbare Informationen waren für die Aufnahme in die Top 20 ein Muss!" 

Hier der LINK zur Auswahl - vielleicht ist etwas für Sie dabei?! (Bitte klicken Sie auf WEITERLESEN unter IHR KOMMENTAR)

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Weiterlesen...

Zunehmend Filme zum Thema ÄLTERWERDEN im Fernsehen

Es ist nicht wirklich eine Überraschung, dass das Fernsehen verschiedene Themen zum Älterwerden auf den Bildschirm bringt. Hier hat die ARD-Redakteurin Ina Mersch unter dem Motto "KANN ALTERN SPASS MACHEN" verschiedene Filme mit einem LINK zusammengestellt. Das möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Hier der LINK. Gisela on the road sowie den Radiobeitrag Verliebt mit 94 kenne ich nicht. Alle anderen kann ich reinen Herzens empfehlen! Viel Spaß dabei!Herzliche herbstliche Grüße von
Ihrer Dagmar Wagner

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kivi e.v. und seine Initiative Mitten im Leben - tolle Ideen und Ü100

Ü100 im Kurtheater Hennef: Ü100 als Veranstaltung des Vereins kivi e.V. Liebevoll und engagiert vorbereitet und durchgeführt von Frau Anette Weber (siehe Foto), Frau Fabienne Deck und Frau Hinneberg (siehe Foto) in einem traumhaften zauberhaften alten Kino, dem Kurtheater Hennef. Die Vorführung fand im Rahmen der Initiative MiL - Mitten im Leben statt, die die Lebensbedingungen älterer Menschen in ländlichen Regionen verbessern will! Gut besucht und mit ebenso interessanten, sehr freundlichen einführenden Worten vom Vorstand des Vereins Herrn Müller sowie dem 2. Bürgermeister Herrn Herchenbach hat Ü100 das Publikum auch dort begeistert!

Eine tolle Idee des Vereins als Empfehlung zur Nachahmung: die MITFAHRBANK! Diese befindet sich an einem festen Ort einer ländlichen Gemeinde und ist gedacht für Senioren, die sich drauf setzen und damit signalisieren wollen: Lieber Autofahrer - bitte nimm mich mit! Super Idee!!! Finde ich!








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Dreimal Ü100 in der nächsten Woche mit Vortrag und/oder Filmgespräch mit mir

Hier für Sie alle Termine in der nächsten Woche, zu denen Ü100 aufgeführt wird meistens mit Vortrag und Filmgespräch mit mir!
Alternativ besuchen Sie bitte diesen LINK, dort finden Sie alle Termine mit allen wichtigen Informationen und genauer Beschreibung.
Da bleibt mir nur noch zu sagen: Auf geht´s!!!
ich freue mich auf Ihren Besuch!

12.9. 2017 

von 17:30-22 Uhr im Kur-Teater Hennef, Königstrasse 19A, 53773 Hennef

Ü100 Filmvorführung

Nach einem einführenden Vortrag vor Filmbeginn folgt die Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch.

Eine Veranstaltung vom Verein kivi.e.V. (Verein zur Förderung der Gesundheit im Rhein-Sieg-Kreis) Im Rahmen der Initiative: „Mitten im Leben“

 

13.-15.9.2017 

Arbeitnehmerzentrum Königswinter, Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter

Seminar: Hochbetagt - Das vierte Lebensalter bewusst gestalten
13. 
9. 2017 von 14:45-18 Uhr: Vortrag von Dagmar Wagner mit Filmvorführung Ü100 und anschließendem Filmgespräch.

14. 9. 2017 von 9- 12 Uhr Vortrag von Dagmar Wagner über "Einblicke aus der Hirnforschung. Verschiedene Aspekte des Älterwerdens."


WOLFRATSHAUSER SENIORENMESSE 

15.9. 2017 um 17:30 Uhr im Kino Wolfratshausen, Bahnhofstr. 10  (aus Anlass der Wolfratshauser Seniorenmesse)

Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch mit Dagmar Wagner

Eintritt frei

16.9. 2017 von 15-16:30 Uhr im Roten Raum der Gaststätte Flößerei Wolfratshausen, Sebastiani-Steg 1

Vortrag Dagmar Wagner: Die besonderen Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr (aus Anlass der Wolfratshauser Seniorenmesse)

Eintritt frei


 

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Brauchen wir Leitfiguren für Senioren?


Greta Silver - eine selbst erklärte
Leitfigur für "Älterwerdende"

Erst wird Greta Silver in einer Reportage über megafitte aktive Senioren mit zwei anderen als positives Beispiel für gelingendes Älterwerden gezeigt (Endlich alt - siehe unten im Blog). Ein, zwei Wochen später sitzt Greta Silver in der NDR Talkshow! Entdeckt von den Medien wird sie auch von diesen zur Leitfigur hochstilisiert.
Keine Frage: Greta Silver schaut super aus und hat eine sehr lebendige positive Ausstrahlung mit ihren 68 Jahren. Respekt!!! Und sie macht einfach, was sie will, ohne Bedenken und Selbstbeschränkungen. Sie ist Fotomodell und Lebensberaterin mit eigenem You TUBE Kanal. Und natürlich hat sie eine eigene Webseite, hier der LINK dazu:Greta Silver.

Greta Silber gehört zu en 10-20% der Senioren, die optimal altern. (Eine Kategorisierung von Prof. Wahl)  Das heisst, sie erlebt keinerlei Einschränkungen und ist sehr aktiv, probiert viel Neues aus und ist kerngesund! Dies dürfen nur wenige in dieser Form erleben. Und sie ist mutig! Bei allem, was sie tut, darf man nicht vergessen, dass sie nur diese 10-20% repräsentiert. Was aber nicht heisst, das sie die 60-70% der "normal Alternden" nicht motivieren und Mut machen kann. Und dass sie das tut, kann man auf Ihrer Webseite lesen!

Schau´n Sie mal! Was meinen Sie? Brauchen wir derartige Leitfiguren? Ermutigen sie uns oder erinnern sie die "Normalen" nur daran, wie begrenzt sie sind?
Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Hella - noch 104 Jahre - wird bald 105 Jahre alt



Auf diesem Foto ist Hella noch 104 Jahre alt - das Foto habe ich vor wenigen Tagen gemacht!

Hella - noch 104 Jahre - ist eine Protagonistin aus Ü100, die viele viele Zuschauer mit ihren sehr klugen und durchaus kritischen, modernen Aussagen beeindruckt hat! Nächste Woche am 16.9. wird sie 105 Jahre alt! Inzwischen ist Hella vom betreuten Wohnen in ein Seniorenheim gewechselt. Sie findet es schon langweilig, dass sie sich nun um nichts mehr kümmern muss, erkennt aber auch an, dass ihr Vieles eben auch schwerer fällt, und dass sie Hilfe braucht. Geistig ist sie genaus
o topfit wie sonst, leidet aber unter ihrem nun eher eingeschränkten Leben: Sie muss jetzt im Rollstuhl sitzen, die Sturzgefahr ist zu groß. Hella meint: "Ich bin toll versorgt, hier im Seniorenheim und auch durch meine Familie!" Den "Marienanhänger" hat mir ein Ehepaar nach einer Ü100 Vorstellung extra für Hella mitgegeben. Der Anhänger ist geweiht und soll ihr Glück bringen! Ich bin sicher: Das wird er auch! Hella freute sich sehr über diese nette Geste, auch wenn sie nicht katholisch sei - aber eine Mutterfigur sei doch gut! Nächste Woche dann hat sie Geburtstag...Schaut Hella nicht wunderbar aus? Was meinen Sie!
Liebe Grüße in den Herbst von Ihrer Dagmar Wagner




Ein Marienanhänger - ein Geschenk für Hella von Ü100 Zuschauern nach einer
Vorstellung!

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Unbedingt ansehen: ARTE Dokumentation über´s Älterwerden

Diese Dokumentation sollten Sie sich wirklich ansehen:
XENIUS - Biologisches Alter - So bleiben wir länger jung!

Bis 19.11.2017 können Sie den Film in der ARTE Mediathek nachsehen:
LINK zum Film
So beschreibt ARTE den Filminhalt aus der Webseite:

"Das Alter, das in unserem Personalausweis steht, sagt wenig darüber aus, wie fit und gesund, kurz: wie alt, unser Körper ist. Die Wissenschaft spricht vom "biologischen Alter." Je nach Lebensstil kann das sehr unterschiedlich sein. Aber warum altern wir überhaupt, und können wir unser biologisches Alter beeinflussen? "Xenius" befragt zum Thema u.a. Autor Sven Voelpel.
Bitte klicken Sie nach IHR KOMMENTAR auf WEITERLESEN

Vererbte Narben - Generationenübergreifende Traumafolgen

Als Biografin habe ich natürlich heute Abend auf Arte diese hochinteressante, sehr gute Dokumentation gesehen: 
Vererbte Narben - Generationenübergreifende Traumafolgen

Der Film kann noch sechs weitere Tage in der Mediathek unter folgendem LINK angeschaut werden:
LINK zur MEDIATHEK

Natürlich wissen wir das alles schon auch, aber der Film bringt doch neue vertiefende Erkenntnisse!

Wen das Thema interessiert, dem empfehle ich: Unbedingt anschauen!!!

So ist das Thema auf der ARTE WEBSEITE beschrieben:

"Familiengeheimnisse, frühe Prägungen von Angst und Gewalt, körperliche und seelische Traumata, familiärer Stress oder Druck und zementierte Glaubenssätze – all das wirkt sich nicht nur auf diejenigen aus, die es selbst erleiden, es kann sich sogar auf die nachfolgenden Generationen auswirken. Diese entwickeln dann Symptome, als hätten sie das Leid der Eltern selbst erlebt.
(Zum Weiterlesen klicken Sie bitte nach IHR KOMMENTAR auf WEITERLESEN! DANKE! 

Ans Herz gelegt: 10. Nordwalder Biografietage 21.-24.9.2017



Bravo und Respekt kann ich da nur sagen: Matthias Grenda hat´s geschafft, 10 Jahre nun veranstaltet er die Nordwalder Biografietage aus eigener Initiative! Ich gratuliere von Herzen und kann diese Veranstaltungen, die immer zu einem bestimmten Motto stattfinden, nur empfehlen. Inhaltlich gut durchgedacht, interessante Menschen, sympathisches offenes Publikum und das alles in privater Atmosphäre!  
Hier der LINK zur Webseite und Programm.
Das Thema in diesem Jahr: DIE LÜGE!
Wie spannend, da fällt doch jedem von uns gleich etwas ein.

Also, wer Zeit hat und in der Gegend lebt oder einen Ausflug machen möchte: Nichts wie hin!
Ich wünsche wie immer ganz ganz viel Erfolg und eine tolle Zeit!


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"Endlich alt!" - 30minütige Reportage über drei megafitte Senioren

"Endlich alt" ist eine 30minütige Reportage des NDRs, also einer ARD Anstalt, die vom glücklichen Altern dreier Senioren erzählt: zwei Frauen (65-68), ein Mann (71). Wer sich den Film in der Mediathek ansehen mag, der nutze bitte diesen
LINK
dazu. Der Film ist dort bis Februar 2018 zu sehen!

Ein 71jähriger Mann geht in den Technoclub zum tanzen, eine 68jährige wird Seniorenmodell und Lebensratgeberin mit eigenem YouTube Kanal und eine 65jährige ist in jedem Verein aktiv, den ihr Ort zu bieten hat! 
Drei Senior(inn)en, die es krachen lassen!

Man muss sich die drei nicht zum Vorbild nehmen, oder sich sogar schlecht fühlen, weil man nicht so aktiv ist - aber es gibt sie eben - diese 10-20% der deutschen Senioren, die "optimal altern"! So nennt das Prof. Hans Werner Wahl in seinem Buch Die neue Psychologie des Alterns! Und es ist absolut okay, über diese eine Reportage zu drehen!
Optimal altern - was das nun wieder ist? Hier die Beschreibung von Hans Werner Wahl:

Normales Altern

60-70% der über 60jährigen leben in einem Normal-Modus beim Älterwerden (eine Bezeichnung von Prof. Hans Werner Wahl), das heisst, sie bekommen vieles sehr gut hin, erfahren keine sehr einschneidenden Einbußen in der eigenen Lebensqualität, spüren und anerkennen jedoch, dass sie älter werden.

Krankhaftes Altern

Das betrifft 20% der Älteren sind krank (Herz, Demenz, Krebs). Die Krankheit steht im Lebensmittelpunkt.

Optimales Altern

10-20% der Älteren haben wenig oder keine gesundheitlichen Einbußen. Sie altern erfolgreich, zeigen ein hohes Engagement im Alltag, eine hohe geistige Leistungsfähigkeit, und sind möglichst weitgehend frei von Krankheiten und Funktionseinbußen. Ihre physische Funktionstüchtigkeit, subjektive Lebensqualität ist gegenüber dem Durchschnitt stark erhöht 10-20%: Das bestmögliche Altern bei optimalen Rahmenbedingungen.

So nun wissen Sie´s!!!
Wie finden Sie den Film? 
Herzliche Grüße von Ihrer Dagmar Wagner 


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Broschüre Ü100 zum Kinodokumentarfilm Ü100 für das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration



Nachdem die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Frau Emilia Müller meinen Kinodokumentarfilm - natürlich schon vor längerer Zeit - gesehen hat, war sie so begeistert, dass sie nicht nur eine vierminütige Kurzversion für die Webseite ihres Ministeriums bestellt hat, sondern auch eine 24seitige Broschüre zu meinem Film bei mir in Auftrag gegeben hat. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Konzept, Text und Fotos kamen von mir, Grafik von Fritz Wagner, Ambacher Verlag. Die Broschüre hat sich inzwischen zum echten Renner entwickelt, wie ich inzwischen erfahren habe.
Mit diesem LINK können Sie die Broschüre als pdf lesen.

Unter unter diesem LINK können Sie die Broschüre kostenlos bestellen!

Wenn Sie auf den LINK www.bestellen.bayern.de klicken, dann müssen Sie auf der linken Seite auf Senioren klicken und schon finden Sie die Übersicht mit allen Broschüren. Die dritte Broschüre ist dann Ü100. Diese können Sie dann in den Warenkorb einklicken!

Die Broschüre enthält viel Wissenswertes über Hochaltrigkeit sowie Biografisches zu den Protagonisten!
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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90jährige in und rund um Nürnberg werden nun wissenschaftlich untersucht!

LEBEN IN DER ZEHNTEN DEKADE

Hochaltrige Menschen erhalten mehr und mehr Aufmerksamkeit und das natürlich auch von der Wissenschaft!
Die Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg hat ein Forschungsprojekt gestartet, in dem sie die 90jährigen in und rund um Nürnberg untersucht. Die Wissenschaft weiss zwar schon einiges über Hochaltrigkeit, aber noch lange nicht alles. Darum: Prima Projekt, wie ich finde!
Insgesamt leben in Bayern 107 000 Menschen die 90 Jahre und älter sind. Interessant dabei: Nur 28% von Ihnen leben in einer Einrichtung. Bundesweit sind es 40 Prozent. Kümmern sich in Bayern die Familien also noch mehr um ihre "Ältesten" als der Rest der Republik, wo es ja immerhin noch 60% tun? Sieht fast so aus!

Aus der Webseite:
"Eine große Mehrheit der über 90-jährigen Frauen und Männer lebt somit zuhause in den eigenen vier Wänden und führt dabei weitgehend ein selbstbestimmtes Leben. Bislang ist aber nur wenig bekannt, wie es dieser Mehrheit gesundheitlich geht, welche Herausforderungen sie täglich meistern und wie sie ihren Alltag gestalten.
Neue Befunde legen nahe, dass vor allem die sozialen Beziehungen und der enge Kontakt mit nahen Angehörigen entscheidend zu einem gesunden und guten Leben im Alter beitragen. So wurde vor Kurzem belegt, dass insbesondere positive Erfahrungen im sozialen Umgang mit anderen Menschen dazu verhelfen, gesundheitliche Belastung zu bewältigen und einen besseren Umgang mit Stress im Alter zu finden."

Hier der LINK zur Webseite!

Und ein Aufruf ist auch dabei:
90jährige aus dem Raum Nürnberg werden eingeladen, an einer 90minütigen Untersuchung teilzunehmen! 

Sie wollen mitmachen?
Hier der Kontakt:

Julia Goth
Tel.: 0911/5302-96115
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Prof. Dr. Frieder Lang
Tel.: 0911/5302-96100
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Viel Spaß und alles Gute für die Studie! 
Ihre Dagmar Wagner 

 

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Die DVD Ü100 kann bestellt werden...

Zur Erinnerung: Für alle, die meinen Kinodokumentarfilm Ü100 nicht im Kino sehen konnten: Ü100 gibt s jetzt auch als DVD und kann im SHOP von www.älterwerden.net 
unter diesem LINK bestellt werden oder:
www.älterwerden.net
Bitte dann in der Menüzeile auf SHOP klicken!

Viel Freude beim Film wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner




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Patientenverfügung, Betreuungsverfügung oder Vorsorgevollmacht

Das ist schon interessant: Spricht man andere auf die Themen Patientenverfügung, Betreuungsverfügung oder Vorsorgevollmacht an, dann sagt jeder sofort: "Wichtig, wichtig! Muss ich auch unbedingt machen." Oder: "Das muss ich unbedingt für meine Eltern in Angriff nehmen!"
Meine fast 80jährigen Eltern haben mich nun gebeten, dies für Sie zu erledigen. Und nun habe ich mich schlau gemacht.
Als erstes habe ich bei den Behörden wie Landratsamt, Gemeindeverwaltungen angerufen. Dort erhielt ich Kontakte zu Vereinen, die uns zu diesen Themen UNENTGELTLICH beraten!
Dann rief ich diesen Kontakt in Hessen an, weil meine Eltern dort leben. Das war eine tolle Beratung!
Ich erhielt den Hinweis auf die Webseite des Bundesjustizministeriums:
www.bjv.de
wo ich mich zu den Formularen durchgeklickt habe - war aber ganz einfach. Die direkten LINKS zu den Formularen finden Sie nach dem WEITERLESEN.

Also für Sie erst einmal den LINK zur Übersicht:


LINK zur Übersicht

Unter dem Foto finden Sie den Direkteinstieg zu: 

Betreuung und Vorsorgevollmacht
Betreuung und Betreuungsverfügung
Patientenverfügung

Bitte klicken Sie auf WEITERLESEN unter Kommentar


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Weiterlesen...

Bewegung Bewegung Bewegung



Manche mögen es nicht hören: Bewegung ist das A und O beim Älterwerden. Aber nicht jeder ist und muss gleich eine Sportskanone sein. Nicht jedem liegt es, sich körperlich zu verausgaben - so gesund es auch für Körper und Gehirn wäre. Und dann machen Ermahnungen auch wenig Sinn, das wissen wir doch alle!

Das folgende "Sportprogramm" - also ob es den Namen wirklich verdient, das weiß ich nicht - ist jedenfalls eine prima Alternative für alle Sportmuffel. Sie brauchen dazu lediglich einen Stuhl und los geht´s. Ich verspreche Ihnen - Sie werden sich nicht überanstrengen! Dennoch bewegt es alle wichtigen Muskelpartien durch. Ich finde es ein super Programm und habe es probehalber schon "durchgeturnt"! 
Das Programm wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt.

Turnen Sie mit diesem LINK!

Übrigens: Wer viel im Büro sitzt - auch für den ist es eine spitzen Übung zwischendurch! Selbst wenn man sich ansonsten sportlich betätigt!
Probieren geht über Studieren!
Viel Spaß dabei wünscht Ihre Dagmar Wagner

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Alle Termin mit Filmvorführung Ü100 im Überblick



Hier für Sie alle Termine, zu denen Ü100 aufgeführt wird meistens mit Vortrag und Filmgespräch mit mir!

Alternativ besuchen Sie bitte diesen LINK, dort finden Sie alle Termine mit allen wichtigen Informationen und genauer Beschreibung.

12.9. 2017 

von 17:30-22 Uhr im Kur-Teater Hennef, Königstrasse 19A, 53773 Hennef

Ü100 Filmvorführung

Nach einem einführenden Vortrag vor Filmbeginn folgt die Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch.

Eine Veranstaltung vom Verein kivi.e.V. (Verein zur Förderung der Gesundheit im Rhein-Sieg-Kreis) Im Rahmen der Initiative: „Mitten im Leben“

 

13.-15.9.2017 

Arbeitnehmerzentrum Königswinter, Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter

Seminar: Hochbetagt - Das vierte Lebensalter bewusst gestalten
13. 
9. 2017 von 14:45-18 Uhr: Vortrag von Dagmar Wagner mit Filmvorführung Ü100 und anschließendem Filmgespräch.

14. 9. 2017 von 9- 12 Uhr Vortrag von Dagmar Wagner über "Einblicke aus der Hirnforschung. Verschiedene Aspekte des Älterwerdens."


WOLFRATSHAUSER SENIORENMESSE 

15.9. 2017 um 17:30 Uhr im Kino Wolfratshausen, Bahnhofstr. 10  (aus Anlass der Wolfratshauser Seniorenmesse)

Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch mit Dagmar Wagner

Eintritt frei

16.9. 2017 von 15-16:30 Uhr im Roten Raum der Gaststätte Flößerei Wolfratshausen, Sebastiani-Steg 1

Vortrag Dagmar Wagner: Die besonderen Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr (aus Anlass der Wolfratshauser Seniorenmesse)

Eintritt frei

 

10.10. 2017 von 18-20:30 Uhr. Ort: Münchner Volkshochschule, Bildungszentrum, Einsteinstr. 28, München, Vortragssaal 1

Vortrag Dagmar Wagner: „Wer´s glaubt, wird selig?!“  Gelingt ein hohes Alter mit Gottes Beistand besser? 

Danach folgt die Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch.

 

23.10. 2017 von 14-18 Uhr im Central-Kino Hof, Altstadt 8, 95028 Hof

Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch mit Dagmar Wagner

 

24.10. 2017 von 18-19:30 Uhr in der Münchner Volkshochschule, Bildungszentrum, Einsteinstr. 28, München, Vortragssaal 1 

Vortrag von Dagmar Wagner: „Über die wachsende Glückseligkeit beim Älterwerden. Die Entwicklung positiver psychologischer Stärken ab dem 50. Lebensjahr!“

 

8.11. 2017 um 19:30 Uhr im CINEPLEX Bayreuth, Hindenburgstr. 2, 95444 Bayreuth

Filmvorführung Ü100

 

9.11. 2017 von 14-17 Uhr im Ciné Utopia, 16 Avenue de la Faiencerie, 1510 Luxembourg, Luxemburg

Filmvorführung Ü100 mit anschließendem Filmgespräch und Vortrag Dagmar Wagner. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

 

30.11. 2017 von 16-18 Uhr im AUDIMAX der Hochschule Hannover, Blumhardtstr. 2, 30625 Hannover

Ringvorlesung "Mut zum Alter: Potenziale und Verletzlichkeiten": Filmvorführung Ü100 mit Dagmar Wagner im Gespräch

 

7.12. 2017 um 19 Uhr im Evangelisches Bildungswerk Bayreuth, Seminarraum im Hof, Richard-Wagner-Str. 24, 95444 Bayreuth

Vortrag Dagmar Wagner: „Wenn ich alt bin, werd´ ich...?!“ Grenzenloser Aktivismus versus Ruhe im Alter.

 

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Zahlen und Informationen zum Thema Älterwerden, die so manches Altersbild ins "rechte Licht" rücken

Hätten Sie es so gewusst? Hier ein paar Zahlen und Informationen zum Thema Älterwerden:

Altersarmut

15-20% der Rentner sind aktuell materiell gering ausgestattet - mit den geburtenstarken Jahrgänge werden es sicher mehr.

Ehrenamt

30% der über 65j sind im Ehrenamt - das hilft den Hochaltrigen, sie profitieren davon. Das spart der Gesellschaft Geld, sind zum Marktfaktor geworden 

Pflegezahlen

Zuhause werden 73% gepflegt. Die Familien tragen die Hauptlast!

Gesundheit

1984 sagten 30% der 60-69jährigen sowie 30% der 70-79jährigen, ihre Gesundheit behindere sie im Alltag.

2001  sagten nur noch 15 % der 60-69jährigen dasselbe, sowie 20% der 70-79jährigen.

Umsiedlung in ein Seniorenheim

20% der über 80jährigen und 40% der über 90jährigen siedeln in ein Pflegeheim um.

Normales Altern

meint, dass 60-70% der über 60jährigen in einem Normal-Modus beim Älterwerden (eine Bezeichnung von Prof. Hans Werner Wahl) leben. Das heisst: Sie bekommen vieles sehr gut hin, erfahren keine sehr einschneidenden Einbußen in der eigenen Lebensqualität, spüren und anerkennen jedoch, dass sie älter werden.

Krankhaftes Altern

Das betrifft 20% der Älteren: Sie sind krank (Herz, Demenz, Krebs) und die Krankheit steht im Mittelpunkt ihres Lebens.

Optimales Altern

10-20% der Älteren haben wenig oder keine gesundheitlichen Einbußen. Sie zeigen ein hohes Engagement im Alltag, eine hohe geistige Leistungsfähigkeit, und sind möglichst weitgehend frei von Krankheiten und Funktionseinbußen. Ihre physische Funktionstüchtigkeit, subjektive Lebensqualität ist gegenüber dem Durchschnitt stark erhöht.

Die Informationen stammen aus dem Buch: Hans-Werner Wahl: Die neue Psychologie des Alterns. Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase. (Kösel verlag)

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So fragil ist unser Glück!



Aus der Gehirnforschung:

Wenn man 10 Cent in einer Telefonzelle findet, stuft man sein ganzes vorheriges Leben gleich glücklicher ein!!! So sehr verändert dies unseren Blick in und die Beurteilung unserer Vergangenheit!

Hier sieht man, was für ein fragiles Unterfangen das Glück ist!

Heute gibt es ja leider keine Telefonzellen mehr. Wenn Sie „unglücklich“ sind, bitten Sie jemanden, 10 Cent vor Ihre Einfahrt zu legen, dann geht es Ihnen gleich besser, und wenn Sie diese 10 Cent dann hinterher noch einem Bettler geben, geht es Ihnen gleich noch viel besser!!!!

Denn wer sein Geld auch mit anderen teilt, ist auch glücklicher. Weil wir Menschen Gemeinschaftswesen sind!

Probieren Sie´s doch einfach aus!

Viel „Glück“ dabei wünscht herzlichst

Ihre Dagmar Wagner

 

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Das Deutsche Tagebucharchiv - Wichtige Information für alle Tagebuchschreiber oder Tagebuchbesitzer!



Tagebuchschreiben ist gut für die Seele und somit für unsere Gesundheit. Wir ordnen unsere Gedanken, entwirren komplexe Lebenszusammenhänge und auch Beziehungen halten länger, wenn zumindest einer eine Art Tagebuch über die Beziehung schreibt. Ich habe in diesem Blog bereits darüber geschrieben.

Tagebücher haben Sammelwert - es gibt in Deutschland ein Tagebucharchiv, das "Deutsche Tagebucharchiv"!
Dort sind Tagebücher gut aufgehoben und werden professionell archiviert. Sollten Sie also über ein Tagebuch verfügen, in dem jemand evtl. auch zu besonderen historischen Ereignissen geschrieben hat, dann wird das Tagebuch im Deutschen Tagebucharchiv professionell ausgewertet.

17668 Dokumente von 3815 Autoren sind dort gut aufgehoben. Bis auf 1,5 Festangestellte helfen 80 Ehrenamtliche, dieses Archiv erfolgreich zu führen. BRAVO kann man dazu nur sagen!

Also bevor wertvolle persönliche Geschichten vergessen werden, stellen Sie diese doch der Allgemeinheit zur Verfügung!

Hier der LINK zur Webseite!



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Erna, 107, eine wunderbare Protagonistin aus meinem Kinodokumentarfilm Ü100, hat Abschied genommen

ERNA aus Ü100 sagt im Film: „Sterben? Ich fürchte das nicht!“

Mit 107 Jahren ist Erna nun friedlich eingeschlafen, genau so, wie sie es sich immer gewünscht und auch vorgestellt hat. Im Film ist ein großes rotes Plüschherz zu sehen, das an ihrem Fenster hängt: „Das hat mir jemand hingehängt!“ Doch wer das war - das hat Erna nie erfahren. Das Plüschherz als Symbol der vielen Herzen, die Erna im Privatleben wie auch als Protagonistin in Ü100 zuflogen. Und auch ein Symbol für Ernas eigenes großes liebevolles offenes Herz. Das Wichtigste in ihrem Leben war ihre Familie: eine Tochter, ein Sohn, viele Enkel und Urenkel. Von ihrem Seniorenheim aus verfolgte sie deren Leben und besonders jede Urlaubsreise, damit alle wieder gesund nach Hause kommen. Wenn ich nach einem Besuch bei ihr im Winter bei Schneegestöber in der Dunkelheit wieder zurück nach Hause fuhr, rief Erna später bei mir an: „Sind Sie gut Zuhause angekommen?“
Zu wissen, dass Erna beschützend an einen dachte, war eine große Beruhigung und ein großes Geschenk! Erna liebte Engel und war doch selber einer. Und sie konnte bis zu ihrem Lebensende herzhaft Lachen.

Ich habe Erna in den letzten fast vier Jahren oft in ihrer Seniorenresidenz besucht und das große Privileg ihrer Anwesenheit genießen dürfen. Manchmal saßen wir auch nur schweigend beieinander. Betrat ich ihre Wohnung, betrat ich eine andere Welt, in der Ruhe und Zufriedenheit aber genauso auch eine große Neugierde und Offenheit zuhause waren. Sie wird mir sehr sehr fehlen.

Genauso wie auch ihrer Familie, die sich rührend um Erna kümmerten: Fast täglich besuchte ihr Sohn seine Mutter, die Tochter aus einem entfernter liegenden Ort machte sich oft auf den Weg zu ihr. Für alle, besonders für die Enkel und Urenkel war Erna der feste Fels in der Brandung. Natürlich war die Familie beruhigt, dass Erna so in Frieden gehen durfte, und aber dennoch: der Schmerz ist riesengroß.

Wir denken an Erna, sie wird unvergesslich bleiben mit einem festen Platz in unseren Herzen.



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Die Kinder der Hundertjährigen

Ein hohes Alter - wie zum Beispiel 100 Jahre erleben zu dürfen - ist natürlich etwas ganz Besonderes, und die meisten Hundertjährigen empfinden dies als großes Geschenk! Aber es hat natürlich auch Schattenseiten: 17% der Hundertjährigen mussten den Tod eines Kindes miterleben, wie zum Beispiel Hella aus Ü100, die ihre jüngste Tochter, 57, verloren hat. Über einen derartigen Verlust kommt eine Mutter nicht hinweg. Bis heute spricht Hella dieses Thema immer wieder an, und man spürt ihren großen Schmerz, ihre Traurigkeit dabei.

Wie denken die Kinder von Hundertjährigen eigentlich über ein hohes Alter, würden auch sie gerne 100 Jahre werden wollen?

Ursula Huttig (Anfang 70), die Tochter von Gerda aus Ü100, meint dazu:

„Manchmal frage ich mich, ob ich auch 100 Jahre alt werden möchte? „Ja“ dazu sage ich, wenn ich mich ebenso herzlich, humorvoll, kreativ, tolerant und positiv auf den nächsten Tag bis ins hohe Alter freuen könnte. Und wenn mir meine Freunde dabei erhalten blieben. Meine Mutter sagte immer: Nicht in Bitterkeit zurück, sondern in Neugier auf die Zukunft. Diese Einstellung bedeutet viel Arbeit und Selbstdiziplin- jeden Tag auf´s Neue. Ich habe viel davon gelernt - an dem Rest arbeite ich - es bleibt ja - hoffentlich - noch ein bisschen Zeit bis zu meinem 100. Geburtstag.“

 

Ursula mit ihrer Mutter Gerda aus Ü100 an Sylvester 2013/14: Ursula hatte
vereinbart, mit ihrem Mann vorbeizukommen, wenn bei ihrer Mutter noch
Licht brennt. Sie haben auf ein gesundes Jahr angestoßen.

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Würden Sie sich durch solche Worte als älterer Mensch "diskriminiert" fühlen?

Ich bin kein Mensch, der schnell beleidigt ist, und behaupte mal, schon viel Humor zu haben.




Ich liebe politisches Kabarett, Satire und Comedians und habe darum kürzlich den Auftritt eines Nachwuchskabarettisten im Fernsehen verfolgt. Sein Publikum war deutlich älter als er und irgendwann thematisierte er das, indem er sagte:
...es wäre kürzlich bei einem anderen Auftritt noch schlimmer gewesen, da hätte er in - der Ortsname folgte und soll hier keine Rolle spielen - auf eine "BAUMWOLLPLANTAGE" geblickt.

Da habe ich erst einmal laut gelacht! Dann aber dachte ich: Das ist doch irgendwie grenzwertig. Und ganz ehrlich: Ich weiß immer noch nicht, ob das wirklich angebracht war.

Manche von Ihnen wissen vielleicht von Fotos, dass ich schon länger ziemlich "weiß" bin. Das ist halt so, und da ich meine Haare nicht färbe, merken Sie, dass es für mich auch kein Thema ist. Aber dann sollte es vielleicht auch für andere kein Thema sein?
Ich weiss es nicht - ich bin auch wirklich kein Spielverderber und der Name des jungen Nachwuchskabarettisten bleibt an dieser Stelle hier auch unerwähnt!

Aber wäre ich im Publikum gewesen, hätte ich ihm sicherlich ein anderes Zitat zugerufen, das ich gehört habe:

Schnee auf dem Dach aber Feuer im Ofen!

Das wäre doch ein wirklich souveräner Umgang mit der Fragestellung "Diskriminierung ja oder nein" gewesen!


Was meinen Sie dazu?

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner


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Die Welt ist auch im Alter nicht gerecht: "Besser Gebildete leben länger - und bleiben länger klar im Kopf"

Erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich so lange keine Beiträge mehr für meinen BLOG verfasst habe: Der Kinostart meines Dokumentarfilms Ü100 war einfach so überwältigend, es blieb keine freie Minute mehr für andere Aktivitäten. Aber nun wird es zumindest etwas besser!

Und da mich heute der Newsletter vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung erreicht hat mit einer - mir zwar lange bekannten aber für Sie wunderbaren Zusammenfassung - möchte ich Ihnen diese Informationen nicht vorenthalten. Schon lange spreche ich in meinen Vorträgen über dieses Thema, darum hier für Sie der Text des Instituts, dessen Mitarbeiter ich bereits auch als Demografieexperten zu meiner Vortragsreihe 2014 nach Starnberg eingeladen hatte.


Das Thema heute:

"Besser Gebildete leben länger - und bleiben länger klar im Kopf"

"Wissenschaftler, die Demenzrisiken erforschen, stellen ähnliche Zusammenhänge fest."

"Besser Gebildete achten aber auch eher auf ihre Gesundheit, verzichten vermehrt auf Zigaretten, essen gesündere Lebensmittel und treiben mehr Sport als der Durchschnitt. Ein solcher Lebenswandel ermöglicht es ihnen eher, Blutdruck und Körpergewicht auf Normalmaß zu halten, und senkt die Gefahr, an Typ-2-Diabetes zu erkranken."

"Hochschulabsolventen bewegen sich in puncto Lebenserwartung so weit von den weniger Gebildeten weg, dass sich eine Kluft von bis zu zwölf Jahren zwischen den Gruppen auftut."

Hier der LINK zum Artikel.

Ich möchte das alles nicht unkommentiert stehen lassen:

Was mich inhaltlich überrascht ist, dass die Prognose der Verdopplung der Alzheimerzahlen von aktuell 1,6 Mio auf 3,2 Mio im Jahr 2060 übernommen wurde. Diese Zahl ist inzwischen überholt. Nicht nur in Deutschland ist die Zahl der Alzheimererkrankung rückläufig. 
1987 bekamen 3,6 von 100 Personen Demenz.
2017 bekommen 2 von 100 Personen Demenz,
und die Symptome treten  5 Jahre später auf.
Außerdem ist der Bildungsstand heute viel höher, besonders bei Frauen, die heute alle eine Berufsausbildung haben und fast alle arbeiten. Schon von daher sind weniger Demenzerkrankungen zu erwarten - eine völlig neue Frauengeneration wird in Zukunft altern!

Und nun zur Chancengleichheit:
Wie wir auch alle wissen, stehen die Chancen für Kinder aus den "unteren sozialen Schichten", eine höherwertige Schulausbildung wie Abitur und Studium zu erlangen, wesentlich schlechter.
Diese Benachteiligung setzt sich dann auch im Alter fort.

Da braucht es nicht viel, um über Lösungen nachzudenken:
Wenn die Politiker nicht endlich diese benachteiligten Bevölkerungsgruppen fördern, wird es Deutschland auch immer mehr an qualifizierteren Arbeitskräften fehlen.
Aber das wissen wir doch schon lange. Nur passiert ist leider - nichts!

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!

Herzlichst grüßt in den verbleibenden Sommer
Ihre Dagmar Wagner


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Ü100 als Festivalbeitrag auf den Musikfimtagen Oberaudorf am 8. Juli 2017 um 13:30 Uhr

Meine Tour mit Ü100 will scheinbar doch kein Ende nehmen: Gerade von Bochum zurück wird Ü100 an diesem

Samstag, 8.Juli 2017
um 13:30 Uhr
bei den Musikfilmtagen in Oberaudorf
im Festivalkino "Kloster Reisach"!

Ü100 spielt eine "Seelenmelodie" - so der Leiter der Musikfilmtage Oberaudorf Markus Aicher über den Film!
Danke für diese wunderschöne Beschreibung!
Ich bin zum anschließenden Filmgespräch anwesend und freue mich auf diesen Termin und diese wunderbare Einladung von Markus Aicher, dem sehr engagierten Festivalleiter!
Keine geringere als die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner wird morgen das Festival eröffnen!

Toitoitoi und viel Erfolg wünsche ich dem Festival mit seinem bemerkenswerten Programm und vor allem zum 10jährigen Jubiläum! Toll gemacht! 
Mehr Info unter diesem LINK!

 

 

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Ü100 mit einem Vortrag von Dagmar Wagner am 29.6.2017 an der Hochschule für Gesundheit in Bochum

Über diese Einladung freue ich mich ganz besonders:

Die Hochschule für Gesundheit zeigt Ü100 in Verbindung mit einem Vortrag von mir am 29. Juni 2017.

Uhrzeit: 16 - 19 Uhr
Ort: Audimax, Hochschule für Gesundheit Bochum
Gesundheitscampus 6-8
44801 Bochum

Der Eintritt ist frei!

Für mehr Info siehe LINK.


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Die DVD zu Ü100 kann jetzt bestellt werden!

Nun ist es soweit:
Unter diesem LINK können Sie in meinem SHOP die DVD zu meinem Kinodokumentarfilm Ü100 bestellen!



Eine schöne Zeit mit dem Film wünscht Ihnen von Herzen Ihre Dagmar Wagner

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Erna, 107, freut sich über den Erfolg von Ü100!



Liebe Grüße von Erna, 107, an alle Ü100 Fans: Sie freut sich mit mir über den Erfolg von Ü100!

In wenigen Tagen wird es den Film auf DVD geben und kann über einen eigenen SHOP auf meiner Webseite
www.älterwerden.net.
bestellt werden. Es gibt bereits viele Vorbestellungen!

Am 8. Juli 2017 wird Ü100 um 13 Uhr auf den Musiktagen Oberaudorf - ein wunderbares Filmfestival - gespielt.
Auch über diese Einladung waren wir sehr glücklich:
Markus Aicher, der sehr engagierte und kreative Festivalinitiator und - organisator meinte zu mir:
Ü100 spielt eine Seelenmelodie!
Was für ein tolles Kompliment! Danke Markus!
Ich werde zum anschließenden Filmgespräch anwesend sein!
Mehr dazu in Kürze!

Es grüßt in den Sommer
Ihre Dagmar Wagner

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Über hundert Kinos spielten bereits Ü100, der weiter auf Erfolgskurs ist...



Seit dem 5 April 2017 läuft Ü100 nun in den deutschen Kinos und über hundert Kinos haben den Film inzwischen gezeigt! Im Juni/Juli zeigen 13 hessische Kinos den Film: Das Hessen Filmbüro hat Ü100 für den Filmkunstabspielring ausgewählt. Über diese große Ehre habe ich mich sehr gefreut. Hier sind die Kinos, die dazugehören:

Biblis, Filminsel 01.06. - 07.06.2017
Dillenburg, Gloria 08.06. - 14.06.2017
Bad Nauheim, Fantasia 15.06. - 21.06.2017
Karben, Cinepark 15.06. - 21.06.2017
Neu-Anspach, Saalburg-Lichtspiele 22.06. - 28.06.2017
Kelkheim, Kino Kelkheim 29.06. - 05.07.2017
Weilburg, Delphi 06.07. - 12.07.2017
Mörfelden, Lichtblick 01.06. - 07.06.2017
Lauterbach, Lichtspielhaus 08.06. - 14.06.2017
Büdingen, Kino Büdingen 15.06. - 21.06.2017
Witzenhausen, Capitol 22.06. - 28.06.2017
Wolfhagen, Cinema 29.06. - 05.07.2017
Seligenstadt,Turmpalast 06.07. - 12.07.2017

Viel Spaß mit Ü100 wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Dagmar Wagner und Ü100 auf facebook

Liebe Blogleser/innen!
Meine Kinotour mit Filmgesprächen zu Ü100 in verschiedenen wunderbaren Filmtheatern können Sie auf facebook verfolgen. Hier für Sie beide Links:

Die offizielle facebook-Seite meines Kinodokumentarfilms Ü100. Wenn´s Ihnen gefällt, würde ich mich freuen, wenn Sie besonders die Ü100 Seite teilen und auch mit "Gefällt mir" markieren könnten. Das freut nicht nur mich, sondern auch meine hundertjährigen Protagonisten und deren Familien! Vielen Dank dafür!
Ü100

Dagmar Wagner
Die persönliche facebook-Seite von Dagmar Wagner.

Viel Spaß dabei!
Alles Liebe und beste Wünsche von Ihrer Dagmar Wagner



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Die Mutter ist die wichtigste biografische Komponente in unserem Leben

Heute zum Muttertag habe ich rein zufällig folgendes Zitat entdeckt, das ich zum heutigen Muttertag - über den ja jeder denken darf, was sie/er mag, und man durchaus geteilter Meinung sein kann - weitergeben möchte: 
EINE MUTTER IST DER EINZIGE MENSCH AUF DER WELT, DER DICH SCHON LIEBT, BEVOR ER DICH KENNT!" 
(Zitat von Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)
Stimmt einfach!
(Foto: von meinem Sohn Moritz, passend zur Jahreszeit eine Pusteblume!)


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Das erste Selfie mit 107 Jahren!

Meine geliebte Erna, inzwischen 107 Jahre alt, und Protagonistin meines Films Ü100 hat mir mir ihr erstes Selfie gemacht - für mich war es das zweite Selfie...hmhm...
Blödsinn und Spaß kann man doch immer machen oder??? Dazu ist man nie zu alt!


Erna, 107, mit ihrer Regisseurin Dagmar Wagner auf ihrem ersten Selfie!

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Pro-Aging statt Anti-Aging - endlich tut sich was!

Anti-Aging ist ein Begriff, der aus unseren Köpfen wohl kaum noch „rauszudenken“ ist - oder doch? Falls Sie in letzter Zeit immer wieder den Begriff Pro-Aging gelesen haben, dann erleben Sie damit den Versuch, genau das zu erreichen: Anti-Aging muss raus aus unseren Köpfen. Vielleicht denken Sie nun: Naja, halt wieder so ein Begriff...bald fällt denen etwas Neues ein.

Aber was steckt hinter Pro-Aging und: Ist es vielleicht doch nicht so verkehrt, dass wir unsere Haltung zum Älterwerden ändern? Ein Gedanke ist es zumindest wert - finde ich! Ist Anti-Aging nicht nur ein fauler Trick, um uns teure Produkte zu verkaufen? Manche meinen, dass sich durch "die reif werdende Baby-Boomer-Generation das Leitbild Anti-Aging als Thema und Markt nur noch zehn Jahre halten wird. Dann muss es zum Bruch dieser Vorstellung kommen und das Mindset Pro-Aging wird wichtige identitätsstiftende Funktionen für Alt und Jung erfüllen. Älter- und Altwerden bedeutet dann nicht mehr "jugendlich bleiben müssen", sondern wird als konstruktiver Prozess betrachtet, der mit neuen Erfahrungs- und Weisheitswerten besetzt ist!" (Zitat: Simon Groß aus MID LIFE Nr. 5 Herbst 2016 Seite 27/28). Und die ehemaligen Silver Ager werden jetzt Free Ager genannt - naja - das hätte es wegen mir jetzt nicht gebraucht! 
Aber Pro-Aging finde ich gut! Oder in deutsch:

ALTERSZUVERSICHT!

In diesem Sinne grüßt herzlichst Ihre Dagmar Wagner

 

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Die Dokumentarfilm - Legende Georg Stefan Troller und Dagmar Wagner beim Dokfilm in München

Georg Stefan Troller - eine Legende, fast 96 Jahre und immer noch alleine auf Tour! Einer der größten Dokumentarfilmer und Reportagemacher der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte! Das war eine wunderbare Begegnung: Als ich las, dass Georg Stefan Troller zu seiner Retrospektive auf dem Münchner Dokfestival 2017 persönlich anwesend sein wird, zögerte ich nicht lange. Sein Film "Mord aus Liebe" wurde am im Münchner Stadtmuseum am 4.5.2017 aufgeführt - über Mörder, die einen geliebten Menschen töteten. Vor 25 Jahren habe ich die Rechercheinterviews für Georg Stefan Troller gemacht, habe ich 30 Mörder(innen) (mehr Männer) in bundesdeutschen Gefängnissen für ihn interviewt und - damals noch - ein Polaroid gemacht! Er wählte sich dann daraus acht Protagonisten für seinen Film aus. Beide hatten wir damals den gleichen Produzenten, Jörg Bundschuh von KickFilm. Ich bereitete meinen Film "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" vor, Georg Stefan Troller seinen Film "Mord aus Liebe". So kamen wir zusammen. Vorher durfte ich ihn als Dozenten auf der Münchner Filmhochschule als Studentin erleben. Ich wollte ihn unbedingt wiedersehen, ging heute einfach zur Vorstellung hin und fand es wunderbar. Nach seinem Filmgespräch setzten wir uns zusammen: Auch sein langjähriger Freund Anatol Regnier tauchte überraschend auf, und so wurde es noch ein sehr nettes Beisammensein! Und was sagt so ein feiner, kluger fast 96jähriger Mann zum Abschied an seine ehemalige Elevin und "Assistentin"? 
"Machen Sie´s gut - Kind!"


v.l. Ich, Georg Stefan Troller, Jörg Bundschuh (KickFilm)
 

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So geht Kino in Hessen: Das Lichtspielhaus Lauterbach zeigt meinen Film Ü100

Lichtspielhaus Lauterbach: So geht Kino in Hessen!!! Wenn man an so einer wunderbaren Kinokasse so freundlich empfangen wird - da geht einem doch das Herz auf (man achte auf die Bonboniere links!!!): In dritter Generation wird das Lichtspielhaus Lauterbach (Hessen) nun von dem Erben Herrn Jürgen Ahlbrandt und seiner Frau Stefanie Dörr toll engagiert und der Filmkunst verpflichtet geführt! Sein Opa hat vor 80 Jahren das Kino gegründet! Und Jürgen Ahlbrandt hat es mit einer Sony 4K Anlage, Dolby Surround 7.1. technisch auf den neuesten Stadt gebracht. Bild- und Tonqualität vom Feinsten! Von Fulda kommen Zuschauer deswegen und dem "besten" Popcorn sogar angereist!!! Na wer sagt´s denn! Am Sonntag in der Matinee war Ü100 zu sehen und ich reiste gerne zum Filmgespräch an. Solch wunderbare Kinomacher müssen unterstützt werden. Meine Eltern haben mich von meinem Heimatort Wächtersbach eine Stunde durch den Vogelsberg dorthin gefahren. Ja so geht Familie - das ist doch wirklich lieb - vielen Dank dafür!



Jürgen Ahlbrandt, der "Dritte", an der Kasse seines Familienkinos! Herrlich!






Und hier meine Eltern Renate und Horst Schneider vor dem wunderbaren Kino!

 

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Ü100 Vorführung als special event bei der Messe "Altenpflege" in Nürnberg

Die meisten wissen es - ich bin auf Kinotour! Heute war ich mit Ü100 zur Messe "Altenpflege" nach Nürnberg eingeladen - als special event. Ein liebevoll gemachter Flyer sorgte für Werbung und die Bude war voll! Besonders freute es mich da, dass der Film beim Fachpublikum so fantastisch ankam! Schön vorbereitet und wunderbar moderiert kann ich nur sagen: Eine sehr schöne Begegnung! Danke dafür!


Dieser nette Flyer lockte die Messebesucher ins Kino!



Foto v.l.n.r.: Dr. Holger Jenrich - Redakteur Vincentz Verlag (Danke für die schöne Moderation des events), Andreas Weber - Event Manager Vincentz Verlag (Danke für die schöne Organisation), Dagmar Wagner -Regisseurin, Stefanie Vogelsang (Vincentz Verlag), Dr. Ursula Kriesten (Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren Oberbergischer Kreis

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Dagmar Wagner´s Kinodokumentarfilm "DAS EI IST EINE GESCHISSENE GOTTESGABE" in den Stand des "Bayerischen Klassikers" erhoben

Darüber freue ich mich natürlich auch: Parallel zu dem überwältigenden positiven Medienecho zu meinem aktuellen Kinodokumentarfilm "Ü100" wurde mein Kinodokumentarfilm "DAS EI IST EINE GESCHISSENE GOTTESGABE" aus dem Jahr 1993 von dem Magazin MUH zum "Bayerischen Klassiker" ernannt. Dass mein "EI" bereits als "Bayerischer Kultfilm" gehandelt wird, habe ich schon oft gelesen, aber nun auch als Klassiker...super, das ist doch toll!

Und hier geht´s zur Webseite des Magazins, das Sie unbedingt kennenlernen sollten!

Alles Liebe und viele Grüße von
Ihrer
Dagmar Wagner

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Ü100 wird am 25.4.2017 auf der Altenpflegemesse in Nürnberg um 16.15 Uhr gezeigt

Diese Wertschätzung durch den Vincentz Verlag freut mich besonders:

Ort: Messezentrum Nürnberg, Kongresszentrum NCC Ost, Saal Singapur

Datum: 25. April 2017

Uhrzeit:  16:15 Uhr

Ich bin als Regisseurin eingeladen und werde dem Publikum Rede und Antwort stehen!

Hier die Ankündigung vom Veranstalter:

Ein Hauch von Hollywood beim Zukunftstag ALTENPFLEGE: Am 25. April 2017 können sich Kongressteilnehmer und Besucher der Messe ALTENPFLEGE 2017 (25. - 27. April 2017, Nürnberg) kostenfrei den Dokumentarfilm "Ü100" ansehen. Regisseurin Dagmar Wagner wird vor Ort sein und zur Idee ihres Film-Projektes Rede und Antwort stehen.

Wie sieht ein Leben mit 100 Jahren aus? Derzeit leben 17.000 Menschen jenseits des 100. Lebensjahrs in Deutschland. Aktuellen Prognosen zufolge soll sich ihre Zahl bis 2060 verzehnfachen.

Filmemacherin Dagmar Wagner hat acht Menschen besucht, die zwischen 101 und 104 Jahren alt sind, und mit ihnen bzw. über sie einen einfühlsamen Dokumentarfilm gedreht. Die Trägerin des Bayerischen Filmpreises spricht mit ihnen über ihr Lebensgefühl, ihren Dialog mit Gott und sogar über Fußball.

Der Film "Ü100" startet am 6. April in den deutschen Kinos. Am 25. April 2017 gibt es eine exklusive Vorführung für die Teilnehmer des Zukunftstages ALTENPFLEGE. Der Film wird um 16.15 Uhr auf dem Messegelände Nürnberg im Kongresszentrum NCC Ost, Saal Singapur, gezeigt.

 

Mit diesem LINK geht´s zur Webseite www.altenpflege-online.net !

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Frohe Ostern Ihnen allen!

Allen meinen Bloglesern und Ü100 Fans wünsche ich ein schönes Osterfest mit hoffentlich erträglichem Wetter! Ich danke für all die großartige Unterstützung und wunderbaren Kommentare zu meinem Film Ü100! Mit meinem geliebten riesigen italienischen Osterei im Arm schicke ich die herzlichsten Ostergrüße!
Alles Liebe und eine gute Zeit!
Ihre 
Dagmar Wagner

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Erna, 107, eine Protagonistin aus Ü100 macht sich auf ins Kino!

Liebe Leser!
Sie merken schon, im Moment steht die Kinotour mit meinem Kinodokumentarfilm Ü100 im Vordergrund. Erna war 104, als ich sie für Ü100 gefilmt habe. Inzwischen ist sie 107 Jahre alt und fühlte sich dem Premierenbesuch am 5.4.2017 in München nicht gewachsen. Aber irgendwie ließ es ihr doch keine Ruhe, den Film einmal im Kino sehen zu können: Also machte Sie sich gestern auf ins Kino "Kurtheater Tutzing"! Als ich von Ernas Entscheidung hörte, war eines sofort klar: Ich werde natürlich dabei sein und besuchte das Publikum vor der Vorstellung. Danach musste ich gleich wieder nach Garmisch zum Filmgespräch....Bravo Erna, auch ihm hohen Alter kann man immer wieder Herausforderungen annehmen! Mit solchen Protagonisten konnte ein Film auch nur gelingen! Hut ab!


Auf dem Foto v.l. Michael Teubig, ein sehr engagierter Kinobesitzer
aus Tutzing, Erna, 107,
und die Regisseurin des Films Dagmar Wagner
 

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Ein wunderschönes Treffen nach einer Kinovorstellung von Ü100: Ich lerne eine Urenkelin meines Protagonisten Ernst kennen!

Zur Vorführung in Waldkraiburg am 6.4. kam völlig überraschend die Urenkelin von Ernst, einem Protagonisten aus dem Film. Als ich beim Filmgespräch die junge Frau fragte, wie der Film denn von jungen Menschen aufgenommen wird, da erst hat sie sich "geoutet" und war dann noch zu einem schönen Foto bereit. Der Film hat ihr sehr gut gefallen und vor allem freute sie sich, ihren verstorbenen Uropa noch einmal so munter im Film sehen zu können! Das war eine sehr schöne Begegnung!


Ernstls Urenkelin Manuela nach der Vorführung in Waldkraiburg zusammen mit Regisseurin Dagmar Wagner

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Eine sehr persönliche wunderbare Geschichte hinter den Kulissen der Premiere von Ü100


Hier bin ich es nochmals! Eine persönliche Geschichte möchte ich zur Premiere mit Ihnen teilen: Mein Film "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" feierte seine Premiere im Juli 1993 im RIO Filmpalast während des Münchner Filmfests. Damals hat Frau Reich das Kino betrieben (inzwischen macht das Ihre Tochter) - so lernten Frau Reich und ich uns damals 1993 kennen. Es war eine sehr schöne Begegnung, seitdem haben wir uns nicht wiedergesehen. Mein Sohn Moritz war damals 6 Monate 
alt und irgendwie war er plötzlich samt Kinderfrau verschwunden - kurz vor der Premiere. Die Aufregung war groß. (Er tauchte dann schon wieder auf!) Frau Reich senior kam extra zur Ü100 Premiere, das war ihr ein Herzensanliegen. Und als wir uns wieder sahen, war´s wie vor...na ich rechne...24 Jahren. Als ob keine Zeit vergangen war. Und das Allerschönste war, dass sie zuerst nach meinem "Baby" fragte, und dass Moritz damals verschwunden war...Natürlich war das Baby Moritz auch bei der Premiere von Ü100 dabei und so hat Frau Reich ihn nach 24 Jahren kennengelernt! Und freute sich über alle Maßen. Auch mein Sohn war total berührt. Frau Reichs Tochter Frau Kuonen-Reich war damals 1993 schwanger und erzählte Moritz auch diese Geschichte. Diese private Begebenheit spielte hinter den Kulissen zu der Premiere von Ü100, und ich fand es herrlich, wenn Menschen sich so nach 24 Jahren begegnen.
Hier nun das Foto von uns:


v.l. Dagmar Wagner, Frau Reich senior, Herr Dietsche (Hella Mütings Schwiegersohn), Herr Reich sen., Frau Kuonen-Reich (heute die Betreiberin RIO Filmpalast) und natürlich meine Protagonistin Hella Müting, 104, vor uns im Rollstuhl. (Foto: Hans-Peter Höck)

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Ein wunderbarer Erfolg: Premiere meines Kinodokumentarfilms Ü100 am 5.4.2017

Liebe verehrte Blog-Leser!
Nun habe ich es geschafft: Die Premiere meines Kinodokumentarfilms Ü100 am 5.4.2017 im Kino RIO FILMPALAST München war ein voller Erfolg! Mein großer Dank gilt meinem Verleiher Walter Steffen aus Seeshaupt, der sich immer für Ü100 stark gemacht hat!
Hier sehen Sie Hella Müting, eine Protagonistin des Films, die mit 104 Jahren zur Premiere kam! Unglaublich! Ist das nicht wunderbar, wie sie strahlt...:-)

 

Hella Müting (104) eine Protagonistin aus meinem Film und ich vor der Premiere im Foyer des Kinos. (Foto: Hans-Peter Höck)


Auch die Begegnung mit der Bayerischen Staatsministerin Emilia Müller und unserem Landrat Karl Roth (LK Starnberg) war ungezwungen und fröhlich, wie man unten auf dem Foto deutlich erkennen kann.


v.l. Landrat Karl Roth (LK Starnberg), Bayerische Sozialministerin Emilia Müller, Dagmar Wagner, Dr. Christine Schwendner (Bayerisches Sozialministerium), Walter Steffen (Foto: Hans-Peter Höck)


Das gewaltige Presseecho verdanke ich unserem Pressemann Konstantin Fritz, wir haben allen Grund zur Freude!
Unter diesem Link können Sie die Medienberichte Nachsehen, Lesen und Hören.



Da strahlen zwei um die Wette...der Pressemann von Ü100 Konstantin Fritz und ich. (Foto: Hans-Peter Höck)


Unter diesem LINK finden Sie alle Kinos, die Ü100 spielen.

Das wär´s für´s Erste!
Bald gibt´s mehr Neuigkeiten!
Sie haben Ü100 gesehen?
Schreiben Sie mir doch, ob Ihnen der Film gefallen hat!!! Das würde mich freuen!
Alles Gute von Ihrer Dagmar Wagner



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Ü100 im MDR-Kulturmagazin Artour

Dieser Beitrag von Lutz Pehnert im MDR Magazin Artour über meinen Kinodokumentarfilm Ü100 hat mich besonders gefreut. Ü100 feiert am 5.4.2017 um 20 Uhr seine Premiere im RIO Filmpalast München. Unter diesem LINK können Sie den Film nachsehen:
MDR Artour Ü100

Zur Premiere können Sie direkt beim Kino noch Karten kaufen oder reservieren lassen!
Die Bayerische Sozialministerin Emilia Müller kommt und hält die Eröffnungsansprache.
Meine Protagonistin Hella Müting, 104, scheut die Mühen nicht und kommt mit ihrer Familie - großartig.

Wenn Sie fragen haben, rufen Sie mich einfach an 08151 979 270.

Datum     5. April 2017
Uhrzeit    20:00 Uhr
Ort          RIO Filmpalast, Rosenheimer Str. 46, 82669 München, Tel. 089 48 69 79

Preis: 9, 50 Euro

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Ihre Dagmar Wagner 



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In Würde altern...

...das kann man von meiner fünfzehn Jahre alten Jeans nun wirklich sagen. Circa zwölf Mal geflickt, meine Änderungsschneiderin muss immer lachen, wenn ich ihr mal wieder die Hose vorbei bringe: "Ach Ihre Lieblingshose..." und schüttelt ihren Kopf amüsiert aber auch ein wenig verständnislos. Inzwischen hat sie aufgegeben, mich davon zu überzeugen, die Hose einfach wegzuwerfen.
Meine alte Lieblingsjeans ist in Würde gealtert, man sieht ihr das gelebte Leben an.  
Es soll Menschen geben, die 200 Euro für eine geflickte, zerrissene Jeans ausgeben, nur um irgendwie flippig - also jung zu wirken.

Ich wurde vor wenigen Tagen von einem jungen Journalisten gefragt, was ich unter "in Würde altern" verstehe. Zwei Tage später fiel mir meine alte Jeans als Beispiel ein.
Okay - eine Metapher halt.


Meine Lieblingsjeans in Würde gealtert...


Es geht nicht nur darum, zu jedem Zeitpunkt seines Lebens zu seinem Alter zu stehen, sondern sich auch trauen, es einzubringen.

Deshalb sind meine alte Hose und ich so unzertrennlich!
Schicken Sie mir doch ein Foto von "ihrem guten alten Stück"!

Jeder hat doch irgendwie so ein Teil im Kleiderschrank... 

Ich freu´mich drauf!

Ihre Dagmar Wagner

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Quer durch alle Parteien: Senioren sind nochmals selbständig organisiert

Wussten Sie, dass jede größere etablierte Partei in Deutschland eine eigene Abteilung für Senioren hat?
Hier für Sie die Infos:

Senioren-Union der CSU
Landesvorstandssitzung der Senioren-Union in Bayern - CSU

Senioren Union CDU
Senioren-Union der CDU Deutschlands

Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus
Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus – Wikipedia

Liberale Senioren
Aktuelles - Bundesvereinigung Liberale Senioren e.V.

Bundesarbeitsgemeinschaft Senioren der Partei Die LINKE
DIE LINKE: BAG Senioren der Partei DIE LINK

Die
  Grünen Alten
Grüne Alte

Und wenn Sie nun bei den Grünen Alten den Link anklicken, finden Sie ein Interview mit mir zu meinem Kinodokumentarfilm Ü100!
Auch alle anderen Senioren der Parteien werden auf den Kinostart am 5.4. 2017 hinweisen! 

Vielen lieben Dank dafür!

Und für Sie mag es vielleicht interessant sein, die Parteien hinsichtlich ihrer Seniorenpolitik etwas näher unter die Lupe zu nehmen!

Alles Gute und beste Grüße von Ihrer Dagmar Wagner

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Eine spannende Veranstaltung in Gauting am 15. März um 15 Uhr: Alle unter einem Dach!

Gerne mache ich auf diese interessante und wichtige Veranstaltung zu einem aktuellen Thema aufmerksam:
Wie wollen wir im Alter leben und vor allem mit wem? Was geht und was nicht?


Alle unter einem Dach!

Beispiele für Generationsübergreifendes Wohnen - Eine Veranstaltung von Kino Breitwand Gauting und Seniorenbeirat Gauting
15. März 2017
15.00 Uhr
„Und wenn wir alle zusammenziehen?“

Ein Film, in dem auf amüsante, aber auch nachdenkliche Weise gezeigt wird, in welcher Form unterschiedliche Menschen unter einem Dachleben können.

Danach um 16.30 Uhr folgt eine Diskussion mit:

Brigitte Herke von der Koordinationsstelle Wohnen im Alter im Bayerischen Staats- ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
Thomas Neudauer von der Wohngeneration3 im forum baucultur 
Martin Okrslar von der MARO-Wohngenossenschaft für gemeinschaftliches Leben Seniorenbeirätin der Gemeinde Gauting
Ulla Ottmar Seniorenbeirätin der Gemeinde Gauting 

Moderation: Prof. Dr. Jürgen Schade

Kartenreservierung im Kino Breitwand Gauting, Bahnhofplatz 2, 82131 Gauting Tel.: 089 89501000 


Und hier der Einladungstext von Ulla Ottmar, der sehr engagierten Seniorenbeirätin der Gemeinde Gauting:


Ulla Ottmar.
Seniorenbeirätin der Gemeinde Gauting

Alle unter einem Dach? 

Beispiele für Generationsübergreifendes Wohnen

Seit Beginn seiner Amtszeit bietet der Seniorenbeirat Gauting in loser Folge Veranstaltungen zum Thema Wohnen an. Am 15. März 2017 findet nun in Zusammenarbeit mit dem Kino Breitband in Gauting  die nächste Veranstaltung mit dem Titel „Alle unter einem Dach! – Beispiele für Generationsübergreifendes Wohnen“ statt. Die Veranstaltung beginnt mit der Vorführung des 2010 gedrehten französisch-deutschen Spielfilms „Und wenn wir alle zusammenziehen?“, in dem auf amüsante, aber auch nachdenkliche Weise gezeigt wird, in welcher Form unterschiedliche Menschen unter einem Dach leben können. Im Anschluss an den  Film ist  eine Diskussion geplant. Die Fachexperten Martin Okrslar von der MARO Wohngenossenschaft, Herrn Thomas Neudauer, von der Wohngeneration3, forum baucultur, sowie Frau Brigitte Herkert von der Koordinationsstelle Wohnen im Alter des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie Integration haben Ihre Teilnahme zugesagt.. Moderiert wird die Diskussion von Prof. Jürgen Schade.

Der Seniorenbeirat wendet sich mit dieser Veranstaltung an ALLE Bürger, (nicht nur die Senioren!) da die Frage des generationsübergreifenden Wohnens immer mehr in den Vordergrund der Diskussion einer Gesellschaft rückt, die einerseits durch eine wachsende Anzahl an Senioren aufgrund der demographischen Entwicklung und andererseits geprägt ist von Wohnungsnot oder Wohnungsengpässen bei der nachwachsenden jüngeren, häufig auch mittleren Generation. 

Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung ein und bitten Sie, den anhängenden Flyer an Interessierte weiterzugeben!

Mit besten Grüßen
Ulla Ottmar
Seniorenbeirat der Gemeinde Gauting

This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

FON 089-1276 4896

MOB 01525-31 44 376 Ulla Ottmar

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Der Countdown geht los: Nur noch sechseinhalb Wochen bis zum bundesweiten Kinostart von Ü100 am 6.4. 2017



Sechseinhalb Wochen vor dem bundesweiten Kinostart meines Dokumentarfilms Ü100 am 6. April 2017 steht auf der Webseite programmkino.de: 

"Ein Film, der im Gegensatz zum lauten Kino zum Innehalten veranlasst, der eine originelle Ausgangsidee hat, der menschlich prima unterhält und der nicht zuletzt auch nachdenklich macht."

Und wir alle arbeiten kräftig: Der Verleiher Walter Steffen telefoniert mit den Kinos, unser Pressebetreuer Konstantin Fritz spricht mit den Medienvertretern und ich mit diversen Seniorengruppierungen, -vereinen oder -verbänden quer durch Deutschland, um auf den Film aufmerksam zu machen.

Und Sie dürfen gerne alle Daumen drücken! Danke dafür!
Alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner

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Politisch nicht ganz korrekt...

ist dieser "frauenfeindliche" Witz zum Thema: "Hochaltrigkeit ist weiblich"!

Warum leben Frauen länger?

1. Weil sie keine Frauen haben!

2. Weil Gott ihnen die Zeit gut schreibt, die sie mehr als Männer beim Einparken verbrauchen!

3. Weil Männer Charakter zeigen und sterben, bevor sie "greislig" werden!

Nehmen wir´s mit Humor!

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner 



 

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"Hochbetagt - das vierte Lebensalter bewusst gestalten" - Seminar vom 13.9.-15.9.2017 mit Dagmar Wagner als Referentin

Ich freue mich über die Einladung der Stiftung Christlich-Soziale Politik e.V. zu diesem besonderen Seminar: "Hochbetagt - das vierte Lebensalter bewusst gestalten" - vom 13.9.-15.9.2017 mit mir als Referentin. Ich werde nach einer allgemeinen Einführung meinen Kinodokumentarfilm Ü100 zeigen und am nächsten Tag über die Stärken und Schwächen des älterwerdenden Gehirns sprechen! Es findet in Königswinter (Arbeitnehmer-Zentrum) nahe Bonn statt!
Hier für Sie der Flyer zum Seminar!

 


Und hier die Adresse:
AZK
Arbeitnehmer-Zentrum Könisgwinter
Stiftung Christlich-Soziale Politik e.V.
Johannes-Albers-Allee 3
536 39 Könisgwinter
Tel. 0 22 23 730

Hier der LINK zur Anmeldung!

So nun habe ich hoffentlich nichts vergessen!
Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bei mir! 
Dann vielleicht bis zum September! Ich freue mich auf Sie!
Ihre Dagmar Wagner 

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Über 70 Zuhörer kamen zu meinem Vortrag über die Stärken des älterwerdenden Gehirns...

Es ist ja immer ein Abenteuer, wenn ich eine Veranstaltung selber organisiere wie am 1. Februar 2017 im kleinen Saal der Starnberger Schlossberghalle! Ich kann nie wissen, wie viele Besucher kommen werden. Aber die Sorge war völlig unbegründet: Über 70 Zuhörer hörten interessiert zu und wollten auch danach nicht gleich nach Hause gehen. Der Saal war fast voll. Ich erlebe das immer wieder: Es fehlt einfach eine Plattform für Älterwerdende, sich mit anderen einmal im "geschützten Raum" auszutauschen!
Der Vortrag ist ja nun kein Spaziergang, ich biete viel Information in den 75 Minuten. Da wird schon viel Konzentration gefordert! Darum: Ein großes BRAVO gilt meinem tollen Publikum! Und natürlich jenen, die mir Verbesserungsvorschläge unterbreiteten. Niemand ist perfekt, ich lerne gerne dazu und nehme Anregungen immer gerne auf! Und natürlich habe ich vergessen, ein Foto zu machen. Wie schade!

Danach ging es für mich  am 5. Februar 2017 im Haus Buchenried, Leoni-Berg, gleich weiter: Das Literaturseminar der Münchner Volkshochschule mit dem Thema: Der Tod in der Gegenwartsliteratur. Johano Strasser organisierte das Seminar und hat mich mit Ausschnitten aus meinem Film Ü100 dazu eingeladen. Außer ihm waren noch die Schriftsteller Gert Heidenreich, Franziska Sperr, Sabine Zaplin, Ursula Haas und Dr. Norbert Göttler als Referenten dabei. Das war auch für mich einmal eine neue Erfahrung, hier zum Thema Sterben und Tod aus der Sicht der Hundertjährigen zu referieren. Abends lasen dann die Schriftsteller aus ihren Werken, wie Sie auf dem Bild sehen können.


Hier liest die Schriftstellerin Franziska Sperr aus ihrem wunderbaren Briefwechsel mit Gert Heidenreich. Links neben ihr ihr Ehemann Johano Strasser. Sieht doch ziemlich gemütlich aus, oder?

Wunderbar betreut wurden wir vom Leiter des Hauses Buchenried, Herrn Christian Haager, der die Zuhörer mit einer kleinen Weinprobe bedachte und fleissig ausschenkte. Was für ein Service! Auch nächstes Jahr wird Johano Strasser wieder ein Literaturseminar anbieten - ich kann es Ihnen nur wärmstens empfehlen! Auch die Teilnehmer waren sehr sympathische Menschen, von denen es niemand nötig hatte, sich mit wohlformulierten übergescheiten Sätzen in den Vordergrund zu spielen. Es war eine sehr sehr angenehme Atmosphäre, toll! Bravo auch für die Referenten und auch für Johano Strasser!
Nehmen Sie doch diesen Blogbeitrag als Anstoß, sich weiterzubilden. Wir haben in Deutschland so viele wunderbare Möglichkeiten dazu! Auf geht´s! 
In diesem Sinne grüßt Sie alle herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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Ein weiteres Werk aus meiner Biografiewerkstatt: Die Lebensgeschichte von Irma Traumüller

Es müssen nicht immer 200 Seiten: Die Lebensgeschichte von Irma Traumüller "Vergiss die Heimat nie" umfasst mit Bildern 36 wunderbare Seiten. Den Text hat ihre Tochter Inge verfasst und mir zur Überarbeitung geschickt. Was für ein schönes Geburtstagsgeschenk für die baldige Jubilarin.

 

Sie sehen an diesem Beispiel: Biografische Arbeit muss nicht immer kostenintensiv und aufwendig sein! Ich bemühe mich immer, für jeden Geldbeutel das Passende zu finden.
Wie schön sind auch zusammengetragende Kurzgeschichten von einzelnen Familienmitgliedern oder Freunden zu einem besonderen Anlass! Vieles ist möglich, man muss sich nur etwas einfallen lassen.
Beste Grüße von Ihrer Dagmar Wagner

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Ü100 - ein von der Bundesregierung empfohlener Film, um ALTER NEU ZU DENKEN!



Besonders gefreut habe ich mich, als ich meinen Kinodokumentarfilm Ü100 als Empfehlung von der Bundesregierung auf deren Webseite gefunden habe: Ü100 helfe, ALTER NEU ZU DENKEN. Ist doch wirklich toll! Natürlich ist Ü100 nicht der einzige Film:
Schauen Sie mal unter diesem LINK.
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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Bayern ist einfach schön...

Hier etwas für die Seele in dieser kalten Jahreszeit. Die beliebte Schauspielerin Carin Tietze hat im Dezember dieses Foto vom Starnberger See geschossen und mir netterweise zur Verfügung gestellt: Sie lebt so wie ich auch in Berg. Das ist doch unglaublich, wie sich dieser Schwan vor dieser Kulisse erhebt...Was für eine Inszenierung - Donnerwetter. Und was für ein Glück, dass Carin diesen Moment einfangen konnte. Kitsch hin oder her - ich liebe dieses Foto!
Kommen Sie weiter gut durch die Kälte hier in Bayern!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner


Copyright: Carin Tietze

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Zahlen für die Zukunft - der Anteil über 50- und 65jähriger in Deutschland

Wenn Sie mitreden wollen zum Thema "demografischer Wandel" brauchen Sie Zahlen.
Hier für Sie ein Überblick. Seien Sie ehrlich: Hätten Sie´s gewusst?

Der Anteil über 50- und 65jähriger in der Bundesrepublik:

2060: 51% über 50 und 33% über 65 Jahre
2050: 52% über 50 und 32% über 65 Jahre
2040: 50% über 50 und 31% über 65 Jahre
2030: 48% über 50 und 28% über 65 Jahre
2016: 44% über 50 und 21% über 65 Jahre

Und hier noch eine schöne Karikatur aus dem Karikaturenwettbewerb "Senioren" von der Bundesregierung: 


 
Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner 

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Welcher Schreibtyp bin ich?



Wenn Sie mit ihrer biografischen Arbeit beginnen und selber schreiben wollen, dann sollten Sie sich vorher unbedingt diese Frage stellen: Welcher Schreibtyp bin ich?
Damit gemeint ist:
1. Schreiben Sie einfach drauf los, so wie es Ihnen in den Sinn kommt, oder überlegen Sie länger, bevor Sie etwas zu Papier bringen? Wer spontan schreibt, muss hinterher mehr überarbeiten, bleibt aber immer im Fluss. Wer länger überlegt, bevor die Buchstaben auf dem Papier sind, muss hinterher zwar weniger überarbeiten, kann aber durch das längere Überlegen den Schreibfluß blockieren.
2. Schreiben Sie lieber zu einer bestimmten Uhrzeit oder auch wieder spontan, wenn Sie Lust dazu haben? Auch hier sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass die tägliche Routine wie z.B. jeden Tag um 10 Uhr am Morgen eventuell auch einmal dazu führt, dass Ihnen in dieser Zeit nichts einfällt. Auf die spontane Eingebung zu warten, kann allerdings dazu führen, dass Sie abends ins Bett gehen und keine einzige Zeile zu Papier gebracht haben!
3. Schreiben Sie lieber am selben Ort oder variieren Sie lieber? Das heisst: Haben Sie einen festen Arbeitsplatz, der nur für Ihr Schreiben da ist, wo alle Unterlagen stets fertig bereit für Sie liegen? Oder entscheiden Sie sich täglich neu, ob Sie am Küchentisch, auf der Couch oder auf der Terrasse schreiben wollen? Ein fester Arbeitsplatz hat den Vorteil, dass Sie sich nicht lange mit Vorbereitungen aufhalten müssen! Ein variabler Schreibtisch mag u.U. anregender, abwechslungsreicher sein, aber Sie müssen vorher halt immer "Ihre Sach´" zusammen suchen. Das hält u.U. auch auf!

Einen Rat kann ich Ihnen übrigens nicht geben, was grundsätzlich besser für Sie ist: Die Menschen und ihr Arbeitsstil sind verschieden, und das ist auch gut so. Aber wenn Sie wissen, welcher Schreibtyp Sie sind, sind Sie auf die Vor- und Nachteile besser vorbereitet und können somit Frustrationen besser vermeiden!
Frohes Schaffen wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner

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Mach dich nicht zum Affen...



Haben Sie sich einmal überlegt, was hinter dieser Aussage steht? Tatsächlich können wir Menschen uns ziemlich schnell „zum Affen machen“ - denn immerhin sind wir zu 98% genetisch komplett deckungsgleich mit Schimpansen! Die Altersforschung hat übrigens sehr genau Schimpansen beobachtet, um Rückschlüsse auf die Alterungsprozesse der Menschen ziehen zu können, denn Affen bekommen keine Demenz.

Selbst als Beleg für die Midlife Crisis setzten Wissenschaftler Affen ein. Für die menschliche Midlife crisis gibt es nämlich bislang keine gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis. Mitte der 70er Jahre wurde der Begriff der Midlife Crisis geprägt, der Zustand psychischer Unsicherheit zwischen dem 40. und 50. LJ. besonders bei Männern. Der Begriff basierte nur auf zwei Studien von kleinen Männergruppen von Elliott Jacques und Daniel Levinson. Kurzum: Midlife Crisis hält sich bis heute als Gespenst.

Dennoch suchen Forscher bis heute nach einem Beweis für die Midlife Crisis: Aus lauter Verzweiflung hat man über das Verhalten der Schimpansen versucht, die Midlife Crisis der Menschen mit dem Verhalten der Affen zu beweisen. Tierpfleger 
sollten dazu den aktuellen Gemütszustand von Affen zunächst auf einer siebenstufigen Skala als positiv oder negativ einschätzen. Außerdem wurde beispielsweise gefragt, wie viel Freude der Affe an sozialen Interaktionen empfindet oder wie erfolgreich er bestimmte Ziele erreicht. Durchgeführt wurden die Einstufungen an 336 Schimpansen und 172 Orang-Utans verschiedenen Alters. Im Durchschnitt erlebten Schimpansen und Orang-Utans den Tiefpunkt mit 31,6 Jahren. Da diese Menschenaffen etwas kürzer leben als Menschen, entspreche dies bei uns einem Alter von 40 bis 50 Jahren - und damit der Phase, in der die Midlife-Crisis typischerweise auftritt. Daraus ziehen die Forscher den Schluss:

Krise könnte gemeinsame biologische Wurzeln haben. Nach Ansicht der Forscher deuten ihre Ergebnisse darauf hin, dass die Midlife-Crisis sehr alte und eventuell biologische Wurzeln habe. Möglicherweise habe es sie schon bei den gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Menschenaffe gegeben.

Ich überlasse Ihnen weitere Kommentare dazu!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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„Hilfe für betagte Seelen“



Wenn man die Welt nur noch schwarz/weiß sieht, ist Hilfe manchmal nötig! Auch im hohen Alter von über 80 Jahren!

Älterwerden bedeutet nicht nur, die schönen Seiten des Lebens länger genießen zu dürfen, sondern leider auch die weniger schönen ertragen zu müssen. Das gilt besonders für unsere psychischen Probleme, die wir mit uns tragen. Während früher Psychotherapie ab dem 60. Lebensjahr gar nicht mehr bewilligt wurde, hat sich aufgrund der zunehmenden Hochaltrigkeit die Gerontopsychiatrie, eine Disziplin, die sich den seelischen Leiden älterer Menschen widmet, darauf spezialisiert. Die Hälfte der psychischen Leiden wird bei Hochaltrigen nicht einmal erkannt. Meistens handelt es sich um Depressionen, die man auch im hohen Alter von über 80 Jahren noch so behandeln kann, dass es etwas besser wird. Natürlich eignen sich Behandlungsmethoden für 60jährige nicht für über 80jährige! Aber daran arbeitet die Gerontopsychiatrie.
(Aus: Spektrum der Wissenschaft. Gehirn und Geist Dossier Nr. 3/2014)

Für Sie, meine lieben Leser, ist mir wichtig, dass Sie wissen, dass es auch für Hochaltrige noch Hilfe bei psychischen Problemen geben kann! Am Besten fragen Sie zuerst Ihren Hausarzt nach einer Empfehlung!
Gute Wünsche von Ihrer Dagmar Wagner


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Nichts macht schneller alt, als...

Hier ein weiterer Aphorismus für´s Jahr 2017:

"Nichts macht schneller alt, als der immer vorschwebende Gedanke, dass man älter wird!"
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), erster deutscher Professor für Experimentalphysik in Göttingen.


oder:

Alter ist eine Frage der Haltung und nicht der Jahre. Es kommt darauf an, was man im Kopf hat: eine Vision oder die Rente!!! 

In diesem Sinne grüßt herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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Der Kinodokumentarfilm "Ü100" von Dagmar Wagner wird ab dem 6. April 2017 in den deutschen Kinos zu sehen sein!

Acht Hundertjährige haben den Sprung ins Kino geschafft:
Ab 6. April 2017 wird mein Film Ü100 in den deutschen Kinos zu sehen sein!
Hier das Filmplakat:

 


Und hier der Link zum Kinotrailer!

Am 5. April 2017 feiert Ü100 seine Premiere um 20 Uhr im Münchner Kino RIO FILMPALAST in der Rosenheimer Strasse. 
Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Frau Emilia Müller hat ihr Kommen angekündigt und wird die Eröffnungsansprache halten! Was für eine Ehre und Freude für mein Team und mich! Es gibt auch Karten für diese Premiere an der Kinokasse zu kaufen!

Walter Steffen aus Seeshaupt ist so mutig, den Film ins Kino zu bringen. Der erfolgreiche Dokumentarfilmer und Verleiher finanziert den Kinostart ohne Fördergelder - da ziehe ich meinen Hut. Er ist überzeugt: Ü100 spielt das Geld schon wieder ein!

Drücken Sie uns die Daumen - wir und unsere Hundertjährigen können es gebrauchen!

Ich freue mich, wenn Sie sich den Film anschauen! Viel viel Spaß dabei! Und schreiben Sie mir bitte, ob er Ihnen gefallen hat!

Alles Gute für Sie von Ihrer Dagmar Wagner
 

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Gehd ned gibt´s ned

Aus meiner Biografiewerkstatt hier ein wundervolles neues Werk: Die Biografie von Sebastian Graf aus Münsing! Allein schon der Buchumschlag macht doch richtig Laune, diese spannende Lebensgeschichte zu lesen. Dieser Titel mit diesem Foto - besser geht es nicht bei einer Biografie. Denn beides repräsentiert Herrn Graf und sein Leben im allerbesten Sinne: Humor haben und sich nicht zu wichtig nehmen, und trotzdem immer das Beste geben und erreichen! Es gibt viel zum Lachen und zum Schmunzeln in diesem Buch. 

 

Besonders die Kindheits- und Jugendjahre als einer von fünf Bauernsöhnen in der Gemeinde Münsing am Starnberger See sind eine Zeitreise in eine Welt, die unwiderbringlich vorbei gegangen ist! Herrlich zum Lesen und Lachen, ein echtes Zeitdokument über die Zeit vor dem ersten großen Bauernsterben!
Es war eine wunderbare Arbeit, die ich leisten durfte, und ich danke für das große Vertrauen von Herrn Sebastian Graf und seiner Frau Lisa!
Schee war´s!

Ihre Dagmar Wagner

 

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1. Februar 2017 um 19:15 Uhr in der Schlossberghalle Starnberg (Kleiner Saal) „Die besonderen Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr“

Sehr herzlich lade ich Sie zu meinem nächsten Vortrag ein zum Thema:

„Die besonderen Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr"

Datum:         1. Februar 2017 
Ort:              Starnberger Schlossberghalle, Kleiner Saal
Uhrzeit:       19:15 Uhr - circa 20:45 Uhr
Eintritt:        12.- Euro

Das große und besondere Potenzial des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr: 

In welchen Bereichen unser Gehirn - und damit wir - im Alter immer besser werden trotz zunehmender Vergesslichkeit!  

Ab dem 50. Lebensjahr jammern wir über die letztlich ganz normalen Auswirkungen unseres nachlassenden Gedächtnisses. Namen wollen uns nicht einfallen, neu Gelerntes ist schneller wieder vergessen, unsere Reaktions- und Konzentrationsfähigkeiten lässt nach. Viele über 50jährige sind hinsichtlich ihrer Gehirnleistung verunsichert: Groß ist unsere Angst vor Demenz und eine milliardenschwere Anti-Altern-Industrie verdient an unserer Unkenntnis und Unsicherheit. 

Denn vom positiven Potenzial des älterwerdenden Gehirns spricht leider niemand: dass unser Gehirn ab 50 nämlich Unglaubliches leistet und bei Tests in vier von sechs Testbereichen besser abschneidet als die Gehirne der 25- bis 35jährigen es tun. 

Basierend auf der neuesten Literatur zur Gehirnforschung fasse ich für Sie diese wissenschaftlichen Erkenntnisse leicht nachvollziehbar - ganz ohne Fachchinesisch - zusammen und erkläre auch, warum unser Gedächtnis eigentlich ist und uns unsere Erinnerungen oftmals einen Streich spielen können! 

Ein Vortrag, der Ihnen Mut macht und Ängste zum Thema „Das älterwerdende Gehirn“ abbaut, denn: Menschen, die generell positiv über das Altern und ihre Fähigkeiten im Alter denken, leben länger, leisten mehr und können das Älterwerden unbeschwerter genießen.

 

 Sie erfahren in diesem Vortrag:

Wie ist unser Gehirn aufgebaut?
Was verschlechtert sich in unserem Gehirn beim Älterwerden und warum?
Was verbessert sich in unserem Gehirn beim Älterwerden und warum?
Was ist das Gedächtnis?
Wie werden Erinnerungen abgespeichert und können wir diesen trauen? Was ist eine Erinnerung?
Warum werden wir beim Älterwerden zufriedener und positiver gestimmt? Welche Veränderungen im Gehirn bewirken das?
Kann ich etwas tun, um mein Gehirn länger „fit“ zu halten?
Wohin wende ich mich, wenn ich hinsichtlich meiner Gehirnleistung unsicher bin?

KARTENVORVERKAUF

Schlossberghalle Starnberg Verwaltung

Hauptstr. 10a, 82319 Starnberg                                                 

Mo–Fr 8–12 Uhr, Do 15–18 Uhr

Tel. +49 8151 772-136, 772-170 oder 772-250

Fax +49 8151 772-336 oder 772-370

Tourismusverband Hauptstr. 1, 82319 Starnberg, Mo-Fr von 08:00-18:00 Uhr.    Mai bis Oktober: Sa 09:00 - 13:00 Uhr Tel. 08151-90 600

Nach dem Vortrag bleibt genügend Zeit für eine Diskussion und Ihre Fragen. Auch persönliche Fragen beantworte ich Ihnen gerne nach der Veranstaltung! Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Für weitere Information zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an mich unter folgenden Kontaktdaten:                  
 

Ansprechpartnerin:
Dagmar Wagner, 82335 Berg, Kapellenweg 28a, 
Mobil 0172 8605603,
www.älterwerden.net
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.  

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Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht!

Hier eine biografische Weisheit für zwischendurch, die man mal auch für eine Geburtstagskarte verwenden kann:

Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht! 

In diesem Sinne grüßt herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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Einen guten Rutsch ins neue Jahr...

Ich wünsche Ihnen/euch allen nur das Allerbeste für´s neue Jahr!

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Beitrag eines Bloglesers oder einer Blogleserin

Dieser Kommentar erreichte mich zu Ernas 107. Geburtstag und enthält eine Information, die auch mir neu ist:

Gast: 
Sehr schön, dies zu lesen und dazu passt eine kürzliche Meldung aus der Ärzte Zeitung: Fast jeder 4. über Hundertjährige benötigt keine regelmäßigen Medikamente


Vielen lieben Dank für Ihren Beitrag liebe Leserin/lieber Leser! 

Das sollte auch für "Jüngere" ein Ansporn" sein!
Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner 

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Erna, eine Protagonistin aus meinem Film "Ü100", wurde letzten Samstag 107 Jahre alt!


Erna feiert ihren 107. Geburtstag mit einem Gläschen Sekt! Und ich darf mit ihr anstoßen.

Es war für mich eine große Ehre und Freude, im Rahmen der wunderschönen Familienfeier Erna´s 107. Geburtstag mit feiern zu dürfen! Die ganze Familie war komplett gekommen: ihre beiden Kinder, drei Enkel und acht Urenkel! Einen Tag vorher gab es einen Vortrag über Erna´s Leben in ihrer Seniorenresidenz, eine schöne Idee, wie ich finde. Zwei Tage später folgte die Feier mit dem Bürgermeister und einen Tag danach spendierte Erna Kaffee und Kuchen für alle, die kommen wollten in Erna´s Seniorenresidenz! Ganz schön anstrengend, wenn man so alt werden darf! Erna freute sich daran, aber auch ganz sicher darüber, dass der Trubel jetzt wieder vorbei ist!
Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Lydia Gastroph - setzt sich für eine neue Sterbekultur in Deutschland ein mit ihrem Label "WEISS über den Tod hinaus"

Das Thema ist immer noch Tabu bei uns - das Sterben und der Tod, damit wollen wir einfach nichts zu tun haben, weil es zu schmerzlich ist, und weil es Angst macht. Warum eigentlich? Was steckt hinter dieser Abwehr? Vielleicht tut es uns gut, sich das einmal selbst in aller Ruhe zu fragen. Egal ob wir Hinterbliebene sind oder uns selbst unausweichlich der baldige Tod bevorstehen wird. Ich würde mir niemals anmaßen, gute Ratschläge zu geben, auch wenn ich von meinen Hundertjährigen aus meinem Film Ü100 viel gelernt habe. Sie gehen allesamt sehr entspannt mit diesem Thema um. Dennoch sollte man sich mit gewollt klug gemeinten Äußerungen zurückhalten.


Lydia Gastroph in ihrem Atelier (Foto: Miriam Künzli)

Lydia Gastroph hat sich als Künstlerin entschieden, die Sterbens- und Trauerkultur offener zu machen. In einem langen Interview spricht sie darüber, wie sie das aussieht, was sie dabei bewegt. Als Anregung ist es ein interessantes Gespräch, das ich Ihnen empfehlen kann. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung zum Thema.
Hier der LINK zum Interview.

Lydia Gastroph gestaltet Urnen, Särge und Trauerschmuck auf eine ganz besondere Art und Weise, ihre Gegenstände kann man bereits vor dem Ableben in seine Umgebung integrieren. Wie gesagt - das ist sicherlich nicht etwas für jede Frau oder jeden Mann. Aber eine Anregung - immerhin!

Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ich weiss auch noch nicht, wie ich das finde? Meine Urne vorher als Blumenvase? Auf alle Fälle denke ich drüber nach!
Sie auch?
Alles Liebe und gute Gedanken wünscht Ihnen Dagmar Wagner

 
Die eigene Urne vorher als Blumenvase benutzen! 

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Tolles Interview zum Thema "Zeit" mit dem Zeitpapst aus München Karlheinz Geißler


Prof. Karlheinz Geißler

Professor Karlheinz Geißler ist nicht nur ein berühmter und extrem kluger sondern auch ein sehr sympathischer Mann. Lesen Sie hier, was er im Interview im Manager-Magazin zum Thema
Ticken wir eigentlich noch ganz richtig?
erzählt. 
Ich kann es Ihnen nur herzlichst empfehlen! Sie werden hinterher die "Zeit" mit anderen Augen sehen!
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihre Dagmar Wagner

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8. Starnberger Seniorenmesse mit Dagmar Wagner als Ausstellerin


Schön bunt sah´s bei mir aus: Mein Stand bei der 8. Starnberger Seniorenmesse.

Am 22. Oktober ging´s um 10 Uhr in der Starnberger Schlossberghalle los: Eigentlich hatte ich mir etwas zum Lesen mitgenommen, für die stillen Minuten zwischendurch. Aber Pustekuchen: Ich konnte kaum Luft holen, so viel war los. Abends hatte ich kaum noch Stimme. Schön war´s! Laut den Veranstaltern waren noch nie so viele Besucher da, was im Zuge des demografischen Wandels natürlich keine Überraschung ist! Das Thema war WOHNEN IM ALTER. Aber leider hatte ich tatsächlich keine Minute, einen anderen Stand zu besuchen und kann darum wenig über die anderen Aussteller erzählen. Bei mir gab´s Privatbiografien zum Schmökern, Ausschnitte aus Ü100, Infos zu meinen Vorträgen und außerdem einen Obstkorb, der gerne "genommen" wurde. Das Bundesfamilienministerium schickt mir immer die wunderbaren Postkarten aus dem Karikaturenwettbewerb, bei dem sich Senioren selber auf die Schippe nehmen. Und vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration bekam ich meine Broschüre zu Ü100 zum Verteilen - auch darüber haben sich meine Besucher sehr gefreut!
Es war ein schöner Tag mit vielen wunderbaren interessanten Begegnungen!
Über das Interesse und die Wertschätzung meiner Besucher habe ich mich sehr gefreut!!!!
Vielen lieben Dank!
Alles Gute von Ihrer Dagmar Wagner



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Broschüre zu "Ü100 - Wie sieht ein Leben mit hundert Jahren aus!"

Es war eine ganz besondere Ehre und Freude für mich, für das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration eine Broschüre zu dem vom Ministerium bestellten Kurzvideo von Ü100 herstellen zu dürfen. Konzept, Text und Fotos kamen von mir, für das tolle Layout sorgte der Ambacher Verlag!

Hier der LINk zum pdf der Broschüre.

Dort werden alle acht Protagonisten aus dem Dokumentarfilm und außerdem interessante wissenschaftliche Erkenntnisse zu verschiedenen Aspekten rund um´s Thema "Älterwerden" vorgestellt. Die Broschüre kann als Kopie direkt beim Ministerium bestellt werden:
Besuchen Sie diesen LINK der Bayerischen Staatsregierung
Bitte gehen Sie dann links im Menü auf "Arbeit und Soziales, Familie und Integration" Dann landen Sie hier: LINK
Und nun gehen Sie bitte links im Menü auf SENIOREN, Sie landen hier: LINK
Und nun ist es die dritte Broschüre!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner




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Kinder von Gestern - eine Initiave von Abi Ofarim für Senioren


Beim Charity Konzert 2015 sammelt Abi Ofarim mit Kolleg(inn)en Spenden für seine Initiative ein!

Abi Ofarim setzt sich für Senioren ein: Mit der Gründung  der Initiative "Kinder von Gestern" möchte er älteren Menschen mehr Lebensfreude schenken! Mit dem "Jugendzentrum" - wie der Treffpunkt genannt wird, schaffen Sie einen Raum für Begegnungen, Interaktion und Freude. Kinder von Gestern ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2013 in München, Schleißheimer Str. 53 angesiedelt ist!
Telefon: 089 36 00 82 82

Hier geht es zur Webseite: LINK
Abi Ofarim, 75 Jahre, möchte älteren Menschen Sonnenschein und neuen Lebensmut schenken!
Der Verein ist dabei, seine Initiative aus ganz Deutschland auszudehnen!

Das Angebot ist vielfältig, der Treffpunkt in der Schleißheimer Straße 53 von Montags bis Freitags von 14-19 Uhr geöffnet! Und wie ich mich selber überzeugen konnte, wirklich gut besucht...

Trauen Sie sich - schauen Sie dort einfach mal vorbei!

Das war ein neuer und hoffentlich nützlicher Tipp für Sie von
Ihrer Dagmar Wagner

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24seitige Broschüre "Ü100 - Wie sieht ein Leben mit hundert Jahren aus?"

Ab 6. April 2017 im Kino: 





Für das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration durfte ich die 24seitige Broschüre zu meinem Dokumentarfilm "Ü100 - Wie fühlt sich ein Leben mit hundert Jahren an?" konzipieren, texten und produzieren.
Unter diesem LINK finden Sie die pdf-Datei zur Broschüre, in der die acht Protagonisten mit ihren besonderen Fähigkeiten porträtiert werden.

Und unter diesem LINK können Sie die Broschüre als Hardcover bestellen. Gehen Sie dann auf Arbeit und Soziales, Familie und Integration, und dann auf Senioren. Die dritte Broschüre ist dann "Ü100"!

Und hier geht´s zum vierminütigen Videoclip "Ü100 - Wie sieht ein Leben mit hundert Jahren aus?" , den ich für Bayerische Staatsministerium aus der der Langversion produziert habe.

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Das Kochbuch der Hundertjährigen



Hundertjährige rücken immer mehr in den Fokus: hier nun ein Kochbuch mit Rezepten aus den Regionen, in denen es besonders viele Hundertjährige gibt. Diese Gegenden werden auch "blue zones" genannt und sind hinlänglich erforscht! Denn schließlich möchte doch jeder gerne hinter das Geheimnis eines langen Lebens kommen! Die beiden Autoren erkunden dabei die besonderen Ernährungsgewohnheiten in diesen Regionen und stellen die typischen Rezepte von dort zusammen: "Rezepte für ein glückliches, langes Leben" - wie es dabei so schön heisst:

"Der schwedische Wirtschaftsjournalist Ennart befasste sich bereits in seinem Buch „Das Geheimnis des Alterns“ mit den sogenannten Blue Zones. Gemeinsam mit dem schwedischen Fernsehkoch und Autor Ekstedt ist nun eine Kombination aus Wissen und Rezeptideen entstanden. Der Leser lernt die Merkmale der Ernährung in den Blue Zones kennen: Beispielsweise ernähren sich die Menschen dort sehr pflanzenreich. Fleisch wird eher bei besondere Anlässen serviert. Dennoch sind knapp die Hälfte der beschriebenen Rezepte mit Schwein, Rind, Huhn oder Fisch. 

Rezepte von der "Insel der Unsterblichkeit" 

Die Autoren greifen zum Beispiel die Blue Zone „Okinawa“ auf. Diese wird unter chinesischen Seeleuten auch „Insel der Unsterblichkeit“ genannt. Die Bewohner essen Speisen wie Bratreis mit Tofu, Eiern und Regenbogengemüse oder Süßkartoffelnudeln mit Sesam und Wachteln. Die Schweden widmen sich ebenso ihrem Heimatland: Rostbraten mit Topinambur, Apfel und geriebenem Meerrettich oder gerösteter Rosenkohl mit Räucherspeck, Birne und Butterdinkel kommen beispielsweise in Småland auf den Tisch und sollen ebenso ein langes Leben versprechen."
Zitat aus www.cafe-future.net 
 

Das Kochbuch der 100-Jährigen, Niklas Ekstedt und Henrik Ennart, 165 Seiten, Fackelträger Verlag GmbH, ISBN 978-3-7716-4663-9, 20 €.

Also ganz ehrlich: Ich kaufe mir das Buch nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren! Schreiben Sie mir, falls sie es empfehlenswert finden!

Hier der LINK zum Buch!

Gutes Gelingen wünscht Ihre Dagmar Wagner 

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Dagmar Wagner mit eigenem Stand beim 8. Starnberger Seniorentag am 22. Oktober 2016 von 10-18 Uhr in der Starnberger Schlossberghalle


8. Starnberger Seniorentag am 22. Oktober 2016 von

10 bis 18 Uhr in der Schlossberghalle Starnberg mit

Dagmar Wagner als Ausstellerin

Zum 8. Starnberger Seniorentag wirke ich als Ausstellerin mit einem eigenen Stand mit. Über Ihren Besuch würde ich mich aufrichtig freuen: Sie haben die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit mir, Ausschnitte aus meinem Dokumentarfilm „Ü100-Wie fühlt sich ein Leben mit hundert Jahren an?“ zu sehen sowie in von mir verfassten Privatbiografien zu blättern. Gerne gebe ich Ihnen Tipps, falls Sie bereits an Ihrer eigenen Biografie arbeiten. Aber auch Fragen zum Thema „Das älterwerdende Gehirn“ beantworte ich Ihnen gerne!

Ich freue mich auf Ihren Besuch! 

Und hier noch ein paar allgemeine Informationen zum 8. Starnberger Seniorentag:

Das Motto der Veranstaltung lautet "Wohnen und Leben". Neben der Infobörse mit über 30 Ausstellern im Großen Saal und im Foyer sowie der rollenden Ausstellung "Hilfreiche Technik" des Forschungszentrums Informatik aus Karlsruhe vor der Schlossberghalle bietet die Veranstaltung interessante Vorträge wie z.B. "Leben und Wohnen in unserer Zeit des Wandels" von der ehemaligen Bundesministerin Frau. Prof. Dr. Ursula Lehr. 

Datum: 22. Oktober 2016

Uhrzeit: 10-18 Uhr

Ort: Schlossberghalle Starnberg 

Weitere Informationen wie Webseite und Eintrittspreise folgen bald an dieser Stelle und auch in meinem BLOG!!!!

 

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Alle Jahre wieder: die Geschichtenspinner am 7. Oktober 2016 um 20 Uhr in München

Hobbykünstler, die Spaß an eigenen Geschichten und am Erzählen haben, bringen Ihre Geschichten auf die Bühne! Oft geht es dabei um die eigene Biografie, Erlebnisse aus dem eigenen Leben eben! Eine durchaus vergnügliche Angelegenheit! Viel Spaß wünsche ich Ihnen dabei!


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Advanced Style - Older&Wiser, das zweite Buch: Ein tolles Geschenk - auch für sich selbst!




Bereits das erste Buch von ARI SETH COHEN aus New York habe ich Ihnen in diesem Blog vorgestellt: Er fotografierte ältere Menschen auf den Strassen New Yorks, die sich durch einen ungewöhnlichen, eigenwilligen Kleidungsstil auszeichnen! Veröffentlich hat er die Fotos zuerst auf seinem BLOG, dann wurde das erste Buch daraus und sogar ein Dokumentarfilm produziert. Eine Erfolgsgeschichte!

Nun hat er sich über die Grenzen New Yorks hinausgewagt und in den Metropolen der Welt zum selben Thema fotografiert. Das Resultat ist sein zweiter Band "Advanced Style" Older&Wiser. Ich muss sagen, der zweite Teil ist noch faszinierender. Ich hätte nicht geglaubt, dass das noch möglich ist.

Dieses Buch zu durchblättern macht nicht nur eine große Freude, sondern hilft, die eigenen "Beschränktheiten" bezüglich älterer Menschen zu überwinden.

Ich verschenke diese Bücher gerne - immer mit großem Erfolg. Und immer noch ist es ein Geheimtipp, kaum jemand kennt diese Bücher, die die Betrachter in eine wunderbare Stimmung versetzen. Gute Laune halt! Und man sollte sich die Zeit nehmen, das Buch mit der oder dem Beschenkten gemeinsam zu durchblättern: mit der Mutter, Großmutter oder mit Menschen, die man professionell betreut. Auch für die Seniorenarbeit sind die Bücher ein prima Tipp! 
Plötzlich weht ein ganz anderer Wind durch den Raum...
Sie denken ich übertreibe?
Schauen Sie doch mal ins Buch…dann werden Sie es schon erleben!Im zweiten Band sind mehr Texte zu den Protagonisten im Buch, und zwar leider auf Englisch. Aber es sind nur wenige Seiten, nach wie vor handelt es sich um einen Fotoband!

Dies noch als weiterer Tipp zur Sommerlektüre!
Sie kennen die Bücher? Schreiben Sie mir doch, wie diese Ihnen gefallen haben!!!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner


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CALICO - Wissenschaftler forschen für das ewige Leben!



CALICO - so nennt sich die US-Firma, die sich der wissenschaftlichen Untersuchung menschlicher Alterungsprozesse verschrieben hat. Die Biologie dieser Prozesse besser zu verstehen, um ihnen eventuell eines Tages auch entgegenwirken zu können - das ist das Ziel des Unternehmens. Das ewige Leben also? Aber will man das? Dabei betonen sie, dass sie nicht nur das längere Leben sondern natürlich ein gesundes längeres Leben anstreben!
Hier der Weblink.

Doch hierbei wird eine letztlich sehr einfach Überlegung gerne vergessen:
SINN erhält unser Leben ausschließlich darüber, das es begrenzt ist. Diese Begrenzung bestimmt unsere Entscheidungen, wie wir unser Leben leben wollen und können. Ein fast ewiges Leben macht so manche Entscheidungen weniger dringlich und unsere Haltung unentschiedener, beliebiger.

Dennoch kann ich nachvollziehen, dass Wissenschaftler sich für das Geheimnis des ewigen Lebens interessieren, für die Prozesse unserer Vergänglichkeit. Eventuell stoßen sie dabei auch auf Erkenntnisse, die tatsächlich nützlich für uns sind. Dass wir unsere Möglichkeiten nutzen, unsere Lebensqualität immer während zu verbessern, ist doch selbstverständlich.

Die Frage, die sich hierbei auch stellen mag, ist, wer in den Genuss eventuell neuer Erkenntnisse kommen mag, ob es als reines Herrschaftswissen nur für wenige zum Vorteil gereicht: Alle, die sich lebensverlängernde Maßnahmen leisten können, um länger fit zu und gesund zu bleiben?
Andererseits: Die Menschen werden alle immer älter und älter. Dass man versucht, auch eine Kostenexplosion im Gesundheitssektor zu vermeiden, indem man die zukünftigen alten und hochaltrigen Menschen „fitter und gesünder“ macht, ist wiederum verständlich. Sozusagen eine win-win-Situation für beide Seiten. 

Eines allerdings wird nach wie vor zu wenig bedacht: Dass sich auch unserer Umgang miteinander verbessern könnte, unser Hang zu Stress, Perfektion, Schnelligkeit, Wachstum, Egomanie und diese ewige Effizienzsteigerung. In diesem Sinne ist auch CALICO unterwegs: ein langes tolles Leben ohne physische Verluste!

Wer sich eingehender mit dem Thema „Ewiges Leben“ beschäftigen möchte, hier eine kleine Anregung: 

Daneben gibt auch die Länge der Chromosomenenden, der Telomere, einen Hinweis auf das biologische Alter. Diese verkürzen sich mit jeder Zellteilung. Telomere werden mit biologischen Vorgängen in Verbindung gebracht, die mit der Alterung von Zellen zusammenhängen sowie mit deren Immortalisierung und damit auch der Entstehung von Krebs. Manche meinen, dass der Tod und das Altern bereits im genetischen Programm jeder Zelle verankert sind und daher in festgelegter Weise ablaufen. (Teilweise zitiert aus Wikipedia)

Ein schönes Leben - egal wie lange es dauern wird - wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner 

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Leichte Sommerlektüre zum Thema „Älterwerden“: Sissi Perlinger - Ich bleib dann mal jung!


Für alle, die noch nach einem Buch für den Sommerurlaub suchen, hier ein Tipp: „Ich bleib dann mal jung“ von Sissi Perlinger und ihrer Co-Autorin Marion von Schröder ist sicherlich die passende Lektüre, wenn man auch mal schmunzeln möchte. Klar: Sissi Perlinger ist und bleibt Sissi Perlinger. Aber sie bringt durchaus auch wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Älterwerden in ihr Buch, die Sie zwar nur kurz anspricht, aber immerhin. Ob sie die Recherchen dafür selber gemacht hat, wird das Geheimnis der beiden Autorinnen bleiben...

Wirklich erfrischend sind ihre Zitate fremder Autoren zwischendurch:

„Das Alter ist ein Minenfeld, wenn du jemanden siehst, der gut durchkommt, steige in seine Fußstapfen!“ (George Vaillant, Leiter einer der größten Altersstudien).

Ihre Bemühungen, das persönliche Glückspotential aktiv auch im Alter zu erhöhen, mögen manchem Leser an einigen Stellen etwas aufgesetzt klingen. Aber genau das ist es, was sie mit diesem Buch bezweckt und erteilt auch Ratschläge dafür. Hin und wieder war bei mir die Grenze der Belastbarkeit erreicht, was ihre persönlichen Erfahrungen und auch Wiederholungen betrifft. Zum Beispiel betont sie für meinen Geschmack zu oft, das wir unseres eigenen Glückes Schmied sind!

Aber dennoch finde ich, hat sie keinen schlechten Job gemacht. Ihre „esoterische Neigung“ darf man getrost überlesen, auch so manchen Beitrag ihrer alten Freundin Marlene aus Goa. Wer kann sich schon vier Monate Auszeit in Goa gönnen? Aber das ist eigentlich irrelevant. Auch ihr häufiger Hinweis, sich therapeutische Hilfe zu suchen, wurde mir dann doch zuviel. Nichts gegen Therapie, wenn diese nötig ist, aber ihre positiven Erfahrungen damit hat sie mir einfach zu oft betont. Aber egal, denn bald kommt schon wieder das nächste Zitat:

„Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach einfach Limonade...!“

Völlig recht hat sie mit der Betonung darauf, dass wir selbst verantwortlich für unser Leben sind, dass es unsere eigenen Gedanken und Einstellungen sind, wie wir altern werden, und die uns eventuell wirklich „altern“ lassen. Denken wir immerfort, alt zu sein, werden wir es auch! Alter bedeutet eben Weiterentwicklung und auch Vervollkommnung, das kann auch sie nicht oft genug betonen. Da hat sie einfach recht!

Eines wusste selbst ich noch nicht: Dass sich die Spanier ab Rentenbeginn „el Jubilado“ - also „der oder die Jubilierende“ nennen! Toll, danke Sissi! 

Also - vieles Richtige steht im Buch, die Verpackung ist hin und wieder für meinen Geschmack etwas zu persönlich und extrem, aber dafür ist es halt auch Sissi Perlingers Buch!!! Und ich bin sicher, ihr ist das auch wirklich schnurz piep egal! Und auch damit hat sie recht!

Und hier zum Schluß:

„Auf´s Alter kommt es nicht an, außer man ist ein Käse!“ (Luis Bunuel)

Einfach wunderbar!!! Danke Sissi!

Ach ja - eine Bühnenshow zum Buch gibt es natürlich auch. Aber die habe ich bislang noch nicht gesehen!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihre Dagmar Wagner! 

 



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Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Frau Emilia Müller, würdigt die Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" und "Ü100"


Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Frau Emilia Müller, bei der Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Koordinationsstelle "Wohnen im Alter"
Bildnachweis: StMAS/Jonas Hahn

Am 4. Juli 2016 in der wunderschönen Würzburger Residenz wurde das zehnjährige Bestehen der Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" gefeiert und von der Ministerin persönlich gewürdigt.
Mit diesem LINK finden Sie mehr Informationen zur Veranstaltung und zum Zukunftsthema "Wohnen im Alter" sowie zur bayerischen Kampagne "Zuhause daheim - Neue Wohnkonzepte im Alter"! Es gibt sehr gute Broschüren dazu, die Sie entweder bestellen oder downloaden können.
Auch ein landesweiter Innovationspreis wurde ausgeschrieben, der die besten Projekte zum Thema prämiert.

Denn die Bayerische Staatsregierung möchte ältere Menschen bei ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Wohnen im Alter unterstützen, eine tolle Initiative, wie ich finde. Und es ist wirklich erstaunlich, wie facettenreich inzwischen die bereits bestehenden Angebote dafür sind. Ich kann nur empfehlen, sich rechtzeitig mit dem Thema zu befassen. Die Koordinationsstelle betreut die unterschiedlichsten Projekte dazu, allesamt spannend, wie ich am 4. Juli erfahren durfte. 

Mit von der Partie war auch mein Dokumentarfilm "Ü100", dessen knapp vierminütiger Trailer für das Ministerium bei dieser wunderbaren Gelegenheit seine Premiere feiern durfte. Auch eine 24seitige Broschüre, die ich für das Ministerium erstellte, wurde hier zum ersten Mal verteilt.
Mit diesem LINK geht es zum Trailer von "Ü100".


v.l.: Staatsministerin Emilia Müller, Präsident der Regierung von Unterfranken Dr. Paul Beinhofer, MdL Steffen Vogel, MdL Kerstin Celina, Regisseurin Dagmar Wagner
Bildnachweis: StMAS/Jonas Hahn

Auch würdigte Ministerin Emilia Müller die acht hundertjährigen Protagonisten aus Ü100, von denen noch einige allein Zuhause oder sehr autonom im Betreuten Wohnen leben, sich im Alltag allein versorgen können.

Es war eine sehr schöne, gelungene Veranstaltung, bei der mir besonders gefallen hat, wie sehr die Arbeit der Koordinationsstelle sowie die ganz unterschiedlichen Projekte geehrt wurden. Soziales Engagement wird in Bayern anerkannt und in einem prachtvollen Rahmen gefeiert! 
So soll´s sein!


Bildnachweis StMAS/Jonas Hahn

Kennen Sie Wohnprojekte für ältere Menschen, die Sie ungewöhnlich, hilfreich und preiswürdig finden? Dann machen Sie diese doch aufmerksam, sich für den Innovationspreis zu bewerben!!!
Welche Wohnform würden Sie sich wünschen, wenn Sie älter werden?
Schreiben Sie mir, ich freue mich darüber!

Sehr herzliche Grüße von Ihrer Dagmar Wagner

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Jung gegen Alt: "La Mannschaft" gegen "La Squadra Azzurra"


Zwei unserer italienischen Freunde zapfen am Strand bayerisches Bier und freuen sich auf die "partita" am Samstag!

Am Samstag ist es dann soweit: Die jüngste Nationalmannschaft der EM spielt gegen die älteste Nationalmannschaft der EM. Deutschland gegen Italien. In Italien ist der demographische Wandel noch stärker vorangeschritten als in Deutschland, also was man gemeinhin etwas unschön als "Überalterung" der Gesellschaft nennt! Und das nun auch beim italienischen Fussball? Ich bin generell ein großer Italienfan und ich finde die italienische Mannschaft einfach wunderbar! Erfahrung und Strategie können viel helfen, aber unsere Jungs laufen einfach schneller und bauen nicht ab, wenn´s zum Ende geht. Ganz klar, will ich, dass die deutsche Mannschaft gewinnt. Aber die Italiener sind ein tolles Team - ich bin gespannt, wie sie die Nachteile eines etwas höheren Alters ausgleichen werden. Vielleicht lernen wir alle etwas für den demographischen Wandel dazu. Schließlich symbolisiert der Sport viele Aspekte unseres täglichen Lebens: Durchhalten können, Schwächen ausgleichen, unser Kopfkino, nicht immer gewinnt der/die Beste, Glück, Chancen nutzen, Nerven in Schach halten, Fairness und und und. Wer Sport liebt und auch selber ausübt, weiß wovon ich spreche. Sportler wissen, dass sie nicht jeden Tag in Bestform sein können, körperlich und mental. Und finden dann manchmal Wege, das auszugleichen. Also schauen wir genau hin, was sich die Italiener haben einfallen lassen am Samstag! Falls Deutschland gewinnt wäre das mein nächster Traumgegner: Island gegen Deutschland! Diese EM ist einfach nicht langweilig.
Viel Spaß dabei wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner

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Klassentreffen - Plädoyer für eine Zeitreise



Klassentreffen sind Biografiearbeit vom Feinsten! Erzählt man Außenstehenden, dass man zum Klassentreffen fährt, dann sind die Reaktionen immer eindeutig: "Ah, oh, wie schön!" Und hinterher sind alle neugierig und fragen natürlich nach, wie´s war!
Ja, auch ich liebe Klassentreffen. Aber es nicht jedermanns Sache. Auch bei uns gibt es einige, die damit einfach nichts "am Hut" haben. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Vielleicht hatte manche(r) einfach keine gute Zeit als Schüler(in) und demzufolge nun auch keine guten Erinnerungen. Warum soll man sich das also nach Jahrzehnten noch antun? Manchen ist es vielleicht auch einfach nur egal, kein Interesse, was soll´s! Nicht jeder hat Lust, die Klassenkamerad(inn)en von früher wiederzusehen. Oder es ist zu aufwendig!

Klassentreffen sind Zeitreisen. Und eine Chance. Manche Eindrücke von früher können gerade gerückt werden. Wenn man hört, wie andere bestimmte Erlebnisse, Umstände oder Personen erlebten, und diese Schilderungen nicht unbedingt mit den eigenen Erinnerungen übereinstimmen, dann kann so manches Selbst- oder Fremdbild korrigiert werden - und das meist zum positiven hin. Manche erlebten sich vielleicht als ängstlich, zurückgewiesen, waren schüchtern und fühlten sich unterdrückt. Da kann ein Blick von außen schon hilfreich und korrigierend sein, wenn andere einem spiegeln, dass sie dieselbe Person als selbstbewusst und eher stark erlebten.
Grundsätzlich aber gilt: Unsicherheit gehört zur Kindheit und Jugend dazu. Ich denke, da war niemand frei davon.

Klassentreffen bringen auch viele Erinnerungen zurück. Vor allem hinterher öffnen sich Türen im Gedächtnis und einiges wird wieder präsenter. Auf diese Weise verlieren wir beim Älterwerden nicht den Zugang zu den natürlich sonst schon längst eher fast verschütteten Erinnerungen - und das ist wichtig und gut so.

Wer Klassentreffen nur aus der Warte sieht, den anderen beim Älterwerden zuzuschauen: Wer sieht wie aus, hat sich wie gehalten? Naja - auch mit dieser oberflächlichen Einstellung kann man diesen Termin "absolvieren". Aber ob das viel bringen wird, das weiß ich nicht. Zum Glück läuft das bei meinen Klassentreffen nicht so ab: Natürlich und herzlich geht es zu. Da geht nix mit mein Auto, mein Haus, mein Boot, meine hochbegabten Kinder, mein(e) Geliebte(r)...Darum freue ich mich auch immer drauf und fahre die 400 Kilometer gerne.
Es ist beeindruckend, dass man sich halt immer noch "kennt", ohne dass man sich noch nahe stehen muss. Es sind Menschen, mit denen man über Jahre eine wichtige Lebensspanne geteilt hat, ganz egal wie man diese nun fand.
Der Austausch von Erinnerungen zu einer gleichen Lebensphase zeigt uns auch, wie brüchig und unzuverlässig unsere eigenen Erinnerungen sind! 

Wie haben Sie Ihre Klassentreffen erlebt? Schreiben Sie mir! Ich freue mich auf Ihre Geschichte!
Alles Gute von Ihrer Dagmar Wagner


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Auf dem Rücken der Frauen...


Bundesfamilienministerin Schwesig stellt den Alterssurvey 2014 vor!


Der Alterssurvey 2014 der Bundesregierung liefert Daten über die Lebenslage de 40-85-Jährigen in Deutschland und gehört zu den wichtigsten Langzeitstudien über das Älterwerden in Deutschland. Seit Mitte der 1990er Jahre wird diese Altersgruppe vom Bundesfamilienministerium regelmäßig befragt.


Hier ein paar Ergebnisse für Sie zusammengefasst (Quelle epd, Berlin):

Ältere leisten mehr - leiden aber auch!

"Viele Rentner wie Heinz Riemenschneider verdienen sich zur Rente Geld dazu. Die Menschen zwischen 40 und 85 Jahren in Deutschland sind aktiver und sehen zuversichtlicher auf das eigene Älterwerden als die selbe Altersgruppe noch vor 20 Jahren. Das belegt der neue Alterssurvey, der am Dienstag in Berlin präsentiert wurde.

Die älteren Menschen in Deutschland sind zunehmend erwerbstätig, gehen später in Rente und stellen sich auch in der Familie und im Freundeskreis ihren Aufgaben. Das geht aus dem Deutschen Alterssurvey 2014 hervor, den Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) in Berlin vorstellte. Sie haben mit den Belastungen aber auch zu kämpfen: Der Trend zu mehr gesunden Alten, der sich bis 2008 abzeichnete, ist abgerissen. Besonders bei den 40- bis 65-Jährigen nehmen die seelischen Erkrankungen zu.

Zu Beginn der Befragungen Mitte der 1990er Jahre waren 60 Prozent der 40- bis 65-Jährigen im Beruf, 2014 schon 74 Prozent. Besonders stark stieg der Anteil bei den 54- bis 65-Jährigen. Dabei holen die Frauen auf. Auch nach dem Renteneintritt wird zunehmend weitergearbeitet: Der Anteil der berufstätigen Ruheständler hat sich in knapp zwanzig Jahren auf 11,6 Prozent mehr als verdoppelt.

Die schrittweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre führt der Studie zufolge dazu, dass die Berufstätigen länger im Job bleiben. Vor knapp 20 Jahren wollte jeder Zweite mit 60 aufhören, heute weniger als ein Fünftel. Gleichwohl schaffen es viele nicht. Zwischen 1996 und 2014 ist der Anteil derer, die aus dem Beruf in die Rente gehen, von 62 auf 46,6 Prozent gesunken. Im selben Zeitraum hat sich der Anteil derer, die vor der Rente arbeitslos waren auf 15,5 Prozent mehr als vervierfacht.

Trotz ihrer Berufstätigkeit betreuen mehr Ältere als Mitte der 90er Jahre ihre Enkel, oder kümmern sich um Freunde oder Pflegebedürftige. Die Belastungen häufen sich insbesondere bei den Frauen zwischen 55 und 65 Jahren. Das hat Folgen für die Gesundheit. Der Trend zu weniger Erkrankungen im Alter setzt sich seit 2014 nicht mehr fort. Bereits seit 2008 nehmen - wie auch in anderen Altersgruppen - die psychischen Erkrankungen zu, insbesondere Depressionen."

Zum Nachlesen nutzen Sie bitte diesen LINK

Meine Meinung dazu:

Der demografische Wandel wird auf dem Rücken der Frauen ausgetragen! Zukünftig werden wir mehr Lebensjahre und auch mehr Wochenstunden zu arbeiten haben. Gleichzeitig werden die jüngeren Menschen noch privat für ihre Altersversorgung sparen müssen. Und auch mehr Frauen müssen arbeiten, damit Deutschlands Wirtschaft stark und wettbewerbsfähig bleibt. Gerade Frauen und ältere Menschen über 60 sollen mehr in den Arbeitsprozess integriert werden. Das sind die Aussichten. Nur:

Wenn die jungen Menschen so beschäftigt sind, wann sollen sie noch die Kinder kriegen?
Wenn ältere Menschen mehr arbeiten wollen, sollen oder müssen - wer pflegt die kranken alten Menschen oder kümmert sich um die Enkel?

Für mich ist es absolut keine Überraschung, dass älterwerdende Frauen schon heute mehr und mehr überfordert sind!

Was meinen Sie? Wie erleben Sie das in Ihrem Umfeld?

Einen besseren Juni mit mehr Sonne wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner


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"Dementia Worry" - Nun hat auch dieses Kind seinen Namen!

Bei meinen Vorträgen zu den Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr erlebe ich sie immer wieder: Die große Angst vor einer Demenzerkrankung, die jede noch so kleine Vergesslichkeit sofort als erstes Anzeichen für diese Krankheit interpretiert. Nun widmet sich auch die Wissenschaft dieser weit verbreiteten Haltung: "Dementia Worry" (auf deutsch: Befürchtungen und Sorgen, im Alter einmal an Demenz zu erkranken). Dahinter steckt ein sehr negatives Selbstbild beim Altern. Da wir viel in den Medien über Demenz lesen, sehen und hören, und außerdem immer mehr bekannte Personen im Umfeld haben, die daran erkranken, fördert all das zusammen genommen unsere Ängste davor. Doch nicht jeder reagiert hier gleich: Älterwerdende Menschen, die sich wohl fühlen, die gesund leben und eine positivere Haltung dem eigenen Alterungsprozeß gegenüber haben, sind weniger von dieser Angst betroffen. Wer positive Erwartungen an seine Zukunft hat, kann sich übrigens auch Dinge besser merken! Also die self-fulfilling prophecy (die sich selbst erfüllende Prophezeiung) bestätigt sich immer wieder. Und das ist genau das, was ich in meinem Vortrag immer wieder ganz besonders betone: Es ist unsere eigene Haltung zum Älterwerden, wie es uns damit einmal langfristig ergehen wird! Tatsächlich - so einfach kann es sein! 
Und nun werden auch die Ursachen und Umstände um "Dementia Worry" erforscht! 
Ich halte Sie auf dem Laufenden!
Welche Erfahrungen haben Sie in  Ihrem Umfeld mit diesem Thema - dieser Angst vor Demenz bereits gemacht?
Schreiben Sie mir - ich freue mich auf Ihren Beitrag!

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Gastkommentar zum Blogbeitrag The Villages

Liebe Leser!
Hier für Sie ein Gastkommentar zum letzten Blogbeitrag "The Villages".
Ich danke herzlichst für diesen Beitrag, ich habe nichts von diesem Seniorendorf in Deutschland gewusst:

Hier der Gastkommentar:
Für viele Menschen sicher ein interessanter Ansatz, der ja auch schon in Sun City http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sun-city-in-us-stadt-liegt-das-durchschnittsalter-bei-72-4-jahren-a-878054.html
verwirklicht wurde. Im Emsland gibt es das auch http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article13685877/Deutschlands-erstes-Seniorendorf-ist-ausverkauft.html
Für mich wäre das - trotz Ü60 - aber noch kein Lebensmodell.

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The Villages in Florida: Eine Stadt mit inzwischen mehr als 100 000 Einwohnern aber nur für ältere Menschen



Die Amerikaner machen uns ja vieles vor, nicht alles davon ist gut, uns aber leider nicht erspart geblieben. In puncto demographischer Wandel haben sie inzwischen längst eine eigene Stadt nur für ältere Menschen ab mindestens 55 Jahre gegründet: The Villages in Florida. 114 000 Ältere und Alte leben bereits dort und verbringen ihr Leben mit - ja man kann es nicht anders sagen - sehr sehr viel Spaß. Wir Deutschen sind da schnell dabei, die Nase zu rümpfen, und auch die Ghettoisierung will uns da nicht so recht schmecken. Einen Vorteil hat das Leben dort allerdings: Keine ältere Person wird diskriminiert. Alt ist normal, deswegen fühlt sich niemand minderwertig. Das eigene Alter wird einem nicht von der Gesellschaft widergespiegelt. Das soll seine Vorteile haben, so die Wissenschaftler. 

Und auch die gute Laune, die dort alle haben, erhält die Gesundheit besser, als von Miesepetern umgeben zu sein und selber einer zu sein.

So sieht das Leben dort aus: Die Kinder dürfen nur 30 Tage im Jahr kommen, nur mit Voranmeldung und Gästepass. Es gibt 76 Swimmingpools und 40 Golfplätze. Ein Leben ohne Kriminalität, ohne Arme, ein spätes Paradies - so empfinden sie das. Die Freizeitangebote sind unglaublich, langweilen tut sich hier niemand, und wenn, das ist man selber schuld. Und täglich scheint die Sonne scheint dazu, was bei bestimmten Erkrankungen sicherlich heilsam ist. Single bleibt keiner, die Männer sind schnell unter der Haube. Für Frauen ist es ein Kampf! Alkohol wird gerne und nicht zu wenig konsumiert, und hier darf man diesen sogar auf der Strasse trinken - was sonst in den USA überall verboten ist. Zwischen 200 000 bis 400 000 Dollar kostet ein Haus. Ein deutsches Ehepaar verbringt gerne die Winter hier. Ansonsten ist alles genau normiert, alles sieht gleich aus, alles wird vom Gründer und Besitzer kontrolliert: Sogar die Produkte in den Einkaufsläden!

Bleibt abzuwarten, ob dieses Modell auch in Deutschland seine Nachahmer finden wird. Findige Investoren sitzen da sicher schon dran! 
Was meinen Sie? Wäre das was für Sie? 
Ich freue mich auf Ihre Meinung!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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Nächster Vortrag von Dagmar Wagner zum Thema "Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr"

DATUM         19. April 2016
UHRZEIT      19:00 Uhr - circa 20:30 Uhr
ORT              Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg


Das große und besondere Potenzial des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr: Wie und warum unser Gehirn - und damit wir - im Alter immer besser werden!
 

Ab dem 50. Lebensjahr jammern wir über die letztlich ganz normalen Auswirkungen unseres nachlassenden Gedächtnisses: Namen wollen uns nicht einfallen, neu Gelerntes ist schneller wieder vergessen, unsere Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit lassen nach. Groß ist unsere Angst vor Demenz und eine milliardenschwere Anti-Altern-Industrie verdient an unserer Unkenntnis und Unsicherheit! 
Denn von dem positiven Potenzial des älter werdenden Gehirns spricht leider niemand: Dass nämlich unser Gehirn ab 50 Unglaubliches leisten kann und bei Tests in vier von sechs Testbereichen besser abschneidet als es die Gehirne der 25-35jährigen tun.
Basierend auf der neuesten Literatur zur Gehirnforschung fasse ich für Sie die neuesten Erkenntnisse leicht nachvollziehbar ganz ohne Fachchinesisch zusammen und erkläre auch, warum uns unsere Erinnerungen oftmals einen Streich spielen können! 
Ein Vortrag, der Ihnen Mut machen und Ängste zum Thema „Das alternde Gehirn“ abbauen will, denn: Menschen, die generell positiv über das Altern und ihre Fähigkeiten im Alter denken, leben länger und leisten mehr, als Menschen mit einer negativen Einstellung dazu. 
Ohne Teilnehmerbegrenzung. Bitte melden Sie sich direkt bei der Gesundheitsakademie an!
Ich freue mich auf Ihr Kommen!

 EINTRITT     15 Euro
ADRESSE     Kreiskrankenhaus Starnberg GmbH, Oßwaldstr. 1, 82319 Starnberg
TELEFON     08151 -18 -2916
EMAIL               This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Webseite       www.gesundheitsakademie-starnberg.de

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Biografische Arbeit als Betreuer(in) mit älteren Menschen

Wer als Betreuerin oder Betreuer mit älteren Menschen arbeitet, findet in der folgenden Mappe jede Menge Anregungen zum biografischen Arbeiten. Besonders gut eignet sich dieser Materialordner auch für die Gruppenarbeit. Meine Meinung: Unbedingt empfehlenswert!

Materialordner für die Arbeit im Altenheim
Kosten: 15.- Euro zzgl. Porto
Bezugsadresse: Evangelisches Bildungswerk,Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München, Tel. 089-552580-0

Internet: www.ebw-muenchen.de
Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


 

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…die Geschichtenspinner am 29. April 2016 in München

Immer wieder gerne mache ich auf die einmalige Veranstaltung im Jahr aufmerksam: die Geschichtenspinner freuen sich darauf, Ihnen etwas vortragen zu dürfen! Hier üben sich Laien in der Erzählkunst mi viel Können und Engagement. Dabei geben sie "ihre" Geschichten, also meist Biografisches zum Besten! Lassen Sie sich das nicht entgehen!
Viel Spaß dabei wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner



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Biografiearbeit ist keine Therapie, aber…: Lesen Sie die Erfahrung einer Psychoanalytikerin!



Eine Klientin von mir ist Psychoanalytikerin und hat nach Beendigung ihrer Biografie, die ich schreiben durfte, folgende Erfahrung geteilt. Es geht dabei um den positiven  Effekt von Biografiearbeit. Lesen Sie bitte:

"Diese Reise durch mein Leben hatte einen heilenden Effekt auf mich und zwar stärker als meine Psychoanalyse in den 70er Jahren. Das hängt sehr mit dem Zuhören können zusammen. In der Psychoanalyse erlernt man theoretisch, wie man mit Menschen umgeht, wie man die Fragen stellt. Aber man lernt nicht, einem Menschen, der von sich erzählt, richtig zuzuhören, also nicht so, wie ich es mir von einem Zuhörer wünschen würde.

Heutzutage habe ich den Eindruck, Therapeuten oder auch Menschen, die es gut mit dir meinen, kommen ganz schnell mit irgendwelchen Rezepten, ohne vorher ausreichend zugehört zu haben. Sie haben für alles Schubladen parat. Das ist wenig hilfreich, denn jeder muss seinen eigenen Weg finden und diesen dann gehen, so wie es mir jetzt gelungen ist. Das kann schon auch bei einer Therapie passieren, aber für mich hat sich erst durch meine Biografie einiges von selber gelöst. Ich habe jetzt alles erzählen können.

Heute glaube ich selbst als Analytikerin, dass es wichtiger ist, dass man sich aufgehoben und getragen fühlt, wenn man einer anderen Person etwas Schmerzliches von sich anvertraut. Das ist wichtiger als ein analytischer Kopf, der einem das ganz distanziert erklärt, woher der Schmerz kommt. Ich habe das selber als Therapeutin auch mit meinen Patienten so erlebt. 

Mir hat diese biografische Arbeit gut getan, diese heilende Reise durch mein Leben. Das haben sogar meine Kinder gespürt."

Ich denke, ein Kommentar von mir erübrigt sich.
Herzliche Grüße von Ihrer Dagmar Wagner


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5. Berliner Demografie-Forum vom 24.-25. Februar 2016


Hier sehen Sie die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer!

Zum dritten Mal war ich wieder zum Berliner Demografie-Forum eingeladen. Hier treffen sich internationale Gäste, Wissenschaftler und Politiker aus aller Welt, um über die Implikationen des demografischen Wandels zu sprechen und sich auszutauschen. Dass unsere Gesellschaften überaltern werden in den nächsten Jahren ist nämlich ein weltweites Problem. Nur in Afrika sieht es anders aus: Während die Bevölkerungszahlen in allen Ländern schrumpfen werden, vervierfacht sich die Zahl der Afrikaner bis zum Jahr 2100.

Das Thema in diesem Jahr: „Arbeit - Lebenschancen - Wohlstand“
Sehr beeindruckend war Franz Münteferings Eröffnungsrede. Er stellte die Frage: „Wie wollen wir leben?“ „Wie wollen die heutigen jungen Menschen einmal leben?“ Von den Antworten dazu sollte man sich leiten lassen, bei der Lösung zukünftiger Herausforderungen für unsere Gesellschaft im demografischen Wandel. Dass die Rente mit 67 kommt, gilt als sicher. Und auch die zukünftigen 65jährigen seien verpflichtet, sich einzubringen. Dass Deutschland dringend eine höhere Geburtenrate als 1,4 Kinder pro Frau braucht, können Sie überall lesen. Benötigt werden aber mindestens 2,1 Kinder pro Frau, um die Sozialsysteme am Laufen zu halten und zwar weit über den demografischen Wandel hinaus. Die drohende Verknappung von Arbeitskräften soll mit einer höheren Arbeitsbeteiligung von Frauen ausgeglichen werden. Die Mutter, die sich einige Jahre nur auf ihr Kind konzentriert, passt hier nicht ins Konzept.

Aus einem weiteren Vortrag habe ich mitgenommen, dass der Renteneintritt immer sehr schnell zu kognitiven Verlusten führe. Wer nicht mehr gefordert wird, lässt nach. Das ist auch mit gesundem Menschenverstand nachzuvollziehen.

Am Schönsten jedoch fand ich den zitierten Satz von Ingmar Bergmann:
„To grow old is like climbing mountains - you get a little shortness of breath but get much better views. 
Älterzuwerden ist wie das Klettern auf Berge - man wird etwas kurzatmig, erhält dafür aber sehr viel bessere Aussichten!

Damit ist natürlich der allumfassende Überblick über die Dinge gemeint! Wie recht er doch hat! Oder?

Den wünsche ich Ihnen auch!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 




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Eine ganz besondere Initiative biografischer Art: Fuckup Nights!

Wenn einem in Deutschland etwas nicht gelingt, dann wird man immer noch schnell als Versager abgestempelt. Eine Kultur des Scheiterns ist hier noch nicht erprobt. Das ist in den USA - und nicht nur dort - ganz anders. Die Initiative "FUCKUP NIGHTS - Stories about failure" finde ich bemerkenswert: Weltweit finden Veranstaltungen statt, bei der eine oder mehrere Personen berichten, warum sie mit ihrer Geschäftsidee gescheitert sind, was sie daraus gelernt haben und welches Projekt sie nun - mit hoffentlich besserem Erfolg - verfolgen! Auch in Deutschland gibt es diese FUCKUP NIGHTS einmal im Monat. Wer sich auf die Mailingliste setzen lässt, wird regelmäßig darüber informiert.

Germany, Leipzig: April 13, 8:00 PM - Elsterartig, Dittrichring 17

Germany, Mannheim: April 29, 7:00 PM - Hafenstraße 68

Germany, Nürnberg: April 13, 6:30 PM - Campus Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 2

Mit diesem LINK geht´s zur Webseite. In 68 Städten aus 32 Ländern finden in diesem Monat Veranstaltungen statt. Letztlich alles sehr persönliche Unternehmensbiografien, ich finde es eine tolle Idee!
Formulieren wir es doch mit altbekannten Sätzen wie: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Ich finde es höchste Zeit, dass hier global ein anderes Bewusstsein geschaffen wird, damit sich auch junge Menschen mehr trauen und ihr Mut respektiert und anerkannt wird. Und auch die Tatsache, dass man aus Fehlern lernen kann. Sonst ziehen wir nur lauter angepasste junge Menschen groß. Es wird höchste Zeit dafür, besonders in Deutschland! 
Was meinen Sie?
Ich freue mich auf Ihre Meinung!
Nur das Beste wünscht herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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Männer sind auf dem Vormarsch - ein Blick in die Zukunft!



Hochaltrigkeit ist weiblich und in Zeiten des demografischen Wandels werden wir viele ältere und hochaltrige Frauen haben. Das finde ich sogar eine sehr schöne Vorstellung, da man aus der Forschung weiss, dass Gruppen mit "Omas" bei Mensch oder Tier länger leben und mehr Nachkommen haben. Zum Beispiel fand man heraus, dass Elefantenherden mit einer 55jährigen als älteste Elefantenkuh mehr Nachwuchs haben und weniger nervös auf Neues reagieren, also stressresistenter sind, als wenn die älteste Elefantenkuh nur 35 Jahre alt war.
Übrigens gibt das Foto auch das zukünftige Verhältnis von Mann und Frau unter unseren Ältesten wieder, wenn man sich die zukünftige Zahl der 100jährigen anschaut: Von den fast 18 000 Hundertjährigen heute sind 3000 Männer und 15 000 Frauen, also 1:5. Im Jahr 2050 soll es bereits 101 000 Hundertjährige geben, wovon 26 000 männlich und 75 000 weiblich sind, ein Verhältnis von nur noch 1:3. Und im Jahr 2060 soll das Verhältnis Männer zu Frauen unter den Hundertjährigen nur noch bei 1:2,5 liegen bei 182 000 Hundertjährigen….
Männer sind auf dem Vormarsch!

Übrigens: In den Medien finden Sie sehr unterschiedliche Zahlen zu den aktuellen Hundertjährigen, und fast immer sind diese falsch! Warum? Weil es Mühe bereitet, sie herauszufinden. Das Bundesamt für Statistik weist diese nämlich nicht als Gesamtzahl aus, sondern man muss sich die Zahl aus einer endlos langen Exceltabelle erarbeiten - und das habe ich natürlich getan!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen dem netten Foto oben gemäß einen schönen Frühling!
Alles Liebe wünscht
Ihre Dagmar Wagner



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"Was heisst schon alt?" Neue Altersbilder als Wanderausstellung im Starnberger Landratsamt


Foto: Ein Tag im Mai von Timm Stütz

Die Wanderausstellung "Was heisst schon alt?" vom Familienministerium der Bundesregierung ist aktuell zu sehen im Landratsamt Starnberg: Die Politik bemüht sich, überkommene Altersbilder durch neue zu ersetzen. Der Fotowettbewerb 2011 rief bundesweit zur Einsendung von Fotos zu diesem Thema auf. Die Initiative heisst: AltersBilder-Neue Perspektiven Neue Chancen. Eine wichtige Aktion, um beim demografischen Wandel endlich auch positive Signale zu setzen. Ältere Menschen sind natürlich heute mobiler, fitter und aktiver. Und das soll schließlich endlich auch jeder wissen! Wenn dann 2030 fast 30% in Deutschland älter als 65 Jahre sind, muss etwas getan werden. Besonders junge Menschen sollen ihre Altersbilder überprüfen, so unsere Ministerin Schwesig!

Und außerdem, ich zitiere aus der Webseite:
"Das Programm 'Altersbilder' betont deshalb Kompetenzen und Stärken älterer Menschen und entwickelt ein neues Leitbild vom Alter. Es soll dazu beitragen, dass Seniorinnen und Senioren ihr Engagement ungehindert von überkommenen Vorstellungen entfalten können. Dazu trägt das Programm unter dem Motto „Alter neu denken“ mit vielfältigen Aktionen und Initiativen bei."

Unser Landrat Karl Roth mit seinem Team wie z.B. Thomas Schwab tut hier bereits vieles für den Landkreis, wie schon an anderer Stelle berichtet. Ich hätte mir ein wenig mehr Platz für die Präsentation der Ausstellung gewünscht, sie ist etwas stiefmütterlich und nicht wirklich erkenntlich als Blickfang aufgebaut. Aber wenn halt kein Platz ist...dann muss es eben auch so gehen! Ich finde es prima, dass man sich dem Thema widmet!


Fotograf: Hans Borghorst
DJ für ein älteres Publikum so ab 40 bin ich übrigens auch....

Unter diesem LINK sehen Sie alle Fotos des Wettbewerbs.
Unter folgendem LINK können Sie sich noch zu weiteren Themen dieser Initiative informieren!
Eine interessante Webseite, wie ich finde!
Viel Spaß!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner



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Wohnmodelle zwischen Alt und Jung? Kann das gut gehen? Eine Veranstaltung des Seniorenbeirats in Gauting am 3. Februar um 20:00 Uhr!

"Wir sind die Neuen" - dieser wunderbare Film bildet die Grundlage zu einem besonderen Filmabend im Gautinger Kulturzentrum am 3. Februar um 20 Uhr! Veranstalter ist der sehr engagierte Seniorenbeirat in Gauting, der nach dem Film zur Diskussion zu einem natürlich spannenden Thema anregt:
"Kann ein Wohnmodell zwischen Alt und Jung funktionieren?" Moderiert wird das Gespräch von Sabine Zaplin! Die interessante Frage kann durchaus auch kontrovers diskutiert werden, nicht jeder befürwortet das Zusammenleben von Jung und Alt, nur damit sich die "Alten" jünger fühlen. Es gibt durchaus auch Wissenschaftler, die meinen, dass ältere Menschen beim Älterwerden auch genug Zeit und Raum zur Introversion benötigen. Davon sollte nicht zuviel "Jugend" ablenken, so meinen diese. Ein Gedanke, den man zumindest berücksichtigen könnte. Das heisst ja nicht, dass man sich ab einem gewissen Alter nur noch auf sein Innenleben zurückziehen soll. Aber ein wenig Raum dafür sollte wohl möglich sein! Ich bin gespannt!
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer unten!

Viel Spaß bei der Veranstaltung wünscht herzlichst - Ihre Dagmar Wagner



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"Wir-Gefühl" für 4,50 Euro von Brigitte!


Das neue Frauenmagazin ab dem 55. Lebensjahr!

Vielleicht haben Sie bereits das neue Brigitte-Magazin "Wir" entdeckt: Das Magazin für die dritte Lebenshälfte, gemeint sind Damen ab 55 Jahren aufwärts. Der Begriff "dritte Lebenshälfte" kann ja nur "rhetorisch" gemeint sein, denn dass es keine drei Lebenshälften geben kann, wird den "alten Hasen", also Blattmachern von Brigitte, ganz sicher klar sein. Unser immer längeres Leben wird inzwischen von Forschern in immer mehr Abschnitte geteilt, sogar das "Alter" so ab 55 Jahren hat laut Gene D. Cohen nochmals vier weitere Phasen.
Aber nun zum Heft. Die Frauenzeitschrift BRIGITTE galt und gilt inhaltlich noch immer als eines der besten Hefte auf dem Markt. Brigitte WIR bringt ordentliche Artikel über bekannte, besondere Persönlichkeiten, über die wir alle allerdings nun wirklich schon genug gelesen haben wie z.B. Hannelore Elster oder Jane Goodall. Natürlich bleiben Gesundheits- und Schönheitstipps und auch Tipps für eine lange, glückliche oder überhaupt andauernde Partnerschaft sowie Artikel über das "Körpergefühl im Alter" nicht aus. Da wir ja immer älter werden, müssen wir ja auch immer länger mit unserem Partner auskommen, "das Zeitliche segnet uns ja immer später". Da kann also so manch guter Rat nur teuer sein. Aber wer gerne in Magazinen blättert, der muss sich bei Brigitte WIR nicht ärgern. Vor allem wird das Älterwerden weder glorifiziert, noch davor Angst gemacht. Hier wird meiner Meinung nach eine gute Balance gehalten. 
Bitte klicken Sie für den ganzen Artikel jetzt auf WEITERLESEN!

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Dagmar Wagner zum Jahresende im Interview im SCHLOSSMAGAZIN!



Das Jahresende hielt noch eine schöne Überraschung für mich parat: Mein Interview in der aktuellen Ausgabe des SCHLOSSMAGAZINs (Ausgabe Fünfseenland) mit Konstantin Fritz und das gleich noch als Titelstory. Damit hatte ich nun nicht gerechnet, und mein Mann meinte noch schmunzelnd, dass ich auf meine alten Tage jetzt noch "Covergirl" geworden bin. Mein Thema natürlich: das Alter und Älterwerden, und zwar im Film, in meinen Vorträgen und bei meiner Biografiearbeit. Ich freue mich über das Interesse und vor allem die Wertschätzung, und wer das Interview gerne lesen möchte, hier ist der
LINK
dazu! Viel Spaß beim Lesen!
Ich wünsche Ihnen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, der hoffentlich nicht verregnet sein wird!
Ihre Dagmar Wagner 

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"Zwischen den Jahren" - was bedeutet das eigentlich?

Wahrscheinlich geht es Ihnen wie mir, wie selbstverständlich kommt es einem über die Lippen: Was macht ihr denn so "zwischen den Jahren"? Wir gebrauchen diese Formulierung ständig, aber wissen Sie eigentlich, woher diese kommt? Als ich heute per Email die guten Neujahrswünsche von dem geschätzten Herrn Prof. Dr. Karlheinz Geißler, Deutschlands bekanntester Zeitforscher, aus München erhielt, enthielt diese eine interessanten Link. Chrismon.de, das evangelische Online-Magazin, veröffentlichte ein ziemlich spannendes Interview mit ihm, nicht umsonst wird Prof. Geißler auch "der Zeitpapst" genannt. In diesem Interview erklärt er die Hintergründe zu dieser Formulierung "zwischen den Jahren", hier als Zitat aus seinem Interview:


Prof. Dr. Karlheinz Geißler, der Zeitforscher aus München und
ehemaliger Professor für Wirtschaftspädagogik an der Universität der Bundeswehr München

"Selbst die frühen Christen kannten keine Tage zwischen Weihnachtsstille und Silvesterknallerei. Zwar feiern sie seit dem 4. Jahrhundert Christi Geburt, wie ja heute noch am 25.Dezember, doch für sie war dieser Tag anfänglich identisch mit dem Tag des Jahresbeginns. Daher gab es auch für sie logischerweise keinen Zeitraum, den sie „Zwischen den Jahren“ hätten nennen können.

Erst im Jahr 1691 setzte Papst Innozenz XII. den Jahreswechsel verbindlich auf den ersten Januar fest. Hundert Jahre zuvor hatte Papst Gregor XIII. eine sinnvolle und längst fällige Kalenderreform bekannt gegeben, in deren Rahmen einmalig 10 Tage aus dem Kalender gestrichen wurden. Eine nicht unerhebliche Zahl von Protestanten weigerte sich jedoch damals dem papistischen Zeitdiktat zu folgen und richtete das individuelle und das soziale Leben weiterhin am alten Kalender aus. So gab es in Deutschland, die Kirchenspaltung war Anlass und Ursache, für längere Zeit zwei Zeitrechnungen, die um einige Tage differierten. Das neue Jahr begann also, je nach Kalender, an unterschiedlichen Tagen. Jene Tage, die zwischen den jeweiligen Jahresanfängen lagen, nannte man im Volksmund dann durchaus treffend die Tage „zwischen den Jahren.“

Die Redensart hat die Zeiten überdauert, obgleich, oder vielleicht gerade deshalb, sie einen Sinn mit sich trägt, der den meisten Menschen unbekannt ist. Sie gibt heute, wo Protestanten und Katholiken dem gleichen Kalender folgen, den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr eine besondere Färbung. In den von Traditionen weitestgehend ausgedünnten Gegenden, in denen Weihnachten und Silvester weniger Feste als strategische Herausforderungen sind, kursiert für diese Tage des Dazwischen in neuerer Zeit auch die Bezeichnung „Brückentage.“

Nun sind wir alle ein bisschen schlauer. Wer gerne das ganze sehr empfehlenswerte Interview lesen möchte, hier bitte der LINK dazu.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016! Alles Liebe und Gute von
Ihrer Dagmar Wagner

 

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Schluss mit den Mythen um unser Gehirn!




Zum Jahresende hier noch für Sie eine der am meisten verbreiteten Lügen über das Gehirn. Bei meinem letzten Vortrag zum Thema "Die positiven Veränderungen und Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr" sprach mich ein Zuhörer darauf an, dass wir doch nur 10% unseres Gehirns gebrauchen würden, also satte 90% grundsätzlich immer untätig wären und keinerlei Funktion hätten. Das stimmt so natürlich nicht, aber der Zuhörer war nicht abzubringen von seiner Meinung und meinte, er hätte das aber gelesen. Damit hat er sicherlich recht, denn genau diese Lüge über unser Gehirn wird ständig verbreitet. Hier in Kürze für Sie die knappe und leicht verständliche Wahrheit dazu:
Es ist richtig, dass im aktuellen Moment immer nur bestimmte Areale unseres Gehirns aktiv sind! Das hat einfach damit zu tun, dass für bestimmte Aktivitäten auch nur bestimmte Gehirnregionen gefordert sind. Wenn Sie sich bewegen, wird z.B. dazu die für Motorik zuständige Region in Ihrem Gehirn aktiv. Ob das dann nun 10 oder 20 oder 30% des gesamten Gehirns sind - das soll nun einmal dahin gestellt bleiben. Diese Messungen wären einfach zu aufwendig.
Aber natürlich benutzen wir alle Teile unseres Gehirns - nur halt je nach Anforderung.
Wenn also geschrieben wird, wir würden nur 10% unseres Gehirns benutzen, dann ist nicht damit gemeint, dass 90% der Gehirnmasse keine Funktion hat. Das ist einfach Blödsinn.
Übrigens: Würden wir tatsächlich auf einmal alle Gehirnregionen zu 100% benutzen, bekämen wir einen epileptischen Anfall, unser Gehirn ist darauf gar nicht eingestellt, es käme zu einem Supergau, einem Gewitter.

Außerdem wäre und ist es uns auch gar nicht möglich, 100% unseres Gehirns gleichzeitig zu benutzen, da wir die dafür benötigte Energie gar nicht aufbringen könnten als Mensch: Der Grund dafür ist, dass unser Gehirn zwar nur 2% unserer Körpermasse ausmacht, jedoch 20% unserer Körperenergie und des körpereigenen Sauerstoffs benötigt. Würde gleichzeitig das gesamte Gehirn aktiviert, so wäre der Energiebedarf größer, als die Energie, die unser Körper zu einem Zeitpunkt zur Verfügung stellen kann.

Alles klar?
Jetzt können Sie in netten Runden mit dieser Lüge über´s Gehirn "aufräumen"!!!
Viel Spaß damit!
Ihre Dagmar Wagner 

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Neue Termine für kommende Veranstaltungen von und mit Dagmar Wagner

Natürlich geht es auch gleich im neuen Jahr 2016 weiter mit meinen Vorträgen und Veranstaltungen. Einige sind noch in Planung, aber mancher Termin steht schon fest. Bitte lesen Sie dies auf meiner Webseite unter diesem LINK nach. Und falls Sie Fragen oder Anregungen zu meinen Vorträgen haben sollten, zögern Sie nicht, mich anzurufen oder eine Email zu schicken.
Soviel vorab:
2. Februar 2016
Vortrag über biografisches Arbeiten

19. April 2016
Vortrag über die Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr!

Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Zum Feste nur das Beste!


 
Foto: Moritz Wagner


wünscht allen Klient(inn)en, Zuhörer(inne)n meiner Vorträge und Veranstaltungen, Zuschauer(inne)n von Ü100, Unterstützer(inne)n, Interessierten sowie lieben Bekannten und allen Freund(inn)en ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein wirklich richtig gutes neues Jahr 2016!

Ich danke Ihnen/euch für Ihr/euer Vertrauen, das Interesse und die vielen positiven Worte zu meinen Aktivitäten. Ich danke auch für die vielen bereichernden - sehr oft auch neuen - Begegnungen. 

Die Kinoversion von Ü100 habe ich gerade eben mit einer Länge von 82 Minuten fertiggestellt, sozusagen noch zum Jahresende! Mehr dazu im nächsten Jahr!

Bis dahin wünsche ich von Herzen alles alles Liebe und Gute! 

Ihre / eure Dagmar Wagner


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"Ewige Jugend" oder "Ewiger Blödsinn"?

Ich verstehe es nicht, nein, ich verstehe es überhaupt nicht: Die Auszeichnungen für den Kinofilm "Ewige Jugend" von Paolo Sorrentino mit Michael Caine und Harvey Keitel in den Hauptrollen. Der Film wurde als bester Europäischer Film ausgezeichnet, Sorrentino als bester europäischer Regisseur und Michael Caine als bester Hauptdarsteller.

 
Michael Caine wurde beim Europäischen Filmpreis als bester europäischer Hauptdarsteller ausgezeichnet. (Foto: Reuters)

Nach dem Filmstart wurde ich von vielen Seiten gefragt, wie ich den Film denn finden würde. Natürlich weiß mein Umfeld, dass ich mich beruflich mit dem Thema "Alter, Älterwerden und Hochaltrigkeit" hinsichtlich ganz unterschiedlicher Aspekte befasse. Leider hatte ich nur keinerlei Zeit, den Film anzusehen, da ich gerade die Kinoversion von "Ü100" herstellte. Als ich dann zum x-ten Male mit den Worten: "Dagmar, also jetzt wollte ich dich unbedingt fragen, wie du den Film findest!", da entschloss ich mich, an meinem ersten und einzigen freien Abend nach München ins Kino zu fahren. Was dann folgte, ärgerte mich sehr. Worum geht es in dem Film? Zwei ältere oder auch alte Männer treffen sich einmal im Jahr in einem Wellnesshotel mitten in den Schweizer Alpen. Dort erzählen sich die uralten Freunde immer nur die positiven Ereignisse aus ihrem Leben. Natürlich sind auch noch viele andere ältere Urlauber in dem Hotel, die in ihrer "Menge" sehr artifiziell entweder auf dem Weg zum Wellnessbereich, nackt in der Sauna oder im Schwimmbad in Szene gesetzt werden. (Bitte drücken Sie jetzt auf Weiterlesen…)

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Am 12.12.2015: Filmseminar in der Hanns-Seidel-Stiftung, München, mit "Ü100" und Dagmar Wagner

Meine Einladung in die Hanns-Seidel-Stiftung zum bekannten Filmseminar empfand ich als große Ehre. Schließlich befand ich mich in bester Gesellschaft mit Helmut Dietl, Volker Schlöndorff, Caroline Link - um nur einige meiner Vorgänger zu nennen. Die Kurzversion von "Ü100" wurde gezeigt und löste wie immer eine sehr rege Diskussion aus! Zusammen mit dem Münchner CSU Stadtrat Herrn Marian Offman diskutierten wir nach dem Film über den demografischen Wandel, hier mit klarem Bezug zu München.
 

Der Münchner CSU Stadtrat Marian Offman

Es moderierten die Schauspielerin Christine Weissbarth und Artur Kolbe von der Hanns-Seidel-Stiftung, Referatsleiter beim Institut für Politische Bildung Referat III/03
Kommunalpolitik, politische Rhetorik und Öffentlichkeitsarbeit, Film und Ethik. Ein paar interessante Informationen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:
Altersarmut nimmt tatsächlich zu. Die Prognosen sind keine leeren Drohungen. Wurden im Jahr 2010 noch 11 000 Münchner über 65 Jahren mit der Grundsicherung versorgt, sind es im September 2015 bereits 14 000 Münchner über 65 Jahren, die eine Grundsicherung benötigen. Doch die Dunkelziffer liegt noch höher: Die Stadt München schätzt, dass mindestens weitere 14 000 Münchner Bürger Anspruch auf die Grundsicherung hätten, diese aus Scham allerdings nicht in Anspruch nähmen. Darum wurden nun extra Sozialpädagogen eingestellt, um diese Bürger persönlich zu besuchen und auf ihre Grundrechte aufmerksam zu machen. Dieses Grundrecht ist Bayerisches Recht und wurde direkt von der Stadt München übernommen. Das ist ziemlich einzigartig in Deutschland. Bravo kann man da nur sagen! Auch ein Platz im Pflegeheim ist in München immer gesichert. Der Fokus liegt jedoch darauf, ältere Menschen so lange wie nur möglich in ihren eigenen vier Wänden, also zuhause ambulant zu behandeln. Dies gelingt inzwischen immer besser, so dass sich die Verweildauer im Münchner Stift inzwischen auf durchschnittlich vier Monate verkürzt hat. Diese Informationen - und natürlich noch viele andere - von Herrn Offman fanden wir alle sehr interessant.
Und dass mein Film "Ü100" wieder so wunderbar ankam beim Publikum - das freute mich natürlich auch!
Mal sehen, wie es mit der Kinofassung weiter geht!
Sehr herzliche Grüße von 
Ihrer Dagmar Wagner
 

 

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Darstellerin aus "Ü100" wird 106 Jahre alt!

Wer meinen Dokumentarfilm "Ü100" gesehen hat, verliebte sich sofort in sie: Erna, der begeisterte Bayern Fan, wurde letzte Woche 106 Jahre alt!
Und natürlich habe ich ihr gratuliert. Seit den ersten Dreharbeiten im Dezember 2013 ist Erna vielleicht nicht mehr ganz so schnell mit ihrem Rollator unterwegs, weitere Strecken wird sie jetzt mit dem Fahrstuhl gerollt - weil man einfach Angst hat, dass sie hinfallen und sich dabei verletzen könnte! Aber geistig und seelisch ist Erna weiterhin wunderbar: Einfach toll, wenn man so zufrieden altern kann und darf! Zuerst sang ein Kinderchor, dann gab es kurze Reden und ein tolles Gedicht von einem "Mitbewohner". Nach dem Mittagessen legte Erna eine Ruhepause ein und dann gab es ihre Lieblingstorte im großen Saal, zu der sie alle Mitbewohner eingeladen hatte. Ihre Tochter und ihr Sohn waren mit den Ehepartnern dabei, und zwei Tage später kam dann die ganze riesengroße Familie zusammen! So kann es auch gehen, wenn man älter wird!
Ich wünsche Erna, dass sie weiterhin so gesund bleibt!
Und Ihnen wünsche ich eine schöne Vorweihnachtszeit!!!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner




 
Erna an ihrem 106. Geburtstag mit dem Bürgermeister Herr Bernwieser und einem Kinderchor!

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Rückblick: Dagmar Wagner in Fahrt bei BergSpektiven am 5.11.2015



Christian Kalinke, Initiator und Moderator von BergSpektiven, mit mir während der Veranstaltung: Wie man sieht ging es sehr lebendig zu! Ich danke für einen gelungenen Abend mit einem sehr sehr angenehmen Publikum! Maike van den Boom und der Philosophieprofessor Prof. Dr. Michael Bordt waren auch als Interviewpartner eingeladen! Eine wirklich bunte Runde, die facettenreich zum Thema "Glück" referierte. Ich denke mal, alle haben etwas dazu gelernt!
Mein Dank geht an Christian Kalinke, der mit seiner Frau Ute diesen Abend vorbereitet und dann prima moderiert hat!

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Zum dritten Mal in diesem Jahr: Dagmar Wagner im Literaturcafé Waschhäusl Pöcking!

Und auch dieses Mal war es wie immer konzentriert, entspannt und stimmungsvoll: Das kleine Literaturcafé hat Stil und Atmosphäre. Gestern habe ich dort vor einigen Besuchern meinen Film "Ü100" gezeigt! Die Diskussion verlief intensiv und bereichernd. Einfach eindrucksvoll, was dieser Verein auf die Beine stellt!
Danke und "Hut ab" - schön war´s!
Bis zum nächsten Mal!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner
 
Die Stimmung danach: Im unermüdlichen Einsatz werden nun Leinwand, Beamer und Soundsystem wieder abgebaut!
Danke für den schönen Abend!

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Ein Blick in die Zukunft: Der demographische Wandel fordert Ruhezonen im Supermarkt!

Heute spontan beim Einkaufen beim Tengelmann entdeckt: Fröhliche Senioren beim Einkaufsplausch auf der Bank in der Weinabteilung! Herrlich! Der Ort hatte weniger mit dem Wein als vielmehr mit der einzigen möglichen Sitzgelegenheit im Tengelmann zu tun. Service wäre nun auch ein Tässchen Kaffee gewesen, aber so weit sind unsere Supermärkte noch nicht - kommt aber noch, da bin ich mir ganz sicher.

 
Drei sehr vergnügte Senioren bei ihrem Bäuschen im Tengelmann. Ich bin mir sicher: Ruhezonen für Senioren wird es bald in jedem Supermarkt geben! Ein Tässchen Kaffee wäre halt jetzt noch schön...

Was meinen Sie?
Viele schöne Schwätzchen wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Thema "GLÜCK": Die nächste Veranstaltung mit Dagmar Wagner am 5.11.2015 im Hotel Schloss Berg um 19:30 Uhr!



Über diese Einladung habe ich mich sehr gefreut: Hier werde ich zuständig sein für das "Glück im Alter" und aus neurophysiologischer Perspektive erläutern, warum ältere Menschen positivere Sichtweisen und Einstellungen entwickeln. Denn dazu gibt es inzwischen spannende Forschungsergebnisse! Gehirnforschung ist ja mein Schwerpunkt, und unsere Glücksgefühle werden ja von unserem Gehirn produziert. Tatsächlich sind "Wir" das Glück, das natürlich durch äußere Reize angeregt werden kann. Und genau diesen sollte man gegenüber ziemlich kritisch sein!
Ich freu´ mich auf Sie!
Bis dann - herzlichst Ihre Dagmar Wagner

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Bei strahlendem Sonnenschein: Glauben, Wissen, Zweifeln - Philosophische Vorträge zum Thema "Jenseits alter Gewissheiten" im Rittersaal, Schloss Kempfenhausen, am 24.10.2015

Wir hatten wirklich Sorge, wer bei diesem wunderbaren Wetter wohl kommen mag, doch kurz vor 14:00 Uhr füllte sich der Saal. Gut 3/4 der Sitze waren belegt und los ging´s mit drei Vorträgen von Pfarrer Johannes Habdank aus meiner Heimatgemeinde Berg am Starnberger See, Prof. Volker Rühle (Philosophie) und von mir. Kein geringerer als der bekannte Schriftsteller Johano Strasser moderierte die Veranstaltung und los ging´s! Ebenfalls Teil der Veranstaltung waren die Werke der Malerin Juschi Bannaski "Wege" sowie die Installation von Roman Woerndl "Innen-Raum-Aussen".



(v.l.n.r.: Volker Rühle (Professor für Philosophie), Schrifsteller Johan Strasser (Moderation), Pfarrer Johannes Habdank aus Berg.)
Ich fehle leider, da ich das tolle Foto mit diesen spitzbübisch blickenden Herren gemacht habe. Wer jetzt noch behauptet, Philosophie sei langweilig, wird allein durch diese sehr munter und frech dreinblickenden Philosophen eines Besseren belehrt.

Verzeihen Sie mir, wenn ich die Vorträge jetzt nicht für Sie zusammenfasse. Wir haben uns über eine tolle lange auch kontroverse Diskussion gefreut, wo auch herzlich gelacht wurde. Von wegen Philosophie sei angestaubt!!!
Juschi Bannaski und Roman Woerndl sei herzlichst für die Organisation der Veranstaltung gedankt! Knabbereien zusammen mit Kaffee oder Wein haben uns auch die Gespräche "danach" im Foyer noch bereichert. Und immerhin: Die Sonne schien auch am Sonntag noch und so soll es jetzt ja ein paar Tage weiter gehen.

Von Herzen danke ich aufrichtig allen Besuchern, die bei uns waren!
Beste herbstliche Grüße kommen von Ihrer Dagmar Wagner


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Vortrag von Dagmar Wagner im Rahmen der Veranstaltung: "Jenseits alter Gewissheiten!" am 24.10.2015 im Rittersaal, Schloss Kempfenhausen



Samstag, 24. Oktober 2015
Ort: Rittersaal, Schloss Kempfenhausen, Milchberg 11, 82335 Kempfenhausen
Uhrzeit: 14-18 Uhr

 

GLAUBEN, WISSEN, ZWEIFELN  - Philosophische Vorträge zum Thema "Jenseits alter Gewissheiten" 
von Dagmar Wagner, Johannes Habdank, Volker Rühle, Florian Hildebrand. Moderation: Johano Strasser

In schöner Fortsetzung zu dem erfolgreichen Auftakt der Veranstaltungsreihe im letzten November 2014 folgt nun die 2. Veranstaltung mit dem Titel: „Jenseits alter Gewissheiten“. 

Titel des Vortrags von Dagmar Wagner:  
„Wenn ich alt bin, werd´ ich...??? Grenzenloser Aktivismus versus Ruhe im Alter.“

Über den unschätzbaren Wert älterer und alter Gehirne: Neue fundierte Gewissheiten aus der Gehirnforschung zu den Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr, die mit alten Gewissheiten aufräumen und dem Alter scheinbar kaum noch Grenzen setzen. 

Aber Wer oder Was gibt Wie dem immer länger andauernden Alterungsprozess ohne Schönfärberei Sinn, und welchen Beitrag können - wenn überhaupt - Spiritualität, Achtsamkeit und Religion dabei leisten?

Jenseits von Arbeit, Ehrenamt, Hobbys und Reisen:

die Herausforderungen neuer Grenzverschiebungen im Alter als Spagat zwischen Selbstoptimierung, Zweckoptimismus, Selbst- oder Fremdbestimmung und dem notwendigen Bedürfnis, endlich in Ruhe altern zu dürfen.

 Eintritt für die ganze Veranstaltung: 10 Euro
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Klein aber fein: Biografisches Schreiben im Literaturcafé Waschhäusl, Pöcking, am 17.11.2015



Ein kleiner Willkommensgruß für jede meiner Seminarteilnehmerinnen

Insgesamt acht Tische gibt es in dem wunderbaren kleinen Literaturcafé Waschhäusl in Pöcking, das zentral an der Hauptstrasse aber dennoch idyllisch neben Kirche und Rathaus gelegen, die nötige Ruhe und perfekte Atmosphäre für mein Seminar "Biografisches Schreiben" geboten hat. Meine Teilnehmerinnen waren alle bereits erfahrene "Schreiberinnen", hatten teilweise bereits eigene Bücher verfasst und viele andere Schreibseminare besucht. Sechs Stunden haben Sie Übungen von mir "geschrieben", ihre Hausaufgaben haben auch alle gemacht. Jede fasste schnell Vertrauen und las das gerade Geschriebene den anderen vor. Biografisches Schreiben bedeutet für mich nicht, mit der Geburt zu beginnen und mit der aktuellen Situation aufzuhören, also in strenger Chronologie sein Leben "abzuwickeln"! Ich biete viele verschiedene Übungen an, die alle gesammelt zum richtigen Zeitpunkt eine spannende Biografie ergeben. Interviews, Briefe, Dialoge, Charakter- und Fotobeschreibungen, kurze Notizen und vieles mehr gehören für mich zu einer Biografie. Alles werde ich hier natürlich nicht verraten.

Den Teilnehmerinnen hat es sehr viel Spaß gemacht, sechs Stunden sind schnell verflogen. Jede hatte bereichernde Anmerkungen und sichtlich erfüllt verabschiedeten wir uns. Ich danke den Damen für diese intensiven, schönen Stunden. Ihre Aufmerksamkeit, Konzentration und Begeisterung waren ganz besonders!
Danke, dass Sie dabei waren! Es war mir eine sehr große Freude und Bereicherung!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Die Veranstaltung zum demografischen Wandel im Landkreis Starnberg am 11. Oktober 2015 im Kino Breitwand, Starnberg

Ein sehr interessiertes, aufmerksames Publikum, das nach dem Film "Ü100" bis zum Sonntagsbraten bei der Diskussion geblieben ist - mit vielen Fragen und Anregungen!
Die Namen der hochkarätigen Experten auf dem Podium lesen Sie unter dem Foto!
Mein Dank gilt allen, die am Sonntag Vormittag zu dieser sehr interessanten Veranstaltung gekommen sind.
Eine inhaltliche Zusammenfassung lesen hier: Sehr gefreut hat mich der heutige Artikel in der Süddeutschen Zeitung von Sylvia Böhm-Haimerl, den Sie unter diesem LINK und diesem LINK lesen können!



Ein tolles Podium, das mit Engagement und viel viel Sachverstand diskutierte und Fragen beantwortete:

v.l.n.r.: Seniorenbeirätin Ulla Ottmar (Gauting), Seniorenbeirat Burkard Siewert (Herrsching), Dr. Christine Schwendner zuständig für Seniorenpolitik beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Landrat Karl Roth, Seniorenbeirätin Frau Hanka Schmitt-Luginger (Gilching), Dagmar Wagner (Moderation)

Und weiter geht´s zu meinem nächsten Termin: Ein praktisches Seminar zum biografischen Schreiben am kommenden Samstag, 17.10.2015 im schönen Literaturcafé Waschhäusl, Pöcking, von 10-16 Uhr für alle, die ihre Biografie endlichen anpacken wollen…
Mehr Information unter diesem LINK.

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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Mein Vortrag beim Lions Club - Was für ein schönes Ambiente!

So schön kann ein Vortrag sein: In diesem herrlichen Raum vom Hotel Kaiserin Elisabeth in Feldafing mit diesen wunderbaren alten Stühlen habe ich am Montag, den 21. September meinen Vortrag zum Thema "Die positiven Veränderungen und Stärken des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr" gehalten. Keine Sorge: Die Stühle waren alle besetzt, aufgrund des großen Andrangs mussten sogar noch weitere Stühle hergebracht werden! Ich danke dem Präsidenten Dr. Walter Donhauser für die tolle Einladung und dem Publikum für sein großes Interesse und die wirklich zu spürende Aufmerksamkeit!

 
Keine Sorge - alle Stühle waren bald voll besetzt!


 



Ganz ehrlich - dieser Saal vom Hotel Kaiserin Elisabeth in Feldafing ist mein Lieblingsort zum drinnen sitzen am Starnberger See! Besonders im Winter...

Meine weiteren Vorträge oder Seminare finden Sie unter diesem LINK!

Beste Grüße und alles Liebe kommt von Ihrer Dagmar Wagner
 

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Das Fitness-Studio für Ihren Kopf!

Ja liebe Leserinnen und Leser, es war ja nur abzuwarten, wann sich das Thema "Gehirn ab 50" mehr und mehr ausbreiten wird. Nun gibt es eine Webseite, wo Sie Ihr Gehirn trainieren können:  www.neuronation.de

Leider kann ich Ihnen nichts zu dem Programm sagen, da ich selber noch keine Zeit hatte, es auszuprobieren. 
Ausgezeichnet wurde dieses Gehirntraining durch die AOK und die Bundesregierung.
Wissenschaftlich kooperieren die Macher mit der Freien Universität Berlins und der Technischen Universität Dortmund.

Da das Thema Gehirnforschung mein Spezialgebiet ist, kann ich Ihnen nur soviel sagen, dass Konzentrationsübungen ganz unterschiedlicher Art ganz sicher nicht schädlich sind. Wer nur Sudoku oder Kreuzworträtsel löst, der oder die trainiert sein Gehirn nur in einem Spezialbereich - und das hilft wenig. Auf dieser Webseite allerdings scheinen ganz verschiedene Übungen angeboten zu werden, so dass die Übenden hinsichtlich ihrer kognitiven Fähigkeiten auf ganz unterschiedliche Weise gefordert werden. Das finde ich nicht schlecht. Ich habe nicht herausgefunden, ob es etwas kostet. Anfangs beantworten Sie einige Fragen und dann wird nach Ihrer Emailadresse verlangt - ohne die geht nix! Das bedeutet, dass Ihre Antworten und auch Ihre Lerninhalte gespeichert und Ihnen zugeordnet werden können. Was darüber hinaus mit den Daten passiert - keine Ahnung. Ob man Ihre Daten für wissenschaftliche Zwecke benutzt, indem man Ihre Fortschritte als positiven Effekt der Übungen verbucht - keine Ahnung. Ob Sie angeschrieben werden und Werbung für Gedächtnispillen erhalten werden - weiß ich nicht!
Ich versuche, das für Sie herauszufinden!
Haben Sie bereits Erfahrungen mit Neuronation gemacht? Dann schreiben Sie mir doch! Ich freue mich darüber!
Sehr herzlich
Ihre Dagmar Wagner

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Liebesbriefe - die intimste Form biografischer Arbeit



Liebesbriefe als Garant für eine stabile Beziehung? Kann das sein? Tatsächlich haben Gehirnforscher Folgendes herausgefunden: Wenn auch nur ein Partner in einer Beziehung dem anderen regelmäßig Liebesbriefe oder positiv über die Beziehung in seinem Tagebuch schreibt, dann bleibt das Paar langfristig stabil zusammen!
Wenn Sie über die positiven Aspekte Ihrer Beziehung in Ihrem Tagebuch oder einem Liebesbrief schreiben, dann verbessert das die Wahrnehmung Ihrer positiven Emotionen so sehr, dass auch Ihr Partner zunehmend positive Worte benutzt. Einfach ausgedrückt: Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch heraus!
Eigentlich kein Hokuspokus, oder?
Dabei muss der nicht schreibende Partner nicht einmal die Tagebucheinträge oder Liebesbriefe lesen. In Krisenzeiten kann es schon ausreichen, das nur ein Partner an die positiven Aspekte der Beziehung denkt, bereits das zeigt seine Wirkung!

Herausgefunden hat man auch, dass eine negative Äußerung dem Partner gegenüber mindestens fünf positive Äußerungen braucht, damit die eine negative Aussage wieder "vergessen" wird. Das ist schon heftig! Zumindest ist auch hier eines klar: Man sollte die Wahl seiner Worte auch seinem Partner gegenüber immer mit Bedacht wählen, und nette Äußerungen schaden nie! Ich denke schon, dass dies hin und wieder leicht vergessen wird - so eine ganz einfach Sache!
Also - denken Sie dran! Versuchen Sie´s!

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

 

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Warum Tagebuch schreiben oder auch biografisches Arbeiten die Immunwerte erhöht!

Solche Aussagen klingen immer irgendwie nach Marktschreierei: "Tagebuch schreiben erhöht Ihre Immunwerte! Biografisches Arbeiten tut dies demnach auch!" Wenn ich diese Informationen nicht aus der Gehirnforschung und zwar von niemand geringerem als Herrn Prof. Dr.Dr. Manfred Spitzer bezogen hätte, hätte ich mich sonst auch nicht zu diesem Blogbeitrag entschlossen. Nun also ´mal der Reihe nach:
Menschen, die an drei bis fünf Tagen wöchentlich jeweils 20 Minuten über ihre Gefühle in einem Tagebuch  schreiben, entwickeln bessere Immunwerte!
Was das mit dem Schreiben zu tun haben soll?

Das Schreiben über die eigenen Gefühle erhöht den Zugang zu den Emotionen, verbessert auch die Wahrnehmung von positiven Emotionen. Und positive Gefühle stärken unser Immunsystem - das ist schon lange bekannt und wissenschaftlich nachgewiesen! So einfach ist das.
Beim Tagebuch schreiben behalten Sie auch die Kontrolle über Ihre Gefühle, denn man läßt nur so viel an "Gefühl" zu,
 wie man wohl selbst vertragen kann.
Diejenigen, die zu Beginn eher kühl über ihr Leben schrieben, aber dann langsam mehr und mehr Emotion zuließen, denen ging es immer besser mit der Zeit.

Auch wenn Sie sich nicht zu einer eigenen Biografie entscheiden oder aufraffen können - hin und wieder Tagebuch schreiben hat auch einen tollen Effekt!
Viel Spaß dabei wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner



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Meine persönliche Seeüberquerung - endlich geschafft!

Seit über 25 Jahren lebe ich am Starnberger See. Eine begeisterte Schwimmerin war ich vorher schon! Mein Traum war immer, den See schwimmend zu überqueren. Einmal im Jahr, nämlich im August, gibt es dazu eine offizielle Veranstaltung mit medizinischer Betreuung und anschließender Beurkundung - falls man angekommen ist! Diesen Termin - dieses Jahr am 8. August - habe ich nie geschafft. (LINK zur Veranstaltung).
Also entscheid ich mich gestern spontan zu meiner ganz eigenen Seeüberquerung - von Berg aus ans Ostufer.
Mein Mann begleitete mich mit einem kleinen Elektroboot und um 17 Uhr ging es los:



 
Konzentriert in der Mitte des Sees...

 


Und hier sehr sehr glücklich bei der Ankunft:



Ein Neoprenanzug oder Einschmieren mit Fett war nicht nötig - das Wasser war sehr angenehm warm, lediglich in der Mitte des Sees erwartungsgemäß etwas kühler - klar da ist der See auch ziemlich tief...

Vorher habe ich in Olivenöl aufgebratene Spagettireste mit Ketchup gegessen - Kohlehydrate halt und das war auch richtig so!

Wie lange war das mein Traum, einfach einmal "rüberschwimmen" - nun freue ich mich, dass ich es versucht und geschafft habe.
Gibt es etwas, was Sie schon lange einmal tun wollten und immer wieder verschieben…???
Los geht´s - kann ich da nur aufmunternd sagen...

In diesem Sinne alles Liebe und Gute von Ihrer Dagmar Wagner

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Die Wahl zum "Schönster älterer Herr" in Sao Paulo - eine ganz besondere Initiave!

Schönheitswettbewerbe für reifere Damen kennen wir bereits, aber nun kämpft auch die Männerwelt um einen Schönheitstitel, nämlich: "Schönster älterer Herr"!


Aureo do Nascimento gewinnt mit 63 Jahren den Titel "Schönster älterer Herr" in Sao Paulo! Wir gratulieren und freuen uns mit!
(Foto: www.spiegel.de)

Den Fotos weiterer Kandidaten können Sie unter diesem LINK anschauen!
Die Veranstaltung wird laut www.spiegel.de "von den Gesundheitsbehörden der Stadt Sao Paulo ausgerichtet und soll das Selbstwertgefühl älterer Menschen verbessern und die Schönheit des Alters zeigen!"
Darüber kann man natürlich auch schmunzeln, aber wenn es so viel Freude macht - ist doch prima!
Mal sehen, wann wir das in Deutschland erleben?!
Wie finden Sie einen derartigen Wettbewerb?
Alles Gute wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Eine Biografie in Kurzform: Ein Gedicht auf der Buchrückseite

"Was schreiben wir auf die Buchrückseite?" Das werde ich oft von meinen Klienten gefragt! Manchmal fassen wir das Lebensmotto kurz zusammen, manchmal wird ein lebensbestimmendes Ereignis beschrieben, oder auch in Kurzform ein Lebensüberblick in Stichworten gegeben. Entscheidend ist für mich, dass der Text auf der Buchrückseite Lust und neugierig macht auf das Buch! So zum Beispiel das folgende Gedicht von mir, das auf eine eher kryptische Weise wichtige Lebensstationen beschreibt:


Fremdbestimmt
im Lauf der Zeit.
Eine ganz spezielle Luft
und das Gefühl von Heimat.

Sehr lange und sehr kurze Nächte,
Birkenhaine
und
die alten Tanten.
Alles irgendwie gehäkelt.

Apfelgeruch auf dem Dachboden 
und ein Bonbonbaum.

Uniform im Warthegau,
Diptherie im Sommer:
Schwester, die Frau ist tot!
Endloses Schweigen.
Schwere Abenddämmerung 
und TB.
„Nein“!
Es folgt das Hohelied der Liebe,
immer wieder Neustart mit nichts.

Erst russisch, dann englisch,
ein Ballkleid aus dem Carepaket.
Ein leerer Stuhl
und
Hochzeit.
Das Glück, die Freude, die Liebe,
endlich Familie.
Ein unerwartetes Ende,
wieder alleine
und wieder vieles aufgegeben.

Aber dieses Schweigen,
dieses 
totale 
Schweigen, 
das habe ich jetzt 
irgendwie 
durchbrochen 
und endlich erzählt 
davon.


Schreiben Sie Ihr Leben in Gedichtform? Ich veröffentliche gerne einmal eines davon!

Mit besten Wünschen für den August verbleibe ich Ihre Dagmar Wagner

 
Sonnenuntergang am Starnberger See                           Foto: Moritz Wagner  

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Schmuseroboter für hochaltrige leicht Demenzranke - Was ist ethisch noch vertretbar?


Der Schmuseroboter in Form einer Robbe
beruhigt demenzkranke Menschen!

Hier für Sie aus einem Artikel von Reto U. Schneider aus der NZZ Neue Zürcher Zeitung:

Der Japaner Takanori Shibata hat den Schmuseroboter „Paro“ gebaut, der in Altersheimen zum Einsatz kommt: als Tröster, Gefährte, Therapiehelfer.
Paro ist eine 53 Zentimeter lange und 2,7 Kilogramm schwere Nachbildung einer jungen Sattelrobbe. 
Manche halten Paro für ein Beispiel menschenfreundlicher Technik, die Senioren glücklich macht, für andere ist Paro der abschreckende Bote aus der «schönen neuen Demenzwelt», eine Bemühung, die demente Menschen «betreubarer» machen soll, denn der Schmuseroboter hat beruhigende Wirkung. 

Der Einsatz dieser Schmusemaschine ist kein Einzelfall mehr: Kein Kontinent bleibt ohne Markierung. Selbst in Südafrika und in Grönland wurden schon Paros gesichtet. In Japan allein gibt es 2000. Die grösste Population gemessen an der Einwohnerzahl lebt in Dänemark: 300 Paros sind dort in Pflegeheimen tätig oder mit Therapeuten unterwegs. Stückpreis: zwischen 4000 und 5000 Franken. Paro steht für Personal Robot. Seine Benutzer geben ihm meistens einen eigenen Namen.

Weil demente Patienten den Roboter für ein richtiges Tier halten könnten, haftet Paro der Makel der Täuschung an. Sein Erfinder und andere kennen diesen Einwand, sie wissen bloss nicht, was daran schlimm sein soll, solange die Robbe die alten Leute glücklich und zufrieden macht. 

Sein Erfinder Herr Shibata zeigt Studienergebnisse, die belegen, dass Paro die Stimmung im Heim hebt; Analysen von Videoaufnahmen, die eine grössere Gesprächsbereitschaft der Bewohner registrieren; Urinproben mit tieferen Werten von Stresshormonen; Hirnstrommessungen, die eine Aktivierung des Hirns belegen. Und dann die Einzelfälle: Die Frau, die mit Paro unter der Decke wieder ohne Medikamente schlafen konnte, oder der Bewohner eines dänischen Heims, der kaum mehr sprach und zunehmend bedrückt war, ohne dass die Betreuerinnen den Grund dafür herausfanden, bis sie ihn eines Tages zu Paro sagen hörten: «Hast du auch Schmerzen in deinen alten Beinen, du niedlicher kleiner Kerl?» Ein Röntgenbild bestätigte: Der Mann litt unter schwerer Arthritis. Paro, bilanziert Shibata, wirke sich positiv auf das geistige und körperliche Wohlbefinden aus und führe zu mehr sozialen Kontakten – und das ganz ohne Nebenwirkungen. Die eierlegende Wollmilchrobbe der Altenpflege.

Der Roboter weckt also echte Emotionen! Kein Wunder: Der Mensch ist ein Meister darin, lebloser Materie Persönlichkeit zuzuschreiben. Wir reden mit Plüschhasen und schimpfen mit Smartphones. Manche Männer mögen ihr Auto lieber als die eigene Ehefrau. 
 

Der Schmuseroboter und sein Erfinder, Takanori Shibata.

Wenn Sie mehr über diesen Schmuseroboter wissen wollen, hier der LINK zu dem ganzen Artikel von Reto U. Schneider aus der Neuen Züricher Zeitung!

Was halten Sie davon? Schreiben Sie mir! Ich freue mich auf Ihre Meinung!

Sehr herzlich, alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner

 

 

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Was Sie schon immer über Ihr Gehirn wissen wollten - das finden Sie HIER!!!!!!!

Das Interesse an unserem Gehirn nimmt stetig zu. Kein Wunder, bieten die Neurowissenschaften doch mehr und mehr neue Informationen und wissenschaftliche Erkenntnisse.

Hier für Sie eine Webseite, die umfangreich und spannend über unser Gehirn informiert: Unter www.dasgehirn.info  finden Sie viele Antworten auf Ihre Fragen!!! Die Inhalte der Webseite wird von Fachleuten überprüft und sind darum zuverlässig!

Viel Spaß dabei!

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Eine tolle Webseite zum Thema "Demografischer Wandel"



Reinhold Beckmanns Sendung am 29. Juni 2015 um 20:15 Uhr zum Thema "Demografischer Wandel": Länger leben und arbeiten - aber wie? fand ich wirklich gelungen als Einstieg ins Thema. Für alle, die die Sendung sehen oder sich auf der wirklich informativen Webseite informieren wollen, sei dieser LINK empfohlen! Hier werden ganz unterschiedliche Aspekte berücksichtigt: Zahlen und Fakten werden geboten, was beeinflusst unseren Alterungsprozess und was wir dagegen tun können, wie sicher ist die Rente und müssen wir dazuverdienen...

Klug ausgewählte Interviewpartner, denen man gerne zuhört, runden die gelungene Reportage ab!

Eines aber wurde endlich deutlich ausgesprochen: Die geburtenstarken Jahrgänge werden alle länger arbeiten müssen! Die Rente mit 67 und später wird unweigerlich kommen. Muss doch endlich mal gesagt werden, und zwar immer wieder!!! Danke dafür!

Beste Grüße von Ihrer Dagmar Wagner

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Biografischer Vortrag im Pöckinger Literaturcafé Waschhäusl


Einfach ein toller Raum: das Literaturcafé Waschhäusl in Pöcking, das auf Eigeninitiative unter Frau Angela Stimmer durch einen eigens dafür gegründeten Verein möglich wurde!


Ich habe ziemlich "geschwitzt" - wer mag wohl bei 30 Grad am Abend zu meinem Vortrag am 2. Juli kommen? Endlich Biergartenwetter und stattdessen lieber meinen Vortrag hören?

Aber meine Sorge war unberechtigt, und ich freute mich über die genau richtige Zahl an Zuhörern, so dass der Raum angenehm aber eben nicht zu prall gefüllt war! Das Literaturcafé Waschhäusl in Pöcking ist ein Phänomen für mich: Jedes Mal, wenn ich dort war, erlebte ich, wie die Vereinsmitglieder, aber eben auch andere dieses Projekt unterstützen. Für meinen Vortrag war eine Leinwand notwendig, und pünktlich um 18:30 Uhr wurde dies dann auch von Herrn Frank "geliefert". Die aufstellbare Leinwand hatte er früher für seine Diaabende benutzt, nun stand diese meist herum, also spendierte er sie dem Literaturcafé! Und nicht nur das: Der fachgerechte Aufbau war inbegriffen und zu guter Letzt kehrte Herr Frank sogar zum Vortrag zurück! Einfach toll!!! 

Die ehrenamtlichen Helferinnen servierten die Getränke und dann ging es los in kleiner Runde! Wunderbar! Ein sehr interessiertes Publikum, unglaublich nette Leute und Frau Angela Stimmer wie immer sehr engagiert mit neuen Ideen für weitere Abende!

Danke für die Einladung, es hat mir sehr sehr großen Spaß gemacht!
Ich freue mich auf unsere nächste Veranstaltung am 17. Oktober 2015, wenn es wieder um biografisches Arbeiten als Seminar von 10 bis 17 Uhr mit praktischen Übungen geht!

Und meinen Lesern kann ich wirklich nur einen Besuch im Literaturcafé empfehlen!

Fröhliches Weiterschwitzen wünscht Ihnen herzlichst Ihre Dagmar Wagner


Klein aber wirklich fein: das Literaturcafé in Pöcking, Hauptstrasse 8!


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Vortrag über biografisches Arbeiten im Literaturcafé Waschhäusl Pöcking am Donnerstag, 2.7.2015 um 19:30 Uhr

Mein nächster Vortrag über biografisches Arbeiten wird im schönen Literaturcafé Waschhäusl in Pöcking am Donnerstag, 2.7.2015 um 19:30 Uhr sein!

Meine Blogleser sind über dieses charmante neue kleine Café, das durch die Initiative von Frau Angela Stimmer und einem gegründeten Verein entstanden ist, längst informiert: Wie Sie auf dem Foto sehen können, sind die Sitzplätze leider beschränkt, darum wird dringend um eine vorherige Anmeldung gebeten. Bitte schicken Sie mir darum eine Email an:
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
oder rufen Sie mich einfach an unter: 0172 860 5603

Der Vortrag informiert ganz allgemein über biografisches Arbeiten mit vielen praktischen Tipps zum Anwenden und erklärt, was die positiven Veränderungen und Stärken unseres Gehirns ab 50 sind, und wie wir Erinnerungen abspeichern! Außerdem beantworte ich auch gerne Ihre ganz persönlichen Fragen während und nach dem Vortrag!



Klein aber wirklich fein: das Literaturcafé in Pöcking!


ORT:            Literaturcafé Waschhäusl, Hauptstraße 8, 82343 Pöcking
UHRZEIT:     19:30 Uhr
EINTRITT:     5.- Euro
DAUER:         2-3 Stunden, in Abhängigkeit von den Fragen aus dem Publikum
ANMELDUNG: Dringend erbeten entweder per Email an
                    This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
                   oder telefonisch 0172-860 56 03

Ich freue mich auf Sie!
Alles Gute wünscht Ihre Dagmar Wagner



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11. Deutscher Seniorentag in Frankfurt/Main vom 2. - 4. Juli 2015

Bislang habe ich den Deutschen Seniorentag noch nicht besucht - aber ich möchte Sie zumindest darauf hinweisen: Vom 2.-4- Juli 2015 findet dieser wieder in Frankfurt/Main statt. Das tägliche Programm ist vielfältig und wird von der Messe SenNova begleitet.
Hier das Programm als pdf-Datei! 
Und hier geht es zur Webseite!
Die Tageskarte kostet am 2. und 3. Juli   12.- Euro, am 4. Juli kostet sie 6.- Euro. Ein Drei-Tage-Pass kostet 25.- Euro.
Adresse:
Congress Center Messe Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt a.M.

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 2. Juli 2015: 9.00 bis 18.00 Uhr
Freitag, 3. Juli 2015: 9.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 4. Juli 2015: 9.00 bis 17.00 Uhr


Natürlich geht es immer um ähnliche Themen wie Gesundheit, Wohnen und Engagement im Alter. Die Zahl der Veranstaltungen ist groß, so dass ich Ihnen den Blick in das Programm nur empfehlen kann - ohne dabei selber etwas selber hervorzuheben!

Wenn Sie dort waren, dann schreiben Sie mir doch, wie es für Sie war!
Viel Spass und eine gute Zeit dort wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner

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Biografisches Erzählen weiter auf dem Vormarsch: "Die Runde Ecke" Meine Geschichte Live erzählt!




"Hier sprechen Menschen von bewegenden Momenten in ihrem Leben. Persönlich und hautnah.
Wahre Geschichten - echt und authentisch. Kleine und große Dramen. Liebe und Abenteuer. Beruf und Freunde. Heiteres und Bewegendes - unsere Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst!"

So wird weiter auf der Webseite Die Runde Ecke eingeführt: "Holt das wahre Leben auf die Bühne."

Auf verschiedenen Bühnen in der BRD treten ganz normale Menschen auf und erzählen vor Publikum ihre Geschichte. Bewerben kann sich jeder, muss dazu aber einen Kurzfilm einsenden. Auf der Webseite können Sie verschiedene Auftritte ansehen und erhalten so einen Eindruck von den Geschichten und den Personen dazu. Ich habe mir noch nicht alle angesehen, aber "Exhibitionismus" kann man den Erzählenden nicht unterstellen. Darauf wird wohl in der Vorauswahl geachtet.

Wieder einmal bestätigt sich meine "Prophezeiung", dass biografisches Arbeiten - in welcher Form auch immer - auf dem Vormarsch ist! Nun braucht es keinen Filter mehr - Menschen stellen sich mutig auf die Bühne und sprechen drauf los. Wie spannend - aber vor allem auch deshalb, wie sich dieses Format wohl weiter entwickeln und ausweiten wird…??? Werden sich Nachahmer finden?

Aber was bedeutet das eigentlich? Ich habe noch keine richtige Meinung dazu: Einerseits finde ich es gut, andererseits frage ich mich, warum wir statt unserer Familie und unseren Freunden einer anonymen Zuhörerschaft unsere Geschichte erzählen? Im Fernsehen, in Büchern und aktuellen Printausgaben werden "wahre Geschichten" erzählt. In der Regel natürlich journalistisch so aufbereitet, dass diese die Zuschauer und Leser bei Laune halten. Authentisch ist da ganz vieles sicher nicht. Da ich live noch nicht dabei war, weiß ich auch nicht, ob hinterher ein Dialog mit dem Publikum entstehen kann, darf oder soll. Auf der Webseite finde ich keinen Hinweis darauf.

Diese Initiative findet in Kooperation mit dem Fernseh- und Radiosender WDR statt. Ob hier ein neues Format getestet werden soll, das kostengünstig Sendezeit füllt? Keine Ahnung!
Vielleicht ein Grund für mich, die Macher einmal zu befragen.

Interessanterweise haben auch Bekannte und Freunde aus meinem Umfeld irgendwie gemischte Gefühle was diese Initiative betrifft.
Mal abwarten, was dahinter steckt...

Hätten Sie denn Lust, sich dort zu bewerben? Schreiben Sie mir! Ich freu´ mich drauf!

Weiterhin alles Gute aus dem absolut verregneten Bayern wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner!

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Die Generation 50plus rettet deutsche Kinos!

Meine Überschrift mag vielleicht etwas übertrieben sein - aber die Tatsache, dass immer mehr über 50jährige in deutsche Kinos gehen, mindert den Rückgang der Zahl deutscher Kinobesucher. Hier die aktuellen Ergebnisse aus einer Pressemitteilung der FFA (Filmförderungsanstalt) :

"Der Besuchsrückgang insgesamt verteilte sich nicht nur gleichmäßig auf beide Geschlechter, sondern wirkte sich auch gleichmäßig auf die Altersgruppen der 10 bis 49 Jährigen aus – während ältere Besuchergruppen jenseits der 50 erneut häufiger ins Kino gingen. 
 
Das Kinojahr 2014 bestätigt somit den Trend der letzten Jahre: Im Langzeitvergleich 2009 zu 2014 ist die Zahl der 10 bis 19 Jährigen Kinobesucher um 36% und die der 20 bis 29 Jährigen um 33% zurückgegangen. Auch die Altersgruppen der 30 bis 39 Jährigen (-22%) und 40 bis 49 Jährigen (-6%) haben Besucher einbüßen müssen.

Im gleichen Zeitraum sind die Altersgruppen ab 50 Jahren immer kinoaffiner geworden: Im Vergleich zu 2009 lösten die 50 bis 59 Jährigen in 2014 knapp ein Drittel (31%) und die Generation über 60 Jahre knapp ein Fünftel (19%) mehr Kinotickets. Diese Altersgruppen stellen somit zwar über ein Viertel (26%) des Gesamtkinobesuchs, können jedoch den Besucherrückgang der jungen Zielgruppen nicht kompensieren."

Und was bedeutet das nun: Sie werden demnächst noch mehr Kinofilme direkt zugeschnitten für die Altersgruppe 50plus im deutschen Kinoangebot finden! Freuen Sie sich drauf!

Viel Spaß dabei!
Schöne Pfingsten wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner

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Literaturcafé Waschhäusl in Pöcking - eine feine und tolle Initiative am Starnberger See

Schmuck und fein mit bestem Kuchen und Kaffee: Für alle rund um den Starnberger See lohnt sich ein Stop im Pöckinger Literaturcafé Waschhäusl mitten im Ort. Der gleichnamige Verein ergriff die Initiave, sammelte Spenden und machte so mit Unterstützung durch die Gemeinde die Renovierung des alten Pöckinger Waschhäusls neben der Gemeindebibliothek möglich. Hier nun will der gemeinnützige Verein Kunst und Kultur, insbesondere die Literatur, sowie Bildung und Heimatpflege mit schönen Veranstaltungen unterstützen und fördern.

Und auch ich darf mich darüber freuen, mit der ein oder anderen Veranstaltung für Sie dabei zu sein! Eine Einladung, über die ich mich besonders freue! Die Termine erfahren Sie wie immer rechtzeitg hier im BLOG oder unter dem Menüpunkt HOME sowie Vortrag/Seminar.

 
Sehr liebe- und geschmackvoll eingerichtet - das Literaturcafé Waschhäusl!

Die Öffnungszeiten:
Mittwochs, Donnerstags und Freitags, von 9 - 17 Uhr sowie Sonntags von 13-17 Uhr (an Feiertagen, die auf einen Mittwoch, Donnerstag oder Freitag fallen,ist wie Sonntags von 13-17 Uhrgeöffnet): Geboten werden vielfältige Kaffeevariationen aus qualitativ hochwertigen Bohnen der Andechser Kaffeerösterei, hausgemachte Kuchen und Gebackenes aus Pöckinger Bäckereien, Getränke und Milch in Bio-Qualität aus dem Pöckinger Naturkostladen!


Ansprechpartnerin ist Frau 
Angela Stimmer - Parkstraße 13 -  82343 Pöcking  -  08157/6336 Email: a. This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Und hier geht es zur Webseite LINK.


 

Ich habe großen Respekt und Bewunderung für so viel Engagement und wünsche den Machern alles alles Gute und viel Erfolg!

Also - nichts wie hin!

Alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner 

Ihr Kommentar

Druckfrisch aus meiner Biografiearbeit: "Breit aus die Flügel - Vom Baltikum nach Bayern"

Auch die Baltendeutschen wurden zum Spielball von Hitlers Expansions- und Siedlungspolitik: Liselotte Alt, Jg. 1929, erzählt die Geschichte ihrer Kindheit in Dorpat (heute Tartu) in Estland und die Umsiedlung der Baltendeutschen im Dezember 1939 nach Polen. Ihre Biografie "Breit aus die Flügel - vom Baltikum nach Bayern" kam gerade aus der Druckerei!

 

Ich freue mich über eine sehr sehr glückliche und zufriedene Klientin, die nun die interessierten Fragen zum Inhalt ihres Buches genießen darf. Mit unserer gemeinsamen biografischen Arbeit konnte sie mit fast 86 Jahren auch noch ein schweres Traumata überwinden, und das obwohl sie selber als Psychoanalytikerin gearbeitet hat. Wir haben am Schluß noch viel über das "Zuhören können" gesprochen und wie wichtig dies beim Überwinden von seelischen Belastungen ist. Genau dieses Thema spreche ich bei meinen Vorträgen immer wieder an und erkläre dabei auch, wie sich gutes Zuhören positiv auf unser Gehirn auswirken kann.

Vorgestern klingelte es an meiner Haustür und ein Bote überbrachte mir einen großen Rosenstrauß - von Frau Liselotte Alt - als Dankeschön für meine Arbeit. Ich darf mich wirklich glücklich schätzen, solch wunderbaren Klienten zu haben!

Von Herzen Dank dafür!

Alles Gute von Ihrer Dagmar Wagner

Wer sich für die historischen Hintergründe zur Umsiedlung der Baltendeutschen nach Polen interessiert, hier ein Auszug aus dem Buch für Sie zum Nachlesen:

Historische Hintergründe zu meiner Geschichte 

Die Deutschen spielten bereits seit dem 12. Jahrhundert als Einwanderer eine führende Rolle in Estland und waren zahlreich in der Oberschicht der Stadtbürger und Gutsbesitzer vertreten. Bis 1885 war Deutsch die Unterrichts- und Behördensprache, obwohl Estland bis 1918 zum russischen Reich gehörte, wo der deutschbaltische Adel eine bedeutende Rolle spielte.  Aus seinen Reihen kamen zahlreiche russische Minister, Politiker, Generäle und Admiräle. Im 19. Jahrhundert war auch die damals deutschsprachige baltische Universität Dorpat (heute Tartu) wichtig für das deutsche Kulturleben.

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Das Münchner Erzählcafé - eine feste Institution seit Jahren!

Seit Monaten wollte ich endlich einmal dabei sein beim Münchner Erzählcafé! Heute hat es nun geklappt: Einmal im Monat am Samstag präsentiert die Nachbarschaft Schwabing und das Münchner Bildungswerk in der Seidlvilla einen Menschen, der oder die aus seinem/ihren Leben erzählt. Eine schöne Idee! Zuerst besticht das herrliche Ambiente der Seidlvilla mitten im Herzen Schwabings - einfach ein traumhafter Ort, innen wie außen! Heute berichtete Ludwig Gruber, Jahrgang 1935, aus seinem wirklich turbulenten und abwechslungsreichen Leben! Das kleine Café bietet als Self-Service leckere Kuchen und Kaffee dazu. Überwiegend Frauen kamen heute zum Zuhören. Ludwig Gruber arbeitete zuerst beim Straßenbauaumt, dann in der Landesleitung der CSU auch für den berühmten "FJS", um danach als Entwicklungshelfer nach Bolivien zu gehen- mit Ehefrau und fünf Kindern, wo er eng mit den Indianern arbeitete. Dann leitete er hauptamtlich das Kreisbildungswerk usw usw.

 
Ludwig Gruber, Jg. 1935, rechts hinten, erzählt in der Schwabinger Seidlvilla aus seinem Leben!

Die Zeit verging schnell, Kaffee und Kuchen waren lecker, eine kundige Moderation und ein interessanter Erzähler! Was will man mehr! 
Gehen Sie nach der Sommerpause unbedingt einmal hin! Es lohnt sich!

Wie immer alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner

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Was tun bei einer Schreibblockade!

Die Schreibblockade - und so kann Ihnen dabei geholfen werden!



Manche wollen schon immer schreiben und überwinden diese nie, andere erwischt es zwischendurch eiskalt: die Schreibblockade!

Wenn Sie am Anfang Ihrer Biografie stehen und keine Idee haben, womit fange ich an, wie soll ich strukturieren - wenn Sie also die Menge des Inhalts zu erschlagen droht, hier eine sehr einfache aber wirksame Idee: 
Stöbern Sie in alten Fotos und suchen Sie sich eines davon aus. Beschreiben Sie mit einfachen Worten, was Sie auf dem Foto sehen, woran Sie das erinnert, wann das war und was zu dieser Zeit sonst noch so passierte, ob und welche Gefühle es bei Ihnen auslöst!
Sie werden Staunen: Auf diese Weise kann eine ganze Biografie entstehen! Ganz am Schluss findet sich die Struktur, also in welcher Reihenfolge Sie diese Fotos in Ihrer Biografie präsentieren wollen, von ganz alleine. 

Für diejenigen unter Ihnen, die bereits fleissig schreiben und plötzlich von einer Schreibblockade erwischt werden, hilft das ebenfalls - aber hier noch eine weitere Idee: Um den Schreibfluss wieder in Gang zusetzen, schreiben Sie ihre alten Texte aus der letzten Zeit einfach wieder ab. Auch das kann helfen!

Schreiben Sie mir, wenn Ihnen die Tipps geholfen haben!
Toitoitoi - ganz ganz herzlich
Ihre Dagmar Wagner

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Der demographische Wandel - eine neue Kategorie in meinem BLOG!

Liebe Leserinnen und Leser!

Bislang habe ich meine Blogbeiträge zum Thema "Der demographische Wandel" auf meine verschiedenen Kategorien im BLOG verteilt. Nun hat mir mein netter Webmaster dieses Thema als eigene Kategorie hinzugefügt. Wundern Sie sich also bitte nicht, dass hier bislang noch keine Einträge zu finden sind - diese sind verteilt und durch das Scrollen im Blog zu finden. Aber nun endlich wird auch das übersichtlicher für Sie! Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen herzlichst zu Maibeginn

Ihre Dagmar Wagner

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Die Geschichtenspinner - da sind sie wieder!

Gerne weise ich jedes Jahr auf diese Veranstaltung der Geschichtenspinner hin, wo geübte Laien ihre eigene Geschichte frei auf einer Bühne erzählen! Also viel Spaß bei:



Wir Geschichtenspinner sind wieder da
und laden Sie, liebe Freunde und Freundinnen unserer Erzählkunst
sehr herzlich ein zu unserem Abend am
 
Samstag 9. Mai 2015, 20.00 Uhr
 
mit Geschichten rund um's Glück
 
im Werkhaus, Leonrodstr.19, 80637 München
Eintritt frei, Spenden sind herzlich willkommen!
Platzreservierungen bitte unter
 
 E-Mail:  This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
oder 0172 498 498 3
 

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Heute war ich für Sie auf der "Die 66" - die Messe für 50plus!

Trotz strahlendem Sonnenschein habe ich es heute gleich um 9:30 Uhr geschafft: Ich habe "Die 66" für Sie besucht! So wie letztes Jahr waren alle Hallen voll mit Ausstellern und an Besuchern hat es auch nicht gefehlt. Und auch wie immer hat mich die Begeisterungsfähigkeit der Besucher beeindruckt: Auf der großen Tanz- und Sportbühne in Halle 1 mangelte es nicht an Aktiven, die das Mitmachangebot gerne annahmen und sich entweder auf dem Trampolin oder zu Musik bewegten.

 
Ein Schwingtrampolin scheint der neueste Hit zu sein: Täglich ein paar Minuten darauf und Sie sind fit wie ein Turnschuh!



Ich weiß nicht genau, was hier auf der Tanzbühne einstudiert wird, aber Tanzen gilt als das beste Anti-Aging Mittel! Es ist einfach für alles gut, besonders auch für´s Gehirn. Ist doch auch wurscht, wie es aussieht: Einfach mitmachen!

Bei den Ausstellern zeigt sich wieder, dass Deutschland "DAS REISELAND" Nummer eins ist! Für mich dominieren Reisenangebote eindeutig das Bild dieser Messe. Natürlich kommt die Gesundheit auch nicht zu kurz, aber auch ein wenig Schmuck, Accessoires und Kleidung wird zur Abwechslung ausgestellt - allerdings sehr ausgewählt und eher wie ein netter Farbtupferl. Nippes brauchen Sie auf dieser Messe nicht erwarten.

Es gab auch wieder viele Vorträge und als Michaele May für 12 Uhr als Gast für eine Talkshow auf der Hauptbühne angekündigt wurde, war jeder Stuhl besetzt!


 
 

Hier sehen Sie die Techniker, die die Hauptbühne steuern! Und davor das zahlreiche Publikum!

In einem Gespräch mit Herrn Pfeiffer vom SES (Senior Experten Service) habe ich erfahren, dass das ehrenamtliche Engagement von klugen erfahrenen Senioren, die mit ihrem Wissen entweder Firmen oder Auszubildende beraten, betreuen oder begleiten weiter zunimmt. Das finde ich sehr erfreulich, denn ich finde, dass viele unserer "Senioren" für die Arbeitswelt einfach unverzichtbar sind. Bravo! Das soll an dieser Stelle nicht zu kurz kommen, damit nicht der Eindruck entsteht, dass unsere Senioren nur verreisen wollen…Angenehm finde ich auch, dass das Angebot an Esswaren sehr sehr eingeschränkt und vielfältig war. 

Nach zweieinhalb Stunden war ich durch alle vier Hallen in angenehmer und entspannter Atmosphäre gebummelt!

Ich hoffe, auch Sie hatten einen schönen Tag!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Die 66 - die Messe für alle ab 50 wieder an diesem Wochenende in München!



Zum 11. Mal findet im Münchner MOC wieder die Messe "Die 66" statt! Die Messe für alle ab 50plus präsentiert sich wieder mit einem beeindruckenden Angebot: 470 Aussteller, 300 Shows, Talks, Vorträge und Workshops werden geboten! Am heutigen Freitag, den 17. April 2015 öffnete diese um 9:30 Uhr die Pforten. Samstag und Sonntag geht es weiter, jeden Tag von 9:30 Uhr bis 17 Uhr im MOC Veranstaltungscenter Lilienthalallee 40 im Norden von München!
Hier für Sie der LINK zu der sehr übersichtlichen Webseite!
Viel Spaß dabei und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen gefallen hat!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner


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Der Alterssimulationsanzug - eine tolle Sache!

Wer erfahren will, wie es sich anfühlt, alt zu sein, braucht nur in den ALTERSSIMULATIONSANZUG zu schlüpfen! 


Und so sieht der Anzug aus!

Das Dr. Meyer-Hentschel Institut aus Saarbrücken beschreibt die Funktion des Altersanzugs auf seiner Webseite folgendermaßen: 

„Der Age Explorer ermöglicht es Jüngeren, eine Vielzahl von Alterungsprozessen zu erleben. Man kann erfahren, wie sich die Beweglichkeit, das Seh- und Hörvermögen sowie die Feinmotorik verändern, wie schwer es z. B. werden kann, eine Flasche zu öffnen, wie anstrengend sich eine Zeitung liest und welche Hürde eine Treppe werden kann. Geschulte Berater beantworten dazu Fragen und geben Tipps, wie sich manches verhindern lässt.“

Besonders jüngere Menschen können mit Hilfe dieses Anzugs die Lebenssituation von alten Menschen nachempfinden und mehr Verständnis für diese entwickeln! Der Anzug kann gekauft oder auch ausgeliehen werden.

Dieser LINK führt zur Webseite!

Das Meyer-Hentschel Institut befasst sich mit „langfristigen Trends, die grundlegende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben“! Darum forschen sie natürlich intensiv zum demografischen Wandel und beraten u.a. bei Produktentwicklungen für Senioren. Den Altersanzug gibt es bereits seit 1994 und ist - wie ich finde - viel zu wenig bekannt. Schade! Aber prima, dass es diesen gibt!

Einen schönen Frühling wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner!

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FROHE OSTERN!

FROHE OSTERN Ihnen allen!

 

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"Dialog mit der Zeit" - eine tolle Ausstellung in Berlin zum Thema "Hochaltrigkeit und demographischer Wandel"



Kein geringerer als unser Bundespräsident Gauck eröffnete gestern die Ausstellung im Museum für Kommunikation in Berlin "Dialog mit der Zeit". Das Thema ist die zunehmende Hochaltrigkeit der Menschen und wie die Gesellschaft und der Einzelne damit umgehen kann oder auch sollte! Wer meinen BLOG fleissig liest, weiss, dass wir Deutschen immer älter und zahlenmäßig auch immer mehr Ältere und Hochaltrige werden! Der demographische Wandel als Herausforderung - dies wird nun endlich mehr und mehr erkannt. Immer mehr Aktionen und Ideen entstehen. Leider habe ich die Ausstellung noch nicht sehen können, aber anschauen werde ich mir diese auf jeden Fall! Die Botschaft unseres Bundespräsidenten lautete laut der Süddeutschen Zeitung von heute: "Fürchtet euch nicht, Alte. Ihr werdet noch gebraucht!" - Na also, sag ich doch die ganze Zeit!
Schauen Sie sich besonders auf der Webseite unter AUSSTELLUNG das SZENARIO an, dann wissen Sie, was Sie erwartet. Das Konzept - finde ich - ist sehr gelungen und ich freu´ mich drauf!
Hier der LINK zur Webseite der Ausstellung!
Viel Spass also in Berlin und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen gefallen hat!

Dann noch einen guten Osterendspurt und alles Liebe von
Ihrer Dagmar Wagner
 

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Die Menschen gehen, die Wölfe kommen! Dagmar Wagner als Gast auf dem Berliner Demografie Forum vom 18.-20. März 2015

Zum Berliner Demografie Forum vom 18. - 20. März 2015 (LINK) war ich eingeladen - und es hat sich wirklich gelohnt! Hier für Sie ein paar neue Erkenntnisse, Entwicklungen oder was auch immer wichtig ist zum Thema!

Unser Innenminister Thomas de Maizière bei seiner Eröffnungsrede zum
Berliner Demofrafie Forum!


Zur Eröffnung am 18.3. hielt kein geringerer eine Rede als unser Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Am nächsten Tag folgte unser Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie Franz Müntefering, Rita Süssmuth u.v.a. Politprominenz vom Feinsten, was zeigt, wie wichtig dieses Thema ist. Aber das Berliner Demografie Forum ist eine internationale Veranstaltung und so kamen als Speaker und Gäste ebenso viele Minister aus Finnland, Südafrika, Schweden, USA, Brasilien, Argentinien, Japan, Dänemark, England, Israel, Frankreich, Niederlande, Tschechoslowakei und und und. 

 

Das Atrium der Berliner Allianz Repräsentanz am Pariser Platz von Innen! Nicht schlecht - nicht wahr? Hier fand die Eröffnung statt!

Was habe ich nun Neues gelernt: Grundsätzlich sind die ganz neuen Inhalte für Experten wie mich natürlich beschränkt, aber ein paar Informationen waren natürlich dabei. Es ist ja auch normal, dass so ein Forum nicht ausschließlich neue Fakten präsentieren kann. Als Essenz nahm ich Folgendes mit: Die Bemühungen international wie national, den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen, nehmen zu! Insgesamt ist die Entwicklung positiv, wobei Frau Rita Süssmuth meinte, dass wir zwar alle Kenntnisse aus der Forschung zum Alterungs- und Demografieprozess hätten, aber immer noch viel zu tun wenig täten! Da hat sie einfach recht. Auch der Schweizer Dr. Alain Berset (Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern Schweiz) sagte wörtlich: „Der demografische Wandel ist ein Prozess bei dem Apokalyptiker ins Schwärmen geraten!“ Von ihm stammt auch der Satz: „Die Menschen gehen, die Wölfe kommen!“ Er hat viel Humor gezeigt! Unser Bundesgesundheitsminister Gröhe warnte davor, die Diskussionen zum Thema ausschließlich als „Debatte in Moll“ zu führen.

 

Unser Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei seiner Rede am 19.3.2015

Rechtzeitig zum Forum erschien der erste Teil der Spiegelreihe: „2030 - Deutschland deine Zukunft“ (sehr empfehlenswert!). Insgesamt wurde der erste Teil gelobt, weil er eben nicht ausschließlich schwarz malte. Dieser Meinung schließe ich mich an! Der Artikel war gut recherchiert und hat weder unter- noch übertrieben. Nur die Zahl der Hundertjährigen mit 236 000 im Jahr 2060 ist falsch: Es werden 170 000 sein! (Auch der zweite Teil der Reihe  vom 21.3. hat mir sehr gut gefallen!)
 

Drei Tage Forumsaktivitäten in Kürze zu präsentieren - das ist schwer möglich. Hier für Sie ein paar Infos, die Sie interessieren könnte:

Der demografische Wandel findet weltweit statt! Im Jahr 2070 werden wir statt der aktuellen 7 Milliarden 10 Milliarden Menschen weltweit sein, danach werden wir weniger Menschen auf der Erde! Eine gute Nachricht für unser ökologisches Gleichgewicht.

Deutschland und Japan sind die ältesten Gesellschaften der Welt und arbeiten hinsichtlich der Bewältigung der Auswirkungen des demografischen Wandels eng zusammen.

Firmen werden mehr auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter achten, damit diese länger arbeiten können! Firmen werden mehr Wert auf Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, also auf lebenslanges Lernen legen!

Unsere Kinder werden sich nicht auf die gesetzliche Rente verlassen können, aber das können die geburtenstarken Jahrgänge wahrscheinlich auch schon nicht mehr. Sie werden sich privat absichern müssen! Darum wird eine zwingende Bildung in „Anlagegeschäften also Investments“ gefordert, sodass Arbeitnehmer dazu überhaupt in der Lage sein werden. Wie diese Form der Ausbildung gehen soll, das weiß ich nicht...und kann ich mir auch nicht vorstellen. In den Schulen wäre das zwar möglich, aber wer garantiert dabei eine neutrale Bildung, damit irgendwelche Fonds sich nicht wie die Geier darauf stürzen? Aber ein interessanter Aspekt ist das allemal! 

Unsere Kinder werden viel länger arbeiten müssen als wir, und so mancher wird auch zwei verschiedene Berufskarrieren einschlagen! 

Migranten in Deutschland mit Alzheimer verlernen als Folge davon die deutsche Sprache, so dass in Deutschland dringend mehr Pfleger(innen) mit Migrationshintergrund ausgebildet werden müssen, um diese Migranten in deren Heimatsprache würdevoll und gut pflegen zu können! Ja auch an so etwas denkt unsere Regierung, das finde ich beachtlich.

Die Schweiz hat bereits Alterszeitmodelle für Arbeit nach dem Rentenalter eingeführt! Bravo! Deutschland hinkt hinterher - schlecht! 

Noch nie hatten wir so viele junge Menschen aktuell in der Ausbildung zu einem Pflegeberuf - nur: Wie können wir diese in diesen Berufen halten? Image und Lohn müssen besser werden! Daran arbeitet unsere Regierung mit hoffentlich gutem Erfolg!

Wir brauchen ein flexibles Renteneintrittsalter!

Die Forschung zeigt, dass ältere Mitbürger nicht ausschließlich egoistisch wählen. Sie denken bei ihren Entscheidungen auch daran, was wichtig für die junge Generation ist und wählen gegen ihre eigenen Interessen! Das freut mich! Der erwartete Generationenkrieg wird nicht mehr angenommen! 

Der Begriff „Knowledge Marketing“ wird immer wichtiger. Damit ist gemeint, dass uns das Wissen der älteren Generation erhalten bleibt - nur wie? In den USA werden deswegen ältere Arbeitnehmer bei ihrer Arbeit gefilmt. In Brasilien dürfen ältere Menschen frei gewählt das unterrichten, was ihnen Spaß macht! Die positiven Auswirkungen sind enorm - die Noten der Schüler werden besser!

 

Spaß muss sein: Ein kleiner Scherz zum Thema
längere Lebensarbeitszeiten!

Zum Schluss:

Das durchschnittliche weltweite Renteneinstiegsalter liegt eher bei 60-62 Jahren. Wir Deutschen sind also gar nicht mal so schlecht mit unseren 67 Jahren. Aber reichen wird es nicht! 

Das Rauchen muss gestoppt werden, vor allem bei der jungen Generation, damit sie aufgrund ihrer Hochaltrigkeit nicht zu viele Kosten im Gesundheitswesen verursachen! Find ich gut!

PUH - es gäbe noch viel mehr, aber das soll nun erst einmal reichen!

 

Zur Entspannung nach diesem langen Text für Sie ein Blick auf das Brandenburger Tor vom Atrium der Allianz Repräsentanz!

In diesem Sinne - sprechen Sie mit Ihren Kindern und informieren Sie diese über das, was sich in deren Generation alles verändern wird! Und wenn Sie sich mit Anlagegeschäften gut auskennen - bringen Sie es ihnen (und vielleicht auch mir?) bitte bei!

Herzlichst

Ihre Dagmar Wagner

 

 

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Neu: Verkaufen Sie Ihre alten Fotos - auf timeline images von der Süddeutschen Zeitung

Biografische Arbeit ohne Fotos? Undenkbar!!!!

Darum hier die gute Nachricht für alle, die in ihren Fotoalben oder Fototruhen historische Fotos hüten! Und mit historisch sind bereits die achtziger Jahre gemeint! Wenn Sie die Nutzungsrechte Ihrer Fotos verkaufen wollen, können Sie Ihre Fotos auf ein Portal hochladen und werden mit 30% an den Verkaufserlösen beteiligt! Ich finde das eine tolle Idee und Sie haben einen doppelten Nutzen davon: Sie erinnern sich über Ihre Fotos an vergangene Zeiten und eventuell verdienen Sie noch ein bisschen damit! Und außerdem tragen Sie etwas zum Erhalt der Zeitgeschichte bei! Über das Portal können Sie auch mit anderen kommunizieren! Wer weiß, vielleicht treffen Sie auch Menschen, mit denen Sie viel verbindet! Werfen Sie also auch einen Blick auf die Fotos der anderen Mitglieder, Sie könnten einiges entdecken! Und wieder zeigt sich, wie mehr und mehr private Erinnerungen wertgeschätzt werden! Sag ich doch!

Hier der Link zur Webseite www.timelineimages.sueddeutsche.de.
V
iel Spaß damit und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen damit ergangen ist!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Muss auch ´mal wieder sein: Ein bißchen ´was zum Schmunzeln...



Mit Larmoyanz kann ich einfach nichts anfangen, darum für Sie drei vielleicht etwas heftige Aussagen, die ich irgendwo aufgeschnappt habe:

Wenn alle Stricke reißen, häng´ich mich einfach auf!

Auch jede schwarze Stunde hat nur sechzig Minuten!

Wenn die Frauen verblühen, verduften die Männer! (Das ist kein Sexismus bitte!)

Bleiben wir heiter!

In diesem Sinne bleibe ich

Ihre Dagmar Wagner



 

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Zeitkapseln




Das ist auch eine besondere Form der Hinterlassenschaft: Sie heben in einer Zeitkapsel Ihnen wichtige Dinge für die Nachwelt auf. Zeitkapseln überdauern viele Jahre und dürfen oder sollen erst von bestimmten Personen nach Ablauf einer gewissen Frist geöffnet werden. 

Die Firma „Zeitkapsel“ erklärt das auf ihrer Webseite folgendermaßen:

"Im traditionellen Sinne findet man Zeitkapseln in Gemäuern, Grundsteinen, Kirchturmspitzen oder auch an bestimmten Stellen im Erdreich vergraben. Diese Zeitkapseln wurden bewusst hinterlegt, mit dem Ziel, dass sie in der Zukunft von späteren Generationen gefunden werden. Der Inhalt dokumentiert im Allgemeinen das Zeitgeschehen zur Zeit der Hinterlegung. So findet man also Zeitungen, Zeitungsartikel, Fotos, Zeichnungen, Münzen, Geldscheine, statistische Informationen und ähnliche Dinge. Diese Zeitkapseln sind von öffentlichen Interesse und werden meist gern in den Medien präsentiert.
Viel häufiger gibt es aber auch Zeitkapseln, die ungewollt und unbewusst entstanden sind. Das kann zum Beispiel eine alte Truhe oder ein alter Schrank sein, welche Jahre oder sogar Jahrzehnte unbeachtet auf einem Dachboden überdauert haben und private Dinge enthalten, die, wenn sie gefunden bzw. wiederentdeckt werden, plötzlich eine vergangene Zeit auferstehen lassen und/oder ein starkes Erinnerungsgefühl hervorrufen.
Ein solches Gefühl hat bestimmt jeder schon einmal mehr oder weniger intensiv empfunden. Oftmals sind es kleine Dinge, wie ein längst vergessenes Foto oder eine alte Schallplatte, ein Spielzeug aus der Kinderzeit und ähnlich persönliche Gegenstände, die dieses Gefühl auslösen."  

Grundsätzlich finde ich die Idee prima, wichtige alte Erinnerungsstücke für eine Person oder auch eine ganze Familie aufzubewahren. Für meinen Sohn habe ich im Keller einen Karton mit den (meiner Meinung nach) wichtigsten Dingen (wie z.B. die erste Babylederhose!) seiner letzten 22 Jahre aufbewahrt. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, diese einschweissen zu lassen, vielleicht auch, weil ich Anhänger alter verstaubter Truhen auf dem Dachboden bin. Zumindest werde ich die Kiste jetzt "beheizter" aufbewahren!

Ganz billig sind diese Zeitkapseln nun auch wieder nicht!

Und - wie machen Sie es? Heben Sie irgendwelche alte Sachen für die Nachwelt auf?

Beste Grüße von Ihrer Dagmar Wagner 




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Biografische Arbeit hat viele Facetten: ein kurzer Überblick




Als ich vor fünf Jahren mit meiner biografischen Arbeit begann, war das noch anders: Gab ich damals den Suchbegriff „Biografisches Arbeiten“ bei Amazon ein, wurden mir nur einige Titel zum Thema angezeigt. Heute kann ich mir die geballte Fach- und Übungsliteratur gar nicht mehr alle durchlesen, so viele Titel wurden inzwischen aufgelegt. Auch viel mehr Schreib- oder Biografieseminare - neuerdings auch von Psychologen - stehen zur Auswahl. Hier für Sie ein kleiner Überblick, was heute unter dem Namen „Biografisches Arbeiten“ alles angeboten wird:

1. Bildkarten

Diese Methode soll Ihre Erinnerungen wecken: Bestimmte, standardisierte Abbildungen auf Karten werfen Fragen auf. Ein Hochzeitspaar erinnert an das eigene Eheglück oder auch Unglück. Diese Methode wird häufig und vorwiegend in der Seniorenarbeit eingesetzt. Sie ist die einfachste Art, einmal über sein Leben nachzudenken, und wer will, schreibt seine Gedanken dazu auf. Ein leicht gemachter, prima Einstieg ins biografische Arbeiten. 

2. Erinnerungsbuch oder Erinnerungsalbum

Manche Bücher bieten die Möglichkeit, anhand vorgegebener Fragen seine eigene Biografie zu erstellen, in dem man die Antworten handschriftlich einfach hineinschreibt. Nach getaner Arbeit überreichen Sie das ausgefüllte Buch in der Regel der Person, die es Ihnen „leer“ geschenkt hat - meistens sind das die eigenen Kinder oder Verwandte. Dies ist die am wenigsten aufwendige und kostengünstigste Variante für eine eigene Biografie. So haben Sie sich zu einzelnen Themen aus Ihrem Leben Gedanken gemacht. Allerdings sind die Fragen nicht individuell auf Sie zugeschnitten und Sie haben kein Gegenüber zum Austausch! Es handelt sich außerdem um standardisierte Vorgaben und Fragen, könnte aber ein Anstoß sein, die biografische Arbeit danach vielleicht intensiver und individuell anzupacken, um den begonnenen Prozess weiter zu vertiefen. 

3. Wochenendseminare mit Psychologen

Zunehmend lese ich über Angebote von Psychologen, sich ein Wochenende lang oder auch über mehrere auf´s Jahr verteilte Tage seiner eigenen Lebensgeschichte zu widmen. Da ich bislang bei keinem dieser Kurse anwesend war, kann ich Ihnen dazu keine weiteren Details verraten. Ich bin aber überrascht, wie sehr diese Angebote in den letzten zwei Jahren zugenommen haben. Ob diese dann auch allerdings von Teilnehmern angenommen werden, das weiß ich nicht. Über den Unterschied von Therapie und der biografischen Arbeit, die ich für meine Klienten leiste, schreibe ich Kürze einen eigenen Blogbeitrag! Wer zielgerichtet etwas aus seinem Leben aufarbeiten möchte mit einem konkreten „therapeutischen“ Effekt ist bei den Psychologen sicherlich gut aufgehoben. Ob sich das dann einstellen wird, was Sie sich wünschen, das kann Ihnen aber auch hier niemand garantieren. 

4. Fachliteratur für die Biografiearbeit in der Seniorenarbeit

Der demografische Wandel und unsere immer älter werdende Gesellschaft zeigen erste Spuren: Mehr und mehr Fachliteratur für die biografische Arbeit mit Senioren auch bei Demenzerkrankung findet sich im Bücherregal. Hier schreiben berufserfahrene Praktiker über ihre Erlebnisse, und welche Arbeitsweise ihrer Meinung am besten funktioniert, um älteren Menschen bei ihrer biografischen Arbeit zu unterstützen. Oft geht es dabei darum, wie Erinnerungen wieder geweckt werden können. 

5.Schreibratgeber in Buchform

Wer seine Biografie selber schreiben will aber nicht weiß wie, der findet auch viele Buchtitel zu diesem Thema, die Sie anleiten und anregen wollen, endlich mit dem Schreiben zu starten. Ich möchte keineswegs den Inhalt dieser Bücher in Frage stellen, und denke, dass diese sicherlich interessante und gute Tipps als Hilfe bieten. Generell aber glaube ich nicht, dass man es alleine nur mit Hilfe eines Buches schafft, seine Biografie zu schreiben: Menschen, die sich mit dem Schreiben schwer tun, brauchen eine persönliche Anleitung und oft auch eine Gruppe von Gleichgesinnten. Ich bin sicher, viele dieser Schreibratgeber sind nützlich - aber ob man dann aus eigener Kraft mit dem Schreiben beginnt, da habe ich so meine Zweifel - und spreche hierbei aus Erfahrung! 

6. Online-Schreibkurse

Hier erhalten Sie in bestimmten zeitlichen Abständen auch wieder standardisierte - also nicht individuell auf Sie zugeschnittene Fragen und Themen, die Sie innerhalb eines bestimmten Zeitraumes bearbeiten können oder sollen. Manche dieser Kurse gehen über ein Jahr, andere können kürzer sein. Manchmal ist eine telefonische Betreuung inbegriffen. 

7. Schreibkurse mit Gleichgesinnten und einem Profi als Lehrer

In Schreibkursen treffen Sie auf Gleichgesinnte und können erleben, dass Sie mit Ihren Geschichten Interesse und Freude wecken können. Von einer Leiterin gut geführt, werden Sie auch kritische Aspekte gut verkraften und am Schluss gestärkt, selbstbewusst und hoch motiviert an Ihrer eigenen Privatbiografie weiter arbeiten. Die Atmosphäre in diesen Kursen ist meist menschlich und vertrauensvoll. Manche Teilnehmer halten auch danach noch Kontakt und unterstützen sich gegenseitig weiter! Besser geht es nicht. Trauen Sie sich! (Schreibkurse biete auch ich an!)

8. Vorträge zum Thema „Biografisches Arbeiten“ ohne praktische Übungen aber mit Schreibtipps! 

Diese Art von Vortrag biete ich gerne an. Hier erfahren Sie erst einmal ganz allgemein etwas über biografisches Arbeiten und gute praktische Tipps gibt es auch noch dazu. Für Einsteiger und Interessierte, die nicht gleich ein Schreibseminar buchen wollen, ist das ein idealer Start, denn nicht jeder möchte sich gleich in eine Schreibgruppe stürzen und sich mit seiner Kunst einer Gruppe anvertrauen. 

9. Anthroposophische Biografiearbeit

Die Anthroposophen sind sehr aktiv, was das biografische Arbeiten betrifft. Sie haben eine eigene Vereinigung mit eigener Webseite und gehen das Thema sicherlich anders an, als ich das tue. Sollten Sie also während Ihrer Internetrecherche auf derartige Angebote stoßen, wundern Sie sich nicht, wenn Sie sprachlich und inhaltlich nicht alles verstehen. Das geht mir nämlich ganz genau so. Anthroposophische Biografen werden anders ausgebildet, da deren Arbeit vor einem anderen spirituellen und inhaltlichen Hintergrund geschieht. Und diese Aussage von mir möchte ich als absolut wertfrei verstanden wissen! Für manche passt es, für andere nicht. Respekt gebührt jedem, der nicht ein Dogma sondern seine Klienten in den Vordergrund stellt.

FAZIT
Viele Ratgeber, Erinnerungsbücher, Bildkarten oder auch das Online Angebot bieten standardisierte Fragen zur eigenen Biografie. Sie als Kunde sind bei der Arbeit alleine, das ist weniger inspirierend und weniger produktiv (bei den meisten jedenfalls), weil kein Austausch möglich ist. 

Aber: Bevor Sie überhaupt nicht beginnen mit Ihrer Biografie oder sich keine eigene Biografin leisten können, ist all das besser als gar nichts - finde ich. Und es kann immer etwas daraus entstehen und weiter wachsen! Manchmal hilft es dann später auch, eine Biografin als Schreibbegleitung hinzuzuziehen! In dem Fall wird die Biografin nur nach ihrem Zeiteinsatz auf Stundenbasis bezahlt, aber Sie haben immer jemanden zur Unterstützung parat!

Ich bitte um Verständnis, dass ich betreffend der einzelnen Möglichkeiten keine konkreten Empfehlungen aussprechen kann, da ich - wie bereits geschrieben - nicht das ganze Spektrum persönlich kenne.

Eines scheint aber deutlich: Der Stellenwert der Biografiearbeit nimmt zu.

Und los geht´s!

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

 

 

 

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Ein vielfältiges Vortrags- und Seminarwochenende von Dagmar Wagner am Starnberger See in 82335 Berg/Aufkirchen vom 12. - 15. Juni 2015

Ein vielfältiges Vortrags- und Seminarwochenende in Berg/Aufkirchen: 12. - 14 Juni 2015

Für alle, die sich grundsätzlich für biografisches Arbeiten und/oder für die Gehirnentwicklung des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr interessieren, hier ein wunderbares Wochenende, bei dem Sie sich entweder für ein oder auch mehrere Angebote entscheiden können!
Verbinden Sie Ihre Teilnahme mit einem gemütlichen Ausflug und genießen den wunderschönen Starnberger See! Wenige Gehminuten vom Seminarort entfernt liegt eine original bayerische Gaststätte mit einem traumhaften Alpenpanorama. 
Den Starnberger See erreichen Sie in 25 Gehminuten oder auch mit dem Bus. Mit dem Auto dauert es keine fünf Minuten!

Anmeldung unter 08151-979270 oder 0172-8605603
oder per Email an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
oder unter Kontakt!



Denken Sie immer wieder daran, Ihr Leben aufzuschreiben?

Vortrag von Dagmar Wagner
Ort:         Oberlandstr. 26, 82335 Berg-Aufkirchen
Datum:    Samstag 13. Juni 2015 
Uhrzeit:   14-17:30 Uhr 
Teilnahmegebühr: 28.- Euro

Ein einführender Vortrag über die vielfältigen Aspekte biografischen Arbeitens mit vielen praktischen Tipps für alle, die es endlich anpacken wollen!

Vor allem die praktische Seite steht im Mittelpunkt dieses Vortrags:
Vielleicht haben Sie schon lange die Absicht, sich mit Ihrer oder auch einer anderen Lebensgeschichte zu befassen, aber wissen nicht: Wie schreibe ich jetzt mein Leben auf, wo fange ich an, wo höre ich auf? Kurzum: Wie mache ich das überhaupt?
Ich gebe Ihnen viele Tipps zu verschiedenen Fragen - danach hält Sie vom Schreiben garantiert nichts mehr ab!
Außerdem berichte ich Ihnen, welche positiven Auswirkungen biografische Arbeit auf Ihre Gesundheit, Ihre Gehirnleistung und Ihr seelisches Wohlbefinden hat: Klarheit, Zufriedenheit, innere Ruhe und neue Energie stellen sich ein. Sie werden überrascht sein, was Sie alles in Ihrem Leben geleistet haben, und wie viel Kraft noch immer in Ihnen steckt. Und ein Spaß machendes Gehirntraining ist die biografische Arbeit obendrein.
Und als I-Tüpferl erfahren Sie von mir auch etwas über die Umstrukturierung des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr und das positive Potential des „älteren Gehirns“ - und das in garantiert einfachen Worten! Warum erhöht sich die Qualität unseres Denkens trotz zunehmender Vergesslichkeit? Und was hat das mit biografischer Arbeit zu tun? Was ist unser Gedächtnis? Können wir unseren Erinnerungen wirklich trauen?
Persönliche Fragen zu ihrem eigenen Projekt werde ich Ihnen bei dieser Gelegenheit sehr gerne beantworten!

Die Teilnehmerzahl ist auf 12-14 Personen begrenzt.

 

Schreibwerkstatt: Sie schreiben mit meiner Unterstützung Ihre eigenen Texte!

Seminar von Dagmar Wagner 
Ort:         Oberlandstr. 26, 82335 Berg-Aufkirchen
Datum:    Sonntag 14. Juni 2015
Uhrzeit:   10 - 17 Uhr
Teilnahmegebühr: 49.- Euro

Egal ob Sie mit dem Schreiben Ihrer eigenen oder einer anderen Biografie bereits begonnen haben oder nicht: Meine Schreibwerkstatt wird für alle lohnend sein. Sie bringen bereits fertige Texte mit oder trauen sich endlich an ihre „erste“ Seite. Ich nehme Sie unter meine Fittiche und bringe Sie sicher voran. Wer möchte, liest den anderen Teilnehmern aus seinen Texten vor. Wer nur zuhören will, ist genauso herzlich willkommen. Nach Ihrer Anmeldung erzählen Sie mir in einem kurzen telefonischen Vorgespräch, was Sie von meinem Seminar erwarten. So bereite ich ihre Wünsche berücksichtigend die eintätige Schreibwerkstatt für alle gewinnbringend vor.
Persönliche Fragen zu ihrem eigenen Projekt werde ich Ihnen bei dieser Gelegenheit sehr gerne beantworten!
Die Teilnehmerzahl wird auf 6-8 Personen begrenzt sein.

Eine circa 45minütige Mittagspause ist vorgesehen. 

 

Das große und besondere Potenzial des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr: Wie und warum unser Gehirn - und damit wir - im Alter immer besser werden! 

Vortrag von Dagmar Wagner
Ort:         Oberlandstr. 26, 82335 Berg-Aufkirchen
Datum:    Freitag 12. Juni 2015
Uhrzeit:   19 - 20:30
Teilnahmegebühr: 15.- Euro

Ab dem 50. Lebensjahr jammern wir über die letztlich ganz normalen Auswirkungen unseres nachlassenden Gedächtnisses: Namen wollen uns nicht einfallen, neu Gelerntes ist schneller wieder vergessen, unsere Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit lassen nach. Groß ist unsere Angst vor Demenz und eine milliardenschwere Anti-Altern-Industrie verdient an unserer Unkenntnis und Unsicherheit! 
Denn von dem positiven Potenzial des älter werdenden Gehirns spricht leider niemand: Dass nämlich unser Gehirn ab 50 Unglaubliches leisten kann und bei Tests in vier von sechs Testbereichen besser abschneidet als es die Gehirne der 25-35jährigen tun.
Basierend auf der neuesten Literatur zur Gehirnforschung fasse ich für Sie die neuesten Erkenntnisse leicht nachvollziehbar ganz ohne Fachchinesisch zusammen und erkläre auch, warum uns unsere Erinnerungen oftmals einen Streich spielen können! 
Ein Vortrag, der Ihnen Mut machen und Ängste zum Thema „Das alternde Gehirn“ abbauen will, denn: Menschen, die generell positiv über das Altern und ihre Fähigkeiten im Alter denken, leben länger und leisten mehr, als Menschen mit einer negativen Einstellung dazu. 
Ohne Teilnehmerbegrenzung.

Verkehrsanbindung 
Und so kommen Sie zum Seminarort Berg/Aufkirchen:
S-Bahn: S 6 aus München bis Starnberg Nord und von dort geht es mit dem Bus oder einem von mir organisierten Sammeltaxi weiter.
Die Bushaltestelle liegt genau vor dem Seminargebäude.

Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie mich einfach an! Ich beantworte Ihr Anliegen wirklich gerne! 

Ich freue mich auf Ihr Kommen!!!! 

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Generationenfreundliches Einkaufen: Der demographische Wandel bewirkt mehr und mehr Veränderungen

Schummriges Licht in der Umkleidekabine, man kann das Preisschild nicht lesen. Der Rollator bleibt zwischen den Gängen stecken, viele Treppenstufen, klein gedruckte kaum lesbare Hinweise auf den Verpackungen - nicht unbedingt die besten Einkaufsvoraussetzungen für ältere Menschen. Doch genau die werden zahlenmäßig immer mehr, im Jahr 2035 sind 50% unserer Bevölkerung über 50 Jahre alt, und genau diese Gruppe gibt am meisten Geld für den privaten Konsum aus. Dieses Geld können sich die Geschäfte nicht entgehen lassen, das allein hat sie mit guten Tipps von der Bundesregierung wachgerüttelt. 2010 wurde die Initiative vom Handelsverband Deutschland und dem Familienministerium unter dem Überbegriff "Initiative Wirtschaftsfaktor Alter" gegründet. 7500 Unternehmen dürfen das Qualitätszeichen "Generationenfreundliches Einkaufen" an ihre Tür kleben und es werden immer mehr!
Diese Initiative zeigt deutlich, dass sich einiges ändern wird in den Zeiten des demographischen Wandels: Es wird ganz eindeutig mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse älterer Mitbürger genommen. Immerhin!
Hier geht es zur Webseite.
Haben Sie sich schon oft beim Einkauf geärgert?
Beste Grüße und kommen Sie noch gut durch den Januar!
Ihre Dagmar Wagner

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Honig im Kopf - ein Kinofilm über Demenz



Emma Schweiger (Til Schweigers Tochter) spielt die Enkelin des demenzkranken Dieter Hallervorden, beide machen das ziemlich gut!

Es hat ein wenig gedauert, bis ich mir den Film anschauen konnte. Aber es war mir wichtig, denn während meiner Vorträge zum Thema „Positive Veränderungen des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr“ erlebe ich ja häufig eine sehr diffuse Angst vor Demenz, nur weil Mann oder Frau ab 50 etwas vergesslicher wird. Darum habe ich mir anhand wissenschaftlicher Literatur seriöse Prognosen zu den zukünftigen Zahlen möglicher Demenzerkrankungen besorgt. Hier für Sie nun die Zahlen aus dem Buch: „Demografie der Demenz“ von Frau Prof. Dr. Gabriele Doblhammer et al. von der Universität Rostock. Sie forscht in erster Linie zur Gesundheit älterer Menschen und ist auf Demenz spezialisiert. Und so berechnet man das:

Wie werden die zahlen zukünftiger Demenzkranker eigentlich berechnet?

Aktuell leben in Deutschland circa 1,4 Millionen Demenzkranke und das bei einem Anteil von circa 22% über 65jähriger.

Wenn der Anteil der über 65jährigen in Deutschland tatsächlich bis zum Jahr 2050 auf 33% steigt, und diese Älteren in dem gleichen Maße an Demenz erkranken, wie das die Menschen in den letzten Jahrzehnten taten, dann ist mit einer Zahl von 3 Millionen Demenzerkrankungen im Jahr 2050 zu rechnen.

Dieses Horrorszenario wird im Journalismus gerne verwendet, es wird dann einfach von einer Verdopplung gesprochen!

Hochaltrig und weiblich 

Das Demenzrisiko nimmt mit zunehmenden Alter zu: Unter den 65-69jährigen erkranken 1-2%, bei den 70-74jährigen sind es 4%, bei den 75-79jährigen etwa 7% und ab dem 80. Lebensalter spielt das Geschlecht eine entscheidende Rolle:

Bei den 80-84jährigen erkranken 11% der Männer aber 16% der Frauen. Bei den 85-89jährigen sind es 18% der Männer aber 21% der Frauen. Und bei den 90-94jährigen sind es 27% der Männer und 36% der Frauen.

Sie sehen: Demenz ist sehr an Hochaltrigkeit und Geschlecht gebunden, hochaltrige Frauen sind besonders betroffen.

Für die Zukunftsprognosen muss man allerdings Folgendes berücksichtigen:

Im Moment können wir gar nicht sagen, dass die Frauen, die heute älter als 40 Jahre sind, dass diese alle im gleichen Maße an Demenz erkranken, wie die Frauen von früher. Denn die heutigen Frauen sind viel besser ausgebildet, mehr berufstätig und eigenständiger, als das die Frauen von früher waren und noch sind. Demenz ist nämlich häufig bei Frauen anzutreffen, die kontaktarm, ohne Interessen und Abwechslung sind. Die klassische Witwe von früher, die nur Hausfrau war, und sich nach dem Tod des Mannes abgekapselt hat - dieses Frauenbild ist überholt. Darum ist nicht anzunehmen, dass die heutigen Frauen so sehr von Demenz betroffen sein werden, wie es in der aktuellen Berechnung angenommen wird! Außerdem gibt es heute mehr Aufklärung, eine bessere gesundheitliche Versorgung und vor allem tun die „Älteren“ viel mehr und das sehr bewusst, um fit zu bleiben.

Allein wenn die Lebenserwartung nicht so stark zunimmt, wie angenommen, verringert sich die Zahl der prognostizierten Demenzerkrankungen schon auf 2,4 Millionen in 2050.

Und wenn man dann noch berücksichtig, dass die Anfälligkeit für eine Demenzerkrankung grundsätzlich zurückgeht, dann verringern sich die Fälle sogar auf 2 Millionen. Viele Faktoren spielen nämlich eine Rolle. Hören Sie also genau hin, wenn Sie demnächst Zahlen zu diesem Thema präsentiert bekommen.

 Und nun zum Film:

Til Schweigers Filme „Honig im Kopf“ erzählt die Geschichte eines alten demenzkranken Mannes (wunderbar gespielt und filmpreisverdächtig von Dieter Hallervorden) für ein Massenpublikum. Und egal, wie man seine Filme findet: Das muss man erst einmal hinkriegen. Sein Publikumserfolg gibt ihm immer recht, so wie auch bei diesem Film, der dieses Mal auch mit lobenden Kritiken überhäuft wurde.

Bei „Honig im Kopf“ von Til Schweiger war mir natürlich von vorne herein klar, dass das Thema Demenz hier nicht „realitätsgetreu“ behandelt werden soll. Muss er meiner Meinung nach auch nicht, schließlich geht es um Unterhaltung, in diesem Fall allerdings mit einem etwas ernsthafteren Hintergrund. In seinen Interviews zum Film gibt sich Til Schweiger seriös und gewissenhaft, betont dabei immer wieder, wie intensiv er recherchiert hat - und auch das glaube ich ihm. Entertainment mit Anspruch also. Das ganze Projekt - ziemlich mutig von Til Schweiger finde ich!

Hier geht´s zum Trailer des Films! 

Viel Spaß im Kino wünscht

Ihre Dagmar Wagner

 

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Hape Kerkeling hat über seine Kindheit geschrieben!

Nach seinem Sensationserfolg von 2009 "Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg" hat sich Hape Kerkeling an seine Autobiografie gewagt. Dabei hat er das traumatische Erlebnis    des Selbstmords seiner psychischen kranken Mutter zum Thema gemacht. Wie belastend es für ein Kind ist, mit einer depressiven Mutter aufwachsen zu müssen, darüber hat Hape Kerkeling geschrieben bis hin zu ihrem Tod.

 
Eine Autobiografie, die für Betroffene mit ähnlichen Erfahrungen
vielleicht tröstlich sein kann.

Als Retter treten immer wieder die Großmütter und Großväter auf, die über ihre persönlichen physischen wie psychischen Grenzen gehen, um dem Enkel Hape Schutz und ein wenig Normalität zu bieten. Wie divers eine große Familie sein kann, wie bereichernd dabei jedes Mitglied wirkt - das ist eine der positiven Aspekte, die Kerkeling in seiner Autobiografie beschreibt. 

Ich empfinde sein Buch nicht als Nabelschau. Beeindruckt hat mich, wie er auch immer wieder die fröhlichen Seiten seiner Mutter beschreibt, und dass er sie so in Erinnerung behalten wird.

Nur den Einstieg fand ich leider weniger gelungen. Als Biografin weiß ich natürlich um das Problem: Womit fange ich an? Aber da gibt es wirklich viele Möglichkeiten, die sich jenseits der Chronologie auftun können. Doch da war Hape Kerkeling leider nicht sehr kreativ. Die ersten drei Kapitel fand ich thematisch unpassend, aber mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Ein "Muß" ist das Werk - finde ich - nicht.
Alles Gute wünscht
Ihre Dagmar Wagner


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Das Glück wächst von ganz alleine...

Manchmal muss man sich gar nicht verrückt machen - da kommt alles von alleine. Wirklich daran glauben mag man ja sicherlich nicht immer, aber als ich vor kurzem meinen kleinen Stock mit vierblättrigen Kleeblättern vom 1.1.2015 sah, stellte ich mit großer Freude fest, dass die Blätter einfach immer weiter wachsen und sich neue Blätter dazu gesellen! Prima dachte ich mir, so kann´s das ganze Jahr weiter gehen! Ich nehme das jetzt einfach ´mal als ein gutes Zeichen!
Ich halte Sie auf dem laufenden…
Beste Grüße von Ihrer Dagmar Wagner



Das Glück wächst von ganz alleine... 

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Respekt, Respekt: Mit 102 Jahren noch ein Crowdfunding auf die Beine gestellt!

Die hundertzweijährige Ella Balkow schreibt seit den 90er Jahren Geschichten aus ihrem Leben auf. Ihr Traum war, diese auch in gedruckter Form vor sich zu haben, doch das kostet einfach Geld. Abschrecken ließ sie sich nicht davon: Kurzerhand legte sie im Internet mit Hilfe ihrer Enkelin Natalie ein Crowdfunding an. 2000 Euro sollten so zusammen kommen, um einen Kalender mit zwölf Lebensgeschichten drucken zu lassen. Jeder Spender erhält ein Exemplar! Bravo, so kann´s auch gehen!
Hier der LINK für Sie zum Nachlesen in der FAZ!

 
Frau Ella Balkon erfüllt sich mit 102 Jahren noch den Traum von ihrer eigenen Lebensgeschichte in Kalenderform!

Man ist nie zu alt, um sich seine Träume zu erfüllen!
In diesem Sinne - herzlichst Ihre Dagmar Wagner

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9. Münchner Freiwilligen Messe am Sonntag, den 25. Januar 2015

9. Münchner FreiwilligenMesse

Datum: 25. Januar 2015
ORT: Gasteig, Rosenheimer Straße
Zeit: 10-17 Uhr
Eintritt: Frei 

Engagiert leben in München!

In schönem Orange präsentiert sich die Messe für all diejenigen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen! 

Wer meinen Blog fleissig liest, weiss, wie fit unsere heutigen Senior(inn)en sind und wie gerne sie sich für andere einsetzen. Sollten auch Sie sich schon länger mit diesem Gedanken tragen, dann bietet Ihnen die Münchner Freiwilligenmesse eine wunderbare Möglichkeit, sich über die verschiedenen Möglichkeiten hierfür zu informieren!
Hier der LINK zur Webseite. 

Und hier ein Auszug aus dem Pressetext für Sie, was Sie von der Messe erwarten dürfen:

Auf der Münchner FreiwilligenMesse präsentieren 80 gemeinnützige Organisationen die breite Palette der Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Wie auf einem Markt voller interessanter Köstlichkeiten können sich die Besucherinnen und Besucher anregen lassen, wo, wie und wann sie sich für eine gute Sache engagieren können. Sieben Themenfelder führen durch die Vielfalt der Engagementbereiche: Soziales, Migration, Umwelt, Kinder- und Jugendliche, Selbsthilfe und Gesundheit, Kultur und Zivilcourage.

Die persönliche, umfassende und fachkundige Beratung durch die Aussteller gehört zum selbstverständlichen Standard der FreiwilligenMesse. Ebenso das Angebot von gut gestaltetem Informationsmaterial, das in speziell für die Messe hergestellten Taschen mit nach Hause genommen werden kann. 

Es bleibt aber nicht bei der reinen Information. Die Münchner FreiwilligenMesse lebt seit Jahren von ihrem lebendigen Rahmenprogramm mit belebender Life-Musik, Grußworten aus Politik und Verwaltung, interessanten Kurzvorträge sowie Erfahrungsberichten von freiwillig Engagierten. Die von dieser Fülle erschöpften Besucherinnen und Besucher können sich eine Entspannungsmassage gönnen oder im Bistro-Bereich stärken.

Ein besonderer Akzent liegt bei der Messe 2015 auf dem Thema

„Inklusion – Engagement von Menschen und für Menschen mit Besonderheiten“. Ob jung oder alt, reich oder arm, Frau oder Mann, eingesessen oder eingewandert, behindert oder nicht - Inklusion sorgt für überraschende Entdeckungen: Menschen, die meist vielfältige Unterstützung im Alltag brauchen, werden selbst zu aktiven Helferinnen und Helfern! Sie leisten freiwillig Großartiges und sind eine wichtige Ressource unserer Stadtgesellschaft. Sie erleben es, gebraucht zu werden, etwas geben zu können und etwas Neues zu lernen. Mit anderen aktiv für andere zu werden erweitert Handlungsspielräume und ist ein Königsweg zur gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft. Wer sich engagiert, tut etwas für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit.
Ende Pressetext. 


Den letzten Satz kann ich nur bestätigen: Aus der sozialwissenschaftlichen Forschung weiß ich, wie wohltuend soziales Engagement gerade für Senioren ist!
Ich wünsche allen Messebesuchern eine schöne und anregende Zeit sowie gute neue Eindrücke und Ideen!
Ihre Dagmar Wagner 

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Einige "Bonmots" zum Thema Erinnern

Hier für Sie zu Jahresbeginn einige kluge, heitere und nachdenklich stimmende Aussagen zum Thema "Erinnerungen":




"Wer sich gern erinnert, lebt zweimal." (Franca Magnani)
"Solange du eine gute Geschichte auf Lager hast und jemand, dem du sie erzählen kannst, bist du noch nicht am Ende." (Alessandro Baricco, Novecento)
"Nicht nur dem Leben Jahre geben, sondern den Jahren Leben geben." (Leopold Rosenmayr)
"Im Vergangenen ist nichts unwiederbringlich verloren, vielmehr alles unverlierbar geborgen." (Victor E. Frankl)
"Es kommt nicht darauf an, wie alt man ist, sondern wie man alt ist." (W. Steuer)
"Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden." 
"Erinnerung ist eine Form der Begegnung." (Khalil Gibran)
(Zitate u.a. aus: Leben erinnern von Sabine Sautter.

Welche Aussage gefällt Ihnen am Besten?
Einen weiterhin guten Januar wünscht Ihnen herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 

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Am Dienstag, den 3. Februar 2015 folgt der nächste Vortrag von Dagmar Wagner zum Thema "Biografisches Schreiben"

In Bayern beginnt das neue Jahr eigentlich immer erst am 7. Januar - also heute. Also bin auch ich wieder am Start! Gleich für Sie der nächste Termin zum Vortrag über "Biografisches Arbeiten": Am Dienstag, den 3. Februar 2015 in der Starnberger Gesundheitsakademie! Die Besonderheit meiner Vorträge liegt darin, dass Sie gleichzeitig erfahren, warum biografisches Arbeiten so ein gutes Gedächtnistraining ist. Ich erkläre Ihnen, was unser Gedächtnis eigentlich ist und wie es funktioniert, wie also jede einzelne Erinnerung abgespeichert und wieder abgerufen wird. Und natürlich erfahren Sie von mir, wie man seine eigene oder natürlich auch eine andere Lebensgeschichte zu Papier bringen kann. Wie sehr Erinnerungen in Deutschland wertgeschätzt werden, zeige ich Ihnen anhand vieler Erinnerungsportale, mittels derer viele Menschen ihre Erinnerungen zu ganz unterschiedlichen Themen oder Erlebnissen veröffentlichen. Mein Vortrag ist also sehr praxisnah, bindet aber gleichzeitig auch wichtige theoretische Kenntnisse ein, und zwar so, dass es Ihnen das Zuhören Spaß machen wird - lebendig und mit einfachen Worten. Meine Besucher verlassen immer bestens gelaunt und bereichert mit interessanten Informationen meine Vorträge. Ich freue mich auf Ihr Kommen!

DATUM         3. Februar 2015

UHRZEIT      19:00 Uhr - circa 20:30 Uhr

ORT            Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg, Leitung der Gesundheitsakademie: Frau Gertie Maria Rumitz

EINTRITT     15 Euro

ADRESSE     Kreiskrankenhaus Starnberg GmbH, Oßwaldstr. 1, 82319 Starnberg

TELEFON     08151 -18 -2916

EMAIL             This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Webseite       www.gesundheitsakademie-starnberg.de

LINK ZUR WEBSEITE

Vielleicht haben Sie bereits einen interessanten Kurs aus dem vielseitigen Programm der Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg besucht. Ich kann Ihnen ein Studium des Kursprogramms nur wärmstens empfehlen, denn es ist für jeden etwas dabei. 

Und hier nun für Sie der Text der Vorankündigung:

Denken Sie immer wieder daran, Ihr Leben aufzuschreiben?

Ein einführender Vortrag über die vielfältigen Aspekte biografischen Arbeitens mit vielen praktischen Tips, für alle, die es endlich anpacken wollen. 

Je älter wir werden, umso mehr Erinnerungen kommen auf, die uns immer begleiten werden, ob wir das wollen oder nicht. So wie wir uns in der Rückschau erleben, so fühlen wir uns im Moment. Erinnerungen bestimmen somit indirekt unser Lebensgefühl in der Gegenwart. Wenn Sie sich also heute wohl fühlen wollen, dann müssen Sie sich mit Ihren Erinnerungen wohl fühlen. 

Als Biografin möchte und kann ich hierzu einen Beitrag leisten. In meinem Vortrag erzähle ich Ihnen, wie wohltuend und heilend biografische Arbeit auch für Körper und Seele, für Ihre ganze Gesundheit eben sein kann: Klarheit, Zufriedenheit, innere Ruhe, neue Energie und vieles mehr sind die positiven Auswirkungen davon.  Sie werden überrascht sein, was Sie alles in Ihrem Leben geleistet haben, wie viel Kraft Sie hatten und dass diese immer noch in Ihnen steckt. Und ein Freude machendes Gehirntraining ist es obendrein. Mehr und mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich dafür.

Nach einem kurzem Überblick über den aktuellen Stand biografischer Arbeit heute, führe ich sie mit einfachen Tips in die biografische Arbeit ein. Und natürlich spreche ich auch den Umgang mit den schmerzhaften Erinnerungen an. Denn nichts soll Sie mehr aufhalten, mit dem Schreiben Ihrer persönlichen Lebensgeschichte zu beginnen: Viel Spaß, Anregung, Lebendigkeit kehrt in Ihr Leben ein, neuer Gesprächsstoff auch im Familienkreis entsteht! Und Sie werden staunen, wie gerne man Ihnen zuhören wird. So erleben Sie die Wertschätzung Ihrer Erinnerungen! 

Persönliche Fragen werde ich Ihnen bei dieser Gelegenheit sehr gerne beantworten!

Die Teilnehmerzahl wird auf 12-14 Personen begrenzt sein. Also vergessen Sie bitte nicht, sich rechtzeitig anzumelden!

Wenn Sie weitere Fragen zu meinem Vortrag haben, zögern Sie nicht, mir zu mailen oder mich einfach anzurufen. Die Kontaktdaten finden Sie oben rechts auf meiner Webseite!

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Alles Liebe für Sie von Ihrer Dagmar Wagner 

 



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Was für ein Start ins neue Jahr 2015!

Besser hätte es nicht sein können: Viel Schnee und keine Wolke am Himmel! Ein wunderbarer Start ins neue Jahr! Hier am Starnberger See in der Nähe von Ambach!
Lassen Sie sich nicht unterkriegen in diesem Jahr und behalten Sie eine positive Einstellung! Versuchen Sie´s - dann löst sich manches wie von selbst!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen alles alles Gute!
Ihre Dagmar Wagner

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Frohes Fest!



Liebe Kunden, Vortragsbesucher, Interessierte, Ü100-Fans und Unterstützer von Wagner-Biografien!

Ich danke Ihnen/euch allen von Herzen für Ihr/Euer Vertrauen in meine Arbeit und unsere intensiven Begegnungen, die meine Gedanken und Gefühle bereichern, meine Haltung verändern und so für viel Lebendigkeit in meinem Leben sorgen. 
Ich wünsche Ihnen/euch allen für das Weihnachtsfest und das neue Jahr 2015 einen regen Austausch mit Menschen, die Ihnen/euch nah oder auch fremd sind, um anderen oder auch sich selbst näher zu kommen!

Ein schönes Weihnachtsfest wünscht Ihre/eure Dagmar Wagner


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Tanzkurse mit Rollator: Kein Witz sondern eine tolle Sache für Senioren!


Hauptsache es macht Spaß: Tanzen mit dem Rollator!

Die meisten meiner Zuhörer denken immer, ich mache einen Scherz, wenn ich während meiner Vorträge berichte, dass es inzwischen auch Tanzkurse mit Rollator gibt. Aber es gibt sie tatsächlich und das ist auch gut so. Die Gehirnforschung bestätigt eindeutig, wie hilfreich das Tanzen für das ältere Gehirn ist, da Tanzen soziale Interaktion, Konzentration und kompliziert koordinierte Bewegungsabläufe verbindet. Das heisst nichts anderes, dass Tanzen unser Gehirn wunderbar schulen kann! Nun gebe ich schon zu, dass der Rollatortanz nicht mit einem fetzigen Tango verglichen werden kann, aber immerhin bewegen sich die Senioren, haben Spaß miteinander und schulen genauso ihre Koordination. Ich finde das prima!
Unter diesem LINK können Sie einen SWR-Beitrag zu diesem Thema sehen!
Also, nur keine Scheu…melden Sie sich zum Tanzkurs an!
Viel Spaß dabei wünscht wie immer mit besten Grüßen
Ihre Dagmar Wagner

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Das Salz der Erde - Dokumentarfilm im Kino, den Sie unbedingt sehen sollten!



Das Salz der Erde ist einer der wenigen Filme, der unser Bewusstsein verändern kann. Sie sollten ihn auf keinen Fall verpassen! Kein geringerer als Wim Wenders und Salgados Sohn Juliano Ribeiro Salgado haben hier Regie geführt.
Ein biografischer Film, der mir den Atem verschlug: Sebastiao Salgado als Grenzgänger inmitten menschlichen Leids und Elend, dem er sich verpflichtet fühlt. Während andere Fotoreporter und Journalisten nach getaner Arbeit an Brennpunkten schnell das Weite suchten, blieb der Künstler und Fotograf, um der Welt zu zeigen, welche Auswirkungen Hunger, Ausbeutung, Krieg und anderes menschliches Leid wirklich haben. Aber auch Tiere und uralte Völkerstämme hat er fotografiert. Seine Frau hat ihn immer dabei von Zuhause aus unterstützt und seine Fotos in die Welt gebracht. 

Ich bin sicher, die meisten von Ihnen kennen seine Fotos, aber diesen Film sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Salgado erzählt auch die Geschichte seines Zusammenbruchs und wie er sich zusammen mit seiner Familie selbst wieder heilen konnte.

Salgados Lebensleistung und sein Mut sind mehr als nur beeindruckend!
Danke für diesen Film!
Viel Spaß im Kino wünscht Ihnen von Herzen
Ihre
Dagmar Wagner 


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Der demographische Wandel in Zahlen

Der demographische Wandel ist in aller Munde, aber ich stelle immer wieder fest, wie überrascht die Menschen auf die nackten Zahlen reagieren. Darum für Sie diese Information in Kürze, damit Sie sehen, dass dieses Thema nicht nur einfach so aus der Luft gegriffen ist:
Mit demographischer Wandel ist gemeint, dass die Bevölkerung der Bundesrepublik schrumpfen wird und zwar von 81 Millionen Bürgern im Jahr 2013 auf circa 65 bis 70 Millionen im Jahr 2060. Wir werden also sehr viel weniger Menschen in Deutschland sein.

Außerdem werden wir alle im Schnitt älter und hochaltriger werden: Jede oder jeder Zweite in Deutschland ab dem Jahr 2000 Geborene hat eine reelle Chance, 100 Jahre alt zu werden. Und so steigen die Zahlen unserer Hundertjährigen von aktuell 16 000 in 2014 auf knapp 170 000 im Jahr 2060, wobei hier natürlich nicht die Geburtsjahrgänge ab dem Jahr 2000 berücksichtigt sein können.

Die zunehmende Hochaltrigkeit zeigt sich aber auch an dem erhöhten Anteil der Bürger über 80 Jahre: Dieser lag im Jahr 1950 bei einem Prozent und wird im Jahr 2050 auf circa 14% steigen.
Am meisten steigt die Zahl der über 65jährigen: Aktuell liegen wir im Jahr bei 22%, das heisst bereits mehr als ein Fünftel der in Deutschland lebenden Menschen ist über 65 Jahre alt. Im Jahr 2030 werden bereits 29% über 65 Jahre sein, also fast ein Drittel und im Jahr 2050 sind es dann tatsächlich 33%, die das Drittel dann voll machen!
Beeindruckende Zahlen wie ich finde und bestimmt genug Gesprächsstoff für Sie, liebe Leser!
Einen wunderbaren zweiten Advent wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner

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Gestern in Bad Aibling...

WOW - anders kann ich es nicht ausdrücken: Zwölf tapfere Teilnehmer hörten gestern vier Stunden mit gerade mal zehn Minuten Pause meinen Ausführungen zum Thema "Biografisches Arbeiten" zu! Konzentration, kluge Fragen, interessante Beiträge und ein menschliches Miteinander prägten die Atmosphäre. Darum möchte ich mich heute nochmals auf diesem Wege bei dieser tollen Gruppe bedanken! Da fielen auch mir die vier Stunden ganz leicht und Spaß hat es obendrein gemacht. Hinterher machte mich ein besonderes Lob so richtig glücklich: Keine Minute der vier Stunden wäre langweilig gewesen! PUH! Schön fand ich auch, dass Frau Reverchon, eine Ressortleiterin von der VHS Bad Aibling, vor dem Kurs extra noch Weihnachtskekse in Schälchen über die Tische verteilte. Auch eine solche Geste vor dem Seminar trägt zum guten Gelingen bei - vielen Dank auch dafür! Und nun wünsche ich meinen Lesern heute am ersten Advent einen schöne Vorweihnachtszeit, die Sie hoffentlich auch ein wenig genießen können. Mir ist noch von gestern "ganz warm ums Herz!"
Alles alles Liebe wünscht
Ihre Dagmar Wagner 


Der Fotograf Sebastian Salgado entdeckte schon jetzt den Weihnachtsmann für Sie…Der ungeheuer beeindruckende Dokumentarfilm über ihn "Das Salz der Erde" läuft gerade ihm Kino. Diesen Film sollten Sie auf keinen Fall verpassen!

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Dießener Filmtage: "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" am 12.11.2014 um 19:30 Uhr

Am 12.11.2014 wird mein preisgekrönter Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" im KINO AUGUSTINUM DIESSEN" am Ammersee im Rahmen der 7. Diessener Filmtage aufgeführt, die sich dieses Mal ganz dem Genre "Komödien" widmen!
Ich werde anwesend sein und stehe hinterher für Fragen und Diskussion gerne zur Verfügung!
Ort: Augustinum Diessen, Am Augustinerberg 1, 86911 Diessen am Ammersee
Tel. 08807 - 700
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Eintritt: 7 Euro

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Ein schöner Schlusspunkt für dieses Jahr

Natürlich strahlte am 9. November zur letzten Veranstaltung meiner Vortragsreihe mal wieder die Sonne und das hat man leider dieses Mal sehr am Publikumszuspruch gemerkt: Trotzdem fanden sich acht besondere Experten und interessierte Zuhörer zusammen und tauschten sich intensiv und bereichernd zum Thema demographischer Wandel aus! Besonders beeindruckend sprach unser Landrat Karl Roth (Landkreis Starnberg) zum Thema und seinen sehr persönlichen Erfahrungen mit den Senioren in seinem Landkreis. Da kam uns der kleine Kreis zugute und wir hatten unseren Landrat einmal fast privat gehabt!

Landrat Karl Roth fand beeindruckende und auch persönliche Worte, wie er die Nöte der Senioren in seinem Landkreis Starnberg erlebt!

Auch mein Vortragsredner Dipl-Volkswirt Manuel Slupina, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim think tank Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung, hielt einen fabelhaften Vortrag, der uns deutlich die Veränderungen durch den demographischen Wandel zeigte. Besonders die neuen Bundesländer sind schwer getroffen: Orte mit nur noch zwei Einwohnern, die verständlicherweise nicht umgesiedelt werden wollen, verwaiste Dörfer ohne sozialen Mittelpunkt. Aber auch über viele positive Beispiele hat er uns berichtet, wie sich Einzelne zusammentun und Abhilfe bei Problemen schaffen.


Wie sehr der Osten mehr und mehr "ausdünnt" - das hat uns Manuel Slupina deutlich gezeigt!

 
Nach dem Vortrags geht´s hinterher weiter mit einer Diskussion!


 Alle Experten in der ersten Reihe (v.l.n.r.): Rolf Schünemann (Vorstand LV1871) mit Gattin Konstanze (rechts neben ihm), Landrat Karl Roth, Elisabeth von Bitter (Seniorenbetreuung),  Inge Knepper (97),  Doris Lulay (Initiatorin der erfolgreichen 50plus Messe "Die 66", Gemeinderätin Elke Grundmann aus Berg.

Am Schluss habe ich als kleines Dankeschön an meine tollen und engagierten Experten die allerersten Adventskalender verteilt!



Ein Gruppenbild zum Abschluss (v.l.n.r.): Rolf Schünemann (Vorstand der LV 1871 und Sponsor der Vortragsreihe), Gemeinderätin Elke Grundmann aus Berg, Doris Lulay (Initiatoren der 50plus Messe "Die 66"), Dagmar Wagner, evang. Pfarrer Johannes Habdank aus Berg (Unterstützer der Vortragsreihe), Manuel Slupina (Redner),  Elisabeth von Bitter, Landrat Karl Roth

Das Konzept für nächstes Jahr steht noch nicht fest, daran bastele ich gerade noch! Eventuell wird es statt mehreren Veranstaltungen ein Symposium geben! Eine Kompaktveranstaltung eben!
Ich danke allen, die mich als Besucher, als Vortragsredner oder special guests bei meiner Vortragsreihe unterstützt haben! Es hat sehr viel Freude gemacht und es sind wunderbare Begegnungen entstanden! Einige Besucher sind sogar richtige Fans der Reihe geworden und kamen jedes Mal!
Von Herzen Dank!
Bis zum nächsten Mal! 
Alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner

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...da sind sie wieder - die Geschichtenspinner am 7. November 2014 in München!

Bereits letztes Jahr habe ich sie gerne angekündigt - die Geschichtenspinner! Auch das ist biografische Arbeit, wenn man persönliche Geschichten aus seinem Leben vor einem Publikum erzählt! In München können Sie sich an der Erzählakademie Goldmund zum "Erzähler" ausbilden lassen und treten hinterher auf - wenn Sie das wollen!
Wo, wie, was - das lesen Sie alles auf dem Plakat! Ich kann dieses Jahr leider nicht dabei sein, da ich selber eine Veranstaltung habe!
Viel Glück, Freude und Erfolg wünsche ich allen Geschichtenspinnern und Ihnen, liebes Publikum, natürlich viel viel Spaß dabei!
Ganz herzlich grüßt Sie
Ihre Dagmar Wagner

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Mein preisgekrönter Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" am 12. November 2014 im Kino des Augustinum Dießen

Am 12.11.2014 läuft im Rahmen der 7. Diessener Filmtage im AUGUSTINUM DIESSEN am Ammersee mein preisgekrönter Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe"!
Dieses Jahr widmen sich die Filmtage ganz dem Genre "Komödien"!



Sie ist die Hauptfigur des Films:
Die Bäuerin Sophie Geisberger, 72

Ich habe mich sehr über diese schöne Einladung gefreut und stehe nach der Aufführung für Fragen und Diskussion gerne zur Verfügung!
Adresse:
Augustinum Diessen, Am Augustinerberg 1, 86911 Diessen am Ammersee
Tel. 08807 - 700 
Uhrzeit: 19:30 Uhr

Bis dahin meine besten Wünsche
Dagmar Wagner

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Sonntag, 9. November um 11:30 Uhr in der kleinen Starnberger Schlossberghalle: Spannendes Finale bei der Vortragsreihe von Wagner-Biografien!

Nun ist das Jahr auch schon fast wieder ´rum: Am Sonntag, den 9. November 2014 um 11:30 Uhr endet die vielgelobte Vortragsreihe von Wagner-Biografien in der kleinen Schlossberghalle mit einem Vortrag zum Thema "demographischer Wandel" von Dipl.-Volkswirt Manuel Slupina vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung:

Unser immer längeres Leben - welche Chancen bietet uns eine Gesellschaft, die immer älter wird?
 
Sehr gefreut hat mich, dass unser Landrat Herr Karl Roth meine Einladung angenommen hat, und das Grußwort zu Beginn der Veranstaltung sprechen wird!

Das Schreckgespenst „demografischer Wandel“ geht als drohende Überalterung um. Pflegenotstand, Altersarmut – ausschließlich negative Aspekte werden damit in Verbindung gebracht. 
Dabei gibt es ermutigende und kaum bekannte Informationen für alle Menschen ab 50 Jahren, die sich nicht ausschließlich auf ein zukünftiges Armuts-, Pflege- und Demenzpotential reduzieren lassen und dem Schreckgespenst „demografischer Wandel“ etwas entgegensetzen wollen. Die negativen Bilder der zukünftigen Alten sind besonders fatal, da die Forschung eindeutig zeigt, dass die Einstellung zu sich selbst in puncto Altern der wichtigste Faktor ist, um glücklich und gesund zu sein, und es auch zu bleiben. 

Wie aber bereitet sich unsere Gesellschaft auf den 
demographischen Wandel vor, ja tut sie das überhaupt? Auf welche Veränderungen müssen wir uns einstellen? Welche neuen Konzepte und Fragen sind „außer abgesenkten Bürgersteigen“ wirklich hilfreich, und was können wir dabei selber tun, um den demografischen Wandel zu bewältigen? Ein Vortrag über neue Ideen und praktische Beispiele, wie wir das große Potential älterer Mitbürger nutzen können und müssen. Dabei wird auch gezielt auf die Situation im Landkreis Starnberg eingegangen.

Nach dem Vortrag gibt es ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion.  
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die Biografin und Regisseurin Dagmar Wagner

Eintritt: 15 Euro
Veranstaltungsort aller Vorträge: Starnberger Schlossberghalle (kleiner Saal), Vogelanger 2, 82319 Starnberg

Vorverkaufsstellen:
Schlossberghalle, Starnberg, Tel. 08151/772-136 oder 772-170
Starnberger Reise AG, Starnberg, Tel. 08151/2 68 66 10
Tourismusverband, Starnberg, Tel. 08151/90 600


Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Außerdem möchte ich mich schon jetzt einmal bei meinen treuen Besuchern bedanken, die bislang zu jeder Veranstaltung erschienen sind!
Das fand ich toll! Vielen vielen Dank!

Also bis auf bald - sehr sehr herzlich
Ihre Dagmar Wagner 

 

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Über eine Stunde Diskussion nach der Sondervorführung Ü100

Mit einem besonderen Überraschungsgast hatten mein Publikum und ich gestern Abend eine große Freude: Herr Strunz machte sich mit seinen stolzen 102 Jahren sowie seiner Tochter und Schwiegersohn auf den Weg nach Berg, um sich den Film Ü100 anzusehen! Das Foto ist ein wenig unscharf, aber seine positive und fröhliche Ausstrahlung kann man gut erkennen:


So frisch und vergnügt war Herr Strunz (102 Jahre alt) noch nach der Sondervorführung von Ü100! Bravo!

Auch gestern kam der Film wieder sehr gut an. Mehr als eine Stunde dauerte die anschließende Diskussion und niemand verließ den Saal! Bravo - ein tolles Publikum! Vielen Dank für´s Kommen und das interessierte, engagierte und konzentrierte Gespräch.
Es war ein wunderschöner Abend mit ganz besonderen Zuschauern!
Ich habe mich sehr gefreut!
Alles Gute für Sie von Ihrer Dagmar Wagner

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Prof. Dr. Martin Korte - ein Vortrag, der wirklich Freude machte!

Wenn Sie meinen Blog regelmäßig lesen, wissen Sie längst, dass die Gehirnforschung ab dem 50. Lebensjahr mein Spezialgebiet ist. Ich finde es einfach ungeheuer spannend und ärgere mich, dass die Medien da so wenig Aufklärung betreiben. Darum habe ich Prof. Dr. Martin Korte zu meiner Matinee eingeladen, der dann extra aus Braunschweig zu uns nach Starnberg in die kleine Schlossberghalle kam! Und das trotz Bahnstreik! Zugeben - prognostizierte 26 Grad an diesem herrlichen Oktobertag, Kirchweih und der Bahnstreik: Da wurde mir Angst und Bange, wer da wohl überhaupt noch kommen mag. Aber das war völlig unbegründet: Ab 11 Uhr standen die ersten Zuhörer schon an der Kasse, um sich ihre Karte zu sichern.

Prof. Dr. Martin Korte erklärt den Zuhörern unterhaltsam und präzise per Beamer die besonderen Qualitäten des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr!

Sie wurden nicht enttäuscht: Prof. Korte versteht es, seine Zuhörer zu fesseln und wissenschaftliche Fakten unterhaltsam zu verpacken!

 
So sehen glückliche Zuhörer während eines wissenschaftlichen Vortrags aus….

Im anschließenden Gespräch, das von mir moderiert wurde, beantwortete Prof. Korte einzelne Zuschauerfragen. Natürlich wollten die meisten wissen, was man tun kann, um sein Gehirn fit zu halten. Zaubern kann auch Prof. Korte nicht: Bewegung, Bewegung und Bewegung. Aber nicht nur. Außerdem: Soziale Kontakte, kein Stress, viel Lachen und sich immer wieder etwas Neues zutrauen - also Lernen! So geht´s! Gedächtnispillen und Nahrungsergänzungspillen sind mit sehr sehr großer Vorsicht zu bewerten und dürfen niemals ohne Absprache mit Ihrem Arzt eingenommen werden - auch wenn es diese ohne Rezept zu kaufen gibt!



Mit Hilfe meiner Ausstatterin Marlene Pohley entstand auch dieses Mal wieder ein schönes Arrangement! Danke liebe Marlene!



Prof. Korte weiß einfach, wie man die Aufmerksamkeit der Zuschauer fesseln kann!

Und zum Schluss unser Foto mit meinem Sponsor, der LV 1871 (hier vertreten durch Herrn Martin Baumann, dem Leiter des Bereichs Marketing/Unternehmenskommunikation) und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Berg (hier vertreten durch Pfarrer Johannes Habdank)! Ich danke beiden sehr für die großartige und engagierte Unterstützung!



V.l.n.r.: Pfarrer Johannes Habdank aus Berg, Dagmar Wagner, Prof. Dr. Martin Korte und Martin Baumann von der LV 1871!
Mein großer Dank geht auch an meinen Sponsor und Unterstützer! 

Es war eine sehr schöne Matinee! ich habe mich aufrichtig gefreut, dass so viele und vor allem Prof. Martin Korte gekommen sind!
Vielen Vielen Dank!
Am 9.11.2014 folgt die letzte Matinee mit Martin Slupina vom Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung sowie mit Landrat Roth, der das Grußwort spricht!
Ich freue mich sehr darauf!
Ich hoffe, Sie sind dabei!

Sehr sehr herzlich alles Liebe von
Ihrer Dagmar Wagner

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Dagmar Wagner im Gespräch mit Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" auf Bayern 2

Am 16. Oktober um 16:05 Uhr wurde das Gespräch mit mir und dem bekannten Moderator Stefan Parrisius im Rahmen der Radiosendung "Eins zu Eins. Der Talk" ausgestrahlt! Ich danke allen Klienten, Interessierten und auch ganz fremden Menschen für die zahlreichen lobenden Emails: Ich war sehr überrascht, dass es danach zu einem derartigen Echo kam! Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut, und wer das Gespräch nachhören möchte - das geht ganz einfach mittels dem Podcast, den sie unter diesem LINK finden! Viel Spaß dabei! Und schreiben Sie mir bitte weiter, was Ihnen das Gespräch gegeben hat!
Mit besten Grüßen und Wünschen
Ihre Dagmar Wagner

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Wagner-Biografien bei den Berger Betrieben: Ein voller Erfolg!

Was für ein herrlicher Tag: Die Sonne schien und warme Temperaturen! Da bekam so mancher Aussteller "kalte Füße" und fragte besorgt, ob bei solchen Bedingungen überhaupt Besucher zu uns in den Marstall kämen? Doch kaum hat es 12 Uhr geschlagen, fielen die treuen Berger bei uns ein: Hatte mancher Aussteller vorher noch bei den anderen Ständen seinen Besuch angekündigt, stellten wir alle um 17 Uhr fest, keine Zeit dafür gehabt zu haben! Ohne Pause sprachen wir mit unseren Besuchern. Das Wetter bewirkte genau das Gegenteil: beste Stimmung und einen offenen Geist!
Viele interessierten sich für biografisches Arbeiten, meinen Film Ü100 und meine Vorträge! Ab 16 Uhr spürte ich langsam, meine Stimme schwinden. Aber an ein kleines Päuschen war nicht zu denken! Das Foto wurde kurz vor Öffnung des Marstalls aufgenommen: Entspannt und in freudiger Erwartung wartete ich auf meinem nun schön ausgestatteten kleinen Messestand in Form einer "Erzählcouch" auf meine ersten Gäste!
Die Berger Betriebe waren für alle ein voller Erfolg - ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren Elke Link (3. Bürgermeisterin Berg, QUH-Partei), Elke Grundmann (Gemeinderätin Quh-Partei) und deren Team! Ist doch prima, wenn eine Gemeinde so rührig ist!!!!
Mit besten Grüßen
Ihre Dagmar Wagner

Na - wie finden Sie meinen kleinen Messestand bei den Berger Betrieben? Das war noch vor 12 Uhr, bevor die vielen interessierten Gäste kamen!

Und hier noch Impressionen von weiteren Ausstellern bei den Berger Betrieben im Marstall:


Die "neue" Brauerei Schloss Berg erlebte einen großen Andrang: Jeder wollte eine Kostprobe vom neuen Bier aus der Gemeinde. Ralf Grundmann und André Weidrecht von der QUH Partei hier auch ganz entspannt und fröhlich vor dem großen Ansturm!

 
Meine Standnachbarin Elisabeth Andrae (rechts), Inhaberin der Praxis für Physiotherapie in Berg, sowie Hans und Toni (links) Hörl gemütlich auf meiner Couch!

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Das Sofa steht schon ´mal: Wagner-Biografien am 12.10.2014 ab 12 Uhr bei den "Berger Betrieben"

Heute ab 12 Uhr können die Aussteller zu der Veranstaltung "Berger Betriebe" im Berger Marstall schon ihren Stand einrichten: Der Bauhof hatte bereits am Morgen alle Biertische aufgestellt! Eine wirklich tolle Organisation! Das Lob geht an Elke Link, Elke Grundmann und deren Team!
Ich war natürlich die Allererste…naja…wer mich gut kennt, wird darüber nicht überrascht sein! Im Moment sieht mein Erzählsofa noch etwas "nackig" aus, aber das wird sich Sonntag Vormittag schnell ändern: Dann kommt das "Finish"mit Kissen, Sofatischchen, Blumen, Plakat und vieles mehr! Wie im Wohnzimmer wird´s bei mir sein! Ab 12:30 Uhr gebe ich stündlich eine kleine Einführung ins biografische Arbeiten! Also konkret um 12:30, 13:30, 14:30, 15:30 und 16:30 Uhr! Und natürlich gebe ich auch individuelle Ratschläge und beantworte alle Fragen gerne! Um 17:00 Uhr endet die Veranstaltung "Berger Betriebe". 
Besonders gefreut hat mich die häufige Erwähnung von Wagner-Biografien in der Presse in den allgemeinen Artikeln zur kleinen Berger Messe!
Also bis Sonntag bei mir auf der "Couch". Ich freue mich auf viele Besucher, Fragen und schöne, interessante Gespräche! 
Bis dahin liebe Grüße von Ihrer Dagmar Wagner

 
Zugegeben: Im Moment schaut mein Erzählsofa noch nicht wirklich gemütlich aus. Aber am Sonntag kommen Kissen, ein Sofatischchen, Blumen, Bücher, kleine Leckereien und vieles mehr dazu!

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Heute startet die 3. Wolfratshauser Seniorenmesse!



"Die Freiheit - Alt zu werden" - so nennen die Wolfratshauser ihre Seniorenmesse, die in diesem Jahr zum dritten Mal statt findet. Sicherlich nur eine Miniversion der Münchner Seniorenmesse "Die 66", die inzwischen gigantische Ausmasse angenommen hat, aber dennoch finde ich jede ordentliche Initiative wichtig, die sich auf die Bedürfnisse und Interessen älterer Menschen konzentriert. Natürlich soll auch etwas verkauft werden, die vielen, meist regionalen Aussteller präsentieren ihre Dienstleistungen und Produkte. Und so gewinnen Sie schnell einen Überblick, was es in Ihrer Gegend alles so gibt. Auch das Beiprogramm in Form von Vorträgen kann sich sehen lassen!

Hier der Link zum Programm
Und hier geht´s zur Webseite!

Die Messe dauert zwei Tage - also heute und morgen! Viel Spaß und schreiben Sie mir doch, ob es Ihnen gefallen hat! Ich kann nämlich leider nicht hingehen, weil ich zur Zeit nicht in Berg bin. 
Öffnungszeiten: Freitag 13-18 Uhr und Samstag 10-18 Uhr.

Der Titel "Die Freiheit - Alt zu werden" ist ehrlich gesagt nicht so nach meinem Geschmack - was meinen Sie?

Schöne Stunden wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner 

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Vortrag von Prof. Dr. Martin Korte am 19. Oktober 2014: Warum unser Gehirn ab dem 50. Lebensjahr in vieler Hinsicht so viel besser wird!

Die nächste Veranstaltung meiner Vortragsreihe
"Warum wir statt Panikmache dringend eine mutige und positivere Neubewertung des Alters und des „Älterwerdens“ brauchen!

am 19.Oktober um 11:30 Uhr in der kleinen Starnberger Schlossberghalle 

sollten Sie auf keinen Fall verpassen, denn Prof. Dr. Martin Korte räumt mit vielen Vorurteilen bezüglich des älter werdenden Gehirns auf: 

"Warum unser Gehirn ab dem 50. Lebensjahr in vieler Hinsicht so viel besser wird!

so der Titel der Veranstaltung. Der bekannte Neurobiologe berichtet über die Umstrukturierung des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr und die neuen besonderen Qualitäten eines reifen Gehirns!

Hier sein bekanntes Buch zum Thema:

 

Die Ergebnisse der Gehirnforschung zeigen, dass die Qualität unserer Denkprozesse im Alter sogar zunehmend besser wird. Und das wird bei den über 65-jährigen im Jahre 2030 (die dann fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung stellen werden), eher sogar noch besser sein. 

Natürlich spielt uns das Gehirn ab 50 auch so manchen Streich! In seinem Vortrag werden Sie auch erfahren, dass eine gewisse Vergesslichkeit ab 50 ganz normal ist, aber viele empfinden das als Belastung und beunruhigen sich: Was ist noch normal und woher kommt das eigentlich? Auch darüber wird er sprechen. Doch besonders wendet er den Blick auf das positive Potential des reiferen Gehirns: Wir werden stellen immer besser Zusammenhänge her und ziehen Schlüsse, zu denen junge Menschen kaum gelangen können. Wir treffen wohl überlegtere Entscheidungen und unsere Intuition läuft zur Hochform auf.

Warum und wieso - das erklärt Ihnen Prof. Dr. Martin Korte, und zwar so, dass es jeder auch verstehen kann!

Und er berichtet darüber, wie die Pharmaindustrie unsere Ängste wegen der „normalen und altersgerechten“ Vergesslichkeit ausnutzt, um uns demnächst mit „Gedächtnispillen“ zu „kurieren“ - nur dass deren Wirksamkeit wissenschaftlich gar nicht nachgewiesen ist. 

Das ist auch eine Seite des demografischen Wandels: Die Menschen ab 50 als gigantisches Marktpotential, das es auszunutzen gilt.

Nach seinem Vortrag bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Diskussion!
Moderation: Dagmar Wagner 

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Eintritt: 18 Euro

Reservieren Sie sich Ihre Karte rechtzeitig im Vorverkauf: 

Vorverkaufsstellen:
Schlossberghalle
Hauptstrasse 10a
82319 Starnberg
Mo-Fr. 8.00 - 12.00 Uhr
Tel-. 08151 - 772-136 oder 772-170


Starnberger Reise AG
Maximilianstrasse 24
82319 Starnberg
Mo-Fr 10.00 - 18.00 Uhr
Sa 10.00 - 13.00 Uhr
Tel. 08151 - 2 68 66 10


Tourismusverband
Witteslbacherstr. 2c
82319 Starnberg
Mo-Fr 8.00 - 18.00 Uhr
Tel. 08151 - 90 600

Sie haben noch Fragen zum Vortrag? Rufen Sie mich an oder Emaillen Sie mir unter: KONTAKT

 

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5. Europäisches Filmfestival der Generationen 6.-10. Oktober 2014

Ich finde das eine prima Idee: Nun gibt es auch ein Filmfestival, dass sich mit dem Thema demografischer Wandel und dem Älterwerden befasst - das 5. Europäische Filmfestival der Generationen! Für alle, die sich dafür interessieren, hier der LINK zur Webseite. Leider findet es nur in einigen bundesdeutschen Städten statt, die Spielstätten finden Sie hier.
Im Folgenden der Text zu den Zielen und dem Konzept des Filmfestivals zitiert aus der Webseite:
"Das Europäische Filmfestival der Generationen entstand 2010 auf gemeinsame Initiative vom Amt für Gesundheit, Frankfurt am Main und dem Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg. Präsentiert werden Filme aus Deutschland und Europa über das Alter und das Älterwerden. Dabei soll ein vielfältiges Altersbild gezeigt werden, bei dem das Altern nicht nur als Verlust und Last gesehen wird, sondern ebenso als aktive und produktive Lebensphase mit Möglichkeiten zu Gewinnen, Selbstgestaltung und Kreativität.

An mehreren Tagen werden tagsüber Filme gezeigt. Im Anschluss finden Publikumsgespräche mit ausgewählten Fachleuten aus Alternsforschung, Seniorenarbeit, kommunalen Einrichtungen oder Filmgästen statt. Auf diese Weise kann ein Bewusstsein über den demografischen Wandel in der Gesellschaft, in der Kommune und über das eigene Altern gefördert werden. Zudem wird der Dialog zwischen den Generationen gestärkt und ältere Menschen bekommen die Möglichkeit zur sozialen und kulturellen Teilhabe.“

Also es tut sich etwas bei uns in Deutschland, um ein Bewusstsein für neue Altersbilder zu schaffen. Bravo!
Wer in der Nähe der Spielstätten lebt, dem wünsche ich viel Spaß beim Kinobesuch!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner 


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Eine Privatbiografie, die sich nur auf die Kindheit und Jugend konzentriert: Glühwürmchen, Glühwürmchen, glimmre, glimmre!

"Mit acht Jahren hatte ich bereits sechs verschiedene Lebensstationen hinter mir: eine Wohnung in Königsberg, zwei Durchgangslager, eine Übergangswohnung während der Flucht sowie zwei Übergangswohnungen in Wächtersbach, bis ich dort mit zwölf Jahren im Jahr 1950 mit meiner Familie endlich unser eigenes, selbst gebautes Heim auf der Herrenweide bezog. Das war nun meine siebte Station. Danach konnte ich mir nie vorstellen, aus Wächtersbach einmal wegzuziehen. Vielleicht war es dieser häufige Wohnungswechsel, dass ich mir sagte: Hier bin ich und hier bleibe ich jetzt, und dass dann mein Leben so geradlinig verlief. Während sich andere wie meine Schwester in jungen Jahren auf die Suche machten, war ich froh, endlich angekommen zu sein…"



Der Titel dieser Biografie verrät schon, dass es um Kindheits- und Jugenderinnerungen geht: In Königsberg geboren und von dort 1944 vertrieben war es meiner Klientin Renate Schneider ein Anliegen, diese Jahre zu einem Buch zusammen zu fassen. Anfängliche Erinnerungslücken konnten wir durch eingehende Recherchen wieder schließen. Belastend empfand sie besonders, so wenig über ihre Großeltern aus Ostpreußen zu wissen, und damit letztlich auch über die Kindheit und Jugend der eigenen Eltern. Alte Dokumente konnten hier Aufschluss geben: Manche Ortsnamen wurden aufgrund des 2. Weltkriegs immer wieder verändert, aber irgendwie haben wir es geschafft, "mehr Licht ins Dunkel" zu bringen. Die Arbeit an diesem Projekt hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig und beruhigend es ist, unsere Wurzeln zu kennen. Manches blieb auch ungeklärt oder der Aufwand wäre meiner Klientin zu groß gewesen. Immerhin: Glühwürmchen glimmre beschreibt, wie Kriegskinder - in diesem Fall handelt es sich um eineiige Zwillinge - die Flucht aus Königsberg und die folgende Integration als Flüchtling in Westdeutschland erlebten. 

Und auch ich habe wieder einmal sehr viel gelernt dabei! Vielen Dank!
Ihre Dagmar Wagner

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Heute Abend (26.8.2014) um 22:00 Uhr wird im Bayerischen Fernsehen mein Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" wiederholt!

Viele kennen meinen "Kultfilm" aus dem Jahre 1993 bereits. Für alle, die ihn noch nicht gesehen haben oder noch einmal sehen möchten, bietet sich heute Abend die Chance:
Um 22:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen wird mein Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" zum x-ten Male wiederholt! Ich bekommen noch immer Zuschriften danach und freue mich über den anhaltenden Erfolg des Films. Mehr als 20 Jahre sind seitdem vergangen: Den Bayerischen Filmpreis erhielt ich dafür, wunderbare Kritiken und das Prädikat "Besonders wertvoll!"

Die Bäuerin Sophie Geisberger ist die
Hauptperson in meinem Film! 

Viel Spaß wünsche ich Ihnen mit dem Film!
Ihe Dagmar Wagner

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Vorbehalte gegenüber einem Ehrenamt


Diese beiden Damen und der Herr sind alle ehrenamtlich im Wächtersbacher Gartenbauverein engagiert! BRAVO!

Laut einer sozialwissenschaftlichen Studie scheuen viele Bürger über 65 ein Ehrenamt. Natürlich gibt es viele Bürger, die sich hier engagieren, aber das Interesse daran könnte ein wenig größer sein. Die Studie schreibt:
"Die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Arbeit müssten verbessert werden. Da geht es um Versicherungsfragen, Fahrtkosten, Telefonkosten und manch andere Unkosten, die oft offen oder an den Ehrenamtlichen hängenbleiben. Viele zahlen bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit noch drauf aus ihrer eigenen Tasche. Das wiegt bei manchen nicht so schwer, aber andere können sich das einfach nicht leisten. Da gibt es noch viel zu tun, um die Ehrenamtlichen besser abzusichern und ihr Engagement besser zu würdigen!"
(Aus: Altersbilder von Journalisten - Eine Studie der Robert-Bosch-Stiftung in der Reihe "Alter und Demografie" S. 58)

Ich denke, dass nun eine gewisse Zurückhaltung nachvollziehbarer wird. Welche Erfahrungen haben Sie beim Ausüben eines Ehrenamtes gemacht? Schreiben Sie mir! Ich freue mich auf Ihre Anregungen!

Ganz ganz herzlich - Ihre Dagmar Wagner

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Gedächtnis auf dem Prüfstand!

Aufgrund meiner Vorträge zur Umstrukturierung des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr erlebe ich oft, wie unsicher viele über 50jährige hinsichtlich der Leistung ihres Gehirns sind. Jede kleine oder manchmal auch größere Vergesslichkeit wird als Ausdruck eines ersten Anzeichens von Demenz befürchtet! Das ist menschlich und nachvollziehbar, denn plötzlich haben wir halt Aussetzer - und das geht jedem so!
Manchmal aber werden die Sorgen darüber zu groß, die Unsicherheit belastet den Alltag. In diesem Fall möchte ich Ihnen heute vier Webseiten empfehlen, wo Sie Hilfe finden und Ihr Gedächtnis testen lassen können!
Ich möchte da keine Ratschläge geben, welche Anlaufstelle die Beste wäre. Diese Beratung steht mir nicht zu. Aber ein kleiner Tip zur Unterstützung schon.
Alzheimer Forum
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
Kompetenznetz Demenzen

Und mit diesem Link finden Sie Gedächtnistrainer:
Bundesverband Gedächtnistraining eV
 

Diese Adressen aber nur, damit Sie vielleicht wieder besser schlafen können! Meistens sind die Symptome "ganz normal"!

Alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner
 

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Die Altersbilder von Journalisten

Seit einigen Jahren setzt sich die Robert-Bosch-Stiftung auf verschiedenen Ebenen für ein realistisches und differenziertes Altersbild ein, das die Potentiale, aber auch die Herausforderungen aufzeigt, die das Alter und der Prozess des Alterns mit sich bringen. Mittels der Forschungsergebnisse bestätigt auch die Robert-Bosch-Stiftung, dass sich der erste Blick auf das Altern immer nur auf die Mühen und Herausforderungen konzentriert. Die Chancen und Potentiale werden - wenn überhaupt - erst auf den zweiten Blick gesehen!

Mit ihrer Studie: Altersbilder von Journalisten möchten sie zu einer Etablierung eines „angemessenen Altersbildes“ beitragen. Und da liegt es natürlich nahe, die Journalisten als Meinungsmacher unserer Gesellschaft und deren Einstellung zum Thema etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Dieser Link führt Sie zu den Studienergebnissen.
Und hier für Sie in Kürze die für mich interessantesten Ergebnisse daraus:
82% der Journalisten sagen, dass die Politik nichts tut, um unsere Gesellschaft auf den demografischen Wandel vorzubereiten! Aha - Das überrascht mich ja nun so überhaupt nicht! 
Bitte drücken Sie auf Weiterlesen, um mehr zu erfahren….

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ACHTSAMKEIT - was ist eigentlich damit gemeint?


Genauer hinschauen - das ist Achtsamkeit!


Wir kennen es - immer wieder tauchen plötzlich Begriffe auf, die sich inflationär entwickeln und in aller Munde sind. Das Wort Nachhaltigkeit wird inzwischen in so vielen Zusammenhängen verwandt, dass es fast zur hohlen Phrase verkommen ist. Seit geraumer Zeit macht ein weiterer Begriff von sich reden: ACHTSAMKEIT! 

Aber was ist das eigentlich? 

Bewusst oder aufmerksam sein - eigentlich täten es diese Worte auch. Aber verbale Neubildungen schaffen eine ganz neue Aufmerksamkeit, als wenn man einfach sagen würde: „Seien Sie sich der Momente ihres Lebens bewusst, nehmen Sie bewusst wahr!“ Das klingt nicht annähernd so attraktiv, nicht wahr? 

Achtsam sein - sich und seiner Umgebung gewahr sein: Achtsamkeit ist ohne Zweifel wichtig und notwendig. Der Begriff wird unter anderem in der Meditationspraxis oder auch Psychologie verwandt, und meint, dass wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf unser Sein, Gefühle und Handlungen lenken. Wir sollen in direkten Kontakt mit uns und unserer Umwelt treten und uns nicht in „unbewußten oder halbbewußten Handlungen verlieren. Was damit gemeint ist? Renate Seyfarth beschreibt dies ganz gut in ihrem Buch „Buddha at home“ (S. 35):

„Die Umgebung und die Abläufe sind derart vertraut, dass wir sie automatisch erledigen und während dessen im Halbschlaf funktionieren.“
(Ich bin sicher, dass kennt jeder von Ihnen. Und weiter:)

„Wir leben dann ein Stück entfernt von der Umgebung und nehmen sie durch die Brille vergangener Erfahrungen und bereits vorhandener Meinungen und Konzepte wahr. Die jetzige Erfahrung vermischt sich unbemerkt mit vergangenen, die ihr ähneln. (...) Wir bemerken auch nicht, dass unsere Partnerin beim Friseur war, Kummer hat oder sich in jemand anderen verliebt hat.  Wir bemerken nicht den besonderen Geschmack des Apfels, den wir essen. Wir sind nicht wirklich in Kontakt mit den Erfahrungen, nehmen sie nur partiell und ungenau wahr. Wir sind quasi halbbewusst.“

Verstehen Sie nun, was damit gemeint ist? Eigentlich ist es doch ganz einfach: Man geht auf dem Weg zur Arbeit immer die gleiche Strasse entlang und nimmt irgendwann gar nicht mehr war, was sich dort abspielt. Es sind vor allem die Kleinigkeiten, die wir komplett übersehen im täglichen „Ereignisstrudel“. 

Inzwischen werden mehr und mehr Seminare angeboten, um seine Achtsamkeit zu schulen. Auch das ist eine Art „Gehirntraining“! Bei der Schnelllebigkeit unserer Zeit ist das für mich keine Überraschung. Man soll lernen, wieder genau und in Ruhe hinzuschauen, zu fühlen, wahrzunehmen. Offensichtlich ist das etwas, was wir wieder lernen müssen! Aber oft hilft es auch schon, einfach nur darüber nachzudenken! Oder sich für einen bewussten Moment während des Tages entscheiden!
Na dann mal los! Nehmen wir das Tempo raus!
In diesem Sinne - tiefenentschleunigt alles Gute von Ihrer Dagmar Wagner 


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"Erfahrung ist Zukunft" - eine Initiative der Bundesregierung



Es ist schon erstaunlich, wie viele Initiativen es von unserer Bundesregierung zum Thema demografischer Wandel gibt. Leider läuft das alles sehr unkoordiniert, und manches ist auch schnell überholt, weil zum Beispiel plötzlich die Rente mit 63 Jahren möglich wird. Hier nun für Sie kurz vorgestellt die Initiative „ERFAHRUNG IST ZUKUNFT“. Diese will die „Herausforderungen des demografischen Wandels bewußt machen und für ein neues Bild des Alters und des Alterns werben. Sie will die Perspektiven einer älter werdenden Gesellschaft aufzeigen und gemeinsam die notwendigen Veränderungen voranbringen!“ (So steht aus auf der Webseite geschrieben!) Es geht also um die "Chancen und Perspektiven einer älter werdenden 
Gesellschaft"!

Das liegt ja genau auf meiner Wellenlinie und für alle, die sich dafür interessieren, hier der LINK. Neben sechs Bundesministerien zählen fünf Spitzenverbände aus Wirtschaft und Gesellschaft zu den Initiatoren und auch viele Firmen fungieren als „Unterstützer“!

Besonders interessant finde ich die gut erklärten Ausführungen für alle, die nach dem Eintritt ins Rentenalter weiterarbeiten wollen oder auch müssen. Hierzu sei Ihnen dringend folgende Links - sie finden diese unter ARBEITSWELT im Menü - ans Herz gelegt, damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen, was möglich ist und was an Steuern etc so fällig werden kann: Link 1 und Link 2.

Doch es geht nicht nur um die blanke Theorie. Viele Beispiele von älteren Menschen, die noch einmal etwas Neues gewagt haben, können als Erfahrungsbericht gelesen werden.

Ich hoffe, dies ist ein nützlicher Tipp für alle, die etwas anderes anpacken wollen!
Viel Glück dabei!
Herzlichst Ihre Dagmar Wagner 


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Advanced Style - ein Buch über modebewusste New Yorker Frauen über 65

Streetphotographie einmal ganz anders: Ari Seth Cohen begann irgendwann, in New York modebewusste Frauen über 65 Jahre auf der Strasse zu fotografieren. Die wunderbaren und mutigen Damen liefen ihm einfach über den Weg, was man sich in einer Metropole wie New York unschwer vorstellen kann. Zuerst veröffentlichte er die beeindruckenden Porträts in seinem BLOG. Schließlich machte ein Verlag ein Buch daraus (Link zu Amazon), und nun gibt es auch bald einen Dokumentarfilm dazu. Hier der Link zum Trailer! 

Das Foto zum Film!

Na wenn das keine Erfolgsstory ist! BRAVO! Inzwischen ist er auch in europäischen Metropolen unterwegs und fotografiert ältere Männer wie Paare dazu!

 
Buchcover von Advanced Style

Ein wunderbares Geburtstagsgeschenk für eine Freundin!
Viel Spaß damit wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Silber ist das Gold zu neuem Wachstum!


Zugegebenermaßen ist das Foto zum Thema etwas kitschig, aber ein bisschen Spass muss sein: Mit älteren Mitarbeitern geht bei manchen Firmen jetzt wieder die Sonne auf!


Sie werden sich bestimmt noch erinnern: Nach der Jahrtausendwende entledigten sich viele Firmen ihrer Arbeitnehmer ab 50! Teils mit fetten Abfindungen ausgestattet zogen Scharen von erfahrenen und gut ausgebildeten Arbeitnehmern in die Frührente. Aber es dauerte nicht lange, bis die Wirtschaft merkte, dass deren Erfahrung nicht einfach durch Jüngere zu ersetzen war. Aufgrund des demografischen Wandels wird heute sorgenvoll das Fehlen qualifizierter Arbeitnehmer angemahnt - kein Wunder, ist man sie doch erst vor kurzem losgeworden. Nun also die Kehrtwende: Ältere Arbeitnehmer werden händeringend gesucht und wieder eingestellt, und zwar gerade deshalb, weil sie „älter und darum erfahrener“ sind! Wirtschaftspolitik scheint also wie ping pong zu funktionieren, aber das ist wieder ein anderes Thema!

Ältere Arbeitnehmer werden jetzt mit großem Aufwand wieder zurück in die Betrieben geholt
Hier also die guten Nachrichten für alle ab 50 Jahren, die arbeiten wollen. Übertriebener Optimismus ist natürlich nicht angesagt, aber immerhin: 
Bei dem Ingenieurdienstleister Fahrion Engeneering in der Nähe von Stuttgart liegt der Altersdurchschnitt bei 53 Jahren - auch diese Firma entließ ihre „erfahrenen“ Mitarbeiter im Jahr 2000, um dann mit einer ziemlich reißerischen Annonce dieses fehlende Potential wieder zurückzuholen! Inzwischen partizipiert Fahrion an dem Projekt "Erfahrung ist Zukunft" der Bundesregierung und hält Vorträge zum Thema "Einsatz älterer Mitarbeiter"! Hier der Link dazu!

Ältere Arbeitnehmer steigern die Produktivität in Betrieben
Insgesamt stieg in Deutschland der Anteil der 55-64jährigen Arbeitnehmer von 38% im Jahr 2000 auf 64% in 2013! Und die klassischen Vorurteile, dass ältere Arbeitnehmer häufiger krank und weniger produktiv seien, haben sich auch nicht bestätigt: Neuere Untersuchungen zeigen, dass ein höherer Anteil älterer Beschäftigter durchschnittlich mit einer höheren Produktivität verbunden ist. Erfahrung gleicht ein vielleicht etwas „langsameres Arbeiten“ aus. Außerdem sind viele ältere Arbeitnehmer flexibler, wenn es um Auslandsaufenthalte geht - was bei abgeschlossener Familienplanung nun auch wirklich kein Wunder ist.

Und noch ein Pluspunkt für die Firmen: Dass ein älterer Mitarbeiter nochmals die Firma wechselt ist eher unwahrscheinlich, und das verschafft Planungssicherheit!

Arbeitnehmer in den USA können im Winter in wärmere Gefilde wechseln
Zum Schluss noch ein extremes Beispiel aus den USA: Dort stellten Konzerne wie Home Depot oder Borders gezielt Rentner ein und gewährten ihnen Vergünstigungen wie Gleitzeit oder Teilzeitarbeit. Und damit nicht genug: Manche können sogar den Arbeitsplatz im Sommer und Winter wechseln. Im Sommer haben sie die Möglichkeit an kühleren Orten und im Winter an wärmeren Orten zu arbeiten. Tja, das geht in Deutschland leider nicht...
Und andere Firmen filmen inzwischen ihre älteren Mitarbeiter, damit deren Erfahrungsschatz nicht verloren geht. Ich gebe zu, das habe auch ich kaum glauben können: Ein gewisser Umfang an entscheidenden Kenntnissen älterer Mitarbeiter soll so auf die jungen Gehirne übertragen werden!
In diesem Sinne scheint „Silber eben tatsächlich das Gold zu neuem Wachstum“ zu sein!
Was meinen Sie?
Alles Gute und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

 

 

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Ü100 - ein voller Erfolg bei Publikum und Presse während des Starnberger fünf seen film festivals

Nun ist es geschafft - Ü100 hat seine Premiere gefeiert! Drei Vorführungen während des fünf seen film festivals in Starnberg und um den Starnberger See - und alle waren ein großer Erfolg. Mit einem derart großen Interesse beim Publikum und großartigen Kritiken in der Presse hat nun wirklich niemand gerechnet. Zweimal musste die Vorführung vom kleineren in den größeren Kinosaal verlegt werden!


Festivalleiter Matthias Helwig und ich haben gut Lachen: Ü100 sorgte für volle Kinosäle und ein großes Presseecho mit richtig tollen Kritiken! Das Foto wurde vor der Premiere von Elke Link, der QUH-Bloggerin und 3. Bürgermeisterin meiner Heimatgemeinde Berg, aufgenommen und mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt! (Ebenso das Foto unten! Vielen Dank dafür!)



Und das war nach der Premiere: Hier stehen mein Kameramann Thomas Beckmann (links neben mir) und Cutter Frank Schönfelder (Zweiter links neben mir) dem Publikum Rede und Antwort! Ein sehr interessiertes Publikum stellte viele Fragen und lobte den Film: Vielen vielen Dank dafür!

Wie es mit dem Film weitergeht und auch alle Kritiken - das erfahren Sie bald wie immer hier in meinem BLOG!
Ich bin überglücklich und dankbar! Vor allem auch, weil alle anwesenden Familien meiner über Hundertjährigen Protagonisten den Film genauso liebten wie das Publikum!

Und auch Erna, 104, - sie ist auf dem Plakat abgebildet - hat es tatsächlich zur Premiere geschafft! Darüber habe ich mich natürlich riesig gefreut! Sie genoss bescheiden ihren Erfolg und hat die ganze Aufregung wunderbar verkraftet! Bravo! Viele ehemalige Nachbarinnen und Bekannte aus Starnberg sind extra gekommen, um ihr guten Tag zu sagen! Einfach wunderbar!

Einen schönen August wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner


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Dagmar Wagner im Radio TOP FM Sonntagstalk am 27.7.2014 von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Bislang wurde über meine Arbeit meistens geschrieben. Dieses Mal "hören" Sie mich am kommenden Sonntag, 27.7.2014 ab 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr im Radiosender TOP FM auf 106,4! Aber keine Angst - ich rede nicht drei ganze Stunden lang. Das Gespräch wird großzügig mit Musik unterbrochen und auf drei Stunden verteilt!
Hier geht´s zum Link des Senders!
Viel Spaß beim Zuhören!
Es grüßt Sie herzlichst Ihre Dagmar Wagner

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Hier ein Überblick über meine zukünftigen Vorträge!

Für alle Vortragsbesucher hier ein Überblick über meine zukünftigen feststehenden Vorträge. Konkrete Informationen folgen zeitnah! Ich freue mich auf Ihren Besuch!

19.10.2014
Kleine Starnberger Schlossberghalle 11:30 Uhr
Der zweite Vortrag meiner Veranstaltungsreihe "Warum wir statt Panikmache dringend eine neue, mutige und positivere Neubewertung des Alters und des „Älter werdens“ brauchen!" mit Prof. Dr. Martin Korte zum Thema: "Warum unser Gehirn ab dem 50.Lebensjahr in vieler Hinsicht so viel besser wird!"

23.10. 2014, 20:00 Uhr
Filmvorführung Ü100
Im Gemeindesaal der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Berg, Fischackerweg 10,  wird mein Film Ü100 (53 Min) zum ersten Mal nach seiner erfolgreichen Premiere auf dem fünf seen film festival Starnberg wieder aufgeführt.
Eintritt: 6.- Euro


8.11. 2014, 14:00 Uhr
Veranstaltung:
.. ich glaube an Nichts, oder?
glauben    wissen    zweifeln

Rittersaal Kempfenhausen, Mühlberg 11, (Eintritt 10 €)
                                                                                                       
Vortrag und Diskussion mit Beiträgen von: 
Johano Strasser: „Über milde Skepsis und Lebenszuversicht.“ 
Florian Hildebrand: „Die Welt ist nicht, was sie scheint…..“  
Johannes Habdank: „Was kann Religion?“    
           
Volker Rühle: „Glauben, Wissen, Erfahrung"

Dagmar Wagner: Wer´s glaubt wird selig!? Gelingt ein hohes Alter mit Gottes Beistand besser?

„Einmal glaub´ ich, einmal nicht.“ Der Verstand stellt die zweifelnden Fragen. 
„Aber dann betet man doch!“  Gottesglaube als gelebter Widerspruch?
„Es steckt in einem drin, vor allem in den schlechten Zeiten, so ist man erzogen worden“.
Als ob der Glaube an Gott keine freiwillige Entscheidung sei.
„Ich trage ihm meine Wünsche vor, aber leider ist er so schwerhörig wie ich.“
Humorvolle Erklärungen, warum Gott uns nicht erhören mag, vertreiben die Zweifel an seiner Existenz.
Wie über Hundertjährige „glauben, wissen und zweifeln“!

9.11.2014
Kleine Starnberger Schlossberghalle 11:30 Uhr
Der dritte Vortrag meiner Veranstaltungsreihe "Warum wir statt Panikmache dringend eine neue, mutige und positivere Neubewertung des Alters und des „Älter werdens“ brauchen!" mit Manuel Slupina, 
Dipl-Volkswirt Manuel Slupina vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: "Unser immer längeres Leben: Welche Chancen bietet uns eine Gesellschaft, die immer älter wird?"

26.11.2014
19:00 Uhr Eine Stunde Vortrag zum Thema Gehirnforschung ab dem 50. Lebensjahr von Dagmar Wagner im Golfclub Hohenpähl, Am Hochschloss, 82396 Pfähl. Eintritt: 7 Euro. Tickets unter 088808 92020

29.11.2014
15 - 19 Uhr: 4 Stunden Vortrag und Seminar zum Thema biografisches Arbeiten und Gehirnforschung ab dem 50. Lebensjahr von Dagmar Wagner in der VHS Bad Aibling! Teilnahmegebühr: 27 Euro. Info: Link. Veranstaltungsort: VHS Bad Aibling, VHS-Haus, Erdgeschoss Raum 3, Heubergstrasse 2, 83043 Bad Aibling. Tel.08061-4444 oder 08061-3111, email:   This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

2.12.2014

Gesundheitsakademie Starnberg
Vortrag von Dagmar Wagner zum Thema Gehirnforschung ab dem 50. Lebensjahr!

3.2.2015
Gesundheitsakademie Starnberg
Vortrag von Dagmar Wagner über biografisches Arbeiten!

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Ü100 - hier die erste Filmkritik!

Ich freue mich sehr über diese Filmkritik zu Ü100 von Florian Christner und das Interview, das er mit mir geführt hat! Beides im heutigen Starnberger Merkur erschienen! Das möchte ich natürlich meinen BLOG-Lesern nicht vorenthalten! Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner

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Bald ist es soweit: Ü100 feiert am 28.7.2014 Premiere!

Kurz zur Erinnerung: Drei Vorstellungen wird es von Ü100 während des fünf seen film festivals geben! Alle Termine sind hier auf dem Plakat aufgeführt! Ü100 ist mein neuer Film, in dem fünf über Hundertjährige über ihre Lebenswirklichkeit sprechen!

 

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Einen schönen Sommer wünscht Ihre Dagmar Wagner

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Wir sind die Neuen - Superkomödie - unbedingt ansehen!

Endlich ´mal wieder eine Komödie, die ihren verdient, und für die es sich lohnt, ins Kino zu gehen: "Wir sind die Neuen" läuft ab dem 17.7.2014 im Kino und sorgt für beste Sommerlaune! Obwohl der demographische Wandel auch zu meinen Fachgebieten gehört, verzichte ich auf "kluge" Interpretationen zum Film. 

Worum geht´s also?
Eine WG mit "jungen Studenten" wohnen im selben Haus mit einer WG von "Sechzigjährigen"! Alt prallt auf Jung - naja, diese Formel wäre zu einfach gegriffen. Die jungen Studenten absolvieren pflichtbewusst ihr Pensum während es die Sechzigjährigen krachen lassen und die "Jungen" beim Lernen stören….

Lassen Sie sich die wunderbare Gisela Schneeberger und den genauso herrlichen Heiner Lauterbach auf keinen Fall entgehen!

Hier die Filmkritik von www.kino.de:
"Die junge Studenten-WG lebt ein pflichtbewusstes Leben in Ruhe, Ordnung und Sauberkeit. Die Idylle findet ein jähes Ende, als drei Endfünfziger aus Geldmangel und Nostalgie ihre ehemalige Studenten-WG wieder aufleben lassen - einen Stock über den Jungen. Bald kracht es zwischen den WGs gewaltig: Während die entspannten Oldies nachts Rotwein schlürfen, philosophieren und alten Hits lauschen, müssen die Youngster fürs Examen pauken. Die Generationen zoffen sich und merken nur langsam, dass sie auch voneinander profitieren könnten. Ralf Westhoff betrachtet liebevoll-kritisch die Marotten von Jung und Alt. Bissig-frische Dialoge, bestes Timing und ein brillantes Schauspieler-Ensemble sorgen für Lacher und gute Laune. Turbulent, komisch und feinsinnig, für alle, die "forever young" sind!"
Hier der Link zur Webseite für noch mehr Infos!

Und hier der Link zum Trailer!

Und ich sage nur noch: "Ganz viel Spaß!"
Herzlichst Ihre Dagmar Wagner

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Patrizia Steipe schreibt in der Süddeutschen Zeitung fast eine ganze halbe Seite über Christa Höhs´ Vortrag am 6.7.14

WOW - das hat mich aufrichtig gefreut: In der heutigen Süddeutschen Zeitung unter Landkreis Starnberg schreibt Patrizia Steipe detailliert über den Vortrag von Christa Höhs am 6.7.14 in der kleinen Starnberger Schlossberghalle. Diesen Artikel will ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten:




Der Artikel enthält so viele Informationen, dass ich dem nichts mehr hinzuzufügen habe!
Bravo Christa Höhs!

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Christa Höhs hat einen großen Eindruck hinterlassen!

Heute bei 31 Grad um 11:30 Uhr hielt uns auch die sengende Hitze nicht davon ab, eine schöne Veranstaltung in der Starnberger Schlossberghalle abzuhalten. Sicher - wir hätten gerne noch mehr Besucher gehabt, aber das Publikum war einfach wunderbar! Kein Wunder, denn Christa Höhs ist einfach beeindruckend!
Für heute soll eine kleine Bildergalerie reichen:



Christina Flor und Hans Hörl in froher Erwartung an der Kasse…vielen vielen Dank für eure Hilfe!



…Die ersten Gäste kommen...


 
…von links nach rechts: Ehepaar Schünemann. Rolf Schünemann vertrat als Vorstand der LV 1871 meinen Sponsor. Ehepaar Habdank: Pfarrer Johannes Habdank repräsentierte die evangelisch-lutherische Gemeinde als meine Unterstützer. Und ich stehe ganz rechts!

 

Hier kann man das wunderbare Bühnenbild, das mir Marlene Pohley Aechter entworfen hat, bewundern. Vielen vielen Dank, liebe Marlene!

 

Christa Höhs war ganz entspannt...



…und freute sich sichtlich über den Blumenstrauß am Ende der Veranstaltung!

 

Und auch der Sponsor Rolf Schünemann (links) von der LV 1871 sowie Pfarrer Johannes Habdank (rechts) von der evangelisch-lutherischen Gemeinde Berg als Unterstützer freuten sich am Ende über die gelungene Veranstaltung!

Ich danke allen von Herzen für die Mithilfe!
Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht!

Einen schönen Wochenstart wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner
 

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Am Sonntag, den 6. Juli 2014 um 11:30 Uhr geht es mit meiner neuen Vortragsreihe los: Hören und Sehen Sie Frau Christa Höhs!

Wagner-Biografien präsentiert eine Vortragsreihe in der kleinen Starnberger Schlossberghalle, Vogelanger 2, 82319 Starnberg zum Thema:

Warum wir statt Panikmache dringend eine neue, mutige und positivere Neubewertung des Alters und des „Älter Werdens“ brauchen!

Alle Vorträge finden statt in der kleinen Starnberger Schlossberghalle, Vogelanger 2, 82319 Starnberg. 


Vorverkaufsstellen:
Schlossberghalle
Hauptstrasse 10a
82319 Starnberg
Mo-Fr. 8.00 - 12.00 Uhr
Tel-. 08151 - 772-136 oder 772-170

 
Starnberger Reise AG
Maximilianstrasse 24
82319 Starnberg
Mo-Fr 10.00 - 18.00 Uhr
Sa 10.00 - 13.00 Uhr
Tel. 08151 - 2 68 66 10
 

Tourismusverband
Witteslbacherstr. 2c
82319 Starnberg
Mo-Fr 8.00 - 18.00 Uhr
Tel. 08151 - 90 600

Weitere Infos unter: KONTAKT


DIE VERANSTALTUNGEN

6. 
Juli 2014, 11:30 Uhr

Christa Höhs:

Wie stellt sich die Werbung Menschen ab dem 50. Lebensjahr vor? 

Die heute 73jährige Christa Höhs gründete 1994 die erste deutsche Agentur für Sen!or Models und spricht als immer noch aktive Modelagentin in ihrem Vortrag über ihren Kampf gegen die damals wie heute vorherrschenden Klischees zu den „Senioren“ unserer Gesellschaft. 

Nach dem Vortrag bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Diskussion. 

Moderation: Dagmar Wagner

Christa Höhs:

Gründerin von Sen!or Models, Buchautorin, Seniormodel, Gewinnerin des Robert-Bosch-Alterspreises 2013, Dokumentarfilm über Christa Höhs bei BR-Lebenslinien 2013. 

Eintritt: 12:- Euro

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Ü100 steht schon in der Süddeutschen Zeitung

Das ist schon eine schöne Überraschung: In der Süddeutschen Zeitung vom 24. Juni 2014 wurde bereits auf meinen Dokumentarfilm "Ü100 - Wie fühlt sich ein Leben mit 100 Jahren an" aufmerksam gemacht! Hier der Artikel für Sie zum Nachlesen! Viel Spaß dabei!

Ganz herzliche Grüße von Ihrer Dagmar Wagner

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Daumen hoch: Das waren wieder wunderbare Besucher meines Vortrags!



Zu meinem gestrigen Vortrag über biografisches Arbeiten kam eine wunderbare kleine Gruppe zusammen: Respekt, Respekt - alle schrieben eifrig mit, haben sich eingebracht und blieben bis zum Schluss nach immerhin zwei Stunden fit und hellwach. Es hat mir gestern sehr sehr große Freude gemacht! Ich danke Ihnen für Ihre unglaubliche Aufmerksamkeit und das grosse Interesse!
Beste Wünsche kommen von Ihrer Dagmar Wagner 

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Ü 100 feiert seine Premiere am 28. Juli um 19:00 Uhr im Starnberger Kino Breitwand!






Mein neuer Dokumentarfilm Ü100 wird am 28. Juli 2014 im Rahmen des fünfseenfilmfestivals im Starnberger Kino Breitwand um 19:00 Uhr uraufgeführt.
Für alle, die sich den Film gerne ansehen möchten, empfehle ich eine rechtzeitige
Kartenreservierung ab dem 6. Juli 2014 beim Kino Breitwand Starnberg unter 08151 971 800.

Erna Rödling (104), eine meiner Darstellerinnen, wird vielleicht auch anwesend sein. Das wäre natürlich eine große Freude für uns alle!

Ich freue mich auf Ihren/Euren Besuch!!!

Herzlichst
Dagmar Wagner


Hier der Text zum Film:

Ü 100
Wie fühlt sich ein Leben mit über hundert Jahren an? Fünf Ü100-Jährige erzählen
Dokumentarfilm von Dagmar Wagner

Am Ende möchte Anna (103) das Ansteckmikro als Brosche behalten und findet, dass sie viel über sich erzählt hat und es nun genug sei: Sie ist reif für den Untergang. Auch Franz (100) meint, dass nicht mehr viele Fragen offen bleiben, jünger wird er sowieso nicht mehr, nur noch schöner vielleicht. Elisabeth (101) verliert trotz ihrer Bettlägerigkeit nicht den Lebensmut: Es geht schon noch „a bisserl“ weiter. Gerda (100) macht wie immer aus allem das Schönste und wartet auf ihr Einzelzimmer im Himmel. Während Erna (104) schön Tag für Tag ins 105. Lebensjahr lebt, und sich als Fußballexpertin auf das nächste Fußballspiel des FC Bayern freut. 

Nach den Gesprächen macht sich Erschöpfung breit, Zeit für das nächste wohlverdiente Nickerchen. Eine große Gelassenheit und absolute innere Freiheit: Das gelebte Leben ist längst angenommen, nichts wird mehr auf Effizienz, Perfektion und Selbstdarstellung getrimmt: Was für eine wohltuende und oft heitere Gesellschaft. Doch es gibt nichts zu beschönigen: Es sind auch extrem eingeschränkte, abhängige Leben, manche mit Todessehnsucht. Aber alle meistern diese Herausforderung mit viel Würde, Tapferkeit, Humor und Selbstironie.



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Danke an meine gestrigen Vortragsbesucher!



Dies ist meine Meinung zu den "Gedächtnispillen", die über Fünfzigjährigen "Linderung" bei ersten Vergesslichkeitsproblemen versprechen! Ich halte mehr von Aufklärung gefolgt von ausreichend Bewegung, ordentlich Wasser Trinken, ausgewogene Ernährung sowie Vermeidung von Stress. Das Allerwichtigste jedoch ist eine positive Haltung dem eigenen Alterungsprozess gegenüber! Damit ist schon viel gewonnen! Soviel weiß die Wissenschaft inzwischen!


Gestern Abend um 19:00 Uhr kam in der Starnberger Gesundheitsakademie eine kleine, aber wirklich feine Gruppe zusammen: Wer nach der Arbeit noch die Kraft hat, sich zu einem Vortrag über Gehirnforschung zu entschließen, die oder der muss einfach gewürdigt werden: Sie waren alle ein tolles Publikum! Da hat niemand schlapp gemacht! BRAVO! Einfach beeindruckend! Ich habe mich sehr über Ihr Kommen gefreut, unseren Austausch und das Kennenlernen! Und ich hoffe, wir sehen uns auf einer meiner weiteren Veranstaltungen wieder!

Ganz herzliche Grüße kommen von Ihrer Dagmar Wagner!


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Vortrag von Dagmar Wagner in der Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg am 3. Juni 2014 um 19:00 Uhr

DATUM         3. Juni 2014

UHRZEIT      19:00 Uhr - circa 20:30 Uhr

ORT            Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg

                  Leitung der Gesundheitsakademie: Frau Gertie Maria Rumitz

EINTRITT     15 Euro

ADRESSE     Kreiskrankenhaus Starnberg GmbH

                 Oßwaldstr. 1

                 82319 Starnberg

 

TELEFON     08151 -18 -2916

EMAIL            This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Webseite       www.gesundheitsakademie-starnberg.de

 

LINK ZUR WEBSEITE

Vielleicht haben Sie bereits einen interessanten Kurs aus dem vielseitigen Programm der Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg besucht. Ich kann Ihnen ein Studium des Kursprogramms nur wärmstens empfehlen, denn es ist für jeden etwas dabei. 

 

Und hier nun für Sie der Text der Vorankündigung:

Denken Sie immer wieder daran, Ihr Leben aufzuschreiben?

Ein einführender Vortrag über die vielfältigen Aspekte biografischen Arbeitens mit vielen praktischen Tips, für alle, die es endlich anpacken wollen. 

Je älter wir werden, umso mehr Erinnerungen kommen auf, die uns immer begleiten werden, ob wir das wollen oder nicht. So wie wir uns in der Rückschau erleben, so fühlen wir uns im Moment. Erinnerungen bestimmen somit indirekt unser Lebensgefühl in der Gegenwart. Wenn Sie sich also heute wohl fühlen wollen, dann müssen Sie sich mit Ihren Erinnerungen wohl fühlen. 

Als Biografin möchte und kann ich hierzu einen Beitrag leisten. In meinem Vortrag erzähle ich Ihnen, wie wohltuend und heilend biografische Arbeit auch für Körper und Seele, für Ihre ganze Gesundheit eben sein kann: Klarheit, Zufriedenheit, innere Ruhe, neue Energie und vieles mehr sind die positiven Auswirkungen davon.  Sie werden überrascht sein, was Sie alles in Ihrem Leben geleistet haben, wie viel Kraft Sie hatten und dass diese immer noch in Ihnen steckt. Und ein Freude machendes Gehirntraining ist es obendrein. Mehr und mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich dafür.

Nach einem kurzem Überblick über den aktuellen Stand biografischer Arbeit heute, führe ich sie mit einfachen Tips in die biografische Arbeit ein. Und natürlich spreche ich auch den Umgang mit den schmerzhaften Erinnerungen an. Denn nichts soll Sie mehr aufhalten, mit dem Schreiben Ihrer persönlichen Lebensgeschichte zu beginnen: Viel Spaß, Anregung, Lebendigkeit kehrt in Ihr Leben ein, neuer Gesprächsstoff auch im Familienkreis entsteht! Und Sie werden staunen, wie gerne man Ihnen zuhören wird. So erleben Sie die Wertschätzung Ihrer Erinnerungen! 

Persönliche Fragen werde ich Ihnen bei dieser Gelegenheit sehr gerne beantworten!

Die Teilnehmerzahl wird auf 12-14 Personen begrenzt sein. Also vergessen Sie bitte nicht, sich rechtzeitig anzumelden!

Wenn Sie weitere Fragen zu meinem Vortrag haben, zögern Sie nicht, mir zu mailen oder mich einfach anzurufen. Die Kontaktdaten finden Sie oben rechts auf meiner Webseite!

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Alles Liebe für Sie von Ihrer Dagmar Wagner 

 

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Ab 50 Jahren als Aupair-Oma ins Ausland!



Das ist doch eine tolle Idee: Frauen ab 50 Jahren werden mit Granny aupair als "Oma" ins Ausland vermittelt. Und nicht das: Auch als Gesellschafterin oder Housesitterin können Sie sich vermitteln lassen. Ich habe leider keine persönlich berichteten Erfahrungen, die ich Ihnen weitergeben kann, aber informieren Sie sich doch selbst unter diesem LINK: www.granny-aupair.com./de.
Wenn Sie davon träumen, mehr ins Ausland zu reisen, und dort wie die ganz normale Bevölkerung zu leben, dann informieren Sie sich! Und berichten Sie mir und meinen Bloglesern davon!

Viel Glück wünscht Ihre Dagmar Wagner

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Die Ergebnisse der zweiten Heidelberger Hundertjährigen Studie (HD 100 II)

Zum zweiten Mal wurden in der BRD 95 100jährige mittels der 2. Heidelberger Hundertjährigen Studie (HD00 II) untersucht und die Ergebnisse im letzten Februar vorgestellt. Die erste Studien fand 2002 statt. Interessant die zahlenmäßige Entwicklung der 100jährigen in Deutschland, hier für Sie als Tabelle:

2000               5 937
2010             13 000   
2012             15 145
2020             21 000    
2030             41 000   
2040             81 000   
2050             98 000
2060           169 000

Das ist schon ein beeindruckender Anstieg und hat natürlich mit dem demografischen Wandel zu tun, der immer mehr Ältere mit zunehmender Hochaltrigkeit prognostiziert.
Und außerdem: 
50% der nach dem Jahr 2000 Geborenen in der BRD haben eine gute Chance, 100 Jahre alt zu werden.

Kein Wunder, dass das wissenschaftliche Interesse an den Hundertjährigen zunimmt. Die Studie fand heraus, dass in den letzten zehn Jahren die Hundertjährigen immer fitter wurden, sowohl körperlich als auch geistig. Das gilt als der bemerkenswerteste Fund der Studie. Unsere Hundertjährigen habe sich also verjüngt! Die Sorge vor einer überproportionalen Ausweitung von Gebrechlichkeit und Einschränkungen ist also unbegründet.
So wie die heutigen 75jährigen den Gesundheitszustand der 65jährigen vor 50 Jahren haben.

Was sind die Herausforderungen, Stärken und Potentiale, die ein Leben mit 100 kennzeichnen?

80% sind mit ihrem Leben zufrieden, davon 46% in starkem Ausmaß, 34 % im mittleren Ausmaß. Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Hundertjährigen als Mensch gesundheitlich belastet und auf Unterstützung angewiesen sind, viele andere überlebt und den nahenden Tod vor Augen haben. Dennoch empfinden so etwas wie Lebenszufriedenheit und ein überwiegend positives Wohlbefinden! 

Außerdem verfügen sie über eine hohe Akzeptanz des eigenen Lebenslaufs mit allen seinen guten und schlechten Seiten mit Güte und Gefasstheit. Die persönlichen Kräfte und Schwächen, also Unzulänglichkeiten, werden erkannt und akzeptiert.

Doch so zufrieden sie auch sein mögen, 40% von ihnen haben keine oder eine negative Zukunftsperspektive. Es ist einfach schwer, in diesem Alter einen Lebenssinn oder Lebensperspektive aufrecht zu erhalten. Dabei wird der Tod nicht als Bedrohung erlebt: Angst haben sie nur vor der Art des Sterbens und hoffen, dass es ein einfaches schmerzfreies Einschlafen sei. Nur 12% haben Todessehnsucht. Und das umso stärker, je mehr sie unter ihren Sinneseinschränkungen wie schlecht Sehen und Hören oder schwer eingeschränkter Mobilität leiden. 

Hundertjährige beeindrucken, wie sehr sie ihren eigenen Verfall aber auch ihr gelebtes Leben mit all seinen Facetten akzeptieren. Natürlich sind ihre Möglichkeiten stark beschränkt, was die Teilnahme am allgemeinen Leben betrifft, darum wenden sie sich verstärkt ihrem Innenleben zu. 

Würden Sie sich wünschen, hundert Jahre alt zu werden?

Alles Gute dazu kommt von Ihrer Dagmar Wagner 


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Vortrag von Dagmar Wagner am 27. Mai 2014: Das große und besondere Potenzial des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr! Wie und warum unser Gehirn - und damit wir - im Alter immer besser werden!



Unser Gehirn als Kunst - eine Plastik von Raimund Kummer!

Ab dem 50. Lebensjahr jammern wir über die letztlich ganz normalen Auswirkungen unseres nachlassenden Gedächtnisses: Namen wollen uns nicht einfallen, neu Gelerntes ist schneller wieder vergessen, und auch unsere Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit lassen nach. Groß ist unsere Angst vor Demenz und eine milliardenschwere Anti-Altern-Industrie verdient an unserer Unkenntnis und damit Unsicherheit! 

Denn von dem positiven Potenzial des älter werdenden Gehirns spricht leider niemand: Dass nämlich unser Gehirn ab 50 Unglaubliches leisten kann und unser Verstand bei Tests in vier von sechs Testbereichen besser abschneidet als es die Gehirne der 25-35jährigen tun.

Basierend auf der neuesten Literatur zur Gehirnforschung fasse ich für Sie die neuesten Erkenntnisse leicht nachvollziehbar ganz ohne fachchinesisch zusammen und erkläre auch, warum uns unsere Erinnerungen oftmals einen Streich spielen können! 

Ein Vortrag, der Ihnen Mut machen und Ängste zum Thema „Das alternde Gehirn“ abbauen will! Denn Menschen, die generell positiv über das Altern und ihre Fähigkeiten im Alter denken, leben länger und leisten mehr, als Menschen mit einer negativen Einstellung dazu. 

Datum: Dienstag, 27. Mai 2014
Uhrzeit: 19:00 - 20:30 Uhr
Ort: Gesundheitsakademie Starnberg, Kursraum 2
Anmeldung: 08151 - 18-2961
Gebühr: 15 Euro 

ADRESSE     Kreiskrankenhaus Starnberg GmbH
                 Oßwaldstr. 1
                 82319 Starnberg
EMAIL            This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Webseite       www.gesundheitsakademie-starnberg.de

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Beste Grüße und Wünsche kommen von Ihrer Dagmar Wagner 


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Auch so kommt man in die Welt hinaus: SES - der Senior Experten Service



Menschen werden auch noch nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben gebraucht: SES-Expertinnen und Experten unterstützen vor allem kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Institutionen und Verwaltungen sowie Einrichtungen der Schul- und Berufsbildung. SES-Einsätze finden in erster Linie in Entwicklungs-, Schwellen- und Reformländern statt.
Seit 1983 hat SES über 30 000 Einsätze in mehr als 160 Länder durchgeführt, seit 2013 sind es schon mehr als 3 000.

10 000 hochqualifizierte ehrenamtlich tätige Senior Expertinnen und Experten aus allen kaufmännischen, technischen, handwerklichen, medizinischen und sozialen Berufen sind bereits registriert. Kosten entstehen ihnen keine, aber ein Gehalt wird nicht gezahlt. Ein Auslandseinsatz dauert in der Regel 4-6 Wochen.
"Er bietet interessierten Menschen im Ruhestand die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und ihr Wissen an andere im Ausland und in Deutschland weiterzugeben. Als ehrenamtlich tätige Senior Experten fördern sie die Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Sie leisten Hilfe zur Selbsthilfe - und damit einen wichtigen Beitrag, ein Stück Zukunft zu sichern. Ein System, von dem alle Beteiligten profitieren."

Wer hinter dieser famosen Idee steckt, wie Sie Senior Expert(in) werden, und was Sie sonst noch alles wissen wollen und wollten, finden Sie hier unter diesem LINK!
Und hier die Adresse der Zentrale:

Senior Experten Service
Stiftung der Deutschen Wirtschaft für 
internationale Zusammenarbeit GmbH
Gemeinnützige Gesellschaft 
Buschstraße 2; 53113 Bonn 
Postfach 22 62; 53012 Bonn 
Tel.: +49 228 26090-0 
Fax: +49 228 26090-77
E-Mail: ses(at)ses-bonn.de

Ich hoffe, das dies eine kleine Anregung für die ein oder den anderen von Ihnen war!
Auf zu neuen Ufern!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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FROHE OSTERN!

Meine regelmäßigen Blogleser kennen meinen leichten Hang zu etwas ausgefallenen Dekorationsobjekten. Hier nun exklusiv mein "HASI" für Sie als Ostergruß!





Mein Osterhase des Jahres: Dieser "HASI" hat im Gegensatz zu den anderen doch wirklich einen Charakterkopf… 

Ich wünsche Ihnen allen frohe Osterfeiertage im Kreise der Familie oder/und lieben Freunden! Und ein großes Lob an alle, die nun schon als Gastgeber eingekauft, vorgekocht und sonst wie die Osterfeiertage vorbereitet haben: BRAVO!  Eine schöne, von Herzen kommende Einladung kann gar nicht hoch genug geschätzt werden!

In diesem Sinne - Ihre Dagmar Wagner 

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„Ü 100“ - ein aktuelles Filmprojekt von Dagmar Wagner

Fünf über Hundertjährige erzählen aus ihrer Lebenswelt und beschreiben ihr Lebensgefühl: Wie ist das so mit über 100 Jahren? Wie sieht das alltägliche Leben aus? Was ist ihnen noch wichtig, und worauf können oder müssen sie verzichten?

Zwei Damen mit 104 Jahren, eine Dame mit 101 Jahren, ein Herr und eine Dame mit 100 Jahren berichten:

Nicht alles ist einfach in diesem Alter, doch Jammern gilt nicht - Altern ist tatsächlich nichts für Feiglinge. Natürlich wiegen Einschränkungen wie kaum noch Hören und Sehen können schwer, und die Teilnahme am Leben ist auch durch fehlende Mobilität sehr eingeschränkt.  Trotzdem preisen meine Protagonisten den „Rollator“, erzählen mit viel Humor und Selbstironie von ihrem Dialog mit Gott über den bevorstehenden Tod und das Leben danach, über ihre Einschränkungen, ihren Umgang mit den Erinnerungen und ihrer Vergesslichkeit! 

Zwei Damen konnten sich nicht mehr an den über 30 Jahre zurückliegenden Tod des Ehemannes erinnern, zugegebenermaßen für mich schwer vorstellbar, aber ein älteres Gehirn hat natürliche auch seine Erinnerungslücken, und das hat nichts mit Demenz zu tun.

Vielleicht vorab eine interessante Erkenntnis aus den Gesprächen: Alle finden, dass ihr Leben primär vom Schicksal bestimmt wurde. Offensichtlich kann man sich sein Leben nicht so aussuchen, wie es uns manche „Berater“ oder neudeutsch „Coach in Lebensangelegenheiten“ immer einreden wollen. Man musste reagieren, „tun, was die Zeit gerade erforderte“, so Erna Rödling (104).

Es ist mir eine große Bereicherung und Freude, mit diesen wunderbaren Menschen sprechen zu dürfen.

Der Film befindet sich im Moment noch in der Produktionsphase. Über den weiteren Verlauf werde ich Sie natürlich weiter informieren!
 

"Ü 100!"
Regie/Drehbuch: Dagmar Wagner
Kamera: Thomas Beckmann
Schnitt: Frank Schönfelder

 

Erna Rödling (104) sieht mit großer Begeisterung jedes Fußballspiel vom FC Bayern, und sie kennt sich ziemlich gut damit aus. Fußballfan wurde sie erst vor sieben Jahren in ihrer Seniorenresidenz - aus Ermangelung eines guten Fernsehprogramms! In ihrer Seniorenresidenz erklärt sie den "jungen" 80jährigen das Ausfüllen der Wahlscheine zur Briefwahl, weil sie findet: "Jede Stimme ist wichtig!"

 
 

Gerda Skowronek ist leider kurz nach den Dreharbeiten mit 100 Jahren friedlich im Beisein ihrer Tochter und ihres Schwiegersohnes verstorben! Für die Mitbewohner ihres Seniorenwohnheims war sie bis zum Schluss eine wichtige moralische Instanz, auf deren Meinung und Rat man hörte! Nach einer Erkältung verschied Gerda Skowronek ganz plötzlich. Zu ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn hatte sie ein sehr enges und gutes Verhältnis. Ihr Tod tut mir furchtbar leid. Meine Gespräche mit dieser blitzgescheiten und quicklebendigen Frau haben mich sehr bereichert! Es war mir eine große Freude! Ihr Tod ist ein großer Verlust!

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Neues vom 3. Berliner Demografie Forum 9.-11. April 2014

Hochrangige deutsche und internationale Wissenschaftler(innen) und Politiker(innen) trafen sich zum Austausch auf dem  3. Berliner Demografie Forum, wo es natürlich um den demografischen Wandel ging. Ich wurde als Beobachterin zugelassen und möchte Ihnen heute aus der Fülle hochinteressanter Informationen und Daten einige Details nicht vorenthalten.



Sachlich, konzentriert, bestens organisiert mit wirklich qualifizierten Redner(innen): Das 3. Berliner Demografie Forum fand in einer angenehmen Atmosphäre statt. Hier die Ausstellungseröffnung "How to get 100 - and enjoy it!" von Population Europe am 9.4. 2014 im Allianz Stiftungsforum!

Am 10.4.2014 setzte sich das Demografie Forum dann in der European School of Management and Technology fort, ein wunderbarer Ort am Berliner Schlossplatz 1! Unsere Familienministerin Manuela Schwesig trug ihre Grundsatzrede gleich nach der Eröffnung vor. Sie ist der Meinung, dass Männer weniger und Frauen dafür mehr arbeiten sollen, damit sich beide zu je gleichen Zeitanteilen am Familienleben beteiligen können. Auch wenn sich das wohl viele Männer wünschen würden - aber ob die Wirtschaft dazu schon bereit ist, auch die hochqualifizierten Männer in mittleren und gehobenen Führungspositionen statt 60 Stunden „nur noch“ 35 Stunden arbeiten zu lassen? Ich weiss es nicht. Zumindest wird es von vielen Seiten bezweifelt. 

Eine besonders schöne Idee des Forums war es, dass auch „Young Experts“ - wohl nach strengen Leistungskriterien ausgesucht - mit ihrer Stimme zum demografischen Wandel zu Wort kamen. Eindeutige Botschaft der jungen - also zwischen 20 und 30 Jahren alten Experten: Schafft bessere Bedingungen für Frauen, damit sie endlich Kinder und Karriere unter einen Hut bringen. Außerdem fordern sie schon für unseren „Kleinsten“ ab der Kita gleiche Bildungschancen, damit auch bei Bürgern mit Migrationshintergrund wertvolles Arbeitspotential nicht verloren geht. All das sind nicht wirklich neue Ideen, doch dass diese immer und immer wiederholt gefordert werden, zeigt auch nur, dass sich immer noch viel zu wenig in dieser Richtung tut!

Hier noch einige weitere Informationen für Sie: (bitte klicken Sie auf Weiterlesen!)

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Mein Besuch auf Deutschlands größter Seniorenmesse: Münchens "Die 66"

Ich hatte Ihnen diese Messe bereits in meinem Blog angekündigt, nun war es soweit: Am Freitag, den 4. April um 11:30 Uhr kam ich an. Um dem großen Wochenendtrubel zu entgehen, habe ich mich für den Freitag entschieden, aber dann erlebte ich eine ziemliche Überraschung: Nur zweieinhalb Stunden nach Messeeröffnung waren alle Hallen bereits mit Besuchern voll!



Da gab es kaum ein Durchkommen - der Besucheransturm bei "Die 66" - der Münchner Seniorenmesse nur zweieinhalb Stunden nach der Eröffnung!!!

In allen vier Hallen war kein Platz für Aussteller mehr frei, jeder Quadratmeter schien an Aussteller verkauft. Auch einen Sitzplatz zum Ausruhen suchte ich vergeblich, buchstäblich jeder Stuhl war besetzte. Viele Besucher nahmen gerne die Prospekte der Aussteller mit, manche - schon ganz routiniert - zogen ihren gefüllten Rollerkoffer hinter sich her! Die vielen Vorträge alle gut besucht, die altersmäßig der Messebesucher angepassten Helfer (innen) im grün-weiß gestreiften Pullover wirklich freundlich.

Natürlich dominierte die Touristikbranche, sie bestimmten mit ihren Ständen das Bild. Gefolgt von allem, was gut und unterstützend für unsere Gesundheit ist. Das Thema Bildung und "Beschäftigung im Alter" kam mir eindeutig zu kurz. Da fand ich nur den SES - der Senior Experten Service, der Senioren als ehrenamtliche Helfer in die Industrie vermittelt. Doch das ist mir demnächst ein eigener Blogartikel wert, um Ihnen mehr darüber zu berichten. Das ein oder andere Spiel für Senioren, das die Gehirnaktivität anregen soll, und auch die erste "Pille" für ein besseres Gedächtnis und angeblich auch hilfreich bei ersten Anzeichen eines Demenzsyndroms wurden angeboten. Doch dafür möchte ich wirklich keine Werbung machen! Schließlich weiß ich, dass die Wirkung derartiger Medikamente nicht wissenschaftlich seriös bewiesen ist.

Fazit: Den Besuchern schien die Messe zu gefallen, denn trotz voller Gänge blieb die Stimmung heiter und positiv. Thematisch hätte ich mir persönlich mehr ernsthaftere Themen neben der Gesundheit gewünscht. Konkret eingegangen auf den demographischen Wandel wurde auch nicht. Aber was nicht ist, kann schließlich noch werden. 

Begehrt war die an alle Besucher ausgehändigte "Glückstüte", die natürlich viele Proben von allen möglichen Dingen enthielt.



Heiß begehrt: Die "GLÜCKSTÜTE" für jeden einzelnen Besucher!

Das bestehende riesengroße Interesse an dieser Messe kann also niemand leugnen. Warten wir mal ab, wo die Reise thematisch noch weiter hingehen mag...

Haben auch Sie die Messe besucht? Schildern Sie mir doch Ihre Eindrücke!
Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Einen weiterhin angenehmen April wünscht Ihnen herzlichst
Ihre Dagmar Wagner


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Senioren vermitteln Senioren!

Eine Münchner Initiative der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi)gGmbH:
Aus welchen Gründen auch immer Sie eine Tätigkeit suchen, bei den "Senioren vermitteln Senioren" sind Sie richtig. Hier bemüht man sich um Einsatzmöglichkeiten für das Potential älterer Menschen. Und das nicht nur auf ehrenamtlicher Basis: Auch moderate Honorare können gezahlt werden.

Hier der LINK für alle Interessierten! 

Nur Mut! Nehmen Sie einfach Kontakt auf und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit! Meine Leser und ich freuen sich auf Ihre Nachricht!

Viel Glück und viele tolle neue Erfahrungen wünscht Ihnen herzlichst Ihre Dagmar Wagner!

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Deutschlands größte 50plus Messe in München vom 4. bis 6. April 2014

Seit 2005 findet "Die 66" als Messe für die 50plus Generation in München statt. Und so auch dieses Jahr vom 4. bis 6. April, wie immer im Münchner MOC, dem Messezentrum. 450 Aussteller bieten ihre Produkte und Dienstleistung in vier ausgebuchten Hallen an. Darüber hinaus gibt es 300 Workshops, Vorträge, Shows und Podiumsdiskussionen auch mit vielen Prominenten. 

Bislang habe ich "Die 66" noch nicht besucht, doch dieses Jahre werde ich Ihnen davon berichten. Studieren Sie auf der Webseite die Aussteller und auch das Vortragsangebot sorgfältig, damit Sie wissen, ob sich ein Besuch für Sie wirklich lohnt.  

Ich verstehe irgendwie den Namen "Die 66" nicht, aber vielleicht erfahre ich das dann!!! 

Hier der Link zur Homepage der Messe! 

Schildern Sie mir doch Ihre Eindrücke! Und ganz viel Spaß bei Ihrem Besuch!

Sehr liebe Frühlingsgrüße kommen von Ihrer Dagmar Wagner

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KDA empfiehlt: Erinnerungen älterer Menschen mehr Wert beimessen!

Am 20. März 2014 ist der "Weltgeschichtentag" - hier der LINK dazu! 

Das KDA (Kuratorium Deutsche Altershilfe) ruft zu diesem Anlass auf, dem Geschichten- und Erfahrungsschatz älterer Menschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, weil dies das Verständnis zwischen den Generationen fördere! Außerdem empfehlen sie die Gründung von Erzähl- und Leseclubs!

Lesen Sie selbst unter folgendem LINK!

Ich muss leider vorwiegend immer noch die Erfahrung machen, dass besonders in Seniorenheimen dem biografischen Erzählbedürfnis der Senioren keine Zuwendung geschenkt wird. Obwohl gerade dann, wenn man mit zunehmendem Alter kaum noch Lesen und nur noch schwer Hören kann, das eigene Erzählen so wichtig wird, auch um sich nicht in seinen Erinnerungen zu verlieren oder in negative Gedanken zu verstricken!
Schade, aber vielleicht kommt das Bewusstsein dafür noch!

Was meinen Sie dazu? 

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Verein zur Verzögerung der Zeit



Ein Verein, der die Zeit verzögern will? Wahrscheinlich denken Sie nun, ich mache Witze! Aber nein, diesen sehr ernst zu nehmenden Verein gibt es wirklich und das aus gutem Grund:

"Die verhängnisvollen Auswirkungen, welche die oft nicht zu Ende gedachten und aktionistischen Beschleunigungstendenzen in allen Lebensbereichen mit sich bringen…" diesen will der Verein vorbeugen. Und weiter:

"In allen Lebensbereichen nehmen wir uns meist nicht mehr genug Zeit, um "reife" Entscheidungen zu treffen, müssen die destruktiven Nebenwirkungen dann ertragen und unsere Zeit häufig mit selbstverursachtem Krisenmanagement verbringen.  Hier will der Verein zur Verzögerung der Zeit ein Gegengewicht setzen und das Individuum, aber auch Gruppen und Organisationen dabei unterstützen, wieder in die Zeit-Balance zu kommen."

Dieser Verein ist kein Witzverein, sondern das "wohl umfangreichste Netzwerk von Zeit-Sachverständigen und Zeit-Interessierten im deutschsprachigen Raum. Es geht den Mitgliedern um einen neuen, gesünderen, menschlichen Umgang mit Zeit in allen Bereichen."

"Die Mitglieder im Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichten sich zum Innehalten, zur Aufforderung zum Nachdenken dort, wo blinder Aktionismus und partikulares Interesse Scheinlösungen produziert!" (So steht es in den Vereinsstatuten.)

Auch ich finde, dass wir viel zu wenig Pausen machen!

Hier der Link zur Webseite.

Was es nicht alles Interessantes gibt! 

Bis zum nächsten Mal
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

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Spannende Vortragsreihe von Wagner-Biografien mit hochkarätigen Experten!





Der Flyer zur Veranstaltungsreihe!

Der demografische Wandel „wandelt“ immer mehr als reines Schreckgespenst herum: Wohin mit soviel „Alten“ und immer „älter Werdenden“? Pflegenotstand, Altersarmut, Vereinsamung, Demenz - das bekommen wir in diesem Kontext zu hören. Dabei sieht die Realität ganz anders aus: Die meisten Menschen in Deutschland werden mit - ihrem Alter entsprechend - guter Gesundheit zufrieden, finanziell abgesichert und mit einem guten sozialen Netz ausgestattet älter. Aber darüber spricht niemand, warum eigentlich?
 

Das „Alter“ ist jung, wenn man das Alter und älter Werden als gesellschaftliches Phänomen betrachtet, letztlich ist das erst eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts: Im Jahr 1900 wurden nur 19% der Menschen in Deutschland über 65 Jahre, heute dagegen sind es 75%. Heute haben 75jährige die kognitive und körperliche Fitness der 65jährigen vor 50 Jahren. Und wer 2005 in Europa geboren wird, hat eine reelle Chance 100 Jahre alt zu werden. 

Dass also eine ganze Gesellschaft altert ist eine neue Entwicklung. Und deshalb stecken Kultur und Wissenschaft des Alters und Alterns noch in der „Jugendphase“. Eine lange Tradition der Alterskultur gibt es also nicht. Und so rühren die heutigen, längst überlieferten Bilder und Vorstellungen zu den „Alten“ einer Gesellschaft noch aus längst vergangenen Zeiten: Das Altern hat darum in verschiedener Hinsicht ein Imageproblem. 

Schmunzeln muss ich auch, wenn ich höre, dass die „jungen“ Mitarbeiter von Werbeagenturen tatsächlich immer noch eine 60jährige Oma mit grauem Dutt und Nickelbrille als Seniormodel buchen wollen - kennen Sie heute noch so einen Typ „Oma“ - vor allem um die 60 Jahre??  

Aber auch wir selbst sind nicht ganz unschuldig an überkommenen Altersbildern:
Jede normale Vergesslichkeit ab dem 50. Lebensjahr schürt unsere Angst vor Demenz, und natürlich trägt die Werbung hier auch dazu bei - wie war das nochmal ....Herr???...Herr???....Auch weil uns niemand darüber informiert, dass dies alles ganz normale Prozesse sind. Ganz im Gegenteil:

Wussten Sie, dass wir durch die Umstrukturierung unseres Gehirns ab dem 50. Lebensjahr sogar klüger und weiser werden und in vielerlei Hinsicht junge Menschen hinsichtlich der kognitiven Leistungsfähigkeit abhängen? 
Das kognitive Leistungshoch liegt bei Männern zwischen dem 53-55 Lj., und bei Frauen (Hurra!!) zwischen dem 60-63 Lj.
Sie glauben mir das nicht? Dann lesen Sie 
Prof. Martin Korte: Jung im Kopf, Seite 22.

Und außerdem: 
Die höchsten Werte hinsichtlich der emotionalen Intelligenz werden jenseits des 60. Lebensjahres erreicht. (Siehe  Prof. Korte, Jung im Kopf, S. 167)
 

Und so macht uns unsere Angst aus Unwissenheit zur fetten Beute für die Pharmaindustrie, die im Moment an 40 unterschiedlichen Gedächtnispillen arbeitet, um in ein paar Jahren einen Markt mit einem Gesamtvolumen von 10 Milliarden Euro abzuräumen. Die Werbeeinnahmen der Pharmaindustrie sind für Fernsehen und Printmedien unverzichtbar, also wird es dazu kaum eine kritische oder zumindest „objektive“ Berichterstattung geben.

Selbst die positiven Aspekte des Alterns wie Reife, Kompetenz und Mitgefühl werden leider auch nicht als „altersbedingt“ betrachtet, obwohl sie eindeutig nachgewiese Entwicklungen des älteren reiferen Gehirns sind. 

Und dass es sich eine Gesellschaft nicht leisten kann, auf die Erfahrung und das Wissen der Älteren zu verzichten, ist sowieso klar. Also: Freuen wir uns also über unsere Stärken, und hören mit dem Jammern über unsere „Vergesslichkeit“ oder so mancher „Wortfindungsstörung“ auf.  

Es dreht sich also auch ganz sicher viel um unsere eigene Erwartungshaltung uns selbst gegenüber sowie um die Erwartungshaltung der Gesellschaft an das Altern - besonders was unsere geistigen Fähigkeiten anbelangt, all das beeinflusst unsere geistige Leistungsfähigkeit und deren Entwicklung: Denn machen wir uns klein, trauen wir uns nichts zu, dann werden wir auch als Ältere nichts zu sagen und zu wirken haben.

Natürlich darf man die Älteren dabei nicht auf eine reine Amüsiertruppe reduzieren, und auch übertriebener Altersoptimismus ist nicht angesagt. 

Trotzdem: "Eine der wichtigen Aufgaben der Zukunft wird es sein, die Bilder vom Alter optimistischer und differenzierter zu gestalten." (Paul Baltes) Und da fangen wir am Besten bei uns selber an. 

Doch auch die Gesellschaft, die Wirtschaft, der Arbeitsmarkt und die Politik müssen sich den Herausforderungen des Älterwerdens der Menschen stellen. Nur dass sich da bislang nicht wirklich etwas „tut“. Auch das sollten wir uns bewusst machen und bei Wahlen - auch Kommunalwahlen - den Parteien hinsichtlich ihrer Konzepte zu diesem Thema auf den Zahn fühlen. 

Um Ihnen zu all diesen Themen wertvolle Informationen von kompetenter Seite zu geben, habe ich für Sie diese Vortragsreihe mit hochkarätigen Vortragsrednern entwickelt:

Wie schreibt Prof. Korte so schön in seinem Buch (Jung im Kopf): Wir brauchen den "kollektiven Mut, eine radikale Neubewertung des Alters einzuleiten." 

Recht hat er!

Besonders freue ich mich über die freundliche Unterstützung durch die  und die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg!

Ich hoffe, wir sehen uns auf einer meiner Veranstaltungen!
Ich freue mich auf Sie!

Herzlichst 
Ihre Dagmar Wagner
 

Im Folgenden die Beschreibung der Vorträge. Sichern Sie sich Ihre Eintrittskarte im Vorverkauf, denn die Anzahl der Plätze ist beschränkt und muss aus feuerschutzrechtlichen Gründen strengstens eingehalten werden.  

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Wagner-Biografien präsentiert eine Vortragsreihe in der kleinen Starnberger Schlossberghalle, Vogelanger 2, 82319 Starnberg zum Thema:

Warum wir statt Panikmache dringend eine neue, mutige und positivere Neubewertung des Alters und des „Älter Werdens“ brauchen!



Alle Vorträge finden statt in der kleinen Starnberger Schlossberghalle, Vogelanger 2, 82319 Starnberg. 


Vorverkaufsstellen:
Schlossberghalle
Hauptstrasse 10a
82319 Starnberg
Mo-Fr. 8.00 - 12.00 Uhr
Tel-. 08151 - 772-136 oder 772-170

 
Starnberger Reise AG
Maximilianstrasse 24
82319 Starnberg
Mo-Fr 10.00 - 18.00 Uhr
Sa 10.00 - 13.00 Uhr
Tel. 08151 - 2 68 66 10
 

Tourismusverband
Witteslbacherstr. 2c
82319 Starnberg
Mo-Fr 8.00 - 18.00 Uhr
Tel. 08151 - 90 600

 

Weitere Infos unter: KONTAKT



DIE VERANSTALTUNGEN

 6. 
Juli 2014, 11:30 Uhr

Christa Höhs:

Wie stellt sich die Werbung Menschen ab dem 50. Lebensjahr vor? 

Die heute 73jährige Christa Höhs gründete 1994 die erste deutsche Agentur für Sen!or Models und spricht als immer noch aktive Modelagentin in ihrem Vortrag über ihren Kampf gegen die damals wie heute vorherrschenden Klischees zu den „Senioren“ unserer Gesellschaft. 

 

Nach dem Vortrag bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Diskussion. 

Moderation: Dagmar Wagner

Christa Höhs:

Gründerin von Sen!or Models, Buchautorin, Seniormodel, Gewinnerin des Robert-Bosch-Alterspreises 2013, Dokumentarfilm über Christa Höhs bei BR-Lebenslinien 2013. 

Eintritt: 12:- Euro

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 19. Oktober 2014, 11:30 Uhr 

Prof. Dr. Martin Korte

Warum unser Gehirn ab dem 50.Lebensjahr in vieler Hinsicht so viel besser wird!

Prof. Dr. Martin Korte referiert aus seinem Buch „Jung im Kopf - Erstaunliche Einsichten der Gehirnforschung in das Älterwerden“ über die neuesten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung, und dass sich durch die Umstrukturierung unseres Gehirns ab dem 50. Lebensjahr unsere Gehirnleistung steigern kann!

Nach dem Vortrag bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Diskussion. 

Moderation: Dagmar Wagner

Prof. Dr. Martin Korte: 

Professor für Neurobiologie an der TU Braunschweig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die zellulären Grundlagen von Lernen und Gedächtnis ebenso wie die Vorgänge des Vergessens, für die er viele Auszeichnungen und Preise erhielt. Buchautor.

Eintritt 18.- Euro
 
 

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 9. November, 11:30 Uhr

Dipl-Volkswirt Manuel Slupina vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung:

Unser immer längeres Leben: Welche Chancen bietet uns eine Gesellschaft, die immer älter wird? 

Das Schreckgespenst „demografischer Wandel“ geht als drohende Überalterung um. Pflegenotstand, Altersarmut - ausschließlich negative Aspekte werden damit in Verbindung gebracht. Wie aber bereitet sich unsere Gesellschaft darauf vor, ja tut sie das überhaupt? Welche Konzepte und Fragen sind „außer abgesenkten Bürgersteigen“ wirklich hilfreich, und was können wir dabei selber tun? Ein Vortrag darüber, wie wir das große Potential älterer Mitbürger nutzen können und müssen.

Nach dem Vortrag bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Diskussion. 

Moderation: Dagmar Wagner

Manuel Slupina:

Dipl.-Volkswirt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim „Think Tank“ Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Veröffentlichungen von Fachartikeln, Vortragsredner. 

Eintritt 15.- Euro









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Der nächste Vortrag von Dagmar Wagner in der Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg am 18.März 2014 um 19:00 Uhr

Auch zum Vortrag am 5. November 2013 in der Gesundheitsakademie fanden sich wieder sehr interessierte und interessante Teilnehmer ein. Mein nächster Vortragstermin wird am 18. März 2014 sein:

DATUM        18. März 2014

UHRZEIT      19:00 Uhr - circa 20:30 Uhr

ORT            Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg

                  Leitung der Gesundheitsakademie: Frau Gertie Maria Rumitz

EINTRITT     10 - 12 Euro

ADRESSE     Kreiskrankenhaus Starnberg GmbH

                 Oßwaldstr. 1

                 82319 Starnberg

 

TELEFON     08151 -18 -2916

EMAIL            This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Webseite             www.gesundheitsakademie-starnberg.de

 

LINK ZUR WEBSEITE

Vielleicht haben Sie bereits einen interessanten Kurs aus dem vielseitigen Programm der Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg besucht. Ich kann Ihnen ein Studium des Kursprogramms nur wärmstens empfehlen, denn es ist für jeden etwas dabei. 

 

Und hier nun für Sie der Text der Vorankündigung:

Denken Sie immer wieder daran, Ihr Leben aufzuschreiben?

Ein einführender Vortrag über die vielfältigen Aspekte biografischen Arbeitens mit vielen praktischen Tips, für alle, die es endlich anpacken wollen. 

Je älter wir werden, umso mehr Erinnerungen kommen auf, die uns immer begleiten werden, ob wir das wollen oder nicht. So wie wir uns in der Rückschau erleben, so fühlen wir uns im Moment. Erinnerungen bestimmen somit indirekt unser Lebensgefühl in der Gegenwart. Wenn Sie sich also heute wohl fühlen wollen, dann müssen Sie sich mit Ihren Erinnerungen wohl fühlen. 

Als Biografin möchte und kann ich hierzu einen Beitrag leisten. In meinem Vortrag erzähle ich Ihnen, wie wohltuend und heilend biografische Arbeit auch für Körper und Seele, für Ihre ganze Gesundheit eben sein kann: Klarheit, Zufriedenheit, innere Ruhe, neue Energie und vieles mehr sind die positiven Auswirkungen davon.  Sie werden überrascht sein, was Sie alles in Ihrem Leben geleistet haben, wie viel Kraft Sie hatten und dass diese immer noch in Ihnen steckt. Und ein Freude machendes Gehirntraining ist es obendrein. Mehr und mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich dafür.

Nach einem kurzem Überblick über den aktuellen Stand biografischer Arbeit heute, führe ich sie mit einfachen Tips in die biografische Arbeit ein. Und natürlich spreche ich auch den Umgang mit den schmerzhaften Erinnerungen an. Denn nichts soll Sie mehr aufhalten, mit dem Schreiben Ihrer persönlichen Lebensgeschichte zu beginnen: Viel Spaß, Anregung, Lebendigkeit kehrt in Ihr Leben ein, neuer Gesprächsstoff auch im Familienkreis entsteht! Und Sie werden staunen, wie gerne man Ihnen zuhören wird. So erleben Sie die Wertschätzung Ihrer Erinnerungen! 

Persönliche Fragen werde ich Ihnen bei dieser Gelegenheit sehr gerne beantworten!

Die Teilnehmerzahl wird auf 12-14 Personen begrenzt sein. Also vergessen Sie bitte nicht, sich rechtzeitig anzumelden!

Wenn Sie weitere Fragen zu meinem Vortrag haben, zögern Sie nicht, mir zu mailen oder mich einfach anzurufen. Die Kontaktdaten finden Sie oben rechts auf meiner Webseite!

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Alles Liebe für Sie von Ihrer Dagmar Wagner 

 

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Europeana 1914-1918

Das fand ich wirklich eine tolle Überraschung: Die europäische Ausstellung zum 1. Weltkrieg in Berlin hat sich hauptsächlich auf private Erinnerungen und Erinnerungsstücke konzentriert. Und so wird das auf der Webseite 

www.europeana1914-1918.eu/de
beschrieben:

"Persönliche Geschichten: Wir sammeln fortlaufend private Briefe, Fotos und Erinnerungsstücke aus dem Ersten Weltkrieg. Bislang haben in zwölf Ländern Aktionstage stattgefunden, um Materialien von Privatpersonen zusammenzutragen. Über 80.000 digitale Dateien und mehr als 7.000 persönliche Geschichten, die wir auf diese Weise zusammengetragen haben, können Sie mittlerweile auf Europeana 1914-1918 finden."

Als Biografin freue ich mich sehr, dass Erinnerungen in unterschiedlichsten Formen immer mehr und mehr gewürdigt, gesammelt und veröffentlicht werden! Und auch jetzt haben Sie immer noch die Möglichkeit, Ihr privates Material hinzuzufügen! Schauen Sie doch einmal nach, was Sie eventuell noch an Fotos, Briefen oder Dokumenten haben. 

Alle, die die Berliner Ausstellung nicht persönlich besichtigen können, haben inzwischen auf der Webseite sogar die Möglichkeit, eine virtuelle Ausstellung zu verfolgen. 

Viel Freude dabei - das wünscht Ihnen herzlichst
Ihre Dagmar Wagner



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SPEED - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: ein Dokumentarfilm zum Thema Be - und Entschleunigung

Gestern Abend auf ARTE um 20:15 Uhr - der Dokumentarfilm von Florian Opitz: Wirklich sehenswert, wie Opitz sich auf die Suche macht, um herauszufinden, warum unsere Gesellschaft immer schneller wurde und wird. Bis nach Bhutan ist er gereist, wo das "Bruttonationalglück" eingeführt wurde. Ganz besonders interessant die Informationen, wie die Banken ihre Geschäfte tätigen: 90% vom Investmentbanking werden mittels Computern betrieben, die entscheiden, wohin riesige Geldmengen so schnell wie möglich verschoben werden, um damit so viel Geld wie nur irgend möglich zu machen! Und das nur, weil das menschliche Auge zu langsam ist, um Informationen so schnell erfassen zu können. Zeit ist ein Wirtschaftsfaktor, und solange Wettbewerb und Profitgier die Ökonomie derart beherrschen, wird es wenig Aussicht auf Entschleunigung geben.
Außer man fängt bei sich selber an…
Mit dieser Erkenntnis kam der Filmemacher Opitz dann wieder Zuhause bei seiner Familie an. Das denke ich, hat er auch vorher gewusst. Aber andere realitätsnahe neue Konzepte zur Entschleunigung kann man - glaube ich - auch nicht erwarten. Selbst die Idee mit dem "Grundgehalt" für jeden Bürger, für das man nicht arbeiten muss, scheint mir etwas utopisch. Aber immer noch besser, als weiterhin so "fantasie- und utopielos" vor uns hinzuleben!

Hier der LINK zum Film. 
Der Film lief 2012 mit 40 000 Zuschauern ziemlich erfolgreich im Kino und ist bereits auf DVD und als Buch erhältlich.
Hier bei Amazon.



Und so schreibt ARTE auf der Webseite über diesen Film:
"Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Was treibt diese Beschleunigung an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen, oder liegt alles doch nur an schlechtem Zeitmanagement?

Wer oder was treibt die Beschleunigung der modernen Zeit eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles vielleicht doch nur an unserem mangelhaften Zeitmanagement? In seinem Dokumentarfilm begibt sich der Filmemacher und Autor Florian Opitz auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Wo ist sie nur geblieben, die Zeit, die wir mühsam mit all den neuen Technologien und Effizienzmodellen eingespart haben?

Opitz begegnet auf seiner Suche Menschen, die die Beschleunigung vorantreiben, und solchen, die sich trauen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit zu leben. Er befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten und Wissenschaftler über die Ursachen und Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Er trifft Unternehmensberater und Akteure, die auf dem internationalen Finanzmarkt aktiv sind und an der Zeitschraube drehen. Und er lernt Menschen kennen, die aus ihrem ganz privaten Hamsterrad ausgestiegen sind und nach gesellschaftlichen Alternativen suchen. Auf seiner Suche entdeckt er: Ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen."

Legen auch Sie einmal eine Pause ein und schauen sich diesen sehenswerten Dokumentarfilm an!

Mit besten Wünschen
Ihre Dagmar Wagner 

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Vortrag über biografisches Arbeiten von Dagmar Wagner am 30. Januar 2014 beim Tutziger Frauentreff

Über diese Einladung habe ich mich aufrichtig gefreut: Der Tutziger Frauentreff bat mich, einen Vortrag über biografisches Arbeiten zu halten. Dieser Einladung bin gerne nachgekommen. Die Veranstaltung ist offen für jede Frau oder Mann:

DATUM: Donnerstag, 30.1.2014
ORT:  Evangelisches Gemeindehaus Tutzing, neben der evangelischen Kirche
ZEIT:    19:00 Uhr

Hier der Text zur Veranstaltung:

FRAUENTREFF TUTZING
Wir sind ein nicht konfessionsgebundener Kreis Tutzinger Frauen, der sich jeden zweiten Donnerstag (außer in den Schulferien) zu einer Abendveranstaltung trifft. Einige Termine finden im Evangelischen Gemeindehaus statt.
Wir danken der evang. Kirche für die Gastfreundschaft.
Bitte entnehmen Sie die Themen diesem Programm und beachten Sie die Infos in Ihren Emails oder unter www.frauentreff-tutzing.de.
Für nähere Auskünfte stehen Ihnen gern alle im Programm erwähnten verantwortlichen Damen zur Verfügung.
Wenn nicht anders angegeben, beträgt der Kostenbeitrag pro Person/Veranstaltung 3,--


Ich freue mich, wenn Sie dabei sein können!

Bis dahin, beste Wünsche von Ihrer Dagmar Wagner 

 

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Eine wunderbare Rezension von Monika Czika zu "Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal"

Maria Ludwigs Biografie hat schon viele Erfolge für sich verbuchen können: Einladungen zu Lesungen, Zeitungsartikel und ein deutschlandweites Interesse! Nun wurde ihr Buch auch noch mit einer wunderbaren Rezension von Monika Czika in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 20.1.2014 gekrönt! Dort schreibt die Journalistin unter anderem:
"Die junge Frau strotzt in jeder noch so ausweglosen Situation vor Lebenswillen, Energie und Zuversicht. Und das ist auch der durchgehende Ton dieser sehr lesenswerten Biographie."

Auch mir hat die Tatsache, dass Maria Ludwig nie gejammert hat, großen Respekt abgerungen, wenn man bedenkt, dass es jahrelang ums blanke Überleben ging! Die heute 89jährige aus Penzberg hat ihre Lebenserinnerungen an ihre Verschleppung in ein russisches Arbeitslager im Alter von 20 Jahren während des Winters 1996/97 niedergeschrieben. Ihrer Tochter Heidi Gunesch hat sie es zu verdanken, dass das Manuskript zur kompletten Überarbeitung auf meinem Schreibtisch landete. Ganz besonders freut mich, dass es mir gelungen ist, den Schreibstil Maria Ludwigs beizubehalten. Denn das ist es, was eine gute Biografin ausmacht - sich ganz in den Dienst ihrer Klient(inn)en zu stellen, und jegliche Eitelkeit bezüglich des eigenen Schreibstils hintenan zu stellen. Schließlich geht es bei der biografischen Arbeit nicht um meine schriftstellerische Selbstverwirklichung!

Hier der LINK zum Artikel!

Und hier als Abbildung:



Ich hoffe, dass auch für Sie das Jahr 2014 gut angefangen hat!


Herzlichst, alles Gute von Ihrer Dagmar Wagner!

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Und es gibt ihn doch…..

Und es gibt ihn doch…...




fotografiert von Sebastiao Salgado


Frohe Weihnachten!

von Ihrer Dagmar Wagner


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Exzellenter Buchtip auch für Laien: „Jung im Kopf“ von Prof. Dr. Martin Korte

Die Gehirnforschung hat betreffend des älteren Gehirns ab dem 50. Lebensjahr viele neue spannende, vor allem Mut machende Erkenntnisse herausgefunden. Die meisten davon stammen aus den USA, wo seit Jahrzehnten weitaus mehr geforscht wird als in Deutschland. Warum diese Ergebnisse nicht auch bei uns ausreichend bekannt gemacht werden, kann ich nicht verstehen. Vielleicht, weil man hier die älteren Mitbürger ab 50 lieber in der Unkenntnis und damit Unsicherheit lässt, damit die Pharmaindustrie mit unserer Angst genügend Geld verdienen kann. 

 

Die Strukturveränderung des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr beschäftigt mich als Thema schon lange, und ich habe dazu nicht nur Martin Korte´s Buch gelesen. Als deutscher Professor für Neurobiologie in Braunschweig beschreibt er in seinem Buch verschiedene Aspekte zur Gehirnforschung. Sein Anliegen liest sich aus der von ihm zitierten Aussage von Paul Baltes: 

„Eine der wichtigen Aufgaben der Zukunft ist es, die Bilder vom Alter optimistischer und differenzierter zu gestalten. Wenn es nämlich keine positiven Bilder vom Alter gibt oder nur im geringen Maße, wenn also der gegenwärtig erreichte Zivilisationsstand das Alter vor allem auf der negativen Seite Soll-Seite verbucht, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit gering, dass positive Alternsprozesse einschließlich neuer Produktivitätsformen im Alter überhaupt entstehen, und zwar unabhängig davon, ob dies prinzipiell anders sein könnte.“

In seinem Buch zeigt Professor Korte die positiven Effekte bezüglich der Leistungsfähigkeit des älteren Gehirns auf. Manchmal geht er gehirnphysiologischen oder biochemischen Dingen mit sehr detaillierten Erklärungen und Abbildungen auf den Grund. Wem dies zuviel wird, kann diese Ausführungen ruhig umgehen. Denn in allererster Linie ist dieses Buch für Laien wunderbar verständlich!

Sollten Sie also auch über die letztlich ganz normalen Auswirkungen unseres nachlassenden Gedächtnisses ab dem 50. Lebensjahr wie: Namen wollen uns nicht einfallen, neu Gelerntes ist schneller wieder vergessen, und auch unsere Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit lassen nach - brauchen Sie keine Angst vor Demenz haben.

Freuen Sie sich lieber darüber, dass unser Gehirn ab 50 Unglaubliches leisten kann und unser Verstand bei Tests in vier von sechs Testbereichen besser abschneidet als es die Gehirne der 25-35jährigen tun.

Und auch das sollten Sie bedenken:

„Menschen, die generell positiv über das Altern und ihre Fähigkeiten im Alter denken, leben länger und leisten mehr, als Menschen mit einer negativen Einstellung dazu.“ (Zitat Korte)

Und außerdem:

„Leistungsverluste im Alter sind zum Teil dadurch begründet, dass es eine gesellschaftlich induzierte selbsterfüllende Prophezeiung ist.“ (Zitat Korte)

Mit diesem Link können Sie bei Amazon einen Blick ins Buch werfen!

Es lohnt sich, versprochen! Sie werden sich hinter besser und beruhigt fühlen!
Viel Spaß mit dem Buch während der Winterzeit!

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner


 

 

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Mein persönlicher Tip für ein Weihnachtsgeschenk!

Letztes Jahr war es der Brillenhalter, dieses Jahr ist es die Diät Piggy: Wer ein kleines Weihnachtsgeschenk sucht, das den Beschenkten zum Schmunzeln bringt, für den ist die "Diät Piggy" genau das Richtige! Die kleine Schweinedame reagiert auf Licht und beginnt dann zum Grunzen. Ideal für alle, die die Finger nicht vom Kühlschrank oder den "Naschvorräten" lassen können! Bedenken Sie vorher, dass manche/r dieses Geschenk auch etwas pikiert aufnehmen könnte. Aber normalerweise sollte so ein Spaß schon drin sein, oder? Nehmen wir uns doch nicht immer so ernst!




Hier können Sie auf YouTube die Diät Piggy grunzen hören. Da vergeht einem doch wirklich der Appetit!

Und hier können Sie die Diät Piggy bei Amazon für 6, 99 Euro bestellen! Kostet also nicht die Welt!

Am Besten eignet sich die Diät Piggy meiner Meinung nach für Wohngemeinschaften, wo einer dem anderen ständig die Nahrung klaut! So wird vor allem nachts jeder Kühlschrank- oder Naschfachplünderer entlarvt!

In diesem Sinne eine schöne fröhliche Vorweihnachtszeit ohne Stress wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner 

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Maria Ludwig erfolgreich auf Lesungen unterwegs!

Als Biografin von Maria Ludwig freue ich mich ganz besonders über Ihren Erfolg auf Ihren Lesungen:
"Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal" stößt auf großes Interesse! In ihrer Biografie erzählt Maria Ludwig aus Penzberg über Ihre Kindheit in Siebenbürgen, die Verschleppung in russische Arbeitslager im Alter von nur zwanzig Jahren, Ihre abenteuerliche dreieinhalb Jahre andauernde Flucht sowie Ihren Start in einer neues Leben zusammen mit Ihrem Verlobten in Penzberg! Wer das Buch gerne lesen möchte, kann sich gerne bei mir melden, damit ich den Kontakt zu Maria Ludwig herstellen kann. Nach nur wenigen Wochen wird das Buch schon wieder nachgedruckt!
Hier ein Zeitungsartikel zum Thema:


Ich hoffe, Sie können es lesen! 

Ich gratuliere Maria Ludwig herzlich zu ihrem Erfolg. Unterstützt wurde sie dabei immer von ihrer Tochter Heidi Gunesch! Eine tolles Mutter-Tochter-Gespann, wie ich finde!

Alles Gute von
Ihrer Dagmar Wagner 

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Die Geschichtenspinner - Tolle Erzähltalente treten auf!

Die Münchner Goldmundakademie bildet schon lange Erzähler aus und verschafft diesen auch Auftrittsmöglichkeiten. Die "Geschichtenspinner" wurden selber aktiv und wagen sich schon lange mit ihren eigenen, oft biografischen Geschichten auf die Bühne. Wer bei sich selbst ebenfalls die Neigung zum Erzählen verspürt, sollte sich diese Auftritte nicht entgehen lassen. Nicht nur, weil es unterhaltsam ist, sondern weil es Mut macht, sein eigenes Erzähltalent auch zu pflegen und vielleicht sogar ausbilden zu lassen!

Der nächste Termin: 
1. November 2013 
20:00 Uhr
Café Wildwuchs, Werkhaus, Leonrodstrasse 19 in München!


Viel viel Spaß dabei!

Ihre Dagmar Wagner 

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Tolle Leistung: Christa Höhs, die Gründerin der Modellagentur „Sen!or Models“ ist Siegerin von „Der Deutsche Alterspreis - Ideen im Alter. Ideen für´s Alter.“

Was für eine phantastische Leistung und Würdigung: 
Gestern, also am 14. November 2013, erhielt Christa Höhs, 72 Jahre, aus München für Ihre Agentur „Sen!ormodels“ (Link) den mit 60 000 Euro dotierten, renommierten ersten Preis bei „Der Deutsche Alterspreis“  (Link) der Robert-Bosch-Stiftung!

 

Das ist Christa Höhs, einfach eine tolle Frau! 

Christa Höhs hat nicht nur in diesem Jahr ein Buch über Ihre Tätigkeit geschrieben:

„Wenn ich alt bin, werde ich Model“,

sondern wurde am 4. November 2013 biografisch auch noch in der Fernsehreihe „Lebenslinien“ gewürdigt. Auch zu diesem ungeheuer mutigen wie bewegenden Film muss ich Frau Höhs beglückwünschen. Offen spricht Sie über die Schattenseiten Ihres Lebens, die schweren Krisen und wie Sie das alles bewältigt hat!

Wer den Film anschauen möchte, kann das im Internet unter diesem Link tun:

Lebenslinien Christa Höhs

Hier die Begründung der Jury als Zitat:

„Die Agentur "SEN!OR-MODELS" und ihre Gründerin Christa Höhs selbst machen eindrücklich die Potentiale und die Schönheit des Alters sichtbar: Mit knapp 50 wurde Christa Höhs in New York als Model entdeckt und startete drei Jahre später in Deutschland die Erfolgsgeschichte der weltweit ersten Modelagentur, die sich auf ältere Models spezialisierte. In der kurzlebigen, von jungen Gesichtern geprägten Mode- und Werbewelt haben Christa Höhs und ihre Agentur einen großen Beitrag für die positive Wahrnehmung des Alters geleistet. Sie selbst sagt, "Das Schönste an den Gesichtern von älteren Menschen ist die Großzügigkeit, die Erfahrung, der Humor und das Leben, das in diesen Gesichtern abzulesen ist."

Die heute 72-Jährige führt ihre Agentur seit knapp zwanzig Jahren voller Elan und mit einer beeindruckenden Portion Idealismus. Dieser wird auch deutlich in dem Buch, das sie 2013 zusammen mit Alexandra Cavelius über die ihre Geschichte und die der Modelagentur veröffentlichte. Es trägt den Titel "Wenn ich alt bin, werde ich Model. Warum wir uns nicht kleinmachen sollten". Darin fordert sie die neuen Alten mit ihrem Credo "Wir können uns immer wieder neu erfinden!" zu einem Umdenken auf. Die Alterspreis-Jury zeichnete insbesondere aus, dass Christa Höhs und ihre Senior-Models Altersgrenzen auflösen, mit Stereotypen brechen und die Attraktivität der Lebensphase Alter aufzeigen.“

Nachzulesen unter diesem Link!

Lesen Sie hier über die zehn Nominierten und die Träger des zweiten und dritten Preises!

Ich gratuliere von ganzem Herzen!

Ich bin sicher, dass der Film über Christa Höhs sowie ihr Buch eine große Bereicherung sind!

Hut ab!

Alles alles Gute von
Ihrer Dagmar Wagner


 

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Spannender Erzählsalon in Starnberg/Berg: Wer hat noch Lust, mit anderen in einer netten Gruppe über seine Erinnerungen zu sprechen?


So gemütlich kann´s sein: Hin und wieder wird natürlich auch für´s leibliche Wohl gesorgt!

Was ist schöner, als mit anderen Menschen zu ratschen, klönen, schnacken, babbeln, schwatzen, sich also schlicht und einfach zu unterhalten. Sich mit anderen Menschen auszutauschen ist Balsam für die Seele.

Eigentlich ist es ein bisschen wie bei einer Talkshow: Als Moderatorin führe ich das Gespräch, zu dem sich sechs bis maximal acht Personen zusammenfinden. Und dann geht´s los - gemeinsam reden wir über die Themen, die Ihnen am Herzen liegen und die Ihnen Freude bereiten.

Wann und wie oft wir uns treffen, ob wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich entscheidet die Gruppe. Unser Treffpunkt wird entweder in Berg oder Starnberg sein. Kosten pro Person und Treffen circa 10 Euro pro Treffen, je nachdem wie lange das Treffen dauert - ob 60, 90 oder 120 Minuten - auch darüber entscheiden Sie. Das hängt immer ganz vom Erzähltemperament der Gruppe ab. Ich übernehme die Organisation und Gesprächsleitung. 

So frischen Sie Ihre Erinnerungen wieder auf und lernen außerdem auf eine schöne, interessante Weise neue Leute kennen. Manchmal entstehen auch neue Freundschaften daraus.

Hier geht´s zum Link auf meiner Webseite, unter dem Sie noch mehr über den Erzählsalon als biografische Form erfahren.

Schreiben Sie mir unter Kontakt oder rufen Sie mich einfach an! 

Trauen Sie sich und machen Sie mit! Ein Erzählsalon ist genau das Richtige für die Winterzeit. Ich freu´ mich auf Sie!

Bis auf bald!
Ihre Dagmar Wagner 


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www.seniorbook.de



Ja - Sie haben ganz richtig gelesen - statt facebook gibt es nun Seniorbook für die "best agers".

Diese Neuentwicklung möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Ich habe zwar bislang kaum Erfahrung mit diesem sozialen Netzwerk, aber sollte sich das ändern, werde ich Sie darüber informieren, ob es sich lohnt, "dabei zu sein"! 

Ich möchte an dieser Stelle keine grundsätzliche Debatte über diese moderne Kommunikationsform lostreten, denn ich finde, das sollte jeder ganz für sich alleine entscheiden.

Ich war bislang eine grottenschlechte "Facebookerin", denn ich bin nicht der Meinung, dass die privaten Dinge in meinem Leben so unglaublich spannend sind, dass es unbedingt "gepostet" gehört. Hin und wieder wundere ich mich schon über gewisse Einträge und denke mir, etwas mehr Zurückhaltung wäre angesagt!

Mit diesem Link geht zu Seniorbook! 

Alles Gute für Sie kommt von Ihrer Dagmar Wagner


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Ein rollendes Aufnahmestudio fährt durch die Bundesrepublik: Das Gedächtnis der Nation!

Mehr und mehr pflegt Deutschland seine Erinnerungskultur: Der gemeinnützige Verein "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation" (ins Leben gerufen durch ZDF und stern, die das Projekt auch als Medienpartner unterstützen) schickt seit einiger Zeit ein rollendes Aufnahmestudio durch unser Land. Der Bus ist innen technisch wie ein Fernsehstudio ausgestattet, um unsere Erinnerungen aufzunehmen und auf einer Webseite zu veröffentlichen, wo sie sich folgendermaßen präsentieren:

"Geschichte lebt durch Geschichten. Durch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse. Sie in Interviews einzufangen und für spätere Generationen zu bewahren, ist das Ziel des Vereins "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation". Das bundesweit einmalige Projekt sammelt Erzählungen von Zeitzeugen zu Alltagserfahrungen und zentralen Momenten der deutschen Geschichte. Vor der Kamera berichten Jung und Alt über ihre ganz individuellen Erinnerungen an historische Ereignisse und Entwicklungen. Sie bilden die Mosaiksteine im Geschichtsbild einer Nation und prägen das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Erzählen auch Sie uns Ihre Geschichte und werden Teil eines facettenreichen Archivs der Erinnerungen!"

Weitere Partner des Vereins sind keine geringeren als Bertelsmann, Daimler, Google, Gruner+Jahr und die Robert Bosch Stiftung.

Sehen Sie doch einmal nach, ob der Bus auch in Ihre Nähe kommt: Die Termine des Interviewbus finden Sie auf der Webseite! Dort gibt diese relativ neue Initiave auch Hinweise, wie man ein guter Zeitzeugeninterviewer wird! Es wird wirklich an alles gedacht.
Und so sieht der Bus aus:

 
Foto: Gedächtnis der Nation

Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen, falls Sie dabei waren! Und haben Sie keine Scheu, mitzumachen, Sie sind bei diesen Profis in den besten Händen!

Und ich werde mich in der Zwischenzeit darum bemühen, diesen wunderbaren Bus zu uns in die Region zu holen! Fällt Ihnen vielleicht ein besonderes Thema oder Ereignis ein, zu dem viele Bürger aus dem Fünfseenland etwas beitragen könnten? Dann schreiben Sie mir doch. Dann biete ich dem "Gedächtnis der Nation" diese Zeitzeugen an! Ein erstes Gespräch habe ich bereits mit dem Geschäftsführer Herrn Jörg von Bilavsky geführt!

Hier geht es zur Webseite "Das Gedächtnis der Nation".


Eine tolle Initiave, wie ich finde!

Einen nicht ganz so trüben November wünscht Ihnen 

Ihre Dagmar Wagner


 

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"Die Rückschauerin" - ein schöner Artikel von Nicola Seipp in der Süddeutschen Zeitung

Über diesen Artikel habe ich mich so richtig gefreut: Nicola Seipp berichtete am 4.November 2013 über meine biografische Arbeit und über den mir verliehenen 6. Deutschen Biographiepreis im September dieses Jahres. Ein bisschen Eigenwerbung muss und darf schon sein. Darum für meine Leser hier der Artikel zum Nachlesen! Die Schrift ist leider sehr klein geworden beim Einscannen...ich hoffe, es ist trotzdem lesbar!

Viel Spaß dabei und kommen Sie gut durch den November! 
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner




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Die Münchner Galapremiere von Edgar Reitz „Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht“

Gestern Abend war ich zur Galapremiere von Edgar Reitz´ neuestem Meisterwerk „Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht“ ins Münchner Prinzregententheater eingeladen. Der 230 Minuten lange Film hat einen gewaltigen Eindruck bei mir hinterlassen: Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal einen derart persönlichen Film gesehen habe - so liebevoll, detailgenau und mit ganzem Herzen konzipiert. Selten wie nie wurde mir die ganze Weichspülkost des Fernsehens und anderer Kinofilme bewusst. Wie sehr haben wir in Deutschland unsere Kinofilmkunst verloren. Edgar Reitz zeigt uns mit seinen 80 Jahren, dass es das noch geben kann. Seit Jahrzehnten dreht er „biografische Filme“ über seine Heimat, die er bereits mit 19 Jahren verlassen hat - den Hunsrück. Sicherlich kennen Sie alle seine Trilogie „Die Heimat“, die er von 1982 bis 2004 im Hunsrück drehte. Nun hat er die Zeit zurückgedreht und erzählt ab dem Jahr 1840 über die große Auswanderungswelle der Hunsrücker nach Brasilien. Das Hunsrückdorf Gehweiler wurde in den „alten Zustand“ von damals versetzt. Die Dorfbewohner haben das alles mitgemacht, zogen extra aus ihren Häusern aus und überließen dem Meister Edgar Reitz ihr Dorf. Die asphaltierten Straßen wurden beseitigt, die verputzten Mauern der Häuser auch. Natürlich wurde am Schluss alles wieder in seinen modernen Zustand versetzt.

 
Man sieht Edgar Reitz und seinen Schauspielern ihre wunderbare, einzigartige Zusammenarbeit auch nach dem Film noch an. Hier gestern nach der sensationellen Münchenpremiere seines Films "Die andere Heimat".

Im August 2011 führte Edgar Reitz den Vorsitz der Großen Jury des Fünfseenfilmfestivals, bei der ich Jurymitglied war. Dabei durfte ich ihn etwas kennenlernen. So fein wie seine Filme erlebte ich auch diesen Regisseur. Er, seine Schauspieler und sein Filmteam haben allen Grund zum Strahlen. Ich wünsche dem Film viele Zuschauer zum Kinostart am kommenden Donnerstag, den 3. Oktober 2013.

Nehmen Sie sich die Zeit und gehen Sie in diesen Film! Bringen Sie Sitzfleisch, eine Flasche Wasser und vielleicht noch einen Snack mit. Sie werden es nicht bereuen. So gute Schauspieler haben Sie schon lange nicht mehr gesehen.

Und hier der Link zu einem Interview mit Edgar Reitz im SZ Magazin.

Genießen Sie den Film „Die andere Heimat“!

Herzlichst

Ihre Dagmar Wagner

 

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Gemeinsame Lesung mit Heidi Gunesch aus der Biografie ihrer Mutter "Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal"

Das fand ich wirklich unglaublich mutig von Heidi Gunesch, Maria Ludwigs Tochter, gemeinsam mit mir aus der Biografie ihrer Mutter
"Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal - Lebenserinnerungen von Maria Ludwig"
während der 6. Nordwalder Biografietage auf einer öffentlichen Lesung vorzulesen!
Das ringt mir wirklich viel Respekt ab. Ihr Ehemann begleitete seine Frau bis nach Nordwalde, und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Mit ihrem wunderbaren Charme hat Heidi Gunesch die Zuhörer gleich für sich gewonnen. Viel diskuktiert wurde hinterher noch über den Lebensweg der Mutter, die mit 20 Jahren als Deutschstämmige aus Siebenbürgen, Rumänien, zu Wiedergutmachungsarbeiten in ein russisches Arbeitslager verschleppt wurde.
Hinterher konnte Heidi Gunesch sogar an viele Interessierte die Biografie ihrer Mutter verkaufen! 

 
Heidi Gunesch und Dagmar Wagner lesen gemeinsam aus der Biografie von Heidi Guneschs Mutter: "Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal - Lebenserinnerungen von Maria Ludwig"

Bravo und Gratulation von meiner Seite! Man muss sich einfach immer wieder etwas Neues trauen und zutrauen!

In diesem Sinne grüße ich alle herzlich
Ihre Dagmar Wagner 

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Verleihung des 6. Deutschen Biographiepreises an Dagmar Wagner

Liebe Leserinnen und Leser!

Letzte Woche am Freitag, den 20. September 2013 war es dann endlich so weit: Während der feierlichen Eröffnungszeremonie der 6. Nordwalder Biografietage wurde mir der 6. Deutsche Biographiepreis für die von mir im Jahr 2012 geschriebene und produzierte Privatbiografie "Mehr geht nicht! Lebenserinnerungen von Heinz J. Raith" verliehen. Na da habe ich mich aber gefreut, wie man auf dem Foto deutlich sehen kann!



Hier stehe ich gemeinsam mit meinem Laudator Stefan Schwidder vom Biographiezentrum und halte ziemlich strahlend meine Urkunde in den Händen!

Mein Laudator Stefan Schwidder vom Vorstand des Biographiezentrums hielt eine wunderbare Laudatio, richtig Mühe hat er sich gegeben, wofür ich ihm von Herzen danke!
Wer Interesse daran hat, kann sich diese nun durchlesen:

Laudatio von Stefan Schwidder für Dagmar Wagner anläßlich der Verleihung des 6. deutschen Biographiepreises am 20.9.2013
 

Im Bereich der Privatbiographien verleihen wir den Deutschen Biographie- preis 2013 an die Starnberger Biographin Dagmar Wagner für ihr Buch „Mehr geht nicht“, das sie im Auftrag ihres Kunden Heinz J. Raith geschrieben und ediert hat. Die Biographie zeigt beispielhaft die vielschichtigen, wertvollen Aspekte biographischer Arbeit.

Zunächst einmal überzeugt das Buch durch die inhaltliche und formale Gestaltung: Die Stimme von Heinz J. Raith ist authentisch wiedergegeben – man merkt beim Lesen sofort, dass es nicht Dagmar Wagner ist, die dort spricht, sondern hört Raith selbst aus seinem ereignisreichen Leben als erfolgreicher Modevertreter und Familienvater erzählen. Die persönlichen Berichte und Kapitel sind dabei immer wieder verwoben mit der Zeitge- schichte, vor deren Hintergrund sich familiäre Entwicklungen umso ein- leuchtender erhellen. So macht der Exkurs über die wirtschaftliche und politische Situation Deutschlands zur Zeit der Weltwirtschaftskrise nicht nur deutlich, in was für eine Welt Heinz J. Raith hineingeboren wurde, sondern erklärt auch die damit verbundenen privaten finanziellen und emotionalen Einschränkungen und Entbehrungen.

Neben der sprachlichen und strukturellen Gestaltung des Buches besticht die professionelle Grafik des Künstlers und Zeichners Fritz Wagner – kurioser Weise nicht der namensgleichen Autorin verwandt. Das Layout überzeugt durch stimmige Proportionen und eine ausgewogene, dem Text hervorragend angepasste Verteilung der Bilddokumente.

Neben dem „Was“ erscheint uns aber auch wichtig, das „Wie“ der Arbeit von Dagmar Wagner näher anzuschauen. Seit einem Vierteljahrhundert arbeitet sie als Regisseurin, Autorin, Moderatorin und Dozentin im Me- dienbereich. Das vorurteilsfreie Zuhören, Schreiben und Recherchieren, das Sie in diesen Berufen früh anwenden musste, halfen ihr, den Schritt zur eigenständigen Biographin leicht zu gehen. Als Dokumentarfilmregis- seurin und Drehbuchautorin hat sie die Lebens- und Familiengeschichten von Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsbereichen porträtiert.

Das Vertrauen jener, mit denen sie gearbeitet hat, hat sie dabei nie als Selbstverständlichkeit empfunden, sondern als großes Privileg und Ge- schenk, wie sie selbst sagt.

Das Arbeiten mit Menschen an ihren Biographien, so Wagner, sei daher ein logischer Schritt in ihrer beruflichen Entwicklung gewesen. Anders als im Tagesgeschäft der Medien, das oft anonym, schnelllebig und oberfläch- lich bleiben muss, sei die Auseinandersetzung mit Menschen, die sich die Zeit nehmen, sich an ihr Leben zu erinnern, es zu verarbeiten und nieder- schreiben zu lassen, viel ernsthafter – auch, weil man als Biograph oder Biographin im gemeinsamen Entstehungsprozess der Biographien sehr viel von sich gibt und sehr viel zurück bekommt.

Die mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnete Autorin, deren Filme auf den wichtigsten internationalen deutschen Filmfestivals in Berlin, München und Hof gezeigt wurden, beschreibt ihre Leitsätze als Biographin so: „Ich habe mich immer bemüht, meinen Interviewpartnern vorurteils- frei, offen, einfühlsam und positiv zu begegnen. Die Begegnungen mit so unterschiedlichen Menschen haben mein persönliches Leben sehr be- reichert. Ich habe immer wieder dazu gelernt, und bin dankbar dafür.“

Dankbar sind auch ihre Kunden für die professionelle und gleichzeitig empathische Begleitung – so kann die „ausgezeichnete“ Biographin von zahlreichen positiven Rückmeldungen ihrer Kunden berichten, deren Le- ben durch die gemeinsame Arbeit sich positiv verändert habe. Heinz J. Raith konnte zum Beispiel seine durch damalige Umstände schwierige Be- ziehung zu seinem Vater noch einmal neu betrachten und dabei auch ei- gene Schuldgefühle klären. Auch hier gebührt Dagmar Wagner Lob – hat sie doch intuitiv erkannt, welche zentrale (emotionale) Rolle der abwesende Vater für den jungen Heinz J. Raith gespielt hat und das Kapitel „Mein Vater“ an den Anfang der Biographie gestellt hat.

Raith gelang es zudem mit Dagmar Wagners Hilfe, selbstkritisch auf mit einer gesunden Portion Selbstironie auf sein Leben zu schauen, eigene Irrwege offen zu zeigen und das Erreichte gleichzeitig angemessen zu wür- digen. „Menschen, die Fehler nicht zugeben könne, haben’s echt schwer“, so Wagner. Die Lebenserinnerungen von Menschen, die sich in all ihren Stärken und Schwächen ehrlich zeigen, sind zudem viel glaubwürdiger und authentischer.

Aber auch innerhalb der Familie können durch eine solche biographische Begleitung neue Erkenntnisprozesse entstehen, da den Kindern zum Bei- spiel plötzlich bewusst wird, was ihre Eltern alles geleistet haben. Beruflich bedingt war Heinz J. Raith oft unterwegs und, wie er selbst be- dauert, zu wenig für seine Kinder Thomas und Michaela da. Nach der Lektüre seiner Biographie, so berichtet Dagmar Wagner, sei sein Sohn zu ihm gekommen und hätte ihn einfach nur innig umarmt – biographische Arbeit als Heilungs-, Verständnis- und Wachstumsprozess.

Vielleicht kann sie auch deswegen so einfühlsam und erfolgreich mit anderen Menschen arbeiten, weil sie die Schattenseiten des Lebens aus eigener Erfahrung gut kennt. So haben die Schrecken des Zweiten Welt- kriegs auch ihre Familie getroffen: Ihre Mutter musste als Kind aus Ost- preußen fliehen, Großvater und Onkel als einfache Soldaten in langjähriger Kriegsgefangenschaft verbringen. Auch in ihrem eigenen Leben gab es Täler zu durchwandern, sie hat selbst die Sonnen- und natürlich auch die ein oder andere Schattenseite enger familiärer Bande erlebt.

So zeichnen wir heute nicht nur ein einzelnes sehr gelungenes Beispiel einer optisch und inhaltlich ansprechenden Biographie aus, sondern auch die professionelle, verantwortungsbewusste, empathische – und damit vorbildliche – Arbeit der Biographin Dagmar Wagner. 

 

Übrigens: Jeder kann eine Privatbiografie zur Vorauswahl für die Nominierung zum Deutschen Biographiepreis einreichen. Man muss nicht Mitglied des BIOGRAPHIEZENTRUMS  sein!
Also dann, nur zu! Wer Fragen dazu hat, kann sich jederzeit an mich wenden!
Viel Glück!

Alles Gute kommt von Ihrer Dagmar Wagner

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Biografische Arbeit wird "TREND"

Nun ist es amtlich: Die Zeitschrift MYSELF hat in ihrer Ausgabe vom September 2013 die biografische Arbeit in einem kleinen Artikel zum "TREND" erhoben. In einem kurzen Interview wird beschrieben, wie biografische Arbeit in der Praxis aussieht und wie die Abläufe sind. Nun bin ich gespannt, ob andere Medien dieser Auffassung folgen werden...

Soll ich mich nun "trendy" fühlen? 

Allerbeste Grüße kommen von
Ihrer Dagmar Wagner 

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Das Programm der 6. Nordwalder Biografietage vom 20.9.-22.9.2013

Für alle an biografischer Arbeit Interessierten sind die 6. Nordwalder Biografietage vom 20.9. bis 22.9.2013 eine ganz besondere Veranstaltung: Initiiert, organisiert und durchgeführt von Matthias Grenda finden dieses Jahr die Biografietage zum Thema EXIL statt. Hier für Sie das PROGRAMM! 
Meine Lesung der Biografie von Maria Ludwig findet am 20.9.2013 um 15:30 Uhr statt!

Viel Spass damit wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner


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Was Meditation eigentlich ist?

Vielleicht haben Sie es auch schon bemerkt: Das Thema Meditation ist in Deutschland angekommen, und das inzwischen vorurteilsfrei. Zwei Spiegeltitel in diesem Jahr 
„Der heilende Geist - Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“(Spiegel Nr. 21 vm 18.5.13, Autor: Jörg Blech) und 

„Die Magie des Mitgefühls - Hirnforscher erkunden das Geheimnis der Empathie“ (Spiegel Nr. 29 vom 15.7.13, Autor: Manfred Dworschak), 

sowie zunehmende Forschungsveröffentlichungen zum Thema „Medizinische Meditation“ und viele andere Publikationen haben das Thema endlich aus der „esoterischen“ Ecke geholt. Neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse haben ein neues Interesse an der Meditation geweckt.

Um es gleich vorweg zu sagen: Was hier in Deutschland gerade alles publiziert wird, ist schon lange ein alter Hut. Die neurowissenschaftliche Forschung in den USA hat diese Erkenntnisse schon vor Jahren gewonnen, aber es dauert halt immer etwas, bis das Wissen endlich zu uns nach Deutschland auch im Sinne einer breiteren Meinungsbildung „rüberschwappt“!


Kein Zweifel: Das Wort Meditation ist vorbelastet, man denkt automatisch an Mönche und Nonnen in orangenen Roben, Hippies, New Age Enthusiasten, und nicht selten werden bei diesem Thema sofort die Augen verdreht und ein ironisches OHM zum Besten gegeben. Eigentlich schade, denn Meditation ist natürlich viel mehr als langes Stillsitzen bis zum „Abheben“, so wie in dem höchst amüsanten Film „Sommer in Orange“ gesehen. Ein äußerst witziger Film, der aber als Komödie natürlich auch nicht wirklich zum besseren Verständnis über das, was Meditation eigentlich ist, beigetragen hat, was sicherlich auch nicht sein Anspruch war.

Unser Körper muss fit sein, aber was ist eigentlich mit unserem Geist?

Zuerst einmal: Wenn es darum geht, unseren Körper fit zu halten, zögern wir oft keinen Augenblick, diese Notwendigkeit zumindest in Gedanken anzuerkennen und viele scheuen auch nicht die Mühen oder Qualen dafür, auch wenn oft nach gut gemeinten Absichten nicht immer Taten folgen. Wenn es aber um das Wohlergehen unseres Geistes geht, trifft man selten auf dasselbe Bewusstsein und noch weniger auf ein entsprechendes Engagement dafür.

Denn das Funktionieren unseres Geistes oder Gehirns nehmen wir als selbstverständlich hin. Leiden wir zunehmend unter belastenden Gedanken, akzeptieren wir diesen Zustand meist viel zu lange, bis hin zum völligen Erschöpfungszustand, einem Burnout oder einer Depression. Nicht selten leben wir lieber mit psychosomatischen Erkrankungen, als auf die Idee zu kommen, dass man auch - ohne zum Psychologen gehen zu müssen - „in seinem Hirn“ etwas ändern kann.

Dass dies aber geht, beweisen nicht zuletzt die letzten Forschungsergebnisse aus der Neurowissenschaft. Mit dem Begriff Neuropastizität ist gemeint, dass sich unser Gehirn lebenslang ändern kann, es bilden sich immer wieder neue Neuronen, wir haben tatsächlich einen Einfluss auf das, was wir denken. Dies wurde inzwischen streng wissenschaftlich nachgewiesen. Und hierbei ist gerade die Meditation von allergrößtem Nutzen. 

Der positive Einfluß von Meditation auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden

Meditation wirkt im Gehirn wie ein Jungbrunnen. Sie erhöht die graue Substanz in Gehirnarealen, die für Aufmerksamkeit, Konzentration und Erinnerung wichtig sind. Auf diese Weise hilft sie, jenen Zustand zu vermeiden, der als Burnout die Runde macht. Aber Meditation festigt nicht nur das Gehirn, sondern beeinflusst auch Lebensvorgänge im Körper: Das Immunsystem arbeitet besser, der Blutdruck sinkt, die Aktivität von Enzymen steigt. Wenn man meditiert, erzeugt man biochemische Veränderungen, die über das Blut oder die Nervenbahnen die Organe erreichen.

Meditation verändert also die Biologie des Gehirns und kann auch jene Bereiche des Gehirns strukturell verändern und stärken, die mit dem Empfinden von Glücksgefühlen und mit Wohlergehen verbunden sind. Diese Region, die mit positiven Emotionen assoziiert wird, liegt im Bereich des linken Stirnlappens. Nach nur zehn Wochen Meditationskurs zeigte das EEG einen allmählichen und signifikanten Anstieg der elektrischen Aktivität im  Bereich des linken Stirnlappens auf. Dieser Effekt hielt auch noch drei bis vier Monate nach Beendigung des Kurses an.(Forschung von Dr. Jon Kabat-Zinn, Professor für Medizin an der University of Massachusetts und Gründer der Stress Reduction Clinic am dortigen Memorial Medical Center)

Die Meditationsforschung zeigt, dass Meditation oft besser hilft als manche Medizin, sodass jetzt positives Denken auch von Ärzten ernster genommen und die Verbindung zwischen Geist und Körper anerkannt wird! Eigentlich nichts Neues denken Sie, aber in den Köpfen unserer Ärzte sieht das oft noch ganz anders aus.

 

Meditation ist eine Geistesschulung.

Für den Begriff Meditation gibt es keine feststehende Definition. Hier nun eine erste sehr allgemeine Erklärung: 

Meditation ist eine Geistesschulung, die sich allerdings erheblich auf unser körperliches Wohlbefinden auswirken kann. Grundsätzlich erhöhen wir damit unsere Konzentrationsfähigkeit. Meditieren hilft den Patienten so, ihre Aufmerksamkeit zu steuern, und somit unsere Gehirnaktivität auf „gewünschte“ Gedanken lenken, also weg von den plagenden Gedanken: Stellen Sie sich vor, Sie wären in der Lage, alle Sorgen, Geschichten, Streitereien loszulassen und hiervon eine Pause zu haben!

Sie fragen sich jetzt, wie das gehen soll, darum nun noch etwas präziser, was Meditation eigentlich ist:

Wenn ein vergangener Gedanke aufgehört hat und ein zukünftiger Gedanke noch nicht entstanden ist, gibt es eine Lücke. Meditation bedeutet, diese Lücke zu verlängern.

Meditation bedeutet Pause

Es geht bei der Meditation also in verschiedener Hinsicht um eine Pause! Die Pause zwischen zwei Gedanken, aber sich hinzusetzen und zu meditieren bedeutet auch eine Pause von der Alltagshektik, die wir uns viel zu selten gönnen, wie auch der spannende und sympathische deutsche „Zeitwissenschaftler“, auch „Zeitpapst“ gennant, Prof. Dr. Karlheinz Geißler findet. 

Es geht also bei der Meditation nicht einfach nur darum, jeden Tag eine gewisse Zeit still zu sitzen, und auch nicht darum, ein anderer oder neuer Mensch zu werden, ja noch nicht einmal ein besserer Mensch. Es geht vielmehr darum, sich in „Achtsamkeit“, also Aufmerksamkeit zu üben und zu verstehen, wie und wieso wir in einer bestimmten Weise denken und fühlen, denn wenn wir das können, werden wir unsere Gedanken und Handlungen besser kontrollieren können, vieles wird uns im Leben leichter fallen.

Das Wort "Achtsamkeit" wird oft anstelle von "Meditation" im westlichen Sprachgebrauch verwendet, (im Englischen wir der Begriff „mindfulness“ gebraucht) um sich nicht länger mit dem Negativimage des Begriffs Meditation herumschlagen zu müssen. Achtsamkeit meint nichts anderes als Konzentration und Aufmerksamkeit und hat nichts mit irgendwelchem „Psychokram“ zu tun.

Meditation hat demnach nichts Mystisches an sich, sondern ist einfach nur eine Technik, die Ihnen die besten Bedingungen bereit stellt, um geschickt Aufmerksamkeit/ Achtsamkeit zu praktizieren. Dass man dies überall machen kann und leicht in den Alltag zu integrieren ist, beschreibt der Engländer Andy Puddicombe ganz wunderbar in seinem Buch: 

Mach mal Platz im Kopf. Meditation bringt´s! (S.42)

Seine erste Übung im Buch möchte ich Ihnen noch gerne vorstellen:

„Nichts tun

Versuchen Sie es jetzt. Ohne sich von da, wo sie gerade sitzen, fortzubewegen, sollten Sie das Buch schließen und es in den Schoß legen. Sie müssen nicht in einer besonderen Weise sitzen; schließen Sie einfach sanft die Augen und sitzen Sie zwei, drei Minuten. Es ist überhaupt kein Problem, wenn viele Gedanken auftauchen; lassen Sie sie einstweilen kommen und gehen, und schauen Sie, wie es sich anfühlt, eine oder zwei Minuten stillzusitzen, ohne dabei irgendetwas zu tun.“

Stellen Sie sich das ganz einfach folgendermaßen vor: Ihre Gedanken ziehen wie Wolken vor dem Himmel vorüber und Sie schauen sich diese „Wolken“ nur an, ohne darauf zu reagieren. Sie hängen keinem Gedanken nach, sondern lassen diese nur kommen und gehen, Sie „haften“ sich nicht an einen Gedanken!

Wahrscheinlich werden Sie erschrecken, was da alles los ist, aber nur so werden Sie verstehen, warum Sie in „Stress“ geraten, in welcher mentalen Verfassung Sie sind! Und dann versuchen Sie einmal, die Pause zwischen zwei Gedanken oder Wolken zu verlängern, also nichts zu denken.  

Natürlich ist Meditation weit mehr als das, aber ungefähr so fängt man an.

Was hat Meditation mit biografischer Arbeit zu tun?

Nicht wenige Menschen leiden im fortgeschrittenem Alter unter plagenden, immer wiederkehrenden Erinnerungen, also Gedanken. Mithilfe von Meditation können Sie Ihre Gedanken in eine andere Richtung lenken und so neue neuronale Verbindungen aufbauen, die mit zunehmender Übung immer stabiler werden. So funktionieren Sie Ihr Gehirn ganz einfach um.

Und hier noch ein wenig Literatur, die beim Einstieg hilfreich sein könnte:

Autor: Andy Puddicombe
Titel: Mach mal Platz im Kopf. Meditation bringt´s!
Verlag: MensSana bei Knaur

Autor: Yongey Mingyur Rinpoche
Titel: Buddha und die Wissenschaft vom Glück. Ein tibetischer Meister zeigt, wie Meditation den Körper und das Bewusstsein verändert
Verlag: Goldmann Arkana



Das ist Yongey Mingyur Rinpoche


Also: Machen Sie mal ´ne Pause!

Viel Erfolg wünscht Ihnen dabei

Ihre Dagmar Wagner 

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Lesung von Dagmar Wagner während der 6. Nordwalder Biografietage: „Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal - Lebenserinnerungen von Maria Ludwig“

Am Freitag, den 20. September um 15:30 Uhr habe ich die große Freude, zusammen mit der Tochter Heidi Gunesch aus den Lebenserinnerungen ihrer Mutter Maria Ludwig vorzulesen. Wir freuen uns, fester Bestandteil des Programms der 6. Nordwalder Biografietage (Link) sein zu dürfen, die nun schon zum sechsten Male in Nordwalde stattfinden. Veranstalter ist die Gesellschaft für biografische Kommunikation (Link), Herr Matthias Grenda, der mit großem Engagement die biografische Arbeit mit ihren verschiedenen Ausdrucksformen einem großen Publikum näher bringt: Lesungen, Gespräche, Ausstellungen, Musik und Filme widmen sich dieses Jahr dem Leitthema „EXIL“. Das Buch meiner Kundin Maria Ludwig „Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal“ beschreibt ihr Leben als deutschstämmige Sieberbürger Sächsin in Rumänien, ihre Verschleppung in ein russisches Arbeitslager, den langen Fluchtweg und ihre „Heimkehr in die Fremde - Deutschland“.

Vor der Lesung wird mir, Dagmar Wagner, um 14:00 Uhr während der offiziellen Eröffnung der Biografietage der "6. Deutsche Biographiepreis 2013 für Privatbiographien" verliehen.

 

Hier eine Kurzzusammenfassung des Buchinhalts für Sie:

Am 14.1.1945 um fünf Uhr hörten wir an diesem Sonntag in der Früh die Trommel schlagen. Draußen war es noch dunkel, wir lagen alle noch im Bett und zitterten am ganzen Körper, denn es war so furchtbar unheimlich, als der Trommler rief:

„Alle Männer der Jahrgänge 1900-1928 und alle Frauen der Jahrgänge 1915-1927 sollen sich bis acht Uhr im deutschen Saal versammeln. Wer nicht erscheint, bei dem kommen wir die Eltern holen.“

An diesem Tag begann im Alter von zwanzig Jahren mein langer Weg ins russische Zwangsarbeitslager Stalino, aus dem ich am 7. Februar 1947 durch eine List frühzeitig entlassen wurde. Danach wollte ich nur noch in meine Heimat nach Kleinschelken im Kokeltal in Siebenbürgen zurück, um endlich wieder bei meiner Familie zu sein. Doch die politischen Verhältnisse hatten sich geändert, Rumänien wollte die deutschstämmigen Siebenbürger Sachsen nach 800 Jahren nicht mehr in ihrem Lande haben. Bis dahin war ich noch nie in Deutschland gewesen, aber auch dort war ich nicht willkommen, bis mein Verlobter Peter Ludwig nach vier Jahren der Trennung plötzlich vor mir stand. 

Am 8. Mai 1948 fuhren wir unserer neuen Heimat Penzberg im Loisachtal entgegen. Die Bäume blühten und es war ein herrliches Gefühl, so neben meinem Peter zu sitzen und hinauszusehen. Ich hatte die Verschleppung überlebt, was konnte es also Schöneres geben, als nach so harten Jahren an blühenden Landschaften vorbeizufahren und sich endlich wieder frei zu fühlen. Ich freute mich auf meine neue Zukunft und spürte in diesem Moment nur Gottvertrauen und Dankbarkeit, obwohl es wie in den ganzen letzten dreieinhalb Jahren schon wieder eine Fahrt ins Ungewisse war...

 

 

Informationen zur Veranstaltung

Datum:     20. September 2013
Uhrzeit:    15:30 Uhr

Ort:         Speicher auf dem Bispinghof in 48356 Nordwalde, An der Wallhecke 11
Tel:          02573 2731 
Info auf der Webseite: Gesellschaft für Biografische Kommunikation (Veranstalter)


Ich freue mich auf Ihr Kommen und interessante Gespräche zur Lesung!

Sehr herzlich
Ihre Dagmar Wagner 

 

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Vortrag mit Filmvorführung „Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe“ von Dagmar Wagner im evang.-luth. Gemeindezentrum Wolfratshausen am 14.10. 2013 um 15:00 Uhr

Unter dem Titel

„Begegnungen - Ein Nachmittag für alle“

kommen im Gemeindehaus der evang.-luth. Pfarrgemeinde Wolfratshausen unter der Leitung von Pfarrer Florian Gruber an jedem 2. Montag eines Monats um 15:00 Uhr viele interessierte Menschen zusammen, um einen Vortrag zu einem Thema zu hören und sich anschließend darüber auszutauschen.

Ich freue mich sehr über die Einladung, mit einem Vortrag am 14. Oktober 2013 dabei sein zu dürfen. Mein Thema wird natürlich die biografische Arbeit sein, über die ich dieses Mal aber im Zusammenspiel mit meinem Film „Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe“, für den ich den Bayerischen Filmpreis erhielt, berichten werde. Wer mehr über den Film, der als bayerischer „Kultfilm“ gilt, erfahren möchte, besucht bitte folgende Webseite des Bayerischen Fernsehens:

 

DAS EI IST EINE GESCHISSENE GOTTESGABE

oder

BR KULTSERIEN

Und hier alle wichtigen Informationen zum Vortrag: 

Ort:   Evang.-Luth. Pfarramt St. Michael
         Bahnhofstr. 2
         82515 Wolfratshausen

Info unter:   Tel  08171-29066

Datum:        14. Oktober 2013

Uhrzeit:        15 - 17 Uhr

Weblink

Ich hoffe sehr, dass Sie dabei sind und freue mich auf Ihren Besuch!
Bis dahin schicke ich Ihnen die besten Wünsche!
Herzlichst

Ihre Dagmar Wagner

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Weitere Vorträge von Dagmar Wagner in der Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg am 5. November 2013 um 19:00 Uhr und am 18.März 2014

Gesundheitsakademie Starnberg

Der erste Vortrag von mir in der Gesundheitsakademie am 7. Mai 2013  war ein schöner Erfolg: Es kam eine sehr interessante gemischte Gruppe zusammen, die schnell zueinander fand und sich rege zum Thema „Biografisches Arbeiten“ austauschte. Statt wie vorgesehen um 20.30 Uhr dauerte der Vortrag bis fast 22:00 Uhr, weil sich die Teilnehmer mit vielen  persönlichen Beiträgen am Vortrag direkt beteiligt haben. Das war wirklich toll!

 
Ich freue mich darum sehr, dass mich Frau Gertie Maria Rumitz, die Leiterin der Gesundheitsakademie, weitere Male eingeladen hat, um in der Akademie meinen Vortrag über biografisches Arbeiten zu halten. Vorträge halte ich wirklich sehr gerne, und so haben wir uns auf die folgenden Termine geeinigt:

 

DATUM        5. November 2013 und 18. März 2014

UHRZEIT      19:00 Uhr - circa 20:30 Uhr

ORT            Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg

                  Leitung der Gesundheitsakademie: Frau Gertie Maria Rumitz

EINTRITT     10 - 12 Euro

ADRESSE     Kreiskrankenhaus Starnberg GmbH

                 Oßwaldstr. 1

                 82319 Starnberg

 

TELEFON     08151 -18 -2916

EMAIL           This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Webseite             www.gesundheitsakademie-starnberg.de

 

LINK ZUR WEBSEITE

 

Vielleicht haben Sie bereits einen interessanten Kurs aus dem vielseitigen Programm der Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg besucht. Ich kann Ihnen ein Studium des Kursprogramms nur wärmstens empfehlen, denn es ist für jeden etwas dabei. 

 

 

Und hier nun für Sie der Text der Vorankündigung:

 

Denken Sie immer wieder daran, Ihr Leben aufzuschreiben?

Ein einführender Vortrag über die vielfältigen Aspekte biografischen Arbeitens mit vielen praktischen Tips, für alle, die es endlich anpacken wollen. 

Je älter wir werden, umso mehr Erinnerungen kommen auf, die uns immer begleiten werden, ob wir das wollen oder nicht. So wie wir uns in der Rückschau erleben, so fühlen wir uns im Moment. Erinnerungen bestimmen somit indirekt unser Lebensgefühl in der Gegenwart. Wenn Sie sich also heute wohl fühlen wollen, dann müssen Sie sich mit Ihren Erinnerungen wohl fühlen. 

Als Biografin möchte und kann ich hierzu einen Beitrag leisten. In meinem Vortrag erzähle ich Ihnen, wie wohltuend und heilend biografische Arbeit auch für Körper und Seele, für Ihre ganze Gesundheit eben sein kann: Klarheit, Zufriedenheit, innere Ruhe, neue Energie und vieles mehr sind die positiven Auswirkungen davon.  Sie werden überrascht sein, was Sie alles in Ihrem Leben geleistet haben, wie viel Kraft Sie hatten und dass diese immer noch in Ihnen steckt. Und ein Freude machendes Gehirntraining ist es obendrein. Mehr und mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich dafür.

Nach einem kurzem Überblick über den aktuellen Stand biografischer Arbeit heute, führe ich sie mit einfachen Tips in die biografische Arbeit ein. Und natürlich spreche ich auch den Umgang mit den schmerzhaften Erinnerungen an. Denn nichts soll Sie mehr aufhalten, mit dem Schreiben Ihrer persönlichen Lebensgeschichte zu beginnen: Viel Spaß, Anregung, Lebendigkeit kehrt in Ihr Leben ein, neuer Gesprächsstoff auch im Familienkreis entsteht! Und Sie werden staunen, wie gerne man Ihnen zuhören wird. So erleben Sie die Wertschätzung Ihrer Erinnerungen! 

Persönliche Fragen werde ich Ihnen bei dieser Gelegenheit sehr gerne beantworten!

 

 

Es ist zwar noch eine Weile hin, aber vielleicht markieren Sie sich das Datum schon einmal in Ihrem Kalender!

Die Teilnehmerzahl wird auf 12-14 Personen begrenzt sein. Also vergessen Sie bitte nicht, sich rechtzeitig anzumelden!

 

Wenn Sie weitere Fragen zu meinem Vortrag haben, zögern Sie nicht, mir zu mailen oder mich einfach anzurufen. Die Kontaktdaten finden Sie oben rechts auf meiner Webseite!

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Alles Liebe für Sie von Ihrer Dagmar Wagner 

 


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Dagmar Wagner ist Gewinnerin des "6. Deutschen Biographiepreises 2013 für Privatbiografien"

Das ist eine schöne Nachricht für mich: Am 20. September bekomme ich während der Nordwalder Biografietage den
6. Deutschen Biographiepreis 2013 für Privatbiografien verliehen!

Dieser wird vom „Biographiezentrum“ nun zum sechsten Mal verliehen, jedes Jahr einmal. Von den eingereichten Privatbiografien aus dem vergangenen Jahr, in diesem Fall also 2012, kommen nur wenige in die engere Auswahl, aus denen dann das Buch für den Preis ausgewählt wird. In meinem Fall ist es für die Privatbiografie aus dem Jahr 2012  „Mehr geht nicht!“ über die Lebenserinnerungen von Heinz J. Raith. Das Biographiezentrum in Bad Sooden-Allendorf ist die Vereinigung von circa 70 deutschen Biografinnen und Biografen, die man auch auf deren Webseite alle unter „Ihre Biographen/Unsere Mitglieder“ einsehen kann.

Ich bedanke mich sehr herzlich beim Biographiezentrum für diese Anerkennung, die ich mir natürlich mit meinem Kunden Herrn Heinz J. Raith und dem Grafiker Fritz Wagner teile! 

Die Biografie „Mehr geht nicht!“ über die Lebenserinnerungen von Heinz J. Raith habe ich bereits einmal kurz in meinem Blog unter Vortrag&Seminar vorgestellt. Die Preisverleihung findet während der 6. Nordwalder Biografietage vom 20.9.-22.9.2013 in Nordwalde bei Münster statt.

Wir Biografinnen und Biografen sind nur so gut wie es unsere Kunden und deren in uns gesetztes Vertrauen sind!

Für mich ist der Preis eine wirkliche tolle Überraschung!

 

Sommerliche Grüße sendet Ihnen
Ihre Dagmar Wagner 

 

 

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Über Kriegskinder und Kriegsenkel: ein Generationentransfer.

Bei meiner biografische Arbeit spielen Erlebnisse aus dem zweiten Weltkrieg immer wieder eine große Rolle. Dabei handelt es sich oft um die Kriegskinder von damals, also der Generation zwischen 1930 und 1945, die als Kinder für das damalige politische Geschehen in keiner Weise verantwortlich waren. Unausgesprochene und unverarbeitete traumatisierende Kriegs- und Fluchterlebnisse bestimmen hinterher unbewußt ihr ganzes Leben.

Sabine Bode hat bereits 2004 unter dem 

Titel: Die vergessene Generation - Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen

ein Buch über diese heutigen 68 bis 83 jährigen Kriegskinder verfasst.

 

 

Sie beschreibt diese Generation unter anderem so:

„Hier handelt es sich um eine große Gruppe von Menschen, die in der Kindheit verheerende Erfahrungen machte, aber über Jahrzehnte in der Mehrzahl eben nicht das Gefühl hatte, etwas besonders Schlimmes erlebt zu haben. Denn es fehlt ihnen der emotionale Zugang zu diesen Erfahrungen und damit auch den Zugang zu den wichtigsten Prägungen.“ (Sabine Bode: Kriegsenkel, S. 25)

 „Den meisten Kriegskindern gelang es, vor allem auch durch unermüdliches Arbeiten, ihre Schreckenserinnerungen auf Abstand zu halten.“ (Sabine Bode: Kriegsenkel, S. 26)

 

Nach dem Motto, froh sein zu müssen, überlebt zu haben, sollten sie nach vorne schauen, und wurden zur gut funktionierenden, nie jammernden und nicht nachfragenden Generation des Wiederaufbaus. Doch viele ihrer verschlossenen Erinnerungen traten im Alter mehr und mehr hervor. Der WDR hat am 16.5.2013 genau darüber einen beeindruckenden Dokumentarfilm gedreht:

Kriegskinder - Wie die Angst in uns weiterlebt.

Über diesen Link können Sie den 43minütigen Film nochmals im Internet sehen. Eine Empfehlung für alle, für die dieses Thema eine Bedeutung hat.

Auf das Buch von Sabine Bode über die Kriegskinder folgten viele Reaktionen. Besonders überraschend aber war, dass sich viele Kinder von Kriegskindern meldeten, die über Schwierigkeiten und Unverständnis zwischen den Generationen berichteten. Es sind vorwiegend Angehörige der 1960er Jahrgänge. Mittels dem Buch verstanden sie nun zum ersten Mal ihre Eltern und ahnten die Ursachen dafür. Denn in vielen Kriegsenkeln lebt das Grauen und das Trauma der Eltern heute noch weiter. Genau das meint der Begriff vom „Generationentransfer“ oder „transgenerationale Weitergabe“, der sich durch die Trauma- und Holocaustforschung als wissenschaftliche Tatsache belegen lässt. Das bedeutet, dass die unverarbeiteten Erlebnisse der Kriegskinder auch wieder das Leben ihrer eigenen Kinder, der Kriegsenkel, unbewusst beeinflusst hat. 

2009 schrieb Sabine Bode schrieb darum das Buch: 

Kriegsenkel - Die Erben der vergessenen Generation. 

Viele von ihnen beschreiben die schwierige Beziehung zu den Eltern, in der oft Nähe und Verständnis fehlen. 

 


Wer sich über die Erfahrungen der Kriegsenkel informieren oder austauschen möchte, dem sei folgendes Internetforum ans Herz gelegt:
Forum Kriegsenkel.

 

Ich selbst habe all diese Themen während meiner biografischen Arbeit selbst erlebt und erfahren dürfen, wie durch die biografische Aufarbeitung die Generationen wieder zusammenfanden und sich daraufhin viel Heilung und Nähe entwickelt hat. Das Studium der beiden Bücher sowie des WDR-Films sei all jenen, die sich mit dem Thema befassen, darum sehr ans Herz gelegt.

Ich wünsche Ihnen eine 
aufschlussreiche Lektüre!

Schöne Pfingsten und meine besten Wünsche!
Ihre Dagmar Wagner 

 

 

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Daten und Fakten zum Leben älterer Menschen: der deutsche Alterssurvey

Logo des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Link zur Startseite
Der demographische Wandel bereitet unserer Bundesregierung natürlich Kopfschmerzen, darum hat sie im Jahr 2008 wieder einmal viele ältere Menschen zu deren Lebenssituation befragt.
"Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist eine umfassende Langzeitstudie zur Lebenssituation von Menschen in der zweiten Lebenshälfte."
Wollen wir hoffen, dass sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen. 
Wer Lust hat, ein wenig in den neuesten Erkenntnissen zu stöbern, sei folgende Webseite als Link empfohlen:

Deutscher Alterssurvey 

Und hier geht es direkt zum Bericht:

Direkter Link zum Deutschen Alterssurvey

Viel Spaß beim Studieren und sehr liebe Grüße von

Ihrer Dagmar Wagner 

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Zuhören macht Spaß: Heinz Raith liest aus seiner Biografie „Mehr geht nicht!“



Mit 81 Jahren aus seiner eigenen Biografie zu lesen, das ist ziemlich mutig, finde ich! Fast dreissig Zuhörer im Kaminzimmer der Seeshaupter „Seeresidenz“ dankten es ihm mit regem Interesse, vielen Fragen und eine im Anschluss lebhaft geführte Diskussion. Kein Wunder, denn Herr Raith war viele Jahrzehnte sehr erfolgreich in der Modebranche tätig. Da gibt es immer viele Geschichten zu erzählen, wie er die neuesten Trends an den Hot Spots der Modewelt aufspürte, eigene Kollektionen entwarf und in Fernost selber produzieren ließ. 

Aber nicht nur das Publikum in der Seeresidenz in Seeshaupt war glücklich, Herr Raith selber freute sich auch. Wieder einmal hatte er mit Erfolg etwas Neues gewagt! Das beste Rezept, um jung zu bleiben!

Ich gratuliere von Herzen dazu!

Mit diesem schönen und positiven Beispiel verbleibe ich 

Ihre Dagmar Wagner


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Osterhase am Wörthsee

Meine lieben Leser - heute war ich von sehr lieben Freunden zu einem wunderschönen Osterfrühstück am Wörthsee eingeladen.
Diesen Osterhasen, dem wir da begegnet sind, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:



Und hier die fleissigen Osterhasenbauer:

 


Ich hoffe, Sie haben einen schönen Ostersonntag und wünsche Ihnen eine gute Zeit!
Ihre Dagmar Wagner 

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Frohe Ostern!

Viele Deutsche haben sich zu Ostern aus dem Staub gemacht, ist ja auch kein Wunder bei diesem Wetter! Ich kann verstehen, wenn niemand mehr etwas vom Regen hören oder sehen will, trotzdem habe ich mich gegen ein farbenprächtiges Foto entschieden. 
Für alle Daheimgebliebenen hier ein Foto, das uns die Schönheit eines Regentropfens näher bringt: 

 

Foto: Moritz Wagner 

Bleiben Sie wachsam für die Kleinigkeiten im Leben!

Ein schönes Osterfest für Sie alle von Ihrer
Dagmar Wagner 

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Wächst in Herzform: die Kartoffelsorte LINDA!

In der Regel sind die besprochenen Themen auf meinem Blog immer sachbezogen und ernsthaft. Aber hin und wieder finde ich, sollten Sie zwischendurch auch einmal etwas zum Schmunzeln haben.

Festkochend und geschmackvoll - die Kartoffelsorte LINDA wächst in Herzform! Natürlich nicht jede Kartoffel, aber hin und wieder ist eben eine herzförmige Kartoffel darunter. Ich kenne keine andere Sorte, die das kann. LINDA kaufe ich bei meinem kleinen Gemüsehändler in Aufkirchen.

Als Beweis das folgende Foto:

 

Und weil ich mich von dieser herrlichen Kartoffel nicht trennen konnte, habe ich sie aufgehoben, und siehe da: Perfekt und ganz stilecht trieb LINDA an genau der richtigen Stelle aus.

Fragen Sie Ihren Gemüsehändler einmal nach dieser Sorte! 

Statt Blumen nehmen Sie eine Kartoffel für eine nette Liebeserklärung  - das macht Ihnen so schnell keiner nach!

Ein Hoch auf LINDA!

Einen baldigen Frühling wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner 


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Es ist nie zu spät: Eine Begabung noch mit 75 Jahren ausgelebt!

Dies ist nun eine sehr persönliche Geschichte, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. 

Zu seinem 75. Geburtstag im November 2012 erzählte mir mein Vater, Horst Schneider, zum ersten Mal, wie gerne und gut er zeichnen könnte. Ich hatte noch nie etwas derartiges von ihm gehört. Er hätte auf einer Feier meines Bruders ganz spontan eine Reihe sitzender Gäste gezeichnet und dieselben waren sehr begeistert davon. Ich gebe zu, ich war sehr überrascht von dieser Geschichte. Und als nun Weihnachten vor der Türe stand, überlegte ich mir ein besonderes Geschenk. Internet macht es heute möglich. Die Eingabe „Zeichenkurs“ zusammen mit der nächst größeren Stadt in der Nähe meines Vaters, zeigte mir sofort ein passendes Suchergebnis an: Am 19./20. Januar 2013 fand genau dort ein Zeichenkurs für Anfänger statt. Man musste nichts mitbringen, die notwendigen Utensilien wurden gestellt, also ideale Bedingungen für meinen Vater. Kurz entschlossen meldete ich ihn an, und so erhielt er einen Gutschein zu Weihnachten für diesen Kurs. Nun war es an ihm, ziemlich überrascht zu sein. Ich gebe zu: Ich hatte damit gerechnet, dass er diesen Kurs eventuell sogar absagen würde, dass er sich dann doch nicht traut oder es ihm einfach nicht wichtig genug war. Egal wie seine Entscheidung ausgefallen wäre, übelgenommen hätte ich es ihm nicht. Es war ein Versuch von meiner Seite, alles Weitere lag bei ihm. Ich versicherte ihm, dass es maximal acht Kursteilnehmer geben würde, es also eine kleine Gruppe sei. 

 Da ich 400 Kilometer entfernt von meinen Eltern lebe, war es ein Zufall, dass ich am 19./20. Januar wieder zu Besuch bei Ihnen war. Und tatsächlich: Mein Vater, gestiefelt und gespornt, ging zu seinem Kurs. Ich fand es sehr mutig von ihm, tatsächlich hinzugehen.

 Gegen 17:00 Uhr kehrte er zurück und präsentierte uns sein erstes Werk. Ich kann unsere Reaktionen kaum in Worte verfassen, ja ich denke, es hatte uns die Stimme verschlagen. Aber dann konnten wir gar nicht genügend Bravorufe und Lob von uns geben.

 

Zeichnung mit Pastellfarben von Horst Schneider aus Wächtersbach.
Diese erste Zeichnung fertigte mein Vater am ersten Tag nach einer Vorlage mit Pastellfarben an.
 

Wie sich herausstellte waren sie sogar nur fünf Personen: ein ebenfalls 75jähriger sehr netter Herr, der von seiner Ehegattin zu diesem Kurs „verdonnert“ wurde, eine 75jährige Dame, eine 55jährige Dame und ein 10jähriges Mädchen. Mittags gingen sie gemeinsam ins Café. Der Lehrer war sehr nett und kompetent, mein Vater wirkte beseelt und glücklich, diese Erfahrung so erfolgreich gemacht zu haben.

So ging er beschwingt am nächsten Tag wieder zu seinem Kurs und brachte am Abend die folgende Zeichnung nach Hause:

Zeichnung in Pastellfarben von Horst Schneider aus Wächtersbach.

Diese Zeichnung fertigte mein Vater nach einer Vorlage am zweiten Tag seines Zeichenkurses an!

Viel gibt es da nicht mehr zu sagen! Ganz egal, wie mein Vater mit seinen Zeichenkünsten weiter umgehen mag: Diese Bestätigung seines Talents, das er ja immer irgendwie spürte, ohne es jemals ausgelebt zu haben, gab ihm sicherlich eine tiefe Befriedigung und Freude. Jetzt liegt es in seiner Hand, was er daraus macht. 

 

Und ich hoffe, diese kleine Geschichte ist auch für Sie eine kleine Ermutigung!

In diesem Sinne alles Liebe von Ihrer Dagmar Wagner!

 

 

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"MEHR GEHT NICHT!" - Lesung aus einer Biografie am 25. März 2013



Ich freue mich sehr, dass Herr Heinz J. Raith, einer meiner sehr geschätzten Kunden, aus seiner wunderbaren Biografie „MEHR GEHT NICHT!“ lesen wird. 

Das verspricht eine spannende Stunde zu werden: Kreativität in der Modebranche gepaart mit Unternehmergeist, Risikobereitschaft und Durchhaltevermögen, wobei menschliche Wärme und Tiefe für ihn immer an erster Stelle standen. 

Hören Sie auch, wie er den fesselnden Weg durch seine Erinnerungen über viele Monate erlebt hat, und welche gewinnbringenden Einsichten er für sich aus dieser Rückschau zog.

Ich danke Herrn Raith sehr für diese Offenheit, die alles andere als selbstverständlich ist.

Datum: 25. März 2013
Uhrzeit: 16:00 - 17:15 Uhr
Eintritt frei
Ort:   Seeresidenz Alte Post
Kaminzimmer

Alter Postplatz 1
82402 Seeshaupt

Telefon: 08801-914-0
Ansprechpartner: Elisabeth von Bitter 

Link zur Webseite

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Mit den allerbesten Wünschen und Grüßen 
Ihre Dagmar Wagner 


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Vortrag von Dagmar Wagner in der Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg am 7. Mai 2013 um 19:00 Uhr



Vielleicht haben Sie bereits einen interessanten Kurs aus dem vielseitigen Programm der Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg besucht. Ich kann Ihnen ein Studium des Kursprogramms nur wärmstens empfehlen, denn es ist für jeden etwas dabei. Ich freue mich darum sehr, dass mich Frau Gertie Maria Rumitz, die Leiterin der Gesundheitsakademie, eingeladen hat, um in der Akademie einen Vortrag über biografisches Arbeiten zu halten. Vorträge halte ich wirklich sehr gerne, und so haben wir uns auf das folgende Datum geeinigt:

DATUM        7. Mai 2013
UHRZEIT      19:00 Uhr - circa 20:30 Uhr
ORT            Gesundheitsakademie im Klinikum Starnberg
                  Leitung der Gesundheitsakademie: Frau Gertie Maria Rumitz
EINTRITT     10 - 12 Euro
ADRESSE     Kreiskrankenhaus Starnberg GmbH
                 Oßwaldstr. 1
                 82319 Starnberg

TELEFON     08151 -18 -2916
EMAIL           This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Webseite     www.gesundheitsakademie-starnberg.de

LINK ZUR WEBSEITE

 
Und hier nun für Sie der Text der Vorankündigung:

Denken Sie immer wieder daran, Ihr Leben aufzuschreiben?

Ein einführender Vortrag über die vielfältigen Aspekte biografischen Arbeitens mit vielen praktischen Tips, für alle, die es endlich anpacken wollen. 

Je älter wir werden, umso mehr Erinnerungen kommen auf, die uns immer begleiten werden, ob wir das wollen oder nicht. So wie wir uns in der Rückschau erleben, so fühlen wir uns im Moment. Erinnerungen bestimmen somit indirekt unser Lebensgefühl in der Gegenwart. Wenn Sie sich also heute wohl fühlen wollen, dann müssen Sie sich mit Ihren Erinnerungen wohl fühlen. 

Als Biografin möchte und kann ich hierzu einen Beitrag leisten. In meinem Vortrag erzähle ich Ihnen, wie wohltuend und heilend biografische Arbeit auch für Körper und Seele, für Ihre ganze Gesundheit eben sein kann: Klarheit, Zufriedenheit, innere Ruhe, neue Energie und vieles mehr sind die positiven Auswirkungen davon.  Sie werden überrascht sein, was Sie alles in Ihrem Leben geleistet haben, wie viel Kraft Sie hatten und dass diese immer noch in Ihnen steckt. Und ein Freude machendes Gehirntraining ist es obendrein. Mehr und mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich dafür.

Nach einem kurzem Überblick über den aktuellen Stand biografischer Arbeit heute, führe ich sie mit einfachen Tips in die biografische Arbeit ein. Und natürlich spreche ich auch den Umgang mit den schmerzhaften Erinnerungen an. Denn nichts soll Sie mehr aufhalten, mit dem Schreiben Ihrer persönlichen Lebensgeschichte zu beginnen: Viel Spaß, Anregung, Lebendigkeit kehrt in Ihr Leben ein, neuer Gesprächsstoff auch im Familienkreis entsteht! Und Sie werden staunen, wie gerne man Ihnen zuhören wird. So erleben Sie die Wertschätzung Ihrer Erinnerungen! 

Persönliche Fragen werde ich Ihnen bei dieser Gelegenheit sehr gerne beantworten!


Es ist zwar noch eine Weile hin, aber vielleicht markieren Sie sich das Datum schon einmal in Ihrem Kalender!
Die Teilnehmerzahl wird auf 12-14 Personen begrenzt sein. Also vergessen Sie bitte nicht, sich rechtzeitig anzumelden!

Wenn Sie weitere Fragen zu meinem Vortrag haben, zögern Sie nicht, mir zu mailen oder mich einfach anzurufen. Die Kontaktdaten finden Sie oben rechts auf meiner Webseite!

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Alles Liebe für Sie von Ihrer Dagmar Wagner 
 

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Das Vergessen ist die Regel, die Erinnerung die Ausnahme!

Ein interessantes Spiegelgespräch (Spiegel Nr. 4 vom 21.1.2013) mit dem niederländischen Psychologen DOUWE DRAAISMA und der Spiegelredakteurin Kerstin Kullmann zum Thema `Erinnerung und Vergessen´! 

Hier begegneten mir viele Fragen, die mir als Biografin oft gestellt werden. Darum habe ich für Sie die meiner Meinung wichtigsten Fragen und Antworten als Zitate zusammengefasst:

Frage Nummer 1

„Warum erinnert man sich so schlecht an die eigene frühe Kindheit?“

„Bei der Geburt bekommen wir unser Gehirn sozusagen im Rohbau geliefert. Es vergrößert sich dann rasend schnell, da bleibt kaum Zeit für die Vergangenheit. Mit dem Alter verändert sich die Sicht auf die Welt, die Sprache kommt hinzu.

(...) Es ist schwer, die Welt im Alter von fünf Jahren noch einmal so zu betrachten, wie sie sich anfühlte, als man zwei war. Fünfjährige Kinder erinnern sich an Episoden, an kleine Geschichten. Zweijährige erinnern sich an kurze, visuelle Szenen ohne genaue zeitliche Abfolge, ohne innere Entwicklung. Sind die vergangenen Erfahrungen eines Kindes einmal überlagert von Erfahrungen, die es in Worte fassen kann, ist das, was zuvor geschah, verschwunden.“ 

(...) „..., die Erinnerungen kleiner Kinder sind häufig unerfreulich. (...) Weil das Gedächtnis in diesem Alter dazu da ist, einen von Gefahren fern zuhalten. 

Mein Kommentar:

Diese Aussage kann ich nur bestätigen, so erinnere ich mich beispielsweise sehr genau an den Moment, als ich mir selbstverschuldet ein Loch in den Kopf geschlagen habe, oder mich mit kochendem Kaffeewasser den Arm verbrühte.  

 

Frage Nummer 2

„Warum vergessen wir immer mehr im Alter?“

(...) Erst seit etwa hundert Jahren werden Menschen so alt, dass sie vergesslich werden können. Unser Gehirn hat sich über Jahrmillionen entwickelt, und solange es Menschen gab, sind sie meist nicht 70 oder gar 90 geworden, sondern wesentlich jünger gestorben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass unser Gehirn noch nicht darauf eingestellt ist, sich so lange gut erinnern zu können.“

 

Zum Thema „Vergessen“:

„Die wichtigste Aufgabe des Gedächtnisses ist es, zu vergessen. Beinahe jede Information, die wir aufnehmen, wird sofort wieder gelöscht. Nur ein Bruchteil dessen, was wir wahrnehmen, gelangt in unser Kurzzeitgedächtnis. Und noch weniger in unser Langzeitgedächtnis.“

„Das Vergessen ist die Regel, die Erinnerung die Ausnahme.“

Douwe Draaisma meint, in vielen Situationen sei es überaus klug, Vergessen zu können: 

„Die Erinnerung an Ärger mit unseren Bekannten und Freunden vergeht, und wir können einen Weg finden, wieder zueinander zukommen. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass wir Vergeben und Vergessen als einander so nah empfinden.“

 

Frage Nummer 3

„Welche Rolle spielen Gefühle beim Erinnern?“

„Unsere wichtigsten Erinnerungen sind beinahe ausschließlich geprägt von Gefühlen, von Ängsten, von Sehnsüchten. Vor allem eines bleibt Menschen ein Leben lang in Erinnerung: wie es sich anfühlt, gedemütigt zu werden. Auch sehr alte Menschen können sich noch gut daran erinnern, wenn sie als Kind von einem Lehrer vor der Klasse heruntergemacht wurden.(...) Auch diese Erinnerung besitzt eine einfach evolutionäre Funktion: Man will, dass einem so etwas nie wieder passiert.“

 

Frage Nummer 4

„...gibt es dann wenistens eine Zeit im Leben, in der wir kaum vergessen?“

„Eine Erfahrung, die man zum ersten Mal macht, bleibt einem meistens ewig erhalten. Vor allem in den Jugendjahren machen wir häufig neue Erfahrungen.“

 

Frage Nummer 5

„Gibt es in Ihrem Leben etwas, dass Sie gern vergessen würden?“

„(...) Es sind vor allem die Erinnerungen, an denen ich nichts mehr ändern kann, die mich am meisten plagen. Vorfälle, für die ich mich nicht entschuldigen kann. Aber ich weiß, dass viele dieser Erfahrungen mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.“

 

Mein Kommentar:

Seine Antwort auf die letzte Frage des Interviews fand ich als Biografin besonders interessant, denn genau dies höre ich sehr oft von meinen Kunden. Oft hilft hier die biografische Arbeit: Nachdem alles berichtet, niedergeschrieben und schließlich in ein Buch gepackt wurde, findet so etwas wie eine Klärung und auch Reinigung statt. Die Schuldgefühle werden in Zusammenhängen gesehen, die Ereignisse nachvollziehbar und wiegen darum nicht mehr so schwer! 

Quellennachweis für die Zitate:

Spiegel Nr. 4 vom 21.1.2013
Spiegelgespräch: „Fotografieren ist nicht ehrlich.

Redakteurin: Kerstin Kullmann

 

Und hier das aktuelle Buch zum Gespräch:

Autor: Douwe Draaisma
Titel: „Das Buch des Vergessens.“
Verlag: Galiani Verlag Berlin
19,99 Euro


Ich hoffe, Ihnen hiermit ein paar interessante Informationen gegeben zu haben!
Allerbeste Wünsche von Ihrer Dagmar Wagner

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"Das Lied des Lebens" - Dokumentarfilm über biografische Arbeit mit Musik

Der Zugang zur eigenen Lebensgeschichte kann vielfältig sein: In dem Dokumentarfilm DAS LIED DES LEBENS von der Regisseurin Irene Langemann bringt der Komponist Bernhard König Menschen über 70 Jahre zum Singen. In Gesprächen erfährt er, welche Lieder oder Musik in ihrem Leben eine Bedeutung hatten und knüpft an diese Erinnerungen an.

Seit einer Woche in bundesdeutschen Kinos kann ich diesen schönen Film nur wärmstens empfehlen. Hier ein Ausschnitt aus der Webseite zum Film:



Ein hundertprozentiger "Überzeugungstäter" sei er, sagt Komponist Bernhard König, wenn er über seine neuartigen Musikkonzepte für alte Menschen spricht. Begeistert von der Schönheit der alten „faltigen“ Stimmen, vermittelt er Senioren, wie man  Musik meditierend, trauernd, liebend, lernend, protestierend, staunend und beglückt erleben kann.

Im Stuttgarter Generationenzentrum Sonnenberg führt der Musiker biographische Interviews mit alten Menschen, um deren verschüttete Träume und Traumata aufzuspüren. Zentrales Thema sind die „Lieblings- und Lebenslieder“. Lieder, die in der eigenen Biographie verankert sind und für eine ganz besondere Geschichte oder Erinnerung stehen. Bei der 78jährigen Magdalena Reisinger löst das Lied „Kann denn Liebe Sünde sein“ einen emotionalen Ausbruchaus. Mit vierzehn Jahren ist sie schwanger geworden. Geächtet von den Dorfbewohnern, täglich von ihrer Mutter verprügelt, brachte sie als fünfzehnjähriges Mädchen eine Tochter zur Welt. Dieses Erlebnis, das auf dramatische, aber auch beglückende Weise ihr Leben geprägt hat, ist für Bernhard König der Ausgangspunkt, das ‚Lied des Lebens’ von Magdalena Reisinger zu komponieren. Stärker als im bloßen Erzählen und Erinnern, kommen in solchen Lebensliedern sehr intensive Emotionen zum Ausdruck. In der Eintönigkeit des Altenheims werden aus bedrückten, erstarrten Senioren klingende und leuchtende Menschen.

Diese Arbeit setzt Bernhard König in Köln mit dem Experimentalchor „Alte Stimmen“ fort. Hier darf mitsingen wer mindestens 70 Jahre alt ist und Lust auf musikalische Experimente hat. Der älteste Chorsänger Alfred Adamszak ist 91, und kein bisschen müde -  trotz der schlimmen Kriegserlebnisse und der schmerzhaften Abschiede von geliebten Menschen. Auch diese Biographie nimmt der Komponist zum Anlass, um zusammen mit dem Chor ein Lied von ergreifender und expressiver Stärke zu entwickeln.
Obwohl Bernhard König seit vielen Jahren Musik für die abenteuerlichsten Anlässe erfindet, hat er noch nie ein Projekt erlebt, das so viele Überraschungen bereithält und eine solche zwischenmenschliche Dynamik und emotionale Tiefe entwickelt. Die Autorin Irene Langemann hat seine Arbeit über Monate begleitet und dokumentiert, wie die Magie der Musik die Senioren am Neckar und Rhein beflügelt, wie aus ihren Liebesgeschichten, aus Leidgeschichten Lebenslieder einer Generation werden , die viel durchgemacht und viel zu erzählen hat.

Die Namen der bundesdeutschen Kinos sind mit diesem Link zu finden!

Viel Spaß im Kino wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner!

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Auf geht's - ins neue Jahr 2013!




Hallo liebe Leser!

Einen guten Rutsch und ein wunderbares neues Jahr 2013 möchte ich Ihnen von Herzen wünschen!!!
Auf dass Sie allen Herausforderungen positiv begegnen und diese nicht als Hindernisse sehen!

All Ihre Vorhaben - welcher Art auch immer - sollen zu Ihrer Zufriedenheit und vielleicht sogar mit Freude und Spaß gelingen.


Viel Gesundheit, Liebe, Spaß, Erfolg und Glück
und ein offenes Ohr für die Nöte der anderen

wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner



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Fröhliche Weihnachten!

Ein schönes Weihnachtsfest für alle meine Kunden und treuen Leser!

Auch wenn wir alle wissen, dass Geschenke nicht das Wichtigste sind, freuen wir uns doch trotzdem über eine kleine (oder auch größere) Aufmerksamkeit!
Ich liebe bunte glänzende Verpackungen mit Lametta und anderen Dingen verziert! Vielleicht ein bisschen knallig, aber meine Familie mag diese bunten Geschenkbonbons! 

 

In diesem Sinne eine wunderbare Zeit für Sie von Ihrer Dagmar Wagner!


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Klatsch und Tratsch einmal ganz anders: Die informative Biografie CAMILLA

Und noch ein kleiner Tip für ein Weihnachtsgeschenk:

Als Biografin lese ich natürlich viele Biografien. Die meisten davon leihe ich mir aus unserer kleinen, schön geführten Gemeindebücherei aus. Leider kann ich nicht allzu viele zum Lesen weiterempfehlen: Zu detailverliebt und distanzlos verlieren sich viele Lebensgeschichten in der Aneinanderreihung von Ereignissen. Vielleicht gut gemeint, aber mühselig zum Lesen, wenn die größeren Zusammenhänge nicht hergestellt werden. Ich steige bei dieser Art von Biografie meistens aus. 

 

Tatjana Gräfin Dönhoff 
CAMILLA 
Diana Verlag 2006
ISBN-10: 3-453-28503-4
464 Seiten


Von dem Titel CAMILLA allerdings war ich begeistert: Das ist kein Klatsch oder Tratsch im herkömmlichen Sinn, sondern beste leichte Unterhaltung auf hohem Niveau. Die Autorin schildert sehr präzise, wie die Beziehung zwischen Camilla und Charles publikumswirksam aufgebaut und wie genau jeder gemeinsame öffentliche Auftritt geplant und durchkonzipiert wurde, um aus den beiden ein akzeptables und geliebtes Paar zu machen. Eigene Public Relations Strategen wurden dafür extra engagiert und bei Misserfolg schnell wieder ausgetauscht. 

Ein echter Blick hinter die Kulissen, der für niemanden Partei ergreift - auch für Camilla nicht, sondern die tragischen Verstrickungen dieser Dreiecksgeschichte mit den dazugehörigen Hintergründen erzählt, und wie diese dann der Öffentlichkeit verkauft wurden.

Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie jede Geschichte über sogenannte Prominente ganz anders sehen. 

Interessanterweise wird dieses Buch im Buchhandel nicht mehr zum Verkauf angeboten: zu intelligent und inhaltsreich? 

Es liest sich leicht und eignet sich wunderbar als Bettlektüre, auch wenn man müde ist, weil es so unterhaltsam und an manchen Stellen einfach unglaublich ist.

Über Amazon können Sie noch ein paar Restexemplare bestellen. Hier der Link.

Ich hoffe, Sie haben viel Spaß dabei.

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen
Ihre
Dagmar Wagner 

 

 

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Eine witzige, kleine Weihnachtsüberraschung

Wir brauchen gar nicht darüber jammern, alljährlich beginnt die Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk. Ich bin ein großer Anhänger von kleinen, witzigen Aufmerksamkeiten, und diesen Tipp möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, denn wer ist nicht dauernd auf der Suche nach seiner Brille?
Dieser kleine Freund hier räumt Ihre Brille auf!

 

Ja, Sie sehen richtig: ein Brillenhalter!




Ganze 8 Euro kostet er. Gesehen und gekauft bei PYLONES, in 80331 München, Sendlinger Strasse 46.

Das nur als kleine Anregung! Nächste Woche gehe ich noch einmal los, vielleicht finde ich dann wieder etwas!
In diesem Sinne: Viel Spaß bei Ihren Weihnachtseinkäufen! Lassen Sie es nicht zum Stress werden, sondern genießen Sie es!

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner


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Die "Älteren und Alten" werden zum Schreckgespenst!

Ziemlicher Groll kommt in mir auf, wenn ich Berichte über die demographische Entwicklung Deutschlands lese, sehe oder höre. Demnach gehöre ich bald zu einer Generation von Schreckgespenstern, einer drohenden Seuche: die prophezeite Überalterung unserer Gesellschaft.

Dies sollen die Fakten zu sein:
Im Jahre 2020 werden circa 25% aller Deutschen älter als 60 Jahre sein. Da ich in genau diesem Jahr 60 Jahre alt werde, gehöre ich auch dazu.
Im Jahre 2030 sind dann bereits schon 34 % der Deutschen über 60 Jahre alt.

Dargestellt wird diese Entwicklung als steigende Altenlast, als eine unheimliche Vergreisung unserer Gesellschaft, ein nicht zu bewältigendes und nicht zu finanzierendes Altenproblem mit entsprechendem Pflegebedarf.

 Als Betroffene frage ich mich: Wie fühlt man sich da?

Das Thema wird so diskutiert, als ob ausschließlich Maßnahmen zur Katastrophenbewältigung die Situation retten könnten.
Sind wir als die „zukünftigen  Alten“ tatsächlich so eine unabwendbare Plage?

Die Beschreibung dieses Phänomens bedient sich nämlich fast ausschließlich negativer Stereotypen: die Alten als gesellschaftliche Last, hilfsbedürftig, defizitär, unselbständig, krank, einsam, schwächlich, uninteressiert.

Natürlich gibt es in unserer Kultur schon immer eine eher negative Erwartungshaltung dem Altern gegenüber, aber was zur Zeit passiert, setzt dieser Einstellung langsam die Krone auf.

 
Foto: Moritz Wagner
In China wird älteren Menschen mehr Respekt entgegen gebracht
und verstecken müssen sie sich auch nicht. 

Dabei sei mir ein kleiner ironischer Seitenhieb erlaubt: Auch die Fernsehwerbung von ARD und ZDF bis 20:00 Uhr bildet die öffentliche Meinung zum Altern mit, hier tobt sich die Pharmaindustrie mit ihren Produkten für die ältere Generation aus, die demnach 

inkontinent,
schlaflos,
dement,
antriebslos, müde, erschöpft,
unterversorgt,
von Muskel, Gelenk und Rückenschmerzen geplagt ist
und brechende Knochen wie Salzstangen hat. 

 

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Halbleer oder halbvoll: Leben Optimisten besser?

Ein Thema kommt bei meiner biografischen Arbeit immer zur Sprache: Ging man als Optimist oder als Pessimist durch´s Leben! Das ist etwas, was meine Kunden bei der Lebensrückschau immer beschäftigt. Denn selbst unsere Erinnerungen sind davon geprägt, sehe ich mehr die positiven, schönen, gelungenen Dinge in meinem Leben, oder konzentriere ich mich auf das, was mir gefallen oder sogar Kummer gemacht hat.



Welche Lebenshaltung nun wirklich besser tut, das haben inzwischen berühmte, seriöse Wissenschaftler untersucht. Wie zum Beispiel Tali Sharot, von der ich Ihnen einige Ausführungen aus ihrem englischen Vortrag „The optimism bias“, zu sehen auf www. ted.com, in deutscher Sprache kurz zusammenfassen möchte.

Was ist ein Optimist? 

Ganz einfach - ein Mensch, der das Eintreten guter Ereignisse überschätzt und das Eintreffen von schlechten Ereignissen unterbewertet. Kurzum, ein Mensch, der meistens denkt, es wird schon gut ausgehen!

Ein gutes Beispiel dafür, dass es mehr Optimisten als Pessimisten gibt, ist die Tatsache, dass Menschen immer noch heiraten, obwohl 40% aller Ehen in der westlichen Welt geschieden werden. Obwohl also jede zweite Ehe aus fünf Ehen in die Brüche geht, als Abschreckung taugt diese Wahrheit nicht. Und auch Geschiedene treten immer wieder erneut vor den Traualtar, was von Samuel Johnson als

 „Die zweite Ehe ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung“

 gewertet wird.

Daraufhin stellt sich die Frage: Ist Optimismus überhaupt gut für uns? Oder ist eine geringe Erwartungshaltung besser für unser dauerhaftes Glück?

Eine Antwort darauf gibt die wissenschaftliche Forschung, denn folgendes haben sie herausgefunden:

Menschen mit hohen Erwartungen an sich und an das Leben fühlen sich immer besser, egal ob sie gewinnen oder nicht. Denn nicht der Sieg oder der Verlust  an sich ist entscheidend für unser Wohlbefinden, sondern wie wir das jeweils interpretieren.

Ein Beispiel:

Studenten mit einer grundsätzlich hohen Erwartungshaltung an sich, die meinen, ich bin intelligent, ich schreibe eine 1 in meinen Examen, denken bei einer schlechten Note nicht, dass sie dumm waren, sondern dass das Examen einfach unfair war. Sie bewerten sich danach als Person nicht schlechter!

Wenn aber Studenten mit einer geringen Erwartungshaltung an sich, die also meinen, ich schreibe sowieso keine gute Note, eine schlechte Note schreiben, dann sagen sie: Ja klar, ich bin ja auch dumm. Selbst wenn sie eine gute Note schreiben, führen sie das nicht auf ihr Können, sondern auf einen zu leichten Test zurück.

Völlig unabhängig, welche Ergebnisse wir erzielen, allein die positive Erwartungshaltung macht uns schon glücklich. Eine positive Erwartungshaltung oder Annahme steigert unser Wohlbefinden!

Depressive Menschen schätzen die Zukunft negativer ein, sie mögen insgesamt sogar realistischer sein.

Optimisten hingegen verändern ihre subjektive Realität, ihre persönliche Wirklichkeit zu ihrem Vorteil. So wie sie eine positive Welt erwarten, verändert das gleichzeitig ihre Sicht auf ihre Welt. Und in der Tat können sie mit ihrem Optimismus auch in der Folge die objektive Welt verändern. 

Wenn ich daran glaube, Erfolg zu haben, dann führt das deswegen zu mehr Erfolg, weil mich meine Einstellung wie eine „selbst erfüllende Prophezeiung“ härter arbeiten lässt. Es gibt mir dazu einfach mehr Kraft, denn wenn ich an etwas glaube, entwickle ich mehr Energie. Und das läßt mich unter Umständen erfolgreicher sein und mein Vorhaben gelingen. 

Wenn ich sowieso nicht an meinen Erfolg glaube, woher soll dann das Feuer für meinen Einsatz kommen?

Optimismus ist also hilfreicher bei unseren Vorhaben, welcher Art auch immer sie sein mögen.

Optimismus ist auch gesünder, denn wenn wir die Welt meistens rosig sehen,dann reduziert das unseren Stress. Sich eine positive Welt vorzustellen verschafft angenehmere Gefühle, als wenn man für sich überwiegend eine negative Welt entwirft.

Das finde ich sehr einleuchtend.

Optimismus hat also Vorteile, aber auch Gefahren:

Optimismus lässt uns manchmal die Zukunft zu rosig sehen, wir schätzen Risiken als zu gering ein, was zu einem gefährlichen Verhalten verleitet.

Wir sollten darum lernen, uns vor diesen Gefahren des Optimismus zu schützen, und gleichzeitig von den Früchten des Optimismus zu profitieren.

Denn ohne Optimismus würde sich die Menschheit nicht weiter entwickeln:

Für alles Neue, jeden Fortschritt, müssen wir uns eine andere Realität vorstellen können, und gleichzeitig daran glauben, dass diese Realität möglich, machbar ist. Dazu muss man also optimistisch sein. Ein Wissenschaftler, ein Ingenieur würde nichts neues entwickeln, wenn er es sich nicht vorstellen könnte, und im nächsten Schritt nicht auch überzeugt von seinem Gelingen wäre.

Optimismus ist also lebensnotwendig. Wenn er nicht ausufert und zu blind wird, lebt es sich besser damit!

In diesem Sinne!
Glaube versetzt Berge!

Einen schönen Herbst wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner 

 

 

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Nachts am Starnberger See

Postkartenkitsch, Idylle am See - egal wie Sie es nennen wollen: Für schöne Naturaufnahmen muss niemand lange reisen. Für die Daheimgebliebenen darum eine wunderbare Aufnahme vom Starnberger See, wie sich das Mondlicht im Wasser spiegelt.

Einen schönen, erholsamen Sommer wünscht Ihnen

Ihre Dagmar Wagner




Foto: Moritz Wagner

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Zeitgeschichten auf SPIEGEL ONLINE



Für alle, die ihren persönlichen Zeitzeugenbericht einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen wollen, oder auf der Suche nach Zeitzeugen zu bestimmten Themen sind, sei diese Webseite ans Herz gelegt:

www.einestages.de

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zum Herumstöbern!

Bei diesem bislang verregneten Sommer eine vielleicht interessante Alternative!

Und auch hier sehen wir: Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Erinnerungen weiterzugeben!

In der Hoffnung auf besseres Wetter schicke ich Ihnen die allerbesten Grüße und verbleibe 
Ihre Dagmar Wagner



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Das Ende ist mein Anfang

Es gibt Filme, die sich schnörkellos an besondere Themen heran wagen:
"Das Ende ist mein Anfang" von dem Regisseur Jo Baier ist so ein Film.

Der Vater bittet den Sohn um ein Gespräch:

"Wie wäre es, wenn wir zwei uns jeden Tag unter der Pergola im Garten zusammen setzen, und ich dir erzählte, was mir wichtig ist, von mir und meiner Familie und der großen Reise des Lebens."

Tiziano Terzani, italienischer Journalist und Schriftsteller (1938-2004), hat sein letztes Buch "Das Ende ist mein Anfang" zusammen mit seinem Sohn im Angesicht des - aufgrund einer nicht mehr heilbaren Krebserkrankung - bevorstehenden Todes verfasst. Dieser Lebensrückblick wurde mit Bruno Ganz als Tiziano Terzani in der Hauptrolle und Erika Pluhar als seiner Ehefrau Angela verfilmt.

Der Vater zum Sohn:

"Du bist immer ein Teil meines Lebens gewesen, 35 Jahre lang, und doch weiß ich, dass du nicht mein ganzes Leben kennst. So wie ich eigentlich sehr wenig weiß über das Leben meines Vaters und es zum Ende sehr bedauere, dass ich nicht mehr Zeit mit ihm verbracht habe, um über sein Leben mit ihm zu sprechen."

 Tiziano Terzani hat am Schluss ein biografisches Werk verfasst. Aber es ist auch ein Film über den Tod und den Sinn des Leben:

"Ich würde gerne mit dir noch ein bißchen darüber sprechen, um gemeinsam darüber nachzudenken, ob irgendein Sinn in diesem Leben liegt."
"Tod ist das einzig Neue, das mir passieren kann. Warum haben wir solche Angst vor dem Tod, wo es Milliarden vor uns getan haben." 
Nein, dieser Film löst keine Depressionen aus. Die einmaligen Schauspieler zeigen mit schlichter Selbstverständlichkeit, was ein Teil unseres Lebens ist. Keine Rührseligkeit, sondern Leichtigkeit und trotzdem Tiefe.

 

Übrigens ein Film für alle Generationen, auch für Jugendliche. Über Asien, die buddhistische Lebensweise und viel Zeitgeschichtliches wird erzählt.
Ein Kauf oder das Ausleihen der DVD lohnen sich allemal! Im Kino ist der Film leider nicht mehr zu sehen.



Viel Spass beim schauen!

Herzlichst

Ihre Dagmar Wagner 

 

 

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Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben - ein schöner Lesetip für alle, die sich mit ihrer Biografie befassen.

Das gelebte Leben wird in eine eigene Biografie gefasst - kein einfaches Vorhaben für die meisten. Das Buch von der Psychotherapeutin
Verena Kast 
„Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben“ kann hierfür eine wunderbare Anregung sein. Keine Sorge: Auch ohne akademische Vorbildung in Psychologie ist es für jedermann lesenswert, als eine gelungene Mischung aus Ratgeber, anonymisierten persönlichen Erfahrungen von Patienten und Informationen zu den Themen Gehirnforschung und Psychologie in sehr verständlicher Art. 

 

Einen ganz allgemeinen Aspekt möchte ich gerne in Form von Zitaten aus Ihrem Buch herausgreifen: „Es mag sein, dass der Lebensrückblick der Mythos des 21. Jahrhunderts ist. Eine durchaus reizvolle Entwicklungsaufgabe, die sich den heutigen Menschen stellt..." (Seite 14) Manche Psychologen halten den Lebensrückblick „für einen universellen Prozess, also etwas, was zur Entwicklungspsychologie des Alters gehört. Das Interesse, das zur Zeit der Biografiearbeit entgegen gebracht wird, könnte darauf hindeuten, daß dem wirklich so ist.“ (Seite 16) „Wenn diese Erfahrungen dokumentiert werden,..., könnte sich daraus der Alterskultur ergeben.“ (Seite 16) 

Meine Einschätzung, dass biografische Arbeit immer bedeutender wird, scheint sich wieder einmal zu bestätigen. Und wenn ich mit meiner Tätigkeit zu einer neuen Form von Alterskultur beitragen kann, dann freut mich das umso mehr.

Ich bin sicher, das Buch wird Ihnen eine wunderbare Anregung sein, wie Sie Ihre eigene Biografie  verfassen. Praktische Schreibtips finden Sie darin nicht, dafür aber wertvolle Anregungen, unter welchem Gesichtspunkt, aus welcher Perspektive Sie Ihre Lebensgeschichte schreiben können. Das Buch gibt Ihnen bestimmt einen guten Impuls, um mit Ihrer Biografie zu starten.

Einen schönen Sommer und alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner 

 

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Ihre Erinnerungen verändern sich!

Es sind nicht die Dinge des Lebens an sich, die uns prägen, sondern unsere Erinnerungen daran. Also nicht der wunderschöne Urlaub an sich, die Orte, Gerüche, Geräusche und Bilder, die wir vielleicht erleben durften, prägen uns, sondern die Erinnerungen daran, die wir damit verbinden. Doch die Ereignisse und Erfahrungen unserer Lebensgeschichte verändern sich jedes Mal, wenn wir uns wieder neu an sie erinnern. 

Das Gedächtnis  erfasst zwar die Erlebnisse im Augenblick ihrer Wahrnehmung noch relativ wirklichkeitsgetreu. Aber wenn wir diese Erlebnisse erinnern, werden sie danach nicht wieder genauso abgespeichert, wie beim ersten Mal. Unser Erlebnis hat sich nach seiner Erinnerung verändert, und das passiert jedes Mal, wenn wir uns wieder daran erinnern.

Erinnerung ist immer das Ereignis plus die Erinnerung an seine Erinnerung.

Also es kommt immer etwas dazu. 
Vielleicht hat die ein oder der andere von Ihnen diese Erfahrung bereits gemacht. Das erklärt auch, warum manche Heldengeschichten immer noch ausführlicher, blumiger werden zum Beispiel. Wir erzählen jede Geschichte immer wieder neu und anders. Das haben neurowissenschaftliche Experimente deutlich gezeigt. 



Damit der Erinnerungsspeicher unseres Gehirns grundsätzlich lebendig bleiben kann, müssen Erinnerungen in irgendeiner Form abgerufen werden. Erinnerungen, die der Mensch nicht mehr abruft, verblassen allmählich. Auch deshalb erzählen sich Menschen ihre Lebensgeschichte, weil sie lebendig bleiben wollen. Werden Erinnerungen, die emotional nur schwach aufgeladen sind, über einen langen Zeitraum hinweg gar nicht mehr abgerufen, verschwinden sie ganz. Umgekehrt gilt: Je öfter sie sich mit einer bestimmten Erfahrung oder Erinnerung beschäftigen, desto stabiler wird diese Erinnerung. Das sollte man auch bedenken, wenn man dazu neigt, mehr die negativen Erlebnisse immer wieder und wieder zu erinnern. Es wäre oft hilfreich, sich auch an die positiven zu erinnern. Denn wenn Sie sich nicht auch an die positiven Erlebnisse erinnern, dann verschwinden diese bald ganz aus Ihrem Gedächtnis, und es bleiben nur die negativen Erlebnisse übrig. Und das wäre traurig, denn damit werden Sie sich nicht wohl fühlen, und wenn Sie sich nicht wohl fühlen, werden Sie eher krank!

Dass wir aber grundsätzlich über unsere Erinnerungen sprechen ist nicht zuletzt für ältere Menschen ein wichtiger Baustein mentaler Fitness. Wer sein autobiographisches Gedächtnis trainiert, schult den Sinn für Zusammenhänge und hält seine Gefühle lebendig.

Erinnerungen sind also nie das, was sie einmal waren. Und Erinnerungen bleiben auch nicht das, was sie einmal waren. Vielleicht haben Sie das ja bei sich selbst schon einmal festgestellt. Oder auch bei anderen. Darum sollte man auch bei der Beurteilung von Lebenssituationen und Menschen aus der Vergangenheit immer vorsichtig sein. Erinnerungen können trügerisch sein. Und das betrifft eindeutig jeden von uns!

Alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner 


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Biografische Arbeit der ganz besonderen Art: Interviews mit Hollywoodstars

Sie haben es sicherlich gemerkt: In letzter Zeit waren meine Blogaktivitäten sehr eingeschränkt. Dafür muss ich mich erst einmal entschuldigen. Ich war einige Zeit in Berlin bei den Dreharbeiten zu Brian de Palmas neuestem Kinofilm PASSION. Parallel dazu führte ich Interviews mit dem großen amerikanischen Regiemeister und seinen Hollywoodstars. Auch das gehört zur biografischen Arbeit, sich mit dem Lebenswerk der Interviewpartner auseinanderzusetzen. Bei Brian de Palma wurde es zur Zeitreise für mich, seit 1960 dreht er Filme als Regisseur. Superstars wie Al Pacino, Sean Penn, Robert De Niro, John Travolta haben ihre ersten Schritte als Schauspieler gemeinsam mit ihm gemacht. Die erste Folge von MISSION IMPOSSIBLE mit Tom Cruise hat Brian de Palma gedreht. Vielleicht kennen auch Sie einige seiner Klassiker: DRESSED TO KILL, SCARFACE, DIE UNBESTECHLICHEN. Kaum einer weiß, dass er auch eine wunderbare Komödie machte, WISE GUYS - Zwei Superpflaumen in der Unterwelt. Ein Regisseur, der für seine Filme über die Mafia und die Grausamkeiten des Krieges ausgezeichnet geworden ist, drehte eine perfekte, leichte Komödie. Auf die Frage, warum er diesem Talent nicht weiter nachgegangen ist, antwortete er: 
"Komödie ist das schwierigste Genre überhaupt. Wenn du auch nur einen einzigen Fehler machst, dann funktioniert sie nicht mehr. Aber hauptsächlich hat mich gestört, dass die Bildgestaltung zweitrangig ist. Bei einer Komödie wartet man während der Dreharbeiten nur darauf, dass die Schauspieler komisch sind. Das ist das Wichtigste. Bilder zu komponieren steht nicht im Vordergrund. Das aber interessiert mich bei meiner Arbeit als Regisseur, darum habe ich mich der Komödie nicht weiter zugewandt."

Es war ein beeindruckendes Gespräch. Leider darf ich im Moment nicht mehr verraten. 100%ige Konzentration, Ernsthaftigkeit und Leidenschaft von einer stillen, besonderen Art durfte ich erleben. Bei dem Gespräch gab es keinerlei Geplänkel, kein small talk. Ihm geht es immer um die Sache!

Hier das Foto mit Brian de Palma, meinem Team und mir nach dem Interview!  



Untere Reihe: Brian de Palma rechts, Dagmar Wagner links.
Obere Reihe: Kameramann Thomas Beckmann, Kamerassistentin Christiane Schmidt, Ton Bernhard Joest

Ein großes Dank an mein Team, sie haben eine tolle Arbeit gemacht.

Bis zum nächsten Mal! 

Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Ganz herzliche Grüße von 
Ihrer Dagmar Wagner

Ihr Kommentar

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Osterfest!

Fröhliche Ostern allen meinen treuen Lesern!

Wir hätten uns besseres Wetter gewünscht! Aber nun müssen wir uns leider wieder warm einpacken!
Statt Osterlamm hat Moritz Wagner für Sie diese beiden wunderbaren schwarzen Schafe fotografiert.
Wußten Sie, dass sich ein Schaf 300 unterschiedliche Gesichter merken kann? 
Von wegen dummes Schaf!


FOTO: MORITZ WAGNER

Genießen Sie die Feiertage!

Alles Gute und Liebe wünscht Ihnen

Ihre Dagmar Wagner

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Über Sturheit und Hirndoping!

Ein wunderbar spannendes Interview, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: Professor Dr. Gerald Hüther, der Göttinger Neurobiologe, spricht darüber, dass unser Gehirn lebenslang lern- und anpassungsfähig ist, und wie das vor sich geht. Und zwar so, dass auch wir Laien das verstehen.

Das Wichtigste: Suchen Sie sich lebenslang neue Herausforderungen! Und zwar immer wieder! Denn diese regen die emotionalen Zentren im Gehirn an. Begeistern Sie sich, denn ohne Gefühle geht gar nichts! Diese Botschaft ist klar. Und eine andere auch:

Man kann nur gesund und glücklich alt werden, wenn man bei sich selbst ankommt.“ (Prof. Dr. Gerald Hüther im Interview siehe unten.

Das Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther führte Lucian Haas vom Rheinischen Merkur.



Das ist Herr Prof. Dr. Gerald Hüther!
 

Hier das Interview im Wortlaut:


Rheinischer Merkur

Interview: Lucian Haas, Rheinischer Merkur

Ältere Menschen gelten gelegentlich als stur. Was hat das mit dem Gehirn zu tun?

Sturheit ist eine Haltung, die durch bestimmte Erfahrungen entsteht. In den meisten Fällen haben sture Menschen – und das gilt nicht nur alte – wohl unglückliche Erfahrungen mit dem Lernen gemacht. Sie haben die Lust verloren, sich auf etwas Neues einzulassen.

Ist erworbene Sturheit eine fest verdrahtete Eigenheit im Gehirn, oder kann man sie durchbrechen? 

Jede einmal entstandene Haltung kann man auch noch im hohen Alter ändern. Das Gehirn ist ein Leben lang anpassungsfähig. Hirnforscher nennen das die Neuroplastizität. Tatsächlich ist die einzige Voraussetzung dafür, dass sich im Hirn wieder neue Verschaltungen und Synapsen entwickeln, eine neue Herausforderung, die für uns bedeutsam ist.

Und dann ist selbst das Hirn eines 80-jährigen noch lernfähig?

Hüther: Das Schlüsselwort heißt: Aktivierung der emotionalen Zentren. Alles hängt davon ab, ob man sich im Alter noch einmal für etwas begeistern kann.

Was passiert dabei im Kopf?

Die emotionalen Zentren sind Kerngebiete im Mittelhirn. Deren Neuronen besitzen lange Fortsätze in alle anderen Hirnteile hinein. Wenn uns etwas bewegt und aufwühlt, werden diese emotionalen Zentren stark angeregt. Am Ende der langen Fortsätze werden dann neuroplastische Botenstoffe ausgeschüttet. Sie wirken wie Dünger und bringen die dahinter liegenden Nervenzellen mitsamt ihrer Netzwerke dazu, all das, was im Zustand der Begeisterung besonders aktiviert ist, zu festigen und zu stärken. So werden im Hirn neue Kontakte geschmiedet und bestehende ausgebaut.

Geht das bei Erwachsenen genauso leicht wie bei Kindern? 

Im Grunde ja, mit einem Unterschied. Kinder lassen sich viel leichter begeistern. Ein Kind hat am Tag ungefähr 50 bis 100 solcher Begeisterungsstürme im Hirn. Da geht also mehr als 50 Mal die Gießkanne der Botenstoffe an. Das lässt aber im Laufe des Lebens nach. Man hat Erfahrung, kennt sich aus, weiß „wie der Hase läuft“. Ein Erwachsener erwartet alles schon, kann alles schon, weiß alles schon. In so einem Kopf passiert nur noch wenig neues.

Aber es wäre viel mehr möglich?

Ja. Ein 85-jähriger Herr aus Bonn könnte immer noch Chinesisch lernen, wenn er sich dafür begeistern würde. Dafür müsste er sich zum Beispiel nochmal in eine hübsche 75-jährige Chinesin verlieben. Die könnte dann sagen: „Komm mit nach Chingfung, mein kleines Dorf in Mittelchina“. Wenn der Mann seinen Gefühlen folgen und sich auf die Reise einlassen würde, könnte er wahrscheinlich nach einem halben Jahr schon ganz gut Chinesisch sprechen.

Und wenn er doch lieber in Bonn bleiben und dort Chinesisch lernen wollte?

Dann hätte er damit kaum Erfolg. In einem gewohnten Beziehungsgefüge, in dem man es sich über Jahre hinweg eingerichtet hat, ist es immer deutlich schwieriger, den nötigen Sturm der Begeisterung auszulösen.

Sie sagen, dass man fürs Lernen bis ins hohe Alter etwas Bedeutsames braucht. Was kann das sein?

Wenn es um Begeisterung geht, lohnt es sich immer, auf Kinder zu schauen. Das erste, was für sie im Leben bedeutsam ist, ist der eigene Körper. Die ersten erlernten Netzwerke im Gehirn entstehen schon vor der Geburt anhand der Signalmuster, die aus dem Körper kommen. Als Erwachsener sollte man versuchen, seinem Körper diese Bedeutung und Achtung zurückzugeben. Gymnastik, Feldenkrais-Übungen, Yoga. Das sind alles Dinge, für die man sich bis ins hohe Alter begeistern kann und beglückt erlebt, was man mit seinem Körper noch alles fertig bringt.

Was zeigen uns die Kinder noch?

Menschliche Beziehungen sind wichtig. Sie sind es, die das Kind nach der Geburt im wesentlichen formen. Auch für ältere Menschen ist es begeisternd, mit anderen in Verbindung zu stehen. Und die schönsten – weil lebendigsten – Beziehungen, die ältere Menschen haben können, sind Beziehungen zu kleinen Kindern. Oma oder Opa zu sein ist im Grunde die beste Altersvorsorge, wenn man sein Gehirn in einem plastischen Zustand halten will.

Manche Menschen beginnen im Alter auch noch ein neues Studium an der Universität... 

Das entspricht der dritten Begeisterungsquelle beim Kind: Wenn sie mit ihrem Körper in Verbindung sind, wenn sie gut in Beziehungen stehen, dann kommt das, was wir Neugier und Gestaltungsfreude nennen. Dann kann man sich für all das begeistern, was es in der Welt noch zu lernen, zu erfahren und zu entdecken gibt. 

Gibt es Dinge, die das kindliche Gehirn dennoch viel besser lernt, bei denen das erwachsene Hirn deutlich im Nachteil ist? 

Natürlich hat das Kind eine ganz andere Wachstumsdynamik. Die Durchblutung ist besser. Nährstoffe kommen leichter und schneller an die Zellen heran. Aber diese Eigenschaften würde ich nicht per se als Wert herausstellen. Durch die hohe Dynamik können Kinder unter unglücklichen Bedingungen, in die sie hineingepresst werden, auch extrem verbogen werden. Das passiert einem erwachsenen Hirn nicht mehr, was wiederum ein Vorteil sein kann.

Einige Hirnforscher diskutieren mittlerweile offen über Hirndoping. Die Wirkstoffe bestimmter Medikamente verändern die Wirkung von Botenstoffen im Gehirn und steigern so die mentale Leistungsfähigkeit. 

Ich halte Hirndoping für einen sehr fragwürdigen Auswuchs einer Leistungsgesellschaft, die glaubt, dass das wichtigste, was man mit seinem Hirn machen könnte, das Denken ist. Da werden kognitive Leistungen höher bewertet als alles andere, was man im Leben als Mensch so treiben kann. Wer bereit ist, sich so stark selbst zu funktionalisieren, dass er sogar sein Hirn manipuliert, indem er bestimmte Drogen, sogenannte Cognitive Enhancer, einnimmt, der hat ein Problem mit der eigenen Vorstellung von Identität.

Wäre es nicht dennoch eine interessante Variante, dem Lernen im Alter auch durch gezielten Chemieeinsatz auf die Sprünge zu helfen? 

Wer sich mit Pillen in einen Zustand versetzt, um eine bestimmte Leistung zu vollbringen, ist sehr stark außengesteuert. Der Prozess beim Altern ist aber ein ganz anderer. Man kann nur gesund und glücklich alt werden, wenn man bei sich selbst ankommt. Spätestens im mittleren Lebensalter beginnt normalerweise eine Phase, in der man von der Außenorientierung mehr auf eine Ich-Bezogenheit wechselt.

Wie zeigt sich das?

Man fragt stärker nach dem Sinn und der Bedeutsamkeit. Solche Altersfragen wird man sich aber kaum noch stellen, wenn man sich mithilfe irgendwelcher Mittel in einen Zustand erhöhter kognitiver Leistungsfähigkeit versetzt. Das ist ja dann ein Zustand, in der der Motor nur schneller läuft. Aber die Frage, wohin man mit diesem Motor eigentlich fahren will, wird gar nicht mehr beantwortet.

Hier ist der direkte Link zum Interview! 

Aber es gibt noch andere interessante Dinge zum Lesen und Entdecken. Hier der Weblink zu seiner Webseite!

Was denken Sie über Sturheit und Gehirndoping im etwas reiferen Alter?
Ich freue mich auf Ihren Kommentar! 

Einen schönen Frühling wünscht Ihnen von Herzen

Ihre Dagmar Wagner 

 

 

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Fünf Dinge, die die Menschen gegen Ende ihres Lebens am meisten bereuen!

Bronnie Ware, eine australische Pflegerin, hat ein Buch über ihre Erfahrungen mit ihren Patienten geschrieben:
Was haben sie am Ende ihres Lebens verpasst oder glauben verpasst zu haben?
 


Bronnie Ware


Leider ist das Buch bislang nur in englischer Sprache unter dem Titel:

The Top Five Regrets Of The Dying
erhältlich.



 

Auch biografische Arbeit befasst sich mit dieser Frage, darum hier ein kurzer Abriss über die fünf am meisten geäußerten Versäumnisse im Leben:

1. Den Mut gehabt zu haben, sein eigenes Leben zu leben.

2. Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet.

3. Ich hätte meine Gefühle besser ausdrücken sollen.

4. Ich wünschte, ich hätte mich mehr um meine Freunde gekümmert.

5. Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt!

Auf stern.de können Sie einen Artikel dazu lesen.

Und wer sich über Bronnie Ware informieren will, besucht ihre Webseite über diesen Link!

Schöne Frühlingsgefühle wünscht Ihnen
Ihre Dagmar Wagner 

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Alte Super 8 Filme auf DVD überspielen!


GUTE NACHRICHTEN FÜR ALLE, DIE IHRE ALTEN SUPER 8 FILME AUF DVD ÜBERSPIELEN LASSEN WOLLEN!





Beim letzten Weihnachtsfest drückte mir mein Vater eine Kiste mit 17 alten Super 8 Filmen in Hand, und bat mich, diese auf DVD zu überspielen. Mein erster Gedanke war, ob auf diesen Filmen überhaupt noch etwas zu sehen ist. Schließlich sind sie alle 38 bis 43 Jahre alt.

Filmmaterial bleicht aus, die Bilder verblassen, und so wenig lichtgeschützt, wie mein Vater diese alten Filmrollen archivierte, hatte ich da wenig Hoffnung. Aber das war nicht meine einzige Sorge: Von Freunden wusste ich, dass diese Überspielungen eigentlich sehr teuer sind.

Und darum die gute Nachricht für alle, die ihre alten Super 8 Filme auf DVD überspielen lassen wollen:

Ich habe in Starnberg einen Foto Service gefunden, der diese Überspielung gut und günstig macht. Für 17 alte Super 8 Filme (pro Filmrolle sind es circa 3 Minuten Filmmaterial) habe ich insgesamt 101.- Euro bezahlt. Vor einiger Zeit war dieser Preis noch absolut unmöglich. Es hat Hunderte von Euros gekostet! 

Für die biografische Arbeit sind Erinnerungsstücke ganz besonders wichtig, und alte Super 8 Filme sind da ein ganz besonderer Schatz. 

Für alle also, die an ihrer eigenen Biografie schreiben, und noch alte Super 8 Filme besitzen - zögern Sie nicht, diese auf DVD zu überspielen, falls Sie sie nicht mehr mit einem alten Projektor abspielen können. Sie finden sicherlich einen Foto Service in Ihrer Nähe, der diesen Dienst ebenso günstig und gut anbietet.

Ich will Adresse und Telefonnummer meines Fotogeschäfts dieses Mal nicht veröffentlichen, es sieht sonst nach Werbung aus. Aber natürlich schicke ich Ihnen diese Informationen liebend gerne zu, wenn Sie mir unter KOMMENTAR eine kurze Nachricht schreiben, oder einfach bei mir anrufen. 

Ich habe mir die DVD natürlich sofort angesehen. Es war unglaubliches Erlebnis, sich in einem Alter von acht bis 13 Jahren auf Film zu sehen. Die Urlaube, die Familienfeiern - ich habe viele neue Einblicke und Einsichten über meine ganze Familie und natürlich auch über mich gewonnen. Und zwar sehr schöne! Es hat sich wirklich gelohnt.

Warten Sie nicht zu lange damit! Und viel Spaß damit!

Ganz herzlich grüßt Sie

Ihre Dagmar Wagner

 



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Ein grosses Lob für audiotranskription.de

Liebe Leser!
Ich muss das heute unbedingt einmal auch im Blog geschrieben haben. Alle, die biografisch arbeiten, also auch unsere Kunden, die selber schreiben, sind auf technische Unterstützung angewiesen. Wir brauchen Aufnahmegeräte und Zubehör, die für unsere Zwecke am besten geeignet sind, aber auch Software, mit der wir unsere Audiodateien mittels Computer transkribieren.

Und da kann ich die Firma
 Logo audiotranskription
gar nicht laut und oft genug loben!

Nicht nur, dass sie die Software umsonst zur Verfügung stellen, nein, wann immer Sie Hilfe brauchen, rufen Sie dort an, und die Damen und Herren sind immer, aber wirklich immer so freundlich und unglaublich hilfsbereit! Eine Oase in der Dienstleistungswüste Deutschland! Eine absolute Seltenheit.

Allein schon wenn Sie deren Webseite www.audiontranskription.de besuchen, und dann den Link Kontakt aufrufen, erkennen Sie bereits an der Präsentation der Mitarbeiter, dass sie es ehrlich meinen mit der Aussage "Wir beantworten sehr gerne Ihre Fragen." Kann ich nur bestätigen!
Aber ich bin natürlich nicht der erste Kunde, dem diese nette Firma aufgefallen ist. Eine exzellente Kundenauszeichnung haben sie schon von eKomi bekommen.

Natürlich dachte ich, muss ich die Firma jetzt auch noch so loben, sie haben doch schon so viel positive Unterstützung!
Aber nein, sagte ich mir, heute muss das einfach sein. In Deutschland wird viel zu wenig gelobt, und eben gerade waren die Mitarbeiter wieder so unglaublich nett - ohne dabei etwas zu verdienen - da muss ich das einmal los werden!

Und nein, ich bekomme keine Prozente, weil ich hier indirekt Werbung mache!

Technik gehört einfach zu unserer Arbeit, und wenn man dabei gut beraten wir - das ist wirklich Gold wert!

Weiter so!

Herzlichst

Ihre
Dagmar Wagner


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Halten Sie das denn überhaupt aus, Frau Wagner?

Menschen, die auf der Suche nach einer Biografin sind, haben oft meine Webseite studiert, und sich schließlich ein Herz gefasst, mich einfach anzurufen. Ich bin immer dankbar für diesen großen Vertrauensbeweis. Manche meiner Anrufer(innen) haben schwere Schicksale gemeistert, die sie sich nun von der Seele schreiben (lassen) wollen. Beim ersten Telefonat erfahre ich natürlich nie den ganzen Umfang der Geschichte, aber ich spüre, dass es das ein oder andere Päckchen zu tragen gibt. Manchmal werde ich dann direkt gefragt:
„Halten Sie das denn überhaupt aus, Frau Wagner?“
Denn sie befürchten, mich mit ihrer Geschichte zu sehr belasten zu müssen.

Ich finde es schwierig, darauf eine angemessene Antwort zu finden. Für mich gehören die schweren Abschnitte einer Lebensgeschichte einfach dazu, und ich denke, dass jede Biografin, jeder Biograf ganz genau so denkt. 

Die persönliche Belastbarkeit aber am Telefon unter Beweis zu stellen - das ist allerdings eine wirklich komplizierte Aufgabe.

Mit den eigenen Schicksalsschlägen aufzuwarten, um damit persönliche Erfahrung zu demonstrieren, das gehört sich einfach nicht. Und das will ich auch nicht. Denn schließlich geht es ja nicht um mein Leben, sondern um das meiner Kunden. 

Oder aber ganz lapidar zu antworten: „Das halte ich gut aus, machen Sie sich keine Sorgen.“ - das scheint mir auch nicht der richtige Weg zu sein. Fänden Sie das wirklich glaubwürdig? Ziemlich schwierig, finden Sie nicht?

Seit 25 Jahren widme ich mich den Lebensgeschichten anderer Menschen zu, habe also viel gehört und viel Erfahrung damit. Und nach den 35 Interviews mit Mördern und Mörderinnen in deutschen Gefängnissen, die ihren Lebenspartner aus `Liebe´ getötet haben, kann ich sagen: „Mir ist nichts Menschliches mehr fremd“. Natürlich helfen mir meine Kenntnisse aus meinem Studium, denn ich habe Psychologie als Nebenfach für meinen Magisterabschluss studiert. Doch all diese Informationen ersetzen nicht das eigene Gespür des Kunden für die Person am anderen Ende der Leitung:

Ich glaube, man kann als Anrufer schon durch die Art des Zuhörens und der Fragen, die die Biografin/der Biograf stellt, spüren, ob sie oder er für die entsprechende Lebensgeschichte ausreichend Lebenserfahrung und Feingefühl besitzt. 

Aber Sie können noch so lange miteinander telefonieren, letztlich ist das persönliche Gespräch durch nichts zu ersetzen. Man muss sich gegenüber sitzen und reden, eine andere wirklich gute Lösung weiß ich nicht.

Was meinen Sie? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Ich wünsche Ihnen ein baldigen Frühling, und schicke Ihnen den ersten Ausblick darauf als Foto: das erste Gänseblümchen im Schnee vom letzten Jahr! Tapfer, nicht?

Alles alles Liebe von 

Ihrer Dagmar Wagner

 


Foto: Moritz Wagner  (www.gallery.me.com/mn.wagner)
 

 

 

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Erzählpaten - eine ungewöhnliche Initiative aus Berlin!

Erzählpaten. Junge Autoren schreiben die Lebensgeschichten von Senioren auf!

Wieder einmal zeigt sich, dass sich jüngere Menschen für die Erinnerungen der `Alten´ interessieren: In Berlin wurden Patenschaften zwischen den Generationen geschlossen, um "dem Erinnern und Erzählen nachzugehen"!
Junge Menschen haben sich die Lebensgeschichten älterer Menschen angehört und daraus eigene Geschichten geformt.
Wir Biografen bekommen also Konkurrenz!

Am 21. Februar 2012 um 20:00 Uhr werden diese Texte im Berliner Literaturhaus vorgelesen. Initiiert wurde das alles von der Schriftstellerin Larissa Boehning. Eine tolle Idee, wie ich finde, die man überall nachmachen kann. Vielleicht gibt es ja hier in meiner Gegend Kooperationspartner - eine Schule zum Beispiel.
Hier der Link dazu! Sie müssen dann noch auf den Menüpunkt PROGRAMM klicken, und sich bis zum 21. Februar 2012 scrollen!
Leider komme ich heute gerade aus Berlin, und kann nicht dabei sein! Das ist wirklich schade!
Aber vielleicht besucht jemand von Ihnen diese Veranstaltung, und schreibt mir danach, wie es war!
Wie auch immer - eine tolle Sache, und vielleicht finde ich engagierte Nachahmer hier!
Allerbeste Grüße von 
Ihrer Dagmar Wagner

Hier die Adresse:
 
Literaturhaus Berlin




21. Februar 2012
20:00 Uhr
Großer Saal



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Es war toll und hat richtig Spaß gemacht!

Es war ein wirklich gelungener und wunderschöner Abend, gestern in der Gemeindebücherei Berg/Aufkirchen! Der Vortrag von Dr. Andreas Mäckler und mir kam bestens an, alle Gäste waren gut gelaunt und fühlten sich bestens informiert.

Noch bevor die Gäste kamen, war die Stimmung bei Andreas Mäckler und mir richtig gut...



Meine Mutter, Frau Renate Schneider, hat mir beim Herrichten der Häppchen geholfen...



Und nachdem sich alle ein wenig mit Wein und klassischen Käsehäppchen gestärkt haben, stellt uns Frau Sabine Rampp, die Leiterin der Gemeindebücherei Berg, vor.
Ich bin ihr wirklich dankbar, dass wir diese wunderbaren altehrwürdigen Räumlichkeiten als Vortragsraum nutzen durften. Schließlich ist kein geringerer als Oskar Maria Graf hier zur Schule gegangen!!! 

 

Und hier unser Publikum am Ende des Vortrags: gut gelaunt, wie man sieht! Ist doch toll, oder?

 

Ich freue mich über die netten Begegnungen, und danke allen Gästen für Ihr Kommen, meiner Mutter für die Häppchen, meinem Mann für die Transportdienste, und Herrn Dr. Mäckler für die tolle Zusammenarbeit! 

In diesem Sinne, auch Ihnen alles Gute wünscht
Ihre
Dagmar Wagner

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Vortrag von Dagmar Wagner und Dr. Andreas Mäckler: "Wie schreibe ich meine eigene Lebensgeschichte auf?"

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Vortragsankündigung in der Süddeutschen Zeitung!


Darüber freue ich mich besonders - wenn meine Arbeit auf größeres Interesse stößt. Hier der Artikel in der heutigen Süddeutschen Zeitung mit einer Vortragsankündigung meines morgigen Vortrags, den ich gemeinsam mit Dr. Andreas Mäckler im alten Schulhaus in Berg/Aufkirchen (19:30 Uhr) halte! Mehr dazu lesen Sie auch an dieser Stelle unter Aktuelles.
Der Eintritt ist frei, und es werden auch kleine Erfrischungen serviert! 
Ich freue mich darauf!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner




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Dagmar Wagner interviewt Hollywood-Stars

Diese Nachricht wird natürlich sofort bekannt gemacht: Im März interviewe ich Brian de Palma, Noomi Rapace und Rachel McAdams in Berlin! Brian de Palma dreht dort nämlich seinen neuesten Film PASSION, und die Produzenten dieser internationalen Koproduktion haben mich mit dieser Aufgabe betraut. Brian De Palma hat unter anderem bei Filmen wie Mission: Impossible, Fegefeuer der Eitelkeiten, The Untouchables - Die Unbestechlichen, Scarface und Dressed to Kill Regie geführt.


Urheber: Jon Rubin

Noomi Rapace dürfte inzwischen auch jeder kennen: Sie ist die Hauptdarstellerin der Stieg Larsson Verfilmungen Verblendung, Verdammnis,Vergebung


Urheber: Ikeisenhower

Und Rachel McAdams ist unter anderem in Midnight Paris von Woody Allen und in Sherlock Homes: Spiel im Schatten zu sehen.

Urheber: Spree PiX Berlin

Eine tolle Aufgabe und ich freue mich darauf!!!
Bald gibt´s an dieser Stelle mehr zum Film! 

Ihre Dagmar Wagner

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Alles alles Gute für´s neue Jahr 2012!

Ich hoffe, Sie haben - so wie ich - eine schöne Silvesternacht verbracht!

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner






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Einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012!

Morgen wäre es dann wieder einmal soweit: die Silvesternacht. 

Ich weiß ja nicht, wie Sie es so mit Silvester halten, aber ich mag diese Warterei auf 24:00 Uhr nicht so unbedingt.
Ich habe noch nie irgendwelche Gefühle beim Countdown entwickelt, aber vielleicht fehlt mir da auch irgend´was?
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich am 2. Januar schon wieder Geburtstag habe, und Weihnachten war ja auch erst eben gerade ´mal vorbei...

Aber egal: Mit Menschen zu Feiern ist immer schön!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012 mit ganz ganz lieben Grüßen vom Starnberger See! 

Ihre Dagmar Wagner

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2012 - das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen!

Das neue Jahr fängt gut an - das europäische Parlament ruft zum "aktiven Altern" auf, und hat darum das ganze Jahr 2012 zum Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen gemacht. Was das nun bedeutet? Ich zitiere aus der Webseite:

"Das Leben hat auch nach dem sechzigsten Lebensjahr einiges zu bieten - und die Gesellschaft weiß den Beitrag älterer Menschen immer mehr zu schätzen." (siehe Homepage

Ich fühle mich also ein bisschen in meiner Einschätzung bestätigt, dass die Erfahrungen der älteren Generation immer mehr wertgeschätzt werden!

Unter weiter unter Informationen zum Europäischen Jahr finden Sie diesen Text:

"2012 ist das Europäische Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen. Es soll uns Gelegenheit geben, darüber nachzudenken, dass die Europäer länger leben und länger gesund bleiben als je zuvor – und uns der Chancen bewusst zu werden, die darin stecken.

Durch aktives Altern erhalten die Generation der geburtenstarken Jahrgänge und die älteren Erwachsenen von morgen die Chance,

  • länger im Erwerbsleben zu bleiben und ihre Erfahrungen weiterzugeben,
  • sich weiter aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen und
  • ein möglichst gesundes und erfülltes Leben zu leben. 

Aktives Altern ist auch der Schlüssel zur Wahrung der Solidarität zwischen den Generationen in Gesellschaften mit immer mehr älteren Menschen.

Die Herausforderung für Politiker und Interessenträger wird darin bestehen, die Möglichkeiten für aktives Altern im Allgemeinen und insbesondere für ein unabhängiges Leben im Alter zu verbessern. Dabei werden sie sich so unterschiedlichen Bereichen wie Beschäftigung, Gesundheitsversorgung, Sozialdiensten, Erwachsenenbildung, Freiwilligentätigkeit, Wohnungswesen, IT-Dienstleistungen und Verkehr zuwenden müssen.

Das Europäische Jahr soll für die Herausforderungen sensibilisieren und die besten Wege zu ihrer Bewältigung aufzeigen helfen. Insbesondere zielt es jedoch darauf ab, die Politiker und Interessenträger dazu zu ermutigen, sich Ziele zu setzen und auf deren Realisierung hinzuwirken. Das Europäische Jahr soll nicht nur Diskussionen anstoßen – es soll greifbare Ergebnisse erbringen."

Das mit den greifbaren Ergebnissen in der Politik ist ja immer so eine Sache, wie wir alle wissen. Natürlich - die gute Absicht zählt, aber gibt es überhaupt irgendwelche Initiativen dazu? Wenn Sie auf der Homepage auf Initiativen klicken, werden Sie leider feststellen müssen, dass da noch nicht so viel in Planung ist. Aber macht nichts - das Jahr fängt ja schließlich auch erst an! 

Mit gutem Beispiel voran gegen natürlich die Hessen (da bin ich schliesslich aufgewachsen) und die Bayern (da lebe ich seit mehr als 30 Jahren!) Sonst herrscht Ebbe in Deutschland zu diesem Thema.

Wenn Sie sich beteiligen wollen, dann können Sie das unter diesem Link tun!

Gute Einfälle und viele Initiativen wünscht Ihnen für 2012 ganz herzlich

Ihre Dagmar Wagner 

...und sollten Sie sich tatsächlich an der Initiative beteiligen, freue ich mich auf Ihre Nachricht unter Ihr Kommentar! 

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MEMORO - die Bank der Erinnerungen

Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Erinnerungen weiterzugeben. Sie gründen Vereine oder Institutionen, mit Hilfe derer sie Erinnerungen strukturieren, dokumentieren und publizieren. So machen sie ihren Erfahrungsschatz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Der Erfolg dieser unterschiedlichen Initiativen bestätigt ein bißchen meine Einschätzung, dass die Erinnerungen unserer älteren Mitbürger einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft erhalten: das, was sie zu erzählen haben, wird immer öfter wertgeschätzt.

In meinem Blog möchte ich Ihnen diese Initiativen vorstellen, die sich die Verbreitung von Erinnerungen zum Ziel gesetzt haben. Am 13. August habe ich Ihnen in meinem Blog die Zeitzeugenbörse  vorgestellt.

Heute möchte ich Sie mit der MEMORO - die Bank der Erinnerungen bekannt machen! Jeder, der vor 1950 geboren ist, kann zu einem individuellen Thema seine persönlichen Erinnerungen aufzeichnen, und dann auf dieser Webseite veröffentlichen. Sie können aber auch gleichzeitig Erinnerungssammler werden, und die Erinnerungen anderer Menschen aufnehmen und dort publizieren. 
Die aktuellen Kategorien sind Essen/Trinken - Berufe/Arbeit - Orte - Gesellschaft - Bildung - Geschichte. Natürlich sind diese wiederum in eine Vielzahl weiterer Subkategorien unterteilt.
In Deutschland sind bis jetzt 132 Zeitzeugen dabei. Die deutsche Webseite www.memoro.org/de-de/ ist mir in ihrer Struktur etwas unübersichtlich, und darum ein wenig verwirrend. Aber mit etwas Geduld hat man den Dreh schnell heraus. Die Mühe lohnt sich auf alle Fälle!
Jeder kann MEMORO nutzen!
Memoro ist ein Non-Profit Projekt, entstanden im August 2007 in Turin, Italien. Seit 2009 wird das Projekt durch die italienische, gemeinnützige Körperschaft Association ONLUS Bank of Memories verwaltet! Die Webadresse der internationalen Webseite ist www.memoro.org.

Wenn Sie im Menü den Punkt ORTE anklicken, finden Sie vielleicht einen Zeitzeugen in Ihrer Nachbarschaft! Ich habe einen Herrn mit sehr interessanten Geschichten aus Starnberg gefunden! Aber vielleicht sind Sie ja demnächst bald selber dabei!

Schauen Sie doch ´mal ´rein!
Ich wünsche Ihnen viele interessante Geschichten!

Und ich hoffe, Sie hatten ein schönes Weihnachtsfest!
Ganz liebe Grüße
Ihre Dagmar Wagner

Wenn mein Hinweis nützlich für Sie war, dann schreiben Sie mir doch einfach unter Ihr Kommentar

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Frohe Weihnachten!

Allen meinen Kunden und Lesern wünsche ich von Herzen FROHE WEIHNACHTEN!

Liebe Grüße
Ihre Dagmar Wagner




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Eine der schönsten Biografien als Weihnachtsgeschenk!

Jetzt rückt der 24. Dezember immer näher, und hier noch ein weiterer Tip, dieses Mal für ein `besinnliches´ Weihnachtsgeschenk, nämlich die Biografie:

Marie des Brebis
Der reiche Klang des einfachen Lebens

von Christian Signol

Verlag Urachhaus
ISBN 978-3-8251-7580-1 

 

Christian Signol schreibt über das Leben der einfachen französischen Schafhirtin Marie des Brebis. Zwei Jahre vor ihrem Tod hat sie dem französischen Erfolgsautor ihre Lebensgeschichte erzählt. Beeindruckend ist, daß der Autor eine Sprache gefunden hat, so als ob Marie des Brebis das Buch selbst geschrieben hätte. Dieses Buch ist darum ein seltenes Exemplar, wie eine Biografie im allerbesten Fall geschrieben sein kann. Ich hatte immer das Gefühl, dass Marie des Brebis persönlich zu mir spricht. Eine Meisterleistung, wie ich finde!

Marie des Brebis hat auch eine Bemerkung über die aufkommenden Erinnerungen während des Älterwerdens gemacht:

„Manchmal wecken mich nachts Melodien und ich bekomme eine Gänsehaut. Und das immer häufiger; es ist also wahr, dass man im Alter immer weniger schläft. So kommen mir in der Geborgenheit meines kleinen Zimmers Melodien in den Sinn, die ich vergessen zu haben glaubte. Sie steigen nun von ganz allein wieder in meiner Seele auf, sodass mir die Tränen kommen. Ja, auch das gehört zum Älterwerden, und es kann schrecklich und auch wunderbar sein.“ (S. 83)

Ihr Vergleich von Melodien mit Erinnerungen sind reine Poesie, finden Sie nicht?

Hier noch eine kurze Zusammenfassung für Sie. Ich zitiere aus der Rückseite des Buchumschlags:
„An einem Herbstabend des Jahres 1901 wird das Findelkind Marie von einem Hirten zu einer Bauernfamilie gebracht. Sie wird wie eine Tochter aufgenommen und großgezogen. Nahezu ihr gesamtes Leben verbringt sie als einfache Schafhirtin in der urwüchsigen Natur des Quercy, umgeben von warmherzigen Menschen, die ihr ein Grundvertrauen auf das Gute in der Welt vermitteln, das sie in allen Lebenslagen trägt. Sie erlebt zwei Weltkriege und meistert tapfer und mit viel Weisheit Schicksalsschläge wie den Verlust ihres Sohnes, der im Widerstand gegen die deutschen Besatzer kämpfte, oder den frühen Tod ihres Mannes. Diese lebensbejahende Haltung ermöglicht es ihr, am Ende eines erfüllten Daseins heiter und dankbar auf ein dramatisches Jahrhundert zurückzuschauen.“ (Verlagstext Urachhaus)

Ganz viel Freude mit diesem Buch!

Wenn es irgendwie möglich ist, geniessen Sie die Vorweihnachtszeit!

Beste Wünsche und Grüße!
Ihre Dagmar Wagner 

Wenn Ihnen meine Buchempfehlung gefallen hat, oder Sie dieses Buch bereits kennen, dann freue ich mich auf Ihren Kommentar unter: 


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Mein ganz besonderer Tip für ein Weihnachtsgeschenk!

Jeder weiss, wie das so kurz vor Weihnachten ist: Irgendein Geschenk hat man immer vergessen! Ich gehöre zu den Menschen, die mit Kleinigkeiten vorsorgen, und bemühe mich immer, etwas Besonderes und Ausgefallenes zu finden! Und zwar nur deshalb, weil es mir Freude macht, wenn die oder der Beschenkte über eine echte Überraschung erleben!

Als Biografin habe ich eine tolle Idee für Sie, die ganz sicher nur wenige von Ihnen kennen. Zur biografischen Arbeit gehören Fotos, und darum möchte ich Ihnen heute diese von mir so geliebte Schneekugel vorstellen:
In diese Kugel können Sie ein eigenes Foto einsetzen, kinderleicht und gefahrlos, dann schütteln Sie, und die oder der von Ihnen Beschenkte sieht  sich oder auch Sie im Schneegestöber! Diese Kugel ist der Hit! Sie sorgt für viel positive Aufmerksamkeit, und alle freuen sich riesig darüber!




Drei verschiedene Größen für 13,50 Euro, 19,30 Euro oder 22,50 Euro gibt es, und bestellen können Sie sie unter diesem Link!
mit dieser dazugehörigen Homepage!

Und nein, ich bekomme keine Prozente, ich mache aus Überzeugung Werbung dafür, weil ich viele glückliche Gesichter gesehen habe beim Auspacken dieses Geschenks! Zugegebenermaßen habe ich diese Bild-Traumkugel schon einige Male verschenkt, und jetzt weiß ich nicht mehr an wen! Das ist schade, denn ich kann ja schlecht nachfragen... Das wäre wirklich zu peinlich!
Ich wünsche Ihnen fröhliche Einkäufe, und vergessen Sie dabei nie, dass Weihnachten Spass machen soll! Wenn Sie sich stressen und plagen müssen, dann stimmt etwas nicht!
Weiterhin eine schöne Adventszeit von

Ihrer Dagmar Wagner




 

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Wagner Biografien unter den Top 100 Teilnehmerinnen der großen EMOTION-Initiative!

Anerkennung zu bekommen für die eigene Arbeit ist für jeden wichtig! Darum freue ich mich sehr, bei Hunderten von Vorschlägen unter die Top 100 Teilnehmerinnen der großen EMOTION-Initiative FRAUEN FÜR DIE ZUKUNFT gekommen zu sein! Der Emotion Verlag hat die 100 ausgewählten Frauen in einem Extraheft zusammen gefasst! Ich habe lange gesucht, bis ich mein Foto gefunden habe: vierte Reihe von unten, drittes Foto von links! Mit einer Lupe geht´s!





In der Broschüre finden Sie mich auf Seite 40 abgebildet, schauen Sie ´mal:




"Ziel unserer Initiative ist es, Vorbilder zu zeigen, die andere Frauen inspirieren, sich selbstbewusst und engagiert in der Gesellschaft durchzusetzen." - so steht es in der Broschüre geschrieben. 
Schirmherrin war die renommierte TV-Journalistin Sabine Christiansen.
Die Initiative geht auch im Jahr 2012 weiter. Machen Sie mit, schlagen Sie Frauen vor, von denen Sie begeistert sind, und unterstützen Sie! In der Frauenzeitschrift EMOTION finden Sie alle notwendigen Informationen dazu.
Hier auch der Weblink dazu!


Viel Glück dabei!

Ihre Dagmar Wagner 

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Vortrag über biografisches Arbeiten und eine neue Erinnerungskultur

Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand - mit Ihrer eigenen Biografie

Gemeinsam mit Dr. Andreas Mäckler, Gründer Biographiezentrum, freue ich mich sehr auf unseren Vortrag über biografisches Arbeiten. 
Vielleicht haben Sie schon lange die Absicht, sich mit Ihrer persönlichen Lebensgeschichte zu befassen, denken an Ihre eigene Biografie, aber wissen nicht: wie schreibe ich jetzt mein Leben auf, wo fange ich an, wo höre ich auf? Kurzum: wie mache ich das überhaupt?

Wir wollen Sie genau darüber informieren, aber auch ganz allgemein, wie viele facettenreiche Institutionen es in Deutschland inzwischen gibt, die alle in ganz unterschiedlichen Formen Erinnerungen sammeln. Auch über die positiven Auswirkungen auf Ihre Gesundheit wollen wir sprechen, und wie sich das Gehirn ab 50 so umstrukturiert, dass biografisches Arbeiten erst jetzt so richtig Spaß macht!

Im altehrwürdigen Schulhaus von Oskar Maria Graf findet unser Vortrag in der Gemeindbücherei Berg statt. In netter Atmosphäre werden kleine Erfrischungen gereicht!

Wir freuen uns auf Sie!

Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen

Ihre Dagmar Wagner


Vortrag:

„Wie schreibe ich meine eigene Lebensgeschichte auf?“

Über die vielfältigen Möglichkeiten biografischen Arbeitens und eine neue Erinnerungskultur!

Datum:   20.1.2012
Zeit:       19:30 Uhr
Ort:        Altes Schulhaus
               Gemeindebücherei Berg
               Marienstrasse 9
               82335 Berg 

Sie haben Fragen zu meinem Vortrag?

Schreiben Sie mir gerne per Email oder unter Ihr Kommentar!

Ihr Kommentar

Wie können Sie Ihr Leben erfassen?

Wer sich mit dem Gedanken einer persönlichen Biografie befasst, wird sich zwangsläufig fragen: wie packe ich oder der professionelle Autor mein ganzes Leben in dieses Buch oder diesen Film? Wo fange ich an, wo höre ich auf? Wie ist diese Fülle an Erlebtem zu bewältigen? Nicht wenige beginnen - verständlicherweise - an diesen ersten Überlegungen zu verzweifeln, manche gar geben hier bereits ihr Vorhaben wieder auf.

Zugegebenermaßen: 60, 70, 80, 90 gar 100 Jahre sind eine beeindruckende Zeitspanne. Aber sie ist zu bewältigen. Und zwar nicht, indem Sie die Ereignisse Jahr für Jahr aneinanderreihen. Vielleicht haben Sie bereits Biografien berühmter Persönlichkeiten gelesen, die sich ausschließlich im Bemühen um Chronologie verlieren. Viel Geduld und Ausdauer sind notwendig, sich durch so ein Buch zu kämpfen, der Lesegenuss oft eingeschränkt. Und meistens hat man am Ende die ganzen Fakten und Namen sowieso bereits wieder vergessen. Schade um all die Mühe und Liebe.
Diese Form der Biografie vermittelt die Haltung, man könne ein Leben fassen, in dem man Tage, Wochen und Jahre wie auf einer Perlenschnur aneinander reiht! Doch wenn sich eine Lebensgeschichte in einer Aufzählung verliert, innere Anteilnahme an dem Geschehenen über weite Strecken verloren bleibt, wird es schlicht und einfach langweilig. Diese Erfahrung haben Sie sicherlich auch schon gemacht! Die reine Information darüber, wieviel Auszeichnungen man erhalten hat, sind tote Informationen. Wir empfinden sie als ungelebt. Erst wenn wir erfahren, wieviel Mühe notwendig war, um eine Auszeichnung zu erhalten, welchen Preis man vielleicht dafür zu zahlen bereit war, läßt uns aufhorchen. Jetzt wird es interessant. Die Ereignisse sollten immer einen Bezug zu unseren Gefühlen haben.

Was ist es also, womit man ein Leben fassen kann? Wie kann es spannend erzählt werden? 

Zum Einstieg hier ein paar einfache Tips!

Stellen Sie sich schlichte Fragen: woran erinnern sie sich gerne, und woran eher nicht?

Was fällt ihnen spontan aus ihrem Leben ein? Schreiben Sie einfach alle Erlebnisse auf, die Ihnen in den Sinn kommen. Nur für Sie selbst, ohne perfekten Anspruch.

Bestimmt haben sich auf diese Weise schnell ein paar Geschichten angesammelt. 

Können Sie einige davon zu einem bestimmten Thema oder Stichwort zusammenfassen?

Gliedern Sie nach Stichworten oder Themen!

Was hat Sie in ihrem Leben immer wieder motiviert und Mut gemacht? Waren Sie eher ein Pessimist oder Optimist? Gab es Hindernisse und Zweifel, mit denen Sie immer wieder zu kämpfen hatten? Welche Überzeugungen haben Sie früh gewonnen und niemals aufgegeben, und welche haben sie revidiert? Worauf sind Sie stolz gewesen?

Denken Sie über Ihr Lebensmotto nach, und Sie merken schnell, wie viel mehr Spaß es Ihnen macht, sich mit Ihrem Leben auseinander zu setzen! 

Auch so sieht biografische Arbeit aus!

Ich hoffe, ich habe Ihnen ein bißchen Mut gemacht und verbleibe wie immer mit den besten Wünschen

Ihre Dagmar Wagner

(Copyright des Textes: Dagmar Wagner)



 

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Je älter wir werden, um so schneller vergeht die Zeit!

Je älter wir werden, desto schneller vergeht die Zeit!

Darüber scheinen wir uns alle irgendwie einig zu sein: mit zunehmendem Alter läuft uns die Zeit einfach davon. Empfinden Sie das auch so, oder ist das alles nur Einbildung? Gibt es denn eine Erklärung dafür? Ich möchte Ihnen heute zwei Gedankenansätze dazu vorstellen, ´mal sehen, was Sie davon halten. 

ZEIT an sich gibt es gar nicht

Doch zuerst ein paar Worte zum Thema ZEIT. Das Wort ZEIT ist der am häufigsten gebrauchte Substantiv! Das überrascht Sie wirklich? Wenn ich mir überlege, wie oft ich den Satz höre "keine Zeit zu haben"...Allerdings birgt dieser häufig geäußerte Satz eine große Wahrheit, denn de facto können wir Zeit auch gar nicht besitzen, Zeit an sich existiert ja überhaupt nicht. Es ist eine vom Menschen eingeführte Masseinheit, ein künstliches Konstrukt also, ohne das zugegebenermaßen unser Leben komplett zusammenbrechen würde. Wir können ZEIT nicht sehen, riechen, fühlen, schmecken, hören, und deshalb schon gar nicht haben. Trotzdem sind wir zu Zeitsklaven geworden - aber vielleicht hat der ein oder die andere von Ihnen das auch besser gemacht! Aber jetzt zurück zu unserem Zeitgefühl, daß mit zunehmendem Alter die ZEIT schneller vergeht. Hier nun die beiden interessanten Erklärungsversuche:

1. Erklärungsversuch

Je länger wir leben, desto häufiger wiederholen wir die Tätigkeiten des täglichen Lebens. Zähneputzen, Aufräumen, Einkaufen, zur Arbeit fahren, Essen, die Haustüre abschließen. Unser Leben ist vorrangig von gleich bleibenden Handlungsabläufen bestimmt. Beobachten Sie einmal, wie oft Sie etwas ganz anderes, neues machen. Ihr Gang zum Auto, die Fahrt zur Arbeit - auch hier nehmen wir immer die gleiche Strecke - das Sandwich für die Mittagspause meistens vom selben Imbiß: unser Leben besteht vorrangig aus Wiederholungen, und zwar zu einem erschreckend hohen Anteil. Und weil wir diese Abläufe so gut kennen, sie sind uns sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen, erleben wir all diese Dinge gar nicht mehr bewußt. Ja, wir fangen sogar an, diese Dinge zu ignorieren, sie brauchen unsere Aufmerksamkeit nicht mehr, denn sie sind Automatismen geworden, aber leider solche, die Zeit fressen. 

Wir erleben diese unbewusst, und am Abend sitzen wir da, und fragen uns, was wir überhaupt getan haben.... Darum nehmen wir den Tag gar nicht mehr wahr. Unser Gehirn wird nicht gefordert, keine neuen Synapsen werden gebildet, im Gehirn läuft alles in altbekannten Bahnen ab. Scheinbar müssen wir unser Gehirn fordern, damit es neue "Verschaltungen" aufbaut, die auch unser Zeiterleben verändern. Abhilfe schafft hier nur Abwechslung zur Routine, und dafür müssen wir schon selber sorgen. Zumindest versuchen können wir es, indem wir - wo immer es geht - uns zu einer kleinen Abwechslung ermutigen. Probieren Sie es aus! Und lassen Sie mich bitte wissen, ob es funktioniert hat.

2. Erklärungsversuch

Der andere Ansatz setzt die gelebte Zeit in Relation zu der noch zu erlebenden Zeit.

Ein 6jähriges Kind erlebt ein Jahr als eine lange Zeitspanne, da dieses eine Jahr nur ein 1/6 seines ganzes Lebensalters ausmacht. Ich empfinde ein Jahr darum so kurz, da es nur 1/52 meines Lebens darstellt. Auch diese Theorie macht irgendwie Sinn für mich! 

Und was hilft uns das?

Der 2. Erklärungsversuch hilft mir leider leider nicht viel weiter. Ich finde ihn einleuchtend, aber Potential  zu Veränderungen stecken nicht in ihm drin. Das ist mir der 1. Erklärungsversuch schon lieber, auch wenn ich hierbei die ZEIT in Wahrheit auch wieder nur scheinbar strecken kann. Aber egal - versuchen wir´s doch!

Welche Erfahrungen haben Sie zu diesem Thema gemacht? Schreiben Sie mir doch unter KOMMENTARE! Ich freue mich!

Auf bald und alles Gute!

Herzlichst

Ihre Dagmar Wagner

(Copyright für diesen Beitrag: Dagmar Wagner)


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Zeitzeugenbörse Berlin

Die ZEITZEUGENBÖRSE e.V.

Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Erinnerungen weiterzugeben. Sie gründen Vereine oder Institutionen, mit Hilfe derer sie Erinnerungen strukturieren, dokumentieren und publizieren. So machen sie ihren Erfahrungsschatz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Der Erfolg dieser unterschiedlichen Initiativen bestätigt ein bißchen meine Einschätzung, dass die Erinnerungen unserer älteren Mitbürger einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft erhalten: das, was sie zu erzählen haben, wird immer öfter wertgeschätzt.

In meinem Blog möchte ich Ihnen diese Initiativen vorstellen, die sich die Verbreitung von Erinnerungen zum Ziel gesetzt haben.
Ich beginne heute mit der ZEITZEUGENBÖRSE aus Berlin: 1993 in Berlin gegründet, arbeiten sie seit 1998 als unabhängiger gemeinnütziger Verein. Die Themen behandeln Berlin in der Weimarer Republik, Berlin in der NS Zeit, 2. Weltkrieg in Berlin, Berlin in der Nachrkiegszeit, Ostberlin und die DDR, Westberlin und Berlin nach der Wiedervereinigung.

Die Ziele des Vereins

Zu den Zielen des Vereins zitiere ich aus dessen Webseite:
 "Die Zeitzeugenbörse e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, den reichhaltigen Erinnerungs- und Erfahrungsschatz älterer Menschen an jüngere Menschen weiterzugeben und so den generationenübergreifenden Dialog zu fördern."
Dies tut die ZEITZEUGENBÖRSE, indem sie Erinnerungen in unterschiedlichster Form zu diesen Themen sammelt, und in Form von Vorträgen, CD, DVD, Video, Bücher, Broschüren, Zeitzeugenbriefen und Interviews weitergibt.

Der persönliche Kontakt ist ihnen dabei besonders wichtig: Zeitzeugen besuchen Schulen, Universitäten, andere Bildungseinrichtungen und helfen Journalisten bei deren Recherchen - und zwar bundesweit. 200-250 Anfragen werden jährlich gestellt, circa 400 Zeitzeugen erfüllen diese auf ehrenamtlicher Basis. Nur die Fahrtkosten müssen erstattet werden, aber Spenden an den Verein sind natürlich immer willkommen.

Es hat mich interessiert, ob die ZEITZEUGENBÖRSE auch über Berlin hinaus aktiv ist, und habe darum im Büro des Vereins angerufen: die Antwort war beeindruckend. Herr Dr. Klaus Riemer, ein Beisitzer des Vereins, hat die ZEITZEUGENBÖRSE schon in New York, USA, vertreten. Dort wurden 14 Zeitzeugen in einer Fotoausstellung an der New York University vorgestellt. Dr. Riemer hat die Einladung der New York University gerne angenommen, und so die Erinnerungen des Vereins in die Welt getragen. Dieses Ereignis war kein Einzelfall: die Mitglieder der ZEITZEUGENBÖRSE war auch schon in anderen Ländern vertreten.

Haben Sie vielleicht auch eine Idee oder ein Thema für eine Zeitzeugenbörse?

Und der Verein ist gerne bereit, eventuelle Nachahmer mit gutem Rat zu unterstützen, meint Eva Geffers, die erste Vorsitzende des Vereins, während unseres Telefonats.

Vielleicht nehmen Sie diese Initiative als Anregung. Überall gibt es Themen, ob lokal begrenzt oder von breiterem Interesse, die sich lohnen, mittels Ihrer persönlichen Erinnerungen festgehalten und öffentlich gemacht zu werden. Und es müssen nicht immer so historisch herausragende Ereignisse wie der zweite Weltkrieg sein. Das Heimatmuseum, oder andere lokale Vereine in Ihrer Nähe werden Ihre Initiative zu einem Thema aus der Region bestimmt mit großem Interesse aufnehmen. Denken Sie einmal darüber nach, diskutieren Sie mit Bekannten und Freunden. Denken Sie auch über die Möglichkeiten finanzieller Zuschüsse nach: sicherlich wird es entweder in Ihrer Gemeinde oder auf übergeordneter Kreisebene eine(n) Kulturbeauftragte(n) geben, an die sie sich mit Ihrem Anliegen wenden können. Dort wird man Ihnen auch Auskunft darüber geben, wo und wie Sie Gelder für Ihr Zeitzeugenprojekt acquirieren können. Nur Mut, es müssen nicht gleich Tausende von Euros sein, ein kleiner Zuschuss bringt Ihre Idee auch schon voran!

Probieren geht über Studieren! Versuchen Sie´s! Es bringt Gespräche mit Ihren Freunden und Bekannten in Schwung, neue Kontakte tun sich auf!
Haben Sie schon eine Idee? Dann schreiben Sie mir unter Ihr Kommentar!
Ich freue mich darauf!

Herzlichst

Ihre Dagmar Wagner

 
Die Adresse des Vereins:

Zeitzeugenbörse e.V.
Ackerstraße 13
10115 Berlin-Mitte

Tel (030) 44 04 63 78
Fax (030) 44 04 63 79
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Bürozeiten
Mo, Mi, Fr 10.00-13.00 Uhr

 

Hier geht es zur Webseite der Zeitzeugenbörse aus Berlin


(Copyright für diesen Beitrag: Dagmar Wagner)

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Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe

DAS EI IST EINE GESCHISSENE GOTTESGABE

Meistens erfahre ich es nicht, wenn ein Film von mir im Fernsehen wiederholt wird, wenn da glücklicherweise nicht meine Eltern wären: sie rufen mich immer an, wenn sie einen Filmtitel von mir im Fernsehprogramm entdecken. Vielen Dank Euch beiden! Und so war das auch heute wieder! Darum bin ich in letzter Sekunde ein wenig in Sachen Eigenwerbung unterwegs:

heute Abend um 20:15 Uhr zeigt das Bayerische Fernsehen meinen Kinodokumentarfilm DAS EI IST EINE GESCHISSENE GOTTESGABE.
Der Film erzählt die bewegende Lebens- und Familiengeschichte der inzwischen verstorbenen Bäuerin Sophie Geisberger.
Ihre Kraft und vor allem ihr Humor sind ansteckend: die Geschichte einer starken, bewundernswerten Frau, die trotz schwieriger Lebensumstände ohne Lamento ihr Leben lebt.

Ich habe das Drehbuch geschrieben, und die Regie zu diesem Film gemacht.
Dafür habe ich 1993 den Bayerischen Filmpreis erhalten.

Mein Pressetext hat den Film damals so vorgestellt:

10 000 bayerischer Wahnsinn.
Komisch und tragisch.
Mitten in der Idylle: eine Insel für Außenseiter.
Bayern, wie es niemand kennt.
Keine Postkarte würde das aushalten.

Viel Spaß damit!

Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner



Die Bäuerin Sophie Geisberger



Hier finden Sie mehr Informationen zum Film!

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Geistige Fitness im Alter

Titel:   Geistige Fitness im Alter
Autor:  Gene D. Cohen
Verlag: Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co. KG, München, ungekürzte Ausgabe 2009
ISBN 978-3-423-34530-9

Titel der amerikanischen Originalausgabe: The Mature Mind. The Positive Power of the Aging Brain.

Siehe Archiv Gehirnforschung, Blogbeitrag vom 3. August 2011: Ab 50 macht das Erinnern erst richtig Spaß!

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Ab 50 macht das Erinnern erst richtig Spaß!

Ab 50 macht das Erinnern erst richtig Spaß!
Haben Sie´s gewußt? Unser Gehirn baut nicht einfach so ab, wenn wir älter werden. Ganz im Gegenteil, es bildet sich um, und verleiht älteren Menschen Fähigkeiten, von denen Jüngere nur Träumen können. Sie denken, ich will hier nur gute Stimmung verbreiten mit meinem ersten Blogbeitrag? Wenn Sie sich da ´mal nicht täuschen!

Der Wunsch nach autobiografischem Arbeiten nimmt bekanntermaßen mit zunehmendem Alter zu. Die Gehirnforschung hat bewiesen, daß die Umstrukturierung des älteren Gehirns ab 50 unsere Erinnerungsprozesse vielschichtiger und darum spannender macht, und somit zu biografischem Arbeiten stimuliert.

Gene D. Cohen, angesehener Altersforscher und Psychiater, hat in seinem Buch `Geistige Fitness im Alter´ ermutigende Forschungsergebnisse zu den geistigen Entwicklungsmöglichkeiten jenseits der 50 öffentlich gemacht: unser Gehirn bildet neue Gehirnzellen, und zwar lebenslang. Wir werden nicht nur weiser, sondern auch kreativer. Wer Zeit, Lust und Interesse hat, sollte nicht zögern, das Buch selber zu lesen. Für die von ihm kurz beschriebenen gehirnphysiologischen Erklärungen braucht man beim Lesen etwas mehr Konzentration, sind aber auch für Laien absolut nachvollziehbar. Alles andere ist leicht verständlich geschrieben, und es macht einfach gute Laune, dieses Buch zu lesen.

Geistige Fitness im AlterSo arbeitet unser Gehirn bis ungefähr zum 50. Lebensjahr

Eigentlich haben wir zwei Gehirne: das linke und das rechte. Beide Gehirnhälften sind miteinander verbunden, mittels einem `Kabel´ aus Neuronen. Sie haben sicherlich schon Bilder eines Gehirns gesehen, und wissen, wovon ich spreche. Die linke Gehirnhälfte ist für unser Sprechen, Sprachverarbeitung, mathematisches und logisches Denken zuständig.Die rechte Gehirnhälfte ist für Gesichtererkennung, optisch-räumliche Wahrnehmung, instinktive, ganzheitliche Gedankenprozesse zuständig, die besonders bei kreativen, künstlerischen Aufgaben gefordert sind. Manche Aufgaben werden also vorwiegend von der linken Gehirnhälfte, andere mehr von der rechten Gehirnhälfte bewältigt. Ein Naturwissenschaftler wird darum eher als Linkshirntyp, und ein Künstler als Rechtshirntyp bezeichnet. Das sind natürlich sehr pauschale Einordnungen, und man muß auch betonen, daß diese Aufgabenverteilung im menschlichen Gehirn nicht bei jedem Menschen grundsätzlich so streng getrennt geregelt ist. Außerdem setzt natürlich jeder Mensch immer auch beide Gehirnhälften ein, aber wie er das bei den verschiedenen Gehirnaktivitäten tut, also wie das Zusammenspiel beider Gehirnhälften aussieht, das ist von Person zu Person absolut verschieden.

Spannende Forschungsergebnisse aus der Gehirnforschung ab dem 50. Lebensjahr

Die Gehirnforschung hat betreffend des älteren Gehirns (ab dem 50. Lebensjahr) etwas Interessantes herausgefunden: ältere Menschen setzen bedeutend häufiger beide Gehirnhälften gleichzeitig ein, um bestimmte Probleme zu lösen. Das unterscheidet sie von jüngeren Menschen und bringt immense Vorteile!

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, wie die Gehirnforschung das herausgefunden hat? Ganz einfach: jüngere und ältere Versuchspersonen mussten sich an bestimmte Dinge erinnern, und dabei wurde deren Gehirnaktivität gemessen. Und das sind die Ergebnisse: wenn sich junge Menschen an ein bestimmtes Wort oder ein bestimmtes Ereignis aus ihrem Leben erinnern sollen, dann setzen sie meist nur die dafür vorgesehene linke Gehirnhälfte ein. Wenn sich ältere Menschen an ein bestimmtes Wort oder ein bestimmtes Ereignis aus ihrem Leben erinnern sollen, setzen sie häufig beide Gehirnhälften ein. Wenn junge Menschen ein Gesicht erkennen sollen, dann benutzen sie ebenso nur die dafür vorgesehene rechte Gehirnhälfte, während ältere Menschen auch wieder beide Gehirnhälften einsetzen.

Welche Vorteile bringt die Neuordnung des älteren Gehirns?

Diese Neuordnung des Gehirns sieht Prof. Gene D. Cohen als einen möglichen Grund, warum sich bei älteren Menschen ein zunehmendes Bedürfnis zu biografischem Erzählen und Schreiben einstellt. Mittels der linken Gehirnhälfte rufen wir jetzt nicht mehr Sprache und Erinnerungen nur als bloße Fakten ab, sondern ergänzen, bewerten und ordnen neu mittels der kreativen, ganzheitlichen, intuitiven Fähigkeiten der rechten Gehirnhälfte. Dadurch werden unsere Erinnerungen an vergangene Lebensrereignisse facettenreicher und plastischer, es macht einfach mehr Spaß, sich zu erinnern, weil es fesselnder und angenehmer wird, weil es uns neue Sichtweisen und darum auch neue Erkenntnisse bringt. Wir gehen schlichtweg kreativer mit unseren Erinnerungen um, beginnen die Ereignisse unseres Lebens weniger isoliert voneinander zu sehen, entdecken plötzlich mehr die Zusammenhänge unseres Lebens. Wir sehen unser Leben durch eine neue Brille, das ist aufregend und gewinnbringend!

Haben Sie diese Erfahrung auch bei sich selber auch schon gemacht? Wie denken Sie darüber? Schreiben Sie mir Ihre Meinung unter "Ihr Kommentar"! Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch in meinem Blog!
Herzlichst
Ihre Dagmar Wagner

Gene D. Cohen war Professor für Gesundheitswissenschaften und Psychiatrie, außerdem Leiter des Center of Aging, Health & Humanities an der George Washington University in Washington

(Copyright für diesen Beitrag: Dagmar Wagner)

Nachzulesen  bei
Titel: Geistige Fitness im Alter, Seite 31-36
Autor: Gene D. Cohen
Verlag: Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co. KG, München, ungekürzte Ausgabe 2009
ISBN 978-3-423-34530-9
Titel der amerikanischen Originalausgabe: The Mature Mind. The Positive Power of the Aging Brain.

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